Autor Thema: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5) - nächster Termin: 29. Juni  (Gelesen 3821 mal)

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Willkommen in Ptolus



Ptolus ist eine Hafenstadt in einem zerfallenden Imperium. Über ihr ragt ein fast tausend Meter hoher Steinturm in den Himmel, auf dem eine finstere Festung thront — niemand weiß so richtig, wer da oben wohnt, aber es ist nichts Gutes. Unter der Stadt verläuft ein Labyrinth aus Kanälen, Katakomben und uralten Gängen, das der Schädelkönig Ghul vor über tausend Jahren in den Fels treiben ließ. Dazwischen 75.000 Einwohner, die sich an sowas inzwischen halt gewöhnt haben. Wenn die Stadtwache morgens eine Straße findet, die von einem web-Spell blockiert ist, dann ist sie vor allem: genervt. Weil das Zeug so mühsam wegzukriegen ist.

Das Setting ist von Monte Cook, einem der Hauptdesigner der 3. Edition. Geschrieben als Playtestumgebung für die 3e-Regeln selbst. Heißt: die d20-Regeln sind hier auf Anschlag gedreht. Magie ist allgegenwärtig, Monster sind Alltag, und es gibt einen eigenen Berufsstand, der von der ganzen Sache lebt — die Delver. Abenteurer mit Gilde, Versicherung und eigenen Rechten. Von zehn Delvern, die pro Woche in den Dungeon absteigen, kommt einer nicht wieder. Die Gilde führt Buch.

Und genau das macht Ptolus eigentlich perfekt für ein Open Table: Die Delver's Guild liefert die komplette Infrastruktur, die das Format braucht. Am schwarzen Brett hängen Aufträge. Leichenbergungen werden gut bezahlt. In der Tiefe gibt's Wegstationen mit Wasser, Fackeln und Tränken für Mitglieder. Wer zur richtigen Zeit am Gildenhaus auftaucht, findet eigentlich immer Leute, die gerade einen Abstieg planen. Und natürlich gibt es in der Stadt auch dutzend andere Dinge, die man dort erleben kann. Von den Intrigen der Adelshäuser, über die Stadt der Toten bis hin zu nächtlichen Raubzügen für die Verbrecherclans. Alles ist möglich.

Wie das Ganze laufen soll:

Jede Session ein eigener Abstieg. Wer da ist, spielt mit. Wer nicht da ist, dessen Charakter treibt derweil andere Dinge in der Stadt.

Kein DMing gegen die Spieler, aber auch kein Würfeldrehen — was die Würfel sagen, gilt. Kein 3.5-Optimierungswahn: Builds dürfen organisch wachsen, Feats nach Gusto, Prestige-Klassen aus Fluff-Gründen statt aus Tabellenrechnerei. Den Rest regelt das Setting selbst. Die Inverted Pyramid wacht über arkane Magie, die Tempel über die göttlichen Caster, der Kommissar über alles, was sonst noch so anfällt. Wer unautorisiert zaubert, bekommt es mit der jeweiligen Institution zu tun. Heißt: ingame geregelt statt über Hausregeldokumente.

Kurz zum Technischen:

Bücher: PHB, PHB II, Tome of Battle, Expanded Psionics Handbook, Dungeonscape, Complete Divine, Complete Arcane, Complete Warrior, Complete Adventurer, Spell Compendium, Magic Item Compendium.

Klassenliste grob im Tier-3/4-Bereich: Warblade, Crusader, Duskblade, Beguiler, Factotum, Swordsage, Bard, Ranger, Barbarian, Psychic Warrior, Favored Soul, Warlock. Kein Wizard, kein Cleric, kein Druid, kein Sorcerer — die haben in Ptolus eh Besseres zu tun, als in den Dungeon zu steigen.

Chargen: Point-Buy oder würfeln, Rasse und Klasse, Skills, ein Feat, fertig. Vor Verskillen keine Angst — 3.5 hat RAW Retraining.

VTT für Maps und Charakterbögen, aber keine aufgeblähten Token-Stats. Wer daheim mit echten Würfeln würfeln will — nur zu, mache ich auch so. Und wer gar keine Map braucht und lieber rein beschreibend spielt, geht auch, hat sogar Vorteile (maximale Entscheidungsfreiheit, random encounter werden wirklich random, keine Vorbereitungsorgie vorm Abend).

Ton: kein Dark-Fantasy-Elendstheater, aber auch kein Ponyhof. Ptolus hat finstere Ecken, die Gilde hat Statistiken über Todesfälle, und unten wartet nicht der gütige Spielleiter, sondern Ghuls tausend Jahre alte Hinterlassenschaft.

Geplanter Start grob Ende Mai, danach zweiwöchentlich.

