Autor Thema: Vom Scheitern in Rollenspielen  (Gelesen 7923 mal)

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Online gunware

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #150 am: 1.10.2026 | 19:31 »
Hast du dafür ein konkreteres Beispiel?
Ich habe es mir so übersetzt, dass der Spieler jetzt vom seinem Scheitern die Nase voll hat -> unzufrieden ist. Nicht dass die Gruppe jetzt auseinander fällt.
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Offline Settembrini

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #151 am: 1.10.2026 | 19:41 »
Hast du dafür ein konkreteres Beispiel?

Nun, ganz allgemein kann man Ermittlungsabenteuer, die an einen oder wenigen sog. "Clues" hängen, nennen. Das ist gut belegt und ventiliert und speziell dafür gibt es ja dann konkrete Lösungen.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #152 am: 1.10.2026 | 20:00 »
Nun, ganz allgemein kann man Ermittlungsabenteuer, die an einen oder wenigen sog. "Clues" hängen, nennen.
Ich muss gestehen, dass ich in den ganzen langen Jahren in denen ich "die andere Art" des Spielens spiele (Also Fail Forward usw), schon eine Menge Ermittlungsabenteuer gespielt habe. Dabei war kein Einziges, dass an einen oder wenigen sog. "Clues" gehangen hat.
Könnte es sein, dass Du da Fail Forward mit SchErz oder wie man das früher nannte, gleich setzt? Weil Deine Beschreibung passt dann perfekt auf die alten autoritären SLs, die den Abenteuerverlauf völlig durchplanen und entsprechend die Spieler da durchlotsen (oder durchnötigen. Je nachdem wie man diese Art des Spieles werten möchte). Das hat dann mit Fail Forward wenig bis garnichts zu tun.
« Letzte Änderung: 1.10.2026 | 20:04 von 6 »
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Offline blackris

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #153 am: 1.10.2026 | 20:14 »
Danke für die Erklärung. Das evoziert bei mir auch graue Erinnerungen, aber da bin ich bei 6, mit den hier besprochenen Resolutionsmechanismen hat das nichts zu tun.

Offline Swanosaurus

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #154 am: 1.10.2026 | 20:18 »
@Settembrini:

Ich finde das Bild interessant und es trifft auch sicher irgendetwas, aber den Zusammenhang zur Diskussion sehe ich nicht."Fail Forward" heißt ja nicht: Scheitern führt weiter auf das von vorneherein festgelegte Ziel zu, sondern: Scheitern ist keine Sackgasse, sondern führt auf jeden Fall irgendwohin. Ich habe Fail Forward auch immer eher als einen Ansatz gegen ein Leiten verstanden, das mit einem vorgefertigten Plot daherkommt; denn die Vorstellung, dass mit einem Scheitern alles vorbei ist, passt ja tatsächlich zur Mentalität des Vorplottens. Dagegen bietet doch Fail Forward unter anderem den Gedanken: Okay, wenn das nicht geht, dann halt was anderes.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #155 am: 1.10.2026 | 20:21 »
Dann war meine Leseart Settembrinis Aussage falsch, wenn es so ist.
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Offline Sashael

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #156 am: 1.10.2026 | 20:44 »
Ich gebe zu, dass ich Settembrini hier überhaupt nicht verstehe.

Zumindest seine Erklärung nicht.
Wenn ich die Kugelmetapher mit Mulde und Grat selber interpretieren müsste, würde das eher so lauten:
Ziel des Spiels ist es, die Kugel irgendwohin zu bekommen. Beim Wurf=Skill Ansatz muss der Kugel genug Stups gegeben werden, sonst bleibt sie in der Mulde hängen und das Spiel geht nicht weiter.
Bei der Gratwanderkugel ist es hingegen egal, ob sie auf dem Grat (aka angedachter Plot) bleibt, oder irgendwo runterkullert. Die Kugel bleibt in Bewegung, das Spiel läuft weiter, wenn auch vielleicht anders als gedacht.

