Das ist mMn ganz entschieden nicht primär dem Spielort Tisch geschuldet, sondern dem Unterschied zwischen Spieler und Figur.
Selbst wenn man Darstellungsmöglichkeiten hätte, bleibt ja immer noch die Differenz in den Fähigkeiten.
Ja, ok, da kann ich mitgehen.
Was ich meinte mit Spielort Tisch: Ich kann keine Mauer hochklettern, wenn da keine ist.
Ich kann aber mit der Wache sprechen wenn sie der SL verkörpert.
"Nach oben" darstellen kann man sowieso nicht und mit gebremster Leistung darstellen wird auf Dauer auch nicht unterhaltsam sein.
Das ist, so meine Vermutung, bei den sozialen Fähigkeiten genau der Punkt weshalb viele Probleme damit haben, wenn es rein nach den Werten auf dem Charakterblatt geht.
Wenn man eine geile Idee hat, will man die ins Spiel einbringen und nicht dadurch gehindert sein, dass die verkörperte Figur nicht bis 3 zählen kann.
Ansonsten bin ich der Ansicht, dass das Gespräch am Tisch gerade nicht 1:1 dem entspricht, was in der Spielwelt passiert, auch wenn da mehr oder weniger zufällig auf beiden Seiten gesprochen wird. Da bleibt immer noch eine Abstraktionsebene eingezogen.
Hm, ich weiß nicht.
Wenn ich es vorsichtiger Formuliere wird für mich schon ein Schuh draus:
Es
kann zumindest
nahezu 1:1 sein, wenn man in direkter Rede spricht - diese Auflösung von Realwelt und Spielwelt wird ja gerade auch das Ziel von vielen Spielern.
Die Abstraktionsebene, die von dir angesprochen ist, soll also möglichst klein und vor allem nicht wahrnehmbar werden - was von Zeit zu Zeit durchaus gelingt.
Aber ja, sie ist immer noch da.