Wer 3.5 noch nie gespielt hat, aber neugierig ist: kein Problem. Die Regeln sind umfangreich, aber nicht kompliziert, und mit einer der einsteigerfreundlichen Klassen (Barbarian, Crusader, Warblade) geht das eigentlich ziemlich fix. Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich eine D&D-Edition auf voller Lautstärke anfühlt — willkommen in der Stadt am Turm.

Alles was man wissen muss:
Findet man im Player's Guide to Ptolus: https://ptol.us/a-players-guide-to-ptolus/

Die 3e-Version kann man kostenlos über DriveThru beziehen: https://www.drivethrurpg.com/de/product/11959/ptolus-a-player-s-guide-to-ptolus

P.S. Man muss den Player's Guide nicht gelesen haben.
« Letzte Änderung: 18.06.2026 | 10:04 von tarinyon »

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #1 am: 20.04.2026 | 09:47 »
Danke für den ausführlichen Post. Hört sich richtig gut an, hab richtig Bock.
Persönlich wäre ich für ein Spiel mit Castern, sonst fühlt es sich irgendwie nicht vollständig an. Beim Charakterbau lasse ich mich dann gerne von den Silberrücken beraten  ;D. An Material habe ich ja durchaus einiges für 3.5.
Gerne auch ohne Map, wie du möchtest. Mit VTT ist möglicherweise aus weiteren Gründen noch sinnvoll. Man kann ja auch ein VTT benutzen, ohne groß mit Maps zu hantieren.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #2 am: 20.04.2026 | 13:17 »
Und für alle, die mit AD&D liebäugeln. Die Caster-Supremacy ist in 0e, BX/BECMI, 1e und 2e noch viel viel viel krasser als in 3e. Lest euch bitte mal die Spells durch, wie krass die schon auf Level 1 sind und meistens sogar ohne Save (siehe Sleep in OD&D). Es ist also ein Gerücht, dass 3e da am schlimmsten war. Früher hat es nur länger gedauert, bis man höherstufig war als Zauberkundiger.

Ja rate doch mal, was ich spielen würde?  >;D  ~;D  Wie dem auch sei, ich schaue erstmal, wie sich das Thema entwickelt und ob ich meinen Hut in den Ring werfen werde. Auf jeden Fall verspricht das ein grandioses Projekt zu werden!  :headbang:
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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #3 am: 20.04.2026 | 14:48 »
Jo, in D&D 3.5 ist natürlich die Balance zwischen den Klassen ein nicht zu ignorierendes Thema.
Das letzte Mal, dass ich tatsächlich 3.5 an einem Tisch gespielt habe, haben wir es so versucht: wer eine Tier 1-2 Klasse spielen will, _muss_ mit einer schwächeren Klasse multiclassen, also Caster Level opfern, und zwar bis spätestens Stufe 5. Beispielsweise hatten wir einen Zwergen-Wizard, der mit einer Fighterstufe anfing um dann Runesmith zu werden oder wie immer das jetzt genau hieß. Er hatte dann zB den Fiery Burst Feat, von uns liebevoll "Combat Shotgun" genannt. Der Cleric hatte ein oder zwei Ranger-Stufen und lief auf irgendeine Shaundakul-PrC zu, ich weiß aber nicht mehr welche. Außerdem hatten wir ein Gentleman's Agreement, auf gewisse OP-Zauber wie Glitterdust zu verzichten. Und es gab einen recht generösen Point Buy (36 iirc), was ja auch eher den Nichtzauberern zu Gute kommt.

Das hat eigentlich ziemlich gut funktioniert. Nämlich genau so lange, bis einer der Spieler sich über diese Abrede hinweggesetzt und einen reinen Psion gebaut hat, nachdem er den SL mürbe gemacht hatte. Ab da ging es dann bergab, und alles was ich mit meinem Martial gemacht habe, war reine Beschäftigungstherapie ohne Einfluss auf den Ausgang des Kampfes, weil der Psion eine Runde später eh den Sack zu machte.

Generell möchte ich dafür plädieren, so ungefähr auf Tier 3 zu zielen: Good at one thing & useful outside that, or moderately useful at most things.

Klassen, die von der Community als Tier einsortiert werden: Beguiler, Dread Necromancer, Crusader, Bard, Swordsage, Binder, Ranger (Wildshape variant), Duskblade, Factotum, Warblade, Psychic Warrior, Incarnate, Totemist

(Die kursiv gesetzten Klassen verwenden Subsysteme, mit denen ich absolut überhaupt gar keine Erfahrung habe.)
Und wie gesagt lässt sich dieses Powerlevel mE auch emulieren, indem man mächtigere Klassen durch Multiclassing ein wenig verwässert.