Dann ergibt die Metapher für mich einen Sinn. Die Erklärung von Settembrini entbehrt für mich dagegen jeder Logik und hat mit den Spielstilen, über die hier gesprochen wird absolut nichts zu tun.
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Offline Galatea

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #157 am: 1.10.2026 | 21:27 »
Bei anderen Spielideen ist Scheitern, welches nicht genau entlang der Gratrichtung liegt, ein Absturz, game over. Scheitern hat hier fast immer Auswirkungen auf das Spiel, das endet nämlich dann ganz oft und abrupt, Kugel weg.

Hast du dafür ein konkreteres Beispiel?
TPK und kein NSC, der am Tempel steht, um alle wieder aus dem Totenreich zu fischen.
Fail forward -> Gruppe wird gefangengenommen oder es entspinnt sich eine Szene wie mit den Trollen im Hobbit, Gegner nimmt der Gruppe das McGuffin ab und lässt sie liegen weil sie die Mühe nicht wert sind, o.ä.

Hier hat man oft das Problem, dass in vielen "klassischen" Fantasy-RPGs (klassisch im Sinne von Setting, nicht von Regeln) die Monster Gefangene direkt umbringen oder gar in den eigenen Magen befördern, weil sie halt unzivilisierte böse Monster sind, die böse Dinge tun, weil sie böse sind.


Nun, ganz allgemein kann man Ermittlungsabenteuer, die an einen oder wenigen sog. "Clues" hängen, nennen. Das ist gut belegt und ventiliert und speziell dafür gibt es ja dann konkrete Lösungen.
Wenn der Fortgang des Abenteuers davon abhängt, dass die Spieler an Stelle X eine Probe auf Y erfolgreich bestehen (z.B. Geheimtür entdecken) ist das schlicht schlechtes Abenteuerdesign.
Einen Hinweis den die Spieler finden sollen (oder gar müssen), muss so eingebracht werden, dass die Spieler ihn auch finden werden.
« Letzte Änderung: 1.10.2026 | 21:38 von Galatea »
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Offline Torsten (Donnerhaus)

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #158 am: 4.10.2026 | 18:43 »
Die Kugel oben auf dem hohen Grad rast atemberaubend im Kreis in luftiger Höhe, immer wieder um die dröge Mulde herum. Das Schlimmste, was ihr passieren kann, ist abzustürzen auf das Niveau der Kugel unten in der langweiligen Mulde, die dort in der Tiefe nur davon träumen kann unter Aufwand größter Kraft für wenige Augenblicke der Höhe des Grades einmal nahezukommen, nur um ein ums andere Mal doch wieder in die deprimierende Ereignislosigkeit des Muldenmittelpunkts gezwungen zu werden. Und doch, selbst wenn die Kugel vom hohen Grad stürzt, ist ihre Hoffnung nie vergebens, dass sie es doch noch einmal schafft, wieder auf den hohen Grad zurückzukehren, oder über die Mulde hinauszuschießen und Flächen, Wellenland und Grade zu entdecken, die ihr zuvor unerreichbar geblieben wären. Und sei es mit ein wenig Rückenwind, solange sie ihr gewaltiges Momentum noch nicht gänzlich verloren hat. Und stürzt sie doch einmal ab und droht zu ruhen, greift eine Hand von oben herab und setzt sie wieder auf den Grad.

Online ghoul

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #159 am: 4.10.2026 | 19:54 »
Ich glaube, die Murmel-Metapher betraf mehr die Frage, wann ein Spiel zu scheitern droht, nicht ob die Kugel irgendwo anders hin soll. Also im Sinne des stabilen und des instabilen Gleichgewichts.
Erwähnte Fail-Forward-Techniken wären dann Sicherheitsnetze für die Kugel auf dem Grat.
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Offline 6

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #160 am: 4.10.2026 | 20:09 »
Ich glaube, die Murmel-Metapher betraf mehr die Frage, wann ein Spiel zu scheitern droht, nicht ob die Kugel irgendwo anders hin soll. Also im Sinne des stabilen und des instabilen Gleichgewichts.
Erwähnte Fail-Forward-Techniken wären dann Sicherheitsnetze für die Kugel auf dem Grat.
Und genau das sind sie ja eben nicht. Deswegen bringt diese ganze Murmelmetapher hier ja nichts.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #161 am: 4.10.2026 | 20:41 »
Und genau das sind sie ja eben nicht. Deswegen bringt diese ganze Murmelmetapher hier ja nichts.
Du meinst, es gibt hier kein instabiles Gleichgewicht? Also das Scheitern der Gruppe gefährdet nie das Bestehen des Spiels, in keinem Spielstil?
Dann ist ja gut.
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Offline Eismann

