Ich geh mal zum eingangspsot zurück,...
Wie seht ihr die Zukunft der Rollenspielentwicklung (allgemein, nicht nur als Geschäftsmodel, obwohl das auch dazu gehört, also auch Hobbyisten) und welche Folgen wird das für die einzelnen Teilgruppen (Texter, Zeichner, Editoren, ... ) bei der Erstellung solcher Werke haben?
Generell muss man natürlich erst einmal sagen das Blicke in die Zukunft immer fehlerbehaftet sind.
Die Lernkurfe der KI systeme ist imho immer noch sehr hoch und die eigentliche Frage wird eher sein ob die so bleibt, ob sie flacher wird oder ob sie ganz krascht. Ich halte da derzeit alles für möglich, den Krasch aber eher mittelfristig. KI ist eine ziemliche Blase, es ist sehr viel Geld im System und es wird weiter welches reingeblasen. Die ganzen Rechenzentren die entstehen nur für KI sind schon gigantisch. Die Umsätze sind auch nicht ganz ohne - die Gewinne sind derzeit wohl noch sehr überschaubar. Große Softwareunternehmen investieren in KI, Ki investiert in Rechenzentren, Rechenzentrenhersteller fianzieren Softwareunternehmen, dann sind noch ein paar Banken dazuwischengeschaltet die Finanzströme sind aber zum Teil recht merkwürdig. Das Platzen der Blase ist möglich aber es ist auch politisch USA und China machen da viel druck das ich mir recht sicher bin das die Blase kurzfristig nicht platzen wird.
Also gesetzt den Fall: KI wird immer noch besser und nur unter dieser betrachtung mache ich jetz meine Schlüsse:
KI wird immer noch Dreck abliefern,... aber es wird viel Dreck sein und wenn da vorher aussortiert wird kann etwas gutes daraus werden. Ich hatte gerade 10 Abenteuerideen angefragt und Chatty gab mich 1 die ich echt Cool fand, 5 waren mist 4 waren durchmischt. Lassen wir es also mal 2 von 10 sein in Zukunft. und ein Mensch der die anderen 8 in den Orkus kickt.
Stichpunkt Qualität: Ich hab auch von Menschen schon Texte bekommen wo ich mir sage "das hätte eine KI besser geschrieben" traurig aber wahr.
Der gigantische Vorteil einer KI die z.b. Abenteuer "schreibt" ist die Geschwindigkeit. Ich brauche für ein Abenteuer das ich für mich vorbereite vieleicht 4 Studen vorbereitingszeit. Schreibe ich es so auf das jemand anderes es leiten kann werden da sicherlich 20-30 stunden draus. Die einfache Frage ist dann: Wieviele Abenteuer kann eine KI in 30 Stunden schreiben? Was ist wenn 1% 10% 20% davon gut sind?
Also potentiell geht der Markt in KI Mist unter (wenn nicht doch noch jemand immer wieder den größetn Mist aussortiert).
das bringt mich auf den Teil der Ausgangsfrage:
Texter, Zeichner, Editoren, ... Zeichner werden es am schwersten haben, ich würde jedenfalls niemanden raten heutzutage zu versuchen in der richtung Geld verdienen zu wollen. (ehrlich gesagt hätte ich das aber auch schon vor KI kaum jemanden).
Texter wird es immer noch brauchen aber auch sie werden stark bedrängt werden.
Editoren oder besser Lektoren wird es eher mehr brauchen. Da bin ich mir aber unschlüssig ob eine KI das nicht auch irgendwann machen kann. (klar kann sie)
man muss hier aber es auch so sehen das die wenigsten Menschen im RPG Sektor davon leben könnenVieleicht wird eine Community das etwas verzögern können aber ich glaube nicht das es aufzuhalten ist. Dazu haben andere neue Techniken welche Berufsgruppen arbeitslos machten und wo man versucht hat es aufzuhalten es auch nicht geschafft.
Das sehe ich im übrigen nicht nur im RPG bereich sondern auch etwas im Jornalismus. Oder sogar in anderen Dingen wie z.b. Heimelektronik. Liegt auch daran das viele nicht mehr bereit sind wirklich viel Geld für Qualität auszugeben. Und echte Qualität manchmal schwer zu finden ist, wenn es sie überhaupt nochn gibt. Unsere Micorwelle gibt langsam den geist auf, nach 30 Jahren,... hat jemand eine Empfehlung für ein Gerät das auch nochmal zuverlässig 30 Jahre hält (Von Fernsehern schreib ich jezt besser nicht)?