Anyway!
Ich bin natürlich auch gerne bereit, Mitspieler wie zB Hotze beim Basteln zu unterstützen. Bin zwar selber schon wie gesagt ein Weilchen aus 3.5 raus, aber so ein paar Sachen sind freilich hängengeblieben bzw lassen sich sicher reaktivieren. ^^

Ich wäre schon für ein VTT, beispielsweise Roll20 (das einzige, mit dem ich mich einigermaßen auskenne). Man muss ja nicht unbedingt zwingend jede einzelne Begegnung auf eine Battlemap setzen. Aber in 3.5 spricht schon einiges dafür, zumindest alle nicht-trivialen Kämpfe zu visualisieren. Ist ja schon interessant, wer welchen Punkt erreichen kann und was es da für AoOs hagelt oder wer alles vom Feuerball erwischt wird und so weiter.

--
Und noch eine Anmerkung zu AD&D2: da gibt es halt einige niedrigstufige Zauber, die unterhalb von 6HD überhaupt keinen Rettungswurf erlauben und das Ziel komplett abfucken. Das sind keine Save-or-Dies, das sind einfach nur Dies.
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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #4 am: 20.04.2026 | 21:27 »
Sehr wichtige Dinge, die hier angemerkt wurden. Ich möchte noch gerne ein paar Pflöcke mehr einschlagen, damit wir alle on the same page sind. Danach würde ich die Tage mal nen Pitch für den Open-Table erstellen.

1) Ich wäre dafür, nicht jeden pupsigen Damage auszuwürfeln. Damit meine ich, alles was unter 6 HP hat, sollte bei einem Treffer einfach sterben. Das habe ich bei Chainmail gelernt. Hit per HD = Kill. Das kann man theoretisch auch bei großen Kämpfen, wo es um nix geht, auch so machen.

2) Thema VTT: VTT kann man für die Charakterführung und die Maps hernehmen. Ich würde aber keine Werte für Tokens usw. eintragen (außer HP vielleicht). Das frisst einfach zu viel Vorbereitungszeit, die anders besser aufgehoben ist mMn. Ebenfalls würde ich erlauben, dass jeder selber daheim mit "echten" Würfeln würfeln kann. Ich würfele auch selber (und nicht im VTT).

3) Ich drehe keine Würfel, aber ich spiele auch nicht antagonistisch. D.h., alles wird so angenommen, wie es die Würfel bestimmen. Gleichzeitig geht es mir aber nicht darum, SCs zu töten, sondern ein glaubhaftes Setting zu simulieren.

4) Thema Builds: ich plädiere hier für eine organische Herangehensweise anstatt Orientierung an Internet-Builds. Also vielleicht einfach mal ein Prestige Klasse nehmen, die man sich erspielt hat, weil sie supercool ist (vom Fluff her, nicht von den Regeln). Es soll der Schaden der Spieler nicht sein, weil es ja neben Feats und Fähigkeiten auch so Sachen wie sozialer Status usw. gibt. So Sachen wie Pun-Pun, City-Bomb und weitere Shenannigans brauche ich glaube ich eh nicht ansprechen. Die sind ja nur albern und oft gar nicht RAW. Das größte Problem wäre noch eher ein Diplomancer, aber auch das ist albern - Diplomacy kann natürlich auch im Dungeon funktionieren, aber wer jeden Schleim im Eck diplomancen will, wird den Dungeon nicht wieder verlassen. Zusammengefasst: Regeln sind kein Selbstzweck, sondern Mittel zur Erzockung der Welt.

5) Regelfestigkeit: Jeder sollte nur das spielen, wo er die Regeln drauf hat. D.h., jemand der kein einziges 3.5-Sourcebook daheim hat und zum ersten Mal spielt, sollte vielleicht nicht ein Factotum spielen oder so. Auch hier gilt: es wird keines Spielers Schaden sein, wenn er eine underdog-Klasse spielt.

6) Tier-System: das ist der größte Knackpunkt. Hier braucht man einerseits (wie von Feuersänger aufgeworfen) ein Gentleman's Agreement (evtl. in-Game abgebildet durch einen Code of Conduct o.ä. der Delvers Guild) sowie ein klares Befolgen der Regeln, wie sie im PHB und im DMG aufgeschrieben sind. Außerdem hilft hier, wie bereits erwähnt, das Setting Ptolus.

Ich würde hier vorschlagen: wer unbedingt nen Full Caster spielen will, der muss akzeptieren, dass Caster in Ptolus stark reguliert werden. Einerseits durch die Kirche (es gibt in Ptolus so ne Art katholische Kirche und dazu noch viele kleinere Götterkulte) oder durch die Druidenzirkel. Wer da gegen die Regeln verstößt, verliert seine Fähigkeiten. Das steht übrigens auch im PHB (S. 33 und S. 36). Die arance Caster werden daneben stark durch die Geheimorganisation der Inverted Pyramid kontrolliert. Ich würde dazu rulen, dass bestimmte Spells eine Autorisierung zum Zaubern brauchen (z.B. Scry, Polymorph usw.) und dass nicht alles frei verfügbar ist (das steht so teilweise auch im Buch drin). Vielleicht gibt es in Ptolus ja auch eine Möglichkeit, die Aura von höherleveligen Spells zu entdecken und dann entsprechend zu sanktionieren (sofern da jemand unautorisiert castet). Und dazu muss man auch noch wissen, dass ein Teil des Dungeons unter der Stadt bestimmte Arten von Zaubern beschränkt.

