Es sind nicht einfach "Säulen" des Spiels, sondern bloß ein simples Kategorisierungssystem, das zwar nicht ganz willkürlich ist, aber eben auch nicht genau tut, was es vorgibt.
Genauso gut könnte man aus V:tM "physical", "social", "mental" nehmen
oder an den Rollen aus Leverage - Hacker, Grifter, Mastermind, Hitter, Thief - andocken
oder an Adept, Expert, Warrior aus True20.
Und tatsächlich finde ich D&D mit Magie, Kampf und alles andere ... am besten beschrieben.
Edit: Warum das zwei Bereiche darstellt, ließe sich auch sehr gut begründen.
Nein nein, das sind völlig andere Dinge.
Kampf ist etwas, dass Charaktere jeder Art tun können, um "Story" zu schreiben. Magie nicht. Magie ist eher ein Werkzeug, eine Art und Weise etwas zu tun. Ja, Magie kann im Prinzip auch Story schreiben, aber das sind dann eher so große Rituale mit mehreren Beteiligten. Im RPG ist Magie aber meistens eine spezielle Art von Werkzeugkasten.
Hacker klingt nach einer Spezialisierung. Hacken kann auch ein Tätigkeitsfeld sein, wie kämpfen, wenn es für die Story von Bedeutung ist, also die Handlung irgendwie trägt. Ist es aber eher selten. Meistens ist Hacken das digitale Pendant zum Schlösser knacken - ein kleiner Baustein innerhalb der Aufgabe oder Handlung. Anders bei Shadow Run. Da ist die Matrix eine große Sache.
Wie soll ich es erklären... ich sehe in den Säulen große, die Handlung überspannende Aktionsfelder, die die Geschichte tragen, und in denen prinzipiell alle Figuren aktiv sein können, weil es keine spezielle Ausbildung braucht.
Edit: also die 3 Säulen von D&D sind nicht universell. Sie beschreiben die Core Story für D&D. Abenteuer in der Wildnis, Ruinen erkunden, sich mit Schurken anlegen. Indiana Jones Geschichten. Andere Spiele mit anderer Core Story benötigen andere Säulen.