Autor Thema: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?  (Gelesen 584 mal)

Isdariel, Drantos, shaozhul, Pausanias, avakar (+ 2 Versteckte) und 7 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Sashael

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Hallo ihr Lieben!

Bei welchem Abenteuer hattet ihr euren heftigsten Facepalm-Moment? Wann ergab für euch etwas in einem Kaufabenteuer so sehr keinen Sinn, dass ihr euch nur noch gefragt habt, wer das abgesegnet hat?

Mein Alltime Favorite ist *Trommelwirbel* ... Das Grabmal der Vernichtung / Tomb of Annihilation!

Setting und Abenteueraufhänger lassen die Prämisse komplett wie einen Fieberwahn erscheinen.

Das Setting
Die Forgotten Realms. Eine Welt, in der je nach Zeit auch mal Götter selbst auf der Erde herumwandern, aber zumindest ihre Chosen durch die Gegend scheuchen. Oder slacken lassen. Ein Setting, das mehr Götter hat als die Wikinger und die Griechen zusammen. Götter, die jede/r ihr eigenes Afterlive ihr eigen nennen, in das in regelmäßigem Fluss die Seelen ihrer Anhänger einwandern. Ein Setting, in dem NSCs der Stufe 10+ die Regel und nicht die Ausnahme sind. In der diverse Organisationen verschiedener Gesinnungen agieren, die über (für die Belange der üblichen Rollenspielgruppen) nahezu unendliche Ressourcen verfügen. Ein Setting, in dem Könige über hochstufige Magier und Priester verfügen.
Wiederbelebungen sind Zauber von der Stange. Wer Geld hat, muss den Attentäter kaum fürchten.

Der Abenteueraufhänger
Die Seelen verschwinden. Niemand kann wiederbelebt werden und wer schon einmal von den Toten zurückgeholt wurde, verfällt durch einen seltsamen Fluch immer mehr, bis die Person stirbt.
Niemand weiß oder kann in Erfahrung bringen, wohin die Seelen verschwinden. Ins Afterlive jedenfalls nicht. Sie sind einfach spurlos ... weg. Egal, welcher Gesinnung sie angehörten oder zu welchem Gott sie gebetet haben.

Die Prämisse
Vor diesem Hintergrund erklärt das Abenteuer, dass die Einzigen, die diesem Rätsel nachgehen, eine bunt zusammengewürfelte Truppe Erststufler ist, im Auftrag irgendeiner zweitklassigen Händlerin, die dank des Fluchs vor sich hinrottet.
Der Truppe werden dann von verschiedenen Fraktionen auch noch jede Menge Steine in den Weg gelegt. Und alle Anderen gehen weiter ihrem üblichen Leben nach, als wäre nichts geschehen. Im Gegenteil, da wird auf Drachenjagd gegangen und wild herumgeräubert und -piratet oder sonstige lebensgefährlichen Projekte angegangen. Naja, da gibt es halt noch keine Tageszeitung, die das mit fetten Schlagzeilen ausschlachten kann.


Und da stelle ich fest, dass ich nicht genügend Hände für den notwendigen Multi-Facepalm habe.

Was war bei euch ein Auslöser für ein herzhaftes "Ob Ihr mich verarschen wollt, hab ich gefragt!!!"?  ;D
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Offline phant

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #1 am: Heute um 18:02 »
Definitiv Pathfinder Society Season 5 "The Elven Entanglement"

Die Dämonen haben die trennende Barriere zwischen Abyss und Golarion eingerissen und drängen hordenweise in die Welt der Sterblichen. Die SC werden beauftragt in die Elfenlande zu reisen und dort um Hilfe zu bitten. Der Elfenkönig erklärt sich bereit eine Gruppe ELITE-Dämonenjäger abzustellen, um den Menschen zu helfen. Dummerweise sind diese gerade von EINEM MITTELMÄSSIGEN Dämon entführt worden....
Also, wenn die SC mal eben ausrücken könnten, um die zugesagten Hilfstruppen zu retten?!
Machten wir sehr gerne. Schließlich wurden die mittlerweile schwer traumatisierten Dämonenjäger dringend benötigt.