Ansonsten kann man auch in Richtung Tier 3 nudgen, in dem die "Quests", die in der Gilde aushängen, direkt auf bestimmte Klassen zugeschnitten sind.

Das wären mal grob so meine Ideen. Das ist jetzt viel frontload, aber ich denke, man kann das schön eindampfen, so dass nicht jeder potenziell Interessierte (wird wohl nicht viele geben, siehe der RPG-PBTS-Thread) erst mal ein Hausregeldokument lesen muss. Bzw. wäre es mir am liebsten, man muss eigentlich gar nix groß lesen, sondern würfelt sich entweder nen Charakter aus oder macht von mir aus Point-Buy, wählt Rasse und Klasse, Skills und einen Feat und letsego.

P.S. zum Thema Auswürfeln/Charaktererschaffung: keine Angst vorm Verskillen - es gibt RAW bei 3.5 Retrain.
« Letzte Änderung: 20.04.2026 | 21:30 von tarinyon »

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #5 am: 20.04.2026 | 22:14 »
Ich sage schonmal an, dass ich einen Crusader oder einen Warblade spielen möchte. ^^ Bzw ich kann ja einen von jeder Sorte bauen, und dann je nachdem welche Rolle benötigt wird kommt der eine oder der andere mit.
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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #6 am: 21.04.2026 | 09:54 »
TOP! Dann würde ich es bezüglich der Tiers folgendermaßen regeln:

Folgende Bücher stehen zur Auswahl:

Player's Handbook
Player's Handbook II
Tome of Battle
Expanded Psionic's Handbook
Dungeonscape
Complete Divine
Complete Arcane

Dann würde ich für jede typische D&D-Klasse eine "bessere" bzw. (im Fall der Caster) "genervte" Klasse aus dem Tier3/4-Bereich auswählen:

Klassen zur Auwahl mit Entsprechung (ich vermeide bewusst Wörter wie Tank, Gish usw.)
Warblade (Fighter)
Crusader (Paladin)
Duskblade (Melee-Wizard/Magus)
Beguiler (arcane Trickster/Rogue)
Factotum (Abenteurer/Rogue)
Wilder (Psion)
Swordsage (Monk/Mystic)
Bard (Bard)
Ranger (Ranger)
Barbarian (Barbarian)
Psychic Warrior (Nahkampf Psion)
Favored Soul (Cleric)
Warlock (Sorcerer)

Das ist doch ne schlanke Liste und wir haben außerdem dem Wizard und dem Druid alles ersetzt. Das macht ja auch Sinn. Wizards gehen dann in Ptolus halt nicht in den Dungeon. Sie haben besseres zu tun. Und Druiden fühlen sich in der Stadt nicht wohl  ;D Ansonsten müsste man als Druiden-Replacement den Totemist aus dem Magic of Incarnum nehmen.

Andere Klassen aus anderen Sourcebooks, die sich auf den selben Tiers befinden, habe ich der Einfachheit einfach mal weggelassen.
« Letzte Änderung: 21.04.2026 | 10:11 von tarinyon »

Offline Feuersänger

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #7 am: 21.04.2026 | 13:36 »
Hm, die Bücherauswahl finde ich aber dann etwas schmal. Auf Anhieb fallen mir noch ein:

- Complete Adventurer
- Complete Champion
- Complete Warrior
- Magic Item Compendium
- Spell Compendium?

Umgekehrt habe ich da wieder etwas Bauchgrimmen:
Zitat
Wilder (Psion)

Der hat halt weniger Powers Known. Aber ansonsten sammelt er auch eine irrwitzige Anzahl Power Points und kann seine mächtigsten Powers quasi [für alle praktischen Zwecke] unendlich oft zünden, und dann entsprechen eh etliche Powers jeweils 4 Arkanzaubern. Also ich halte Psionik einfach für mindestens so bonkers broken wie Arkanmagie und würde daher hier sämtliche 9-Grader einfach rausschmeissen.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #8 am: 21.04.2026 | 13:58 »
Hm, die Bücherauswahl finde ich aber dann etwas schmal. Auf Anhieb fallen mir noch ein:

- Complete Adventurer
- Complete Champion
- Complete Warrior
- Magic Item Compendium
- Spell Compendium?

