Autor Thema: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"  (Gelesen 25085 mal)

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Offline Fredi der Elch

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Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« am: 2.06.2006 | 11:01 »
Was verstehe ich unter „Abenteuerspielen“?
„Abenteuerspiele“ sind eine Möglichkeit Rollenspiele zu spielen. Sie sind also eine Untergruppe des Rollenspiels. Fast jedes Rollenspielsystem kann zum abenteuerspielen eingesetzt werden. Die Bezeichnung „Abenteuerspiel“ kennzeichnet also nicht Systeme, sondern ganz reale Spielsitzungen.

Ein Abenteuerspiel ist für mich ein Spiel mit relativ klarem Ziel. Es gibt einen Auftrag, eine Aufgabe, ein Ziel. Woher dieses Ziel kommt (finsterer Auftraggeber, sich bietende Gelegenheit, Spieleridee, usw.) ist erst einmal egal. Wichtig ist es, dass es eine Art „Gewinnbedingung“ gibt, die den Spielern klar ist, und die zu erreichen im Spiel als wünschenswert gesehen wird.

Auf dem Weg zu diesem Ziel stehen Hindernisse, die die Spieler (durch ihre Charaktere) überwinden müssen. Es gibt also tatsächliche Herausforderungen für die Spieler, die diese durch Einsatz der richtigen Taktiken und Gehirnschmalz überwinden müssen, um das Ziel zu erreichen. Dieses Überwinden kann z.B. das Sammeln von relevanten Informationen sein, die Planung und Durchführung eines Einbruchs, taktische Kämpfe, geschickte Verhandlungen usw.

Insgesamt ist „Abenteuerspiel“ zusammengesetzt aus „relative klares Ziel“ und „Herausforderungen auf dem Weg zu diesem Ziel“. Das klassische Dungeon oder der Run wären typische Vertreter diese Abenteuerkategorie.


Wo ist jetzt mein Problem damit?
Prinzipiell habe ich erst einmal kein Problem damit. So zu spielen macht mir Spaß. Aber ich würde natürlich keinen Thread aufmachen, um zu schreiben, dass alles toll ist. Nein, ich habe ein Problem mit Abenteuerspielen: Das Medium Rollenspiel.

Wenn ich mich mit Leuten zum Rollenspielen zusammensetze um Abenteuer zu bestehen, dann schaffe ich (als Beispiel mal D&D) an einem Abend mit 4 Stunden vielleicht 3-4 Kämpfe und steige alle 2-3 Abende eine Stufe auf. Es gibt also über die Zeit verteilt einige Herauforderungen, einige Ziele werden erreicht und ich werde dafür belohnt. So weit, so gut.

Das Dumme ist jetzt: ich habe einen Computer. Auf dem läuft Neverwinter Nights (und noch viele andere Computerrollenspiele und Action Adventures). Und dort habe ich in den 4 Stunden 10 Mal so viele Kämpfe und steige pro Abend um 2-3 Stufen auf. Die Dichte der Herausforderungen und Belohnungen ist durch das Medium „Computer“ (weil ich nicht würfeln muss usw.) einfach viel, viel höher als beim normalen Tabletop-Rollenspiel. Und das macht mir persönlich mehr Spaß. Denn wenn ich schon wegen der Herausforderung spiele, dann will ich auch möglichst viel davon.

Ich weiß, dass dabei der gesellige Aspekt wegfällt. Und auch die Storys oft nicht ganz so gut sind (manchmal aber schon). Aber für mich persönlich wiegt die Dichte der Herausforderungen einfach viel schwerer.

Alles das wäre kein Problem, wenn ich nur unendlich viel Freizeit hätte. Habe ich aber nicht. Ich muss mir schon überlegen, was ich mit 4 Stunden am Abend anfangen mag. Und so stehe ich dann schon vor der Entscheidung entweder Rollenspiel oder Computer, so dass ich, wenn ich Lust auf Dungeon oder Abenteuer habe, lieber an den Computer als an die Battlemat gehe. Das mögen andere Leute sicher anders sehen, aber bei mir ist es so. Für mich ist der Computer in Bezug auf Abenteuerspiel dem Medium „Rollenspiel“ bei weitem überlegen.

Das Medium Rollenspiel kann Dinge, die der Computer nicht kann und auf diese Dinge beschränke ich mich beim Rollenspiel dann auch. Ich nutze die Stärken des Mediums. Und Abenteuerspiel ist für mich keine Stärke des Mediums Rollenspiel, sondern ganz deutlich eine Stärke des Mediums Computer.