Seit dem ist ELITE-Dämonenjäger bei uns ein Synonym für Taschenlampenfallenlasser.  ~;D

Offline Orok

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #2 am: Heute um 18:17 »
Ich glaube, Grabmal der Vernichtung schlägt da nichts. Als Spieler saß ich nur da und habe mich gefragt ob der SL das ernst meint, oder sich irgendwo verlesen hat ...
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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #3 am: Heute um 18:21 »
Ich glaube, am meisten an den Kopf gefaßt habe ich persönlich mir noch bei der Prämisse zu einem bestimmten (wenn auch kompakten) Setting, was ja eigentlich schon wieder eine etwas andere Kategorie ist. In Sachen Kaufabenteuer muß ich da wohl noch mal etwas in mich gehen...aber einstweilen Abo, ich will die "Perlen" nicht verpassen. :)

Offline Zanji123

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #4 am: Heute um 19:17 »
na da fällt aber auch "Decent into Avernus" drunter

Background: Elturel eine Stadt mit einem leuchtenden Orb der über der Stadt schwebt ist verschwunden. Interessiert aber irgendwie keinen.

Erststufer Charaktere untersuchen einen Mordkomplott in Baldurs Gate, finden dann raus das es irgendwelche Teufels Kulte dort gibt und auch den Bürgermeister von Elturel der sich irgendwie dort versteckt hatte. Man findet eine verschlossene Rätselbox, bringt diese nach Candlekeep dort wird sie geöffnet und man findet heraus das der Bürgermeister von Elturel damals n Deal mit nem gefallenen Engel gemacht hat um einen Vampir zu finden daher auch der Orb und sie dafür die Seelen der Einwohner für ihren Krieg bekommt.

Also fahren jetzt Stufe 3 (oder 4 zu der Zeit) Helden in die Hölle und holen Elturel da raus. Is ja nicht so als ob es in den Städten nicht genug hochstufige Helden geben würde.
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt.... die zehnte sitzt in der Ecke und summt die Pokécenter Melodie

Offline Feuersänger

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #5 am: Heute um 19:45 »
Ich weiss nicht recht. Objektiv und rational betrachtet ist die Kritik an Tomb of Anni sicherlich voll zutreffend, aber andererseits -- wenn man sich anschaut was gerade jetzt hier und heute bei uns in der echten Welt passiert und keinen Schwanz interessiert's, wirkt es auf einmal gar nicht mehr so weit hergeholt. Stichwort Don't Look Up!
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Offline Sashael

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #6 am: Heute um 19:50 »
Bei uns gibt es weder Wiederbelebungen, noch objektiv nachgewiesene Götter, noch bestätigte Afterlives.

Bei uns läuft so vieles über "Glauben", was bei "Wissen" einen ganz anderen Stellenwert hätte.
Ich finde also nicht, dass man das miteinander vergleichen kann.

Abgesehen davon, dass es bei GdV nicht mal die Götter irgendwie zu interessieren scheint, dass ihnen da Seelenmäßig der Hahn zugedreht wird.
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Offline unicum

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #7 am: Heute um 19:52 »
Naja soll ja auch Hobbits gegeben haben die nen ollen Ring in den einzigen Vulkan werfen sollen,... wirklich hochstufig waren die auch nicht.

Aber ansonsten: Klasse thema.

Ich find das Hügelgrab von ... aus Midgard auch eine klasse Idee. "Bringt mir die Sichel aus dem Hügelgrab (das sich nur alle paar Jahre für ein paar Tage öffnet) denn ich (hochgradiger Druide, könnte das Dungeon alleine lösen) hab mir gerade das Bein gebrochen"

Offline sindar

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #8 am: Heute um 19:54 »
Earthdawn, "Terror in the Skies":

Eine Gruppe Erstkreisler (in D&D-Sprech: Erststufler) werden in ein aufgebrochenes Kaer geschickt (das sind eine Art Festungen, die die Bewohner des Landes gegen einen riesigen Anstrum von Dämonen schützen sollten) und sollen mit einem Dämonen fertig werden, der eben dieses Kaer im Alleingang aufgebrochen und ausgeräumt hat, inklusive zweier zehntkreisiger Magier; den einen davon hat der Dämon übernommen und kann dessen Fähigkeiten zusätzlich nutzen.