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #162 am: 4.10.2026 | 20:44 »
Ich kenn es nur so, dass die Kugel vom Grat herunter fällt, über eine Ebene rollt, in einen Schacht fällt, daraus von einem Geysir in die Luft geschossen wird und in einer Zuckerwattewolke stecken bleibt, die dann von einem dicklichen Jungen, der verdächtig aussieht wie Winston Churchill, aufgegessen wird.

Offline Swanosaurus

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #163 am: 4.10.2026 | 21:21 »
Ich kenn es nur so, dass die Kugel vom Grat herunter fällt, über eine Ebene rollt, in einen Schacht fällt, daraus von einem Geysir in die Luft geschossen wird und in einer Zuckerwattewolke stecken bleibt, die dann von einem dicklichen Jungen, der verdächtig aussieht wie Winston Churchill, aufgegessen wird.

Das ist aber kein Rollenspiel, das ist Gravitrax!
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Offline Holothuroid

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #164 am: 4.10.2026 | 21:30 »
Ich kenn es nur so, dass die Kugel vom Grat herunter fällt, über eine Ebene rollt, in einen Schacht fällt, daraus von einem Geysir in die Luft geschossen wird und in einer Zuckerwattewolke stecken bleibt, die dann von einem dicklichen Jungen, der verdächtig aussieht wie Winston Churchill, aufgegessen wird.

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #165 am: 5.10.2026 | 05:33 »
Du meinst, es gibt hier kein instabiles Gleichgewicht? Also das Scheitern der Gruppe gefährdet nie das Bestehen des Spiels, in keinem Spielstil?
Dann ist ja gut.
Das Scheitern der Gruppe wäre, die Mitspieler würden sich über irgendwas in die Haare bekommen oder sie würen gegeneinander anspielen. (Beides schon erlebt. Würde auch Spielarten, die Du präferierst auseinanderreissen. Auch schon da erlebt)

Wenn Du allerdings das Scheitern der Charaktere meinst, dann kann das natürlich Teil des Spiels sein. Aber das Scheitern ist dann Teil der Geschichte, die von den Spielern bewusst erspielt wurde (und nicht in Kauf genommen, wie in dem anderen Spielstil).
« Letzte Änderung: 5.10.2026 | 07:11 von 6 »
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #166 am: 5.10.2026 | 07:20 »
Gut. Dann habe ich dich richtig verstanden.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #167 am: 5.10.2026 | 08:06 »
Das Scheitern der Gruppe wäre, die Mitspieler würden sich über irgendwas in die Haare bekommen oder sie würen gegeneinander anspielen. (Beides schon erlebt. Würde auch Spielarten, die Du präferierst auseinanderreissen. Auch schon da erlebt)

Ein Scheitern wäre es aber doch nur, wenn der Zustand von Dauer wäre. Wenn sich die Gruppe mal streitet, ist sie ja nicht sofort gescheitert.

Wobei noch die Frage bleibt: wobei ist sie denn gescheitert? Das was hier vielfach unter Scheitern läuft, ist mir viel zu schwammig. Zum Scheitern gehört zwingend ein Vorhaben, das scheitert.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #168 am: 5.10.2026 | 08:26 »
Ein Scheitern wäre es aber doch nur, wenn der Zustand von Dauer wäre. Wenn sich die Gruppe mal streitet, ist sie ja nicht sofort gescheitert.

Wobei noch die Frage bleibt: wobei ist sie denn gescheitert? Das was hier vielfach unter Scheitern läuft, ist mir viel zu schwammig. Zum Scheitern gehört zwingend ein Vorhaben, das scheitert.
Wenn Du den Wurf für Schlösser öffnen versenkst, dann bist Du ja als Gruppe ja auch nicht permanent gescheitert, oder?