Und das ist mein Problem mit „Abenteuerspielen“ (im Rollenspiel).
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Zitat von: 1of3
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Offline גליטצער

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #1 am: 2.06.2006 | 11:11 »
Ich mag Abenteuerspiele, aber wenn ich sie am Computer spiele fehlt mir einfach der Rollenspieleffekt. Irgendwie ist der PC fuer mich kein Ersatz, Obwohl ich eigentlich ausschliesslich die von Dir so bezeichneten Abenteuerspiele spiele. Es ist doch irgendwie die Mischung aus Abenteuer, Atmospaere und freier HAndlungsfaehigkeit die Rollenspiel so toll macht, das ist wie bei Buddha mit dieser Klampfensaite...

Auf der anderen Seite versteh ich reine Atmosphaerenspieler nicht, wenn ich sowas will, geh ich einfach in eine echte Kneipe und unterhalte mich mit echten Leuten  ::)
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Offline Aeron

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #2 am: 2.06.2006 | 11:12 »
Ich denke mal, dass es an dir persönlich liegt, wofür du die Zeit nutzen willst. Wenn du ausschließlich "Abenteuerspielen" willst, dann setzt dich vor den Computer.
Beim Rollenspiel hast du aber den Vorteil, dass du zum einen soziale Kontakte mit den anderen pflegen kannst und zum anderen, dann aber nur eingeschränkt, "Abenteuerspielen" kannst.
Du mußt dann halt abwägen, welche Bedürfnisse überwiegen.

Offline Vanis

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #3 am: 2.06.2006 | 11:21 »
Es hängt halt immer davon ab, was du am dem Abend machen willst. Wenn ich mich mit Freunden treffen will, setze ich mich nicht an den Computer. Abenteuerspiele finde ich dann gut, wenn man sich mit Leuten trifft, mit denen man keine feste Gruppe hat, aber trotzdem mal eben schnell was zocken will. Ich würde Abenteuerspiele aber nicht regelmäßig in einer Gruppe spielen. Wär mir zu langweilig.

Computerrollenspiele können echt gut sein. Man kann sich sehr schön allein die Zeit vertreiben (nicht was ihr jetzt vielleicht denkt  ;)).

Fazit: Computer spiel ich dann, wenn ich keinen Bock auf Leute hab, aber trotzdem Rollenspielen möchte. Abenteuerspiele zock ich mit Leuten, die ich nicht in einer Gruppe für regelmäßige Treffen zusammenbekomme, quasi nur mal so an nem Abend. Rollenspiele zock ich in festen Gruppen, wenn ich Lust hab, Leute zu treffen.
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Offline Tantalos

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #4 am: 2.06.2006 | 11:24 »
Zitat
Und auch die Storys oft nicht ganz so gut sind (manchmal aber schon). Aber für mich persönlich wiegt die Dichte der Herausforderungen einfach viel schwerer.

Jau, das ist in der Tat so. Viel gemosche, viel besseres Potiential zum "Rätsel-Lösen", schöne Visualisierung. Das sind die Vorzüge von Rechenrspielen. Mach ich auch supergerne... gestern erst wieder mit "Gothic" angefangen...

Aber es gibt einfach Dinge, die mir auch an einer D&D -Rollenspiel-Runde so viel Spass machen, dass ich sie nicht missen möchte, auch wenn ich dafür weniger Kämpfe bekomme.

1. Witz der Mitspieler
Es muss nicht unbedingt Comedy-Rollenspiel sein, aber teilweise kommen einfach super Sprüche, unerwartete InGame-Witze und blödsinnige Kommentare... ganz klar ein gesellschaftliches Phänomen, aber für mich unentbehrlich.

2. Taktisches Vorgehen
Wenn es um das gemeinsame Monstervedreschen geht, kann man in einem Computerrollenspiel niemals so schön planen und einen Kampf im Vorraus durchdenken wie bei P&P. Ich kenne zumindest kein PC-Spiel, bei dem es wirklich auf vordefinierte taktiken ankommt, einen großen Gegner auszuschalten. das ist aber auch ganz klar, denn eine Echtzeit-PC Umsetzung wie zum Beispiel WoW lebt davon, dass es schnelle Action gibt und da ist keine Zeit für große Palnungen. Und Rundenbasierte Spiele wie "Tempel des Elementaren Bösen" ist nicht multiplayerfähig, da kein PC Spieler 3 Minuten warten will, Bis die anderenen ihre Züge gemacht haben... aber auch wieder gesellschaftlich.