Ich habe die Musterlösung gelesen, aber absolut nicht verstanden. So, wie es da steht, ergab das für mich keinen Sinn.
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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #9 am: Heute um 20:03 »
Bei uns gibt es weder Wiederbelebungen, noch objektiv nachgewiesene Götter, noch bestätigte Afterlives.

Bei uns läuft so vieles über "Glauben", was bei "Wissen" einen ganz anderen Stellenwert hätte.
Ich finde also nicht, dass man das miteinander vergleichen kann.

Abgesehen davon, dass es bei GdV nicht mal die Götter irgendwie zu interessieren scheint, dass ihnen da Seelenmäßig der Hahn zugedreht wird.

Und natürlich: in den Realms dürften ziemlich viele hochstufige Figuren mindestens einmal in ihrem Leben wiederbelebt worden sein. Damit entspricht der "Fluch" des Grabmals aber einer hypothetischen realen Seuche, die sich ihre Opfer speziell unter den Reichen, Mächtigen, und Berühmten suchen würde und von der sich obendrein noch herausstellte, daß sie sie alle praktisch zur gleichen Zeit befallen hat...ich denke, da wäre es gerade unter diesen Leuten auch bei uns mit "Ist mir doch schnurzpiepegal, wegen so 'ner Kleinigkeit setze ich nicht eigens Himmel und Hölle in Bewegung" schnell vorbei. >;D

Offline Feuersänger

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #10 am: Heute um 20:13 »
Das ist allerdings wahr.
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Offline unicum

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #11 am: Heute um 20:19 »
Naja man kann ja auch mal zur falschen Zeit am falschen Ort sein,... schick ich halt mal die Level 1 vor und schreib Elminster einen Brief,...

Offline Antariuk

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #12 am: Heute um 20:51 »
Es scheint, als wenn die Prämisse dieses Fadens auf so einiges aus dem WotC-Regal zutrifft..  8]

Ich habe bis zum Release von Tomb of Annihilation immer gedacht, Hoard of the Dragon Queen hat den dümmsten Anfang. Also vielleicht nicht so sehr die Grundprämisse, aber ich fand es so unfassbar hohl, dass von Level-1-Charakteren erwartet wird, in die brennende Stadt Greenest zu rennen, während die grade von einer Armee (!) und einem Drachen (!!) auseinandergenommen wird. Einfach, weil darum. Hm, is klar.

Die wirklich hanebüchenste Prämisse würde ich allerdings dem Pathfinder 1E Abenteuer Rasputin Must Die zusprechen. Eine Reise von Golarion in den echten Ersten Weltkrieg unserer Zeit, unserer Welt, um Baba Yaga aus den Klauen Rasputins zu befreien, ist einfach... wild. Vor allem, weil es zum Ende eines Adventure Paths passiert und kein Einzelmodul ist. Ich mag Pulp und wirres Zeug, aber hier sind die Autoren dermaßen über den Hai gesprungen, dass sie komplett hinfortgeschwebt sind.
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Offline Skyrock

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #13 am: Heute um 21:20 »
Das Neo-Noir-Setting Wellstone City für Savage Worlds, mit dem mitgelieferten Einstiegsabenteuer Public Transit Assassins hat den dämlichsten Abenteuereinstieg, den ich jemals in einem Rollenspiel gesehen habe.