Umgekehrt habe ich da wieder etwas Bauchgrimmen:
Der hat halt weniger Powers Known. Aber ansonsten sammelt er auch eine irrwitzige Anzahl Power Points und kann seine mächtigsten Powers quasi [für alle praktischen Zwecke] unendlich oft zünden, und dann entsprechen eh etliche Powers jeweils 4 Arkanzaubern. Also ich halte Psionik einfach für mindestens so bonkers broken wie Arkanmagie und würde daher hier sämtliche 9-Grader einfach rausschmeissen.

Jo, von mir aus kann man auch alle Complete-Bände reinnehmen und die Kompendien. Mir ging es jetzt erstmal primär um die Klassen. Die würde ich halt der Einfachheit halber auf eine schlanke Liste reduzieren wollen. Da aber eh nur wir drei zocken (wie es ausschaut), ist es vielleicht auch komplett Wurst.

Zum Thema Psioniker: hatte nicht auf dem Schirm, dass der Wilder ja auch Grad 9 bekommt. Dann ist er natürlich raus. Aber wie gesagt: solange wir nur zu dritt spielen, isses eh egal.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #9 am: 21.04.2026 | 14:27 »
Na abwarten, vielleicht finden sich ja noch 1, 2 wackere Recken.  ^-^

@Hotze, hast du denn schon ne Inspiration was du spielen willst? ^^

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #10 am: 21.04.2026 | 15:08 »
So schnell kann's gehen!  :o ;D

Konvertieren würde ich eher nicht, weil ja der große Vorteil von Ptolus ist, dass alles im 3.5-Format vorhanden ist.

Wegen der von Feuersänger angesprochenen Verfügbarkeit der Regeln: man findet alles, was unter der OGL veröffentlicht wurde hier: https://www.d20srd.org/index.htm.

Daneben gibt es noch diese beiden Websites, wo alle möglichen Sachen referenziert wurden (auch nicht OGL-Zeug): https://www.realmshelps.net/charbuild/index.shtml und https://srd.dndtools.org/. Leide sind beide recht unübersichtlich und die Suchfunktion funktioniert nicht gescheit.

Ich würde Einsteigern aber eh davon abraten, sich durch drölzig Sourcebooks zu lesen. Stattdessen wäre es eher wichtig, dass man sich von Beginn an auf eine Spielweise einigt. Bei einem Open Table haben ja nicht alle die Möglichkeit, vorab ein Characterbuild zu machen. Außerdem sind die Monster im Ptolus-Setting nicht optimiert. Sie sind zwar teilweise etwas stärker, als sie es nach den Standard-NSC-Regeln sein sollten, aber trotzdem haben sie natürlich gegen einen geminmaxten Charakter keine Chance.

Ich würde folgende Vorgehensweise vorschlagen: Ptolus erlaubt ja eine settingintrinische Begründung des Charakterbuildings. Jeder Delver hat ja ein Interesse daran, den Dungeon unter der Stadt zu bezwingen. D.h., es wird In-Time geminmaxed (z.B. geht man auf die Suche nach geeigneten Partnern für den Abstieg, ich hole mir die Tränke und anderen Items, die ich brauche, ich schließe ne Mitgliedschaft in der Gilde ab usw.). Das Hauptproblem bleibt aber weiterhin die Disparität zwischen Castern und Martials. Hier muss man sich einfach einigen, ob wir alle Klassen erlauben (dann macht es keinen Sinn, einen Fighter zu spielen) oder ob wir uns darauf einigen, dass alle nur in einem gewissen Tier-Bereich spielen (d.h. Cleric, Druid, Wizard, Sorcerer und Psion werden nicht gespielt).

Ich bin da offen. Wenn eh nur wenige mitspielen, dann ist es auch egal, weil dann einfach optimiert wird und alles weggeklatscht wird, was nicht bei drei auf dem Dungeonbaum ist. Das kann auch Spaß machen, weil man ja die Ressourcen verbraucht und der Dungeon als regulierende Instanz für die Fähigkeiten fungiert.

Klar, mit AD&D 2e gäbe es mehr Mitspieler. Aber da würde ich nicht in Ptolus leiten. AD&D 2e ist für mich einfach Forgotten Realms.


P.S. Auch sehr wichtig wäre, festzulegen, ob man mit VTT spielt oder ohne. Rein Theoretisch ist es schon möglich, 3.5 auch ohne Map zu spielen. Vorteil dabei: maximale Entscheidungsfreiheit - die Spieler können vollständig frei entscheiden, was sie machen wollen, weil ich nicht alle Maps und NSCs umständlich erst ins VTT übertragen muss. Nachteil dabei: viele Elemente im Kampf hängen in ihrer Effektivität stark davon ab, ob man die genauen Positionen aller Figuren kennt. Hier kann man gegensteuern und im Zweifelsfall pro Spieler rulen.