3. Alternative Wege
Sofern es der Spielleiter zulässt, kann man im P&P ein "Abenteuer" an die Fähigkeiten seiner Gruppe anpassen und es ist auch durchaus von vielen Spielleitern so angelegt. Bei PC Spielen muss man beispielsweise zwangsweise durch eine der beiden bewachten Türen, Möglichkeiten wie das Emporklettern, Tunnelgraben, Bestechen, Reinschmuggeln etc. sind oft nicht implementiert.

4. Abspeichern
Man kann beim P&P nicht abspeichern. Man kann die Mission auch nicht wiederholen. Wenn man Scheiße baut, muss man damit leben, sprich der Spielleiter wird sich was fieses überlegen und die Konsequenzen in der Welt darlegen. Die meisten Spielleiter lassen es nicht so weit kommen, dass ein Charakter stirbt, oder dass die Charaktere sein Abenteuer oder Kampagne komplett zerpflücken ("Ich bring Frodo um!"), in sofern ist das wieder kongruent mit dem PC.
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Offline Thalamus Grondak

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #5 am: 2.06.2006 | 11:33 »
Ich weiß, dass dabei der gesellige Aspekt wegfällt. Und auch die Storys oft nicht ganz so gut sind (manchmal aber schon). Aber für mich persönlich wiegt die Dichte der Herausforderungen einfach viel schwerer.
Da ist der entscheidende Punkt wo ich anderer Meinung bin.
Für mich ist der Vergleich RPG(auch als "Abenteuerspiel") und Neverwinternights nciht zu ziehen.
Wenn es mir um die Dichte der Herausforderungen geht, dann spiele ich Tabeltops oder ähnliches.
Wenn ich NWN spiele, dann ist das für mich weit weit weg von etwas das ich RPG nenne, es sei denn ich spiele online mit den richtigen Leuten.
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Offline Fredi der Elch

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #6 am: 2.06.2006 | 11:37 »
Du mußt dann halt abwägen, welche Bedürfnisse überwiegen.
Wie gesagt, ich habe durchaus verschiedene Bedürfnisse in meiner Freizeit. Mein Punkt ist der: Wenn ich grade mal Bock auf Action und Herausforderung und Abenteuer habe, dann kann ich das am Computer sehr viel besser befriedigen als durchs Rollenspiel. Was für mich auch bedeutet, dass ich nicht rollenspielen werde, wenn ich Bock auf Abenteuerspiel habe, sondern eher Computer spielen. Was umgekehrt auch bedeutet, dass ich im Rollenspiel keine Abenteuerspiele mag, da ich dann immer da sitze und denke „Mensch, am Computer hättest du jetzt soooo viel mehr Spaß…“ (Ausnahmsweise zur Abwechslung ist das was anderes. Deswegen „Worlds Largest Dungeon“ aufm Treffen ;) ).

Und deswegen spiele ich im Rollenspiel eben auch (ganz bewusst) keine Abenteuerspiele, da ich für mich die Bereiche nutzen möchte, wo mir das Rollenspiel mehr gibt als der Computer. Und das ist eben für mich das gemeinsame thematische Geschichtenerzählen.


Da ist der entscheidende Punkt wo ich anderer Meinung bin.
Dann wiegt für dich der gesellige Aspekt (oder noch weitere Aspekte, die ich nicht genannt habe) eben schwerer als der "taktische / herausforderische". Geschmackssache.
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Offline Arkam

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #7 am: 2.06.2006 | 11:38 »
Hallo Fredi du Süd-Ost-West-Tasmanische Hoppel-und-Theorie-Elch,

was sind denn dann für dich die Stärken der Rollenspiele? Und in welcher Art von Spiel nutzt du diese? Ich wäre wirklich Mal an einer Geschichte neulich mit Fredi als Spielleiter oder Spieler interessiert.

Ich gehöre nämlich auch zu der Fraktion die Abenteuerspiele gerne spielen und beim Spielen vor dem Computer ein paar Dinge vermissen, siehe unten.
Zudem sind Dichte und Intensität zwei verschiedene Dinge. Wo bei einem Computerspiel zwar eine hohe Dichte an Kämpfen herrscht aber ich schwache Gegner problemlos, starke Gegner nach Standardkonzept und zu starke Gegner gar nicht besiegen kann fehlt mir das mitfiebern. Dann doch lieber weniger Kämpfe aber dafür mit der Chance das der Spielleiter die Gegner liebevoll als Herausforderung für die Gruppe optimiert hat.