Die SCs sind ziemliche Niemande auf Novice Rank, die sich noch keinen Namen gemacht haben, und bekommen einen kryptischen Anruf: "1427 148th Street. Clean and Sweep for re-zoning. 48 Hours. Package delivered after re-zoning is complete."
Dahinter steckt einer der krassesten Mafiaobermacker im Setting, der sich aber verwählt hat. Das Abenteuer geht davon aus, dass die Spielercharaktere mangels anderer Abenteueraufhänger halt mal an die Adresse stiefeln und in ein Crackhaus voller bewaffneter nervöser Gangster stolpern (u.a. mit AK47-Sturmgewehren, was schon eine Hausnummer gerade für Startcharaktere ist). Es wird für den weiteren Abenteuerverlauf erwartet, dass die SCs die Gangster halt mal zusammenschießen und damit den Job erledigen. Ohne irgendeine Ahnung zu haben, worin dieses Belohnungspaket überhaupt besteht und wo und von wem sie es abholen könnten.
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Ein freier Mensch muss es ertragen können, dass seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muss es sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #14 am: Heute um 21:37 »
Zum glück hab ich hier noch nichts gelesen das in die nähe von meinen Abenteuern kommt,...
Wobei ich es ab und an auch mal Skurril mag ;)

Offline Weltengeist

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #15 am: Heute um 22:11 »
Über die Ausgangsfrage muss ich irgendwann mal einen Moment nachdenken. Irgendwie hatte ich ja erwartet, dass hier alles voller früher DSA- oder Pathfinder-Abenteuer wäre, aber nein: bisher dominiert D&D5.

Andererseits: wenn Sashi den Thread aufmacht und gleich mal mit Tomb of Annihilation vorlegt, dann liegt die Latte natürlich von Anfang an hoch.

(Wobei ich zugeben muss, dass ich jedes Setting, das alle D&D-Zauber, -Sphären, -Götter und -Kreaturen verwendet, per se schon für so hanebüchen halte, dass es auf das bisschen Suspension of Disbelief extra dann eigentlich auch schon nicht mehr ankommt... :P)
Aktive Tischrunden (als SpL): Agenten von Nomikos (Eana - Savage Worlds)
Aktive Onlinerunden (als Spieler): Das Windkammtal (Barsaive - Earthdawn), Die Grauen (Shadow World - Rolemaster), The Price of Arrogance (Théah - 7te See)
Solo (in Planung): Mythic Suns (Fading Suns - M-Space)

Offline sma

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #16 am: Heute um 23:22 »
In der ansonsten sehr guten Starterbox von WHFRP 4 wird von der Charakteren erwartet, dass sie nach einer forcierten Verhaftung und einem abgekarteten Gerichtsprozess als "Strafe" für etwas, mit dem sie eigentlich nichts zu tun haben, für eben diese Stadtverwaltung in der Stadtwache arbeiten, wo ihr Chef nicht nur korrupt sondern auch noch völlig desinteressiert an ihnen ist. Die logischere Entscheidung wäre, einfach die Stadt zu verlassen, denn dort hält sie ja absolut gar nichts.

Zudem ist das alles alternativlos, denn spielen die Spieler nicht mit, kann man als SL nur die Charakterbögen einsammeln, die Box schließen und vorschlagen, etwas anderes zu spielen.

Online klatschi

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Re: Die hanebüchenste Prämisse in einem Kaufabenteuer?
« Antwort #17 am: Heute um 23:42 »
Bei mir: Curse of Strahd
Du bist in Barovia und Spielzeug eines Vampirs, nix funktioniert, es gibt vielleicht 2-3 Orte der „Normalität“  und der Rest ist fucked up und wenn du dich in all dieser Bleakness nicht einfach ergibst (und die Kampagne gibt dir null Grund weiter zu machen), sondern dich dazu entscheidest, dass du kämpfst…
… dann hast du genau nichts geändert, denn nachdem Strahd stirbt geht alles meiner Erinnerung nach wieder zurück in den Urzustand

Meh

Über die Ausgangsfrage muss ich irgendwann mal einen Moment nachdenken. Irgendwie hatte ich ja erwartet, dass hier alles voller früher DSA- oder Pathfinder-Abenteuer wäre, aber nein: bisher dominiert D&D5.

Meine Vermutung ist das Problem „From Zero to Hero“
Du brauchst eine Prämisse die von Level 1-20 trägt und dann hast du die Optionen (wie es scheint)
A) alles wird angeteasert und man fragt sich, warum die lvl 1 Helden?!?!? Oder
B) zu wenig wird angeteasert und es ist wie bei den ersten pathfinder Kampagnen wo man erst in Band 5/6 erfährt, worum es eigentlich wirklich geht…

Dazwischen geht wohl nix