Ich tendiere sogar tendenziell zu einer lockeren Spielart ohne Map. Aber auch da bin ich offen. Mit Map wird halt stärker gegängelt, wohin es geht und wer die Gegner sind. Ohne Map würfle ich alle random encounter wirklich random. Und wenn der Schurke sagt, er will jetzt in dieses Haus einsteigen oder der Wizard will sich in das Rathaus teleportieren um den Kommissar zu entführen, dann geht das einfach so, weil ich keine Map brauche usw.

P.P.S Noch ein Nachtrag zu den Tiers. Die Kleriker und Druiden sind meiner Meinung nach die schlimmsten - gar nicht so sehr die Wizards, weil letztere kann man settingintern in ihrer Macht begrenzen (durch die Magiergilde und durch die Verfügbarkeit von Zaubersprüchen - außerdem ist in Ptolus das Herstellen von magischen Items monopolisiert durch die Gilde). Aber die divine Caster können sich halt jeden Tag komplett neu aussuchen, was sie machen wollen und ersetzen dabei noch die Martials, weil sie schwere Rüstung tragen können. Klar, ich könnte hier natürlich das Gängelband anlegen und sagen "die Götter gewährend dir nur diesen oder jenen Zauber", aber das ist ja asozial. Insofern würde ich sagen: sobald jemand einen divine caster spielen will (außer der Healer-Klasse) müssen alle Tier 1 spielen (also Wizard, Sorcerer [ja, der ist bei mir auch Tier 1] oder Psion).

Und für alle, die mit AD&D liebäugeln. Die Caster-Supremacy ist in 0e, BX/BECMI, 1e und 2e noch viel viel viel krasser als in 3e. Lest euch bitte mal die Spells durch, wie krass die schon auf Level 1 sind und meistens sogar ohne Save (siehe Sleep in OD&D). Es ist also ein Gerücht, dass 3e da am schlimmsten war. Früher hat es nur länger gedauert, bis man höherstufig war als Zauberkundiger.

Ich habe den ursprünglichen Eingangspost hiermit archiviert und den ersten Post mit einem Intro angepasst.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #11 am: 21.04.2026 | 15:13 »
Na abwarten, vielleicht finden sich ja noch 1, 2 wackere Recken.  ^-^

@Hotze, hast du denn schon ne Inspiration was du spielen willst? ^^

Bin relativ offen - kann der Barde in 3.5 was oder ist das nur ein Noob mit ner Klampfe?  ;D

Ansonsten, da ich eher Noobier bin, nehme ich auch gerne was einfacheres wie Paladin oder Fighter.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #12 am: 21.04.2026 | 15:26 »
Bin relativ offen - kann der Barde in 3.5 was oder ist das nur ein Noob mit ner Klampfe?  ;D

Ansonsten, da ich eher Noobier bin, nehme ich auch gerne was einfacheres wie Paladin oder Fighter.

Barde kann schon was. Ist aber IMHO nicht ganz leicht zu spielen. Fighter ist nur für 1 bis 2 Level OK. Wäre aber auch ein vollkommen passender Einstieg mMn. Dann kannst du dich immersiv reingrooven und Feuersänger trainiert dich in-time wie out-time (also z.B. du beginnst als Fighter und willst dann vielleicht auf Level 2 oder 3 lernen, was der Warblade für so coole Sachen macht - oder du willst auch zaubern können oder oder).

Ihr braucht sowieso noch jeweils einen Hireling (d.h. einen gleichstufigen Charakter), weil ihr ansonsten zu wenige Partymember habt (bzw. sollte man einfach immer nen Zweitchara in der Backhand haben, damit ich bei der Session ggf. die Party auffüllen kann). Wer keinen Bock hat, zwei Charas auf einmal zu übernehmen, dann spiele ich den Begleitchara halt wie nen Hireling-NSC.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #13 am: 21.04.2026 | 15:30 »
Ich hätt' so Bock und so keine Zeit ...  :'(

Wie wäre die Spielfrequenz?

Würe meinen alten Beguiler gern nochmal auspacken, allerdings waren da einige FR-Specials drinnen und Setting war Golarion ... wilder Mix, ich weiß ... muss ich nochmal nachschauen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
« Letzte Änderung: 21.04.2026 | 15:31 von Luxferre »
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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #14 am: 21.04.2026 | 15:37 »
Barde kann schon was. Ist aber IMHO nicht ganz leicht zu spielen. Fighter ist nur für 1 bis 2 Level OK. Wäre aber auch ein vollkommen passender Einstieg mMn. Dann kannst du dich immersiv reingrooven und Feuersänger trainiert dich in-time wie out-time (also z.B. du beginnst als Fighter und willst dann vielleicht auf Level 2 oder 3 lernen, was der Warblade für so coole Sachen macht - oder du willst auch zaubern können oder oder).

Ihr braucht sowieso noch jeweils einen Hireling (d.h. einen gleichstufigen Charakter), weil ihr ansonsten zu wenige Partymember habt (bzw. sollte man einfach immer nen Zweitchara in der Backhand haben, damit ich bei der Session ggf. die Party auffüllen kann). Wer keinen Bock hat, zwei Charas auf einmal zu übernehmen, dann spiele ich den Begleitchara halt wie nen Hireling-NSC.