- Abwechslung bei den Gegnergrafiken. Bei Diablo II heißen sie zwar irgendwann anders aber sehen eben immer sehr ähnlich aus.
- Der Schwerpunkt der Herausforderungen liegt bei Kampf und Dingen wie Fallen die ich Hintpoints kosten.
- Alternative Lösungswege werden entweder verstellt oder einfach nicht unterstützt. Auch Automatismen die ich auslöse ohne das es logisch wäre stören. Wenn ich bei Diablo II etwa einen Gegner töte der in der Geschichte eine Rolle spielt oder einen entsprechenden Gegenstand finde reagieren die NPCs so als ob ich den dazu passenden Auftrag schon bekommen hätte. Auch das suie das überhaupt wissen ist schon sehr seltsam.
- Es fehlen meistens irgendwelche Dinge, etwa Reittiere.

Zudem fehlt auch wenn man im Netzwerk spielt die soziale Komponente.
Und zu guter letzt kostet mich ein gut gemachtes Computerspiel für ein kurzes Spielvergnügen mehr als ein RPG Grundregelwerk.

Gruß Jochen

Offline Joerg.D

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #8 am: 2.06.2006 | 11:43 »
Ich kann Deine Meinung verstehen, aber wiedrspreche Ihr mal (wie fast üblich).

Ein Abenteuer besteht nicht nur aus dem Lösen des Problems und den anhäufen von EPs. In einem echten RL sind zudem mehr Optionen, wie das sogenannte "Rollenspiel" (halt seinen Charakter darstellen) möglich und bieten IMHO einen der größeren Ansätze zum Spielspaß.
Die Charaktererschaffung und das Abenteuer bei auf elektronischen Medien (im Folgenden der einfacheit halber PC-Games genannt) unterliegen relativ engen Parametern. Es gibt eine Story die "Abgespielt" werden muss und deren Handlung grundsätzlich durch relativ enge Regelmechanismen/ Handlungsparameter eingeengt wird.
Dadurch wird natürlich die Kreativität der Spieler eingeschränkt und der Handlungsramen ist nicht so flexiebel im beim P&P. In PC Games kann man keine abgefahren Charaktere spielen deren Marotten sich auf die Spielwelt und die Abenteuer auswirken. PC-Games sind dafür nicht gemacht.
Soziale Interaktion ist zwar teilweise möglich, doch es gibt kein noch Tool, welches die menschliche Fähigkeit zu Kommunikation auch nur annähernd imitieren kann. Also beschränkt es sich bei PC Games auf das Metzeln, Gegenstände sammeln und "oberflächliche" Dialoge.

Alle Sachen die eine echte Runde also auch bei Abetnteuerspielen die IMHO für P&P recht eindimensional sind besser kann.

Da es sich um einen Tread handelt, der nur auf Abenteuerspiele beschränkt ist, spare ich mir die ganzen anderen Vorteile des P&P gegenüber PC Games und meinen üblichen Seremon dazu, daß die meißten Gruppen Mischformen spielen (eben kein reines Abenteuerspiel).
Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

Teclador

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #9 am: 2.06.2006 | 11:46 »
Ganze ehrlich Fredi?

Ich finde du siehst das ganze in einem viel zu vereinfachten Rahmen. Eben wie ein Modell.
Das tust du öfters und das ist auch nicht weiter schlimm, sondern eigentlich recht löblich.

Das Problem ist meiner Meinung nach, dass du viel zu viele Dinge ausklammerst, sei es weil sie dir nicht wichtig sind, oder du sie für unerheblich bei der Betrachtung hälst.

Wenn du in einer gutlaufenden "klassischen Abenteuerspiel-Runde" sitzt hast du eben nicht nur den sozialen Aspekt den man durch eine Kneipe ersetzen kann und dann noch den taktischen Herausforderungs/Belohnungsteil der durch den PC ersetzt werden kann.

A + B = Das Abenteuerspiel ? Nein so läuft das nicht.

Es gibt noch soviele dazwischen beispielsweise die Interaktion zwischen den Spielern auf Charaktereben, die Atmosphäre die ein begabter SL erzeugen kann, die Emotionen die beim Rollenspiel mit anderen Menschen von Angesicht zu Angesicht erzeugt werden und noch viele kleine und große Dinge mehr.

Das alles könnte man jetzt mehr oder minder forge-konform "Colour" nennen. Vieles davon ist vermutlich wirklich "Coulor" ein Teil