Dass der Begriff "Scheitern" mehrdeutig ist, war für mich der Grund wieso ich mich bisher nicht beteiligt habe. Wir haben mehrere verschiedene Zielvorgaben an das Rollenspiel und dementsprechend bedeutet Scheitern jeweils etwas anderes.
Solange uns allen das nicht klar ist, wird munter aneinander vorbei geredet.

Ach ja. Gescheitert eine gemeinsame Geschichte aus dem Setup und den emergenten Einflüssen gemeinsam zu erspielen oder entwickeln.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #169 am: 5.10.2026 | 08:28 »
Um die Eingangsfrage zu wiederholen:
Zitat
Woran liegt es, dass Misserfolge so verpönt sind?
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Offline Sashael

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #170 am: 5.10.2026 | 08:41 »
Gegenfrage: Sind sie das?

Oder ist (sind) es Würfelpech(serien), bei dem (denen) die Geschichte stoppt, weil sich Autoren des Regelwerks und/oder SL keine Gedanken machen, wie es nach "Wurf nicht geschafft" weitergeht?
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #171 am: 5.10.2026 | 08:43 »
Um die Eingangsfrage zu wiederholen:
Weil die Würfelmisserfolge nach Deinen Rollenspielziel, nicht in die Geschichte passen, die der Spieler nach einem anderen Rollenspielziel erzählen will.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #172 am: 5.10.2026 | 08:55 »
Oder ist (sind) es Würfelpech(serien), bei dem (denen) die Geschichte stoppt, weil sich Autoren des Regelwerks und/oder SL keine Gedanken machen, wie es nach "Wurf nicht geschafft" weitergeht?
6 zufolge gibt es das ja nicht.

Weil die Würfelmisserfolge nach Deinen Rollenspielziel, nicht in die Geschichte passen, die der Spieler nach einem anderen Rollenspielziel erzählen will.
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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #173 am: 5.10.2026 | 09:09 »
6 zufolge gibt es das ja nicht.
Aber das Spiel geht weiter.

Beim oberen liegst Du falsch. Sashael erklärt Dir eine Form wie es in der Story stört.
Unten killst Du eine Storyfortsetzungsalternative. Klar kannst Du danach weiter spielen, aber die Idee für den weiteren Verlauf hast Du ersatzlos gestrichen.
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Online First Orko

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Re: Vom Scheitern in Rollenspielen
« Antwort #174 am: 5.10.2026 | 09:32 »
Am Ende kommt es doch eh aufs Gefühl an. Da baut man den ganzen Spielabend auf eine entscheidende Sache hin (sammelt Ressourcen, besticht eine Gang, erkundet das Ziel, recherchiert) und alles klappt irgendwie, Manches nicht aber egal: ein paar Vorteile hat sich die Gruppe erspielt.. es geht an das große Ziel, es ist 1h zu spielen - und das Glück verlässt uns, mehrere Würfe in Folge an entscheidender Stelle versemmelt in Standardaktionen und das alles ist für nix.

Gruppe 1: So kanns gehen! Ha geil wie es meinen Charakter zerlegt hat, gleich schonmal nen neuen auswürfeln und nächstes Mal versuchen wir es nochmal anders oder suchen uns erstmal ein leichteres Ziel.

Gruppe 2: Wie antiklimatisch ist das denn jetzt bitte?! Nee das fühlt sich richtig kacke an! Das Ganze haben wir nur gemacht, um den Nachweis für die königliche Abstammung deines SC zu holen - und jetzt ist er tot, damit ist die Motivation der Gruppe doch erstmal fürn Arsch.

Beides völlig valide Ansichten - und Gruppe 3-X gibts auch noch, die gehen da nochmal anders mit um. Gruppe 2 wäre aber mit einem Gelingt so halb - aber zu einem hohen Preis sehr wahrscheinlich besser gefahren.

Ich habe aber langsam den Eindruck, dass hier wieder mal die Vermittlung der Freude an einem anderen Spielstil an einem unüberwindbar gestalteten Graben scheitert.
It's repetitive.
And redundant.

Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.