Klingt gut.

Könnte schon sein, dass noch andere Interesse haben. Der Pool wächst, wenn wir Werbung dafür machen. Geduld :)

Ich hätt' so Bock und so keine Zeit ...  :'(
Das gute ist ja, dass du nicht immer Zeit haben musst. Wenn du Bock und Zeit hast, spielst du halt mit.
Zitat von: tarinyon
Jede Session ein eigener Abstieg. Wer da ist, spielt mit. Wer nicht da ist, dessen Charakter treibt derweil andere Dinge in der Stadt.


Würe meinen alten Beguiler gern nochmal auspacken, allerdings waren da einige FR-Specials drinnen und Setting war Golarion ... wilder Mix, ich weiß ... muss ich nochmal nachschauen.
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@Spoiler: Kaum möglich, wir sind doch gerade erst Ende 20!


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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #15 am: 21.04.2026 | 15:45 »
Ich hätt' so Bock und so keine Zeit ...  :'(

Wie wäre die Spielfrequenz?
[/spoiler]

Schätzungsweise 2x im Monat. Das kommt bei mir immer auf andere Abendtermine in der Woche an. Aktuell habe ich noch eine Offline-Runde am Start, die geht vor. Und zwei kleine Kinder daheim. Das bedeutet summa summarum: ca. alle zwei Wochen, ca. von 20:00 / 20:30 Uhr bis max. 23:00 Uhr. Länger geht es bei mir meistens nicht. Aber erfahrungsgemäß sind berufstätige (und/oder Väter/Mütter) ab 23:00 Uhr eh zu fertig, um weiterzuspielen.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #16 am: 21.04.2026 | 15:48 »
Der 3.5er Barde war ursprünglich tatsächlich in erster Linie ne Pfeife (wenn man nur das PHB-Material berücksichtigt), aber es gibt einiges an Zusatzmaterial wodurch er richtig gut wird. Also da kann man definitiv was draus machen. ^^ Natürlich ist der Barde ein Force Multiplier, d.h. je mehr physische Kämpfer man hat desto mehr bringt der Barde.
Es gibt auch eine sehr schöne Option im Tome of Battle, Barde mit Crusader oder Warblade zu mischen (im Volksmund "Bardblade" oder "Bardsader" genannt).

Alternativ gibt es noch die Möglichkeit, bei einem Paladin die lächerlich nutzlosen Smites gegen Inspire Courage auszutauschen. Your Paladin just went up a tier!

--
Oh da fällt mir ein,

@tarinyon: wie schaut es denn mit spielbaren Rassen aus? Halten wir uns an die Core Races, oder gibt es eine größere Auswahl? Wenn dann würde ich jedenfalls empfehlen, LA-Rassen außen vor zu lassen und zB für die Planetouched die "Lesser" Versionen zu verwenden. Mir persönlich ist es wurscht, ich spiel eh zu 90% nen Menschen.

Und hat Ptolus einen eigenen Pantheon? Oder wie läuft das da mit den Göttern?

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #17 am: 21.04.2026 | 15:54 »
@tarinyon: wie schaut es denn mit spielbaren Rassen aus? Halten wir uns an die Core Races, oder gibt es eine größere Auswahl? Wenn dann würde ich jedenfalls empfehlen, LA-Rassen außen vor zu lassen und zB für die Planetouched die "Lesser" Versionen zu verwenden. Mir persönlich ist es wurscht, ich spiel eh zu 90% nen Menschen.

Und hat Ptolus einen eigenen Pantheon? Oder wie läuft das da mit den Göttern?

(Fast) alle ihre Fragen werden beantwortet im Player's Guide: https://ptol.us/a-players-guide-to-ptolus/
Habe das auch im Eingangspost verlinkt.

Kurze Zusammenfassung: Prinzipiell gibt es alle Core Races (z.T. with a twist), dazu noch Echsenmenschen, Löwenmenschen und solche Späße. Die haben aber (fast) alle +1 LA. Und da wäre ich bei dir, LA-Rassen lassen wir außen vor. Alles andere könnte man problemlos nach Ptolus importieren, weil ja der Rest des Kontinents, auf dem Ptolus liegt, nicht groß beschrieben wurde.

Wegen den Göttern (siehe hierzu auch den Guide): es gibt die Kirche des Lothian, das ist die Hauptkirche. Daneben gibt es aber noch mehrere kleinere Kulte, die andere Götter verehren (weniger bedeutend). Und es gibt so etwas wie das Chaos bei Warhammer. Prinzipiell kann man fast alles damit rechtfertigen, dass man aus einem fremden Land nach Ptolus gekommen ist. Die Stadt zieht ja Abenteurer aus der ganzen Welt an. Es gibt auch Technologie von der untergegangen Zivilisation (Pistolen usw.). Ptolus ist aber kein Steampunk!!! (das ist mir ganz wichtig - nur sollte man sich nicht wundern, wenn ab und zu auf einen geschossen wird).

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #18 am: 21.04.2026 | 16:14 »
Ah okay, super -- vorhin als du den anderen Post zitiert hattest, war die neue Version des Eingangsbeitrags noch nicht online. ^^

Du sagst ja Point Buy ist möglich, aber erwähnst nicht mit wievielen Punkten. Mit dem im DMG-vorgeschlagenen PB25 oder 28 braucht man keine MAD-Klasse anfangen.

Ich hab mal eben ein paar Werte ausgewürfelt (siehe Anhang). Mit Drop Lowest bleiben dann übrig: 16, 15, 15, 13, 11, 10.

Wir könnten aber auch zB die Grid-Methode machen: wir generieren ein 6x6 Grid, und dann kann man vertikal oder horizontal die Arrays daraus nehmen, und jeder Spieler kann jedes Array verwenden, auch mehrmals.
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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #19 am: 21.04.2026 | 16:25 »
Da bin ich ganz leidenschaftslos. Schlag was vor und wir machen es so. Ich mag auswürfeln, weil es am einsteigerfreundlichsten ist. Aber es benachteiligt natürlich bestimmte Klassen. Andererseits gibt es ja so eine krass große Auswahl, dass man immer was passendes findet.

Wir können aber auch gerne 30 Punkte (oder was auch immer) Point-Buy machen. Kompetent zu sein, schadet sicher nicht, wenn man schnell und tief crawled.

Offline Hotzenplot

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #20 am: 21.04.2026 | 16:33 »
Junge, ihr habt Tempo, da kommt ein alter Sack nicht mit. ^^

Bin aber soweit damit einverstanden. Fighter -> Warblade bzw. Bardblade ist top!

Point buy klingt für mich auch gut.

Der Spielrhythmus und die Zeiten sind super. Hab auch Kind und Kegel und spiele lieber nicht so lange abends.

Offline Korig

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #21 am: 21.04.2026 | 17:38 »
Ich finde das ganze hier total spannend, aber das wäre nichts für mich mit den ganzen Splatbooks und einem schon eher chrunchigem System. Beeindruckend, wie gut ihr euch da auskennt  :d

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #22 am: 21.04.2026 | 17:54 »
@Korig: wie gesagt, nur keine Bange -- wenn gewünscht helfen wir dir beim Charakterbau, die Regeln an sich sind nicht so schwierig. Nur immer zu. ^^

@Hotze: wie wärs wenn wir uns zeitnah mal zusammenschalten, etwa über Discord, und mal so die Basics besprechen? (Heut abend hab ich Rolli, aber die nächsten Tage wäre ich flexibel)

Zitat
Wir können aber auch gerne 30 Punkte (oder was auch immer) Point-Buy machen. Kompetent zu sein, schadet sicher nicht, wenn man schnell und tief crawled.

Dann würde ich empfehlen, es so zu machen, wie wir es damals in meiner letzten aktiven 3.5 Runde gemacht haben: Man hat die Wahl zwischen entweder PB36 oder dem Array 18 16 14 12 10 8. Das Array ist halt nochmal etwas stärker, dafür weniger flexibel. Wir hatten aber auch nur Core-Rassen, es ergaben sich dadurch also auch keine 20er auf Hauptattributen zu Spielbeginn.
[Ursprünglich hatten wir uns damals erst auf die Grid-Methode geeinigt, aber dann waren dem SL die live am Tisch erwürfelten Arrays zu mächtig, und darum sind wir auf diesen PB umgeschwenkt.]

Wegen Henchmen: kein Problem, da bastel ich gerne gleich ein, zwei dazu. ^^ Da können wir es ja auch so machen, dass wir ein paar mehr Charaktere auf Halde bauen, und Neugierige aber mit dem System nicht so Vertraute können sich dann da einen von schnappen und gleich einsteigen.
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Zitat von: ErikErikson
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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #23 am: 21.04.2026 | 17:59 »
@Hotze: wie wärs wenn wir uns zeitnah mal zusammenschalten, etwa über Discord, und mal so die Basics besprechen? (Heut abend hab ich Rolli, aber die nächsten Tage wäre ich flexibel)
Ja, gerne. Ich schreib dir über Discord.

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Re: [TOOT] Ptolus (D&D 3.5)
« Antwort #24 am: 21.04.2026 | 21:33 »
@tarinyon: Auch für dich habe ich im :T: Discord schon mal einen Kanal erstellt inklusive erstem Thread. Termin habe ich natürlich noch offen gelassen.
Hier: https://discord.gg/h6T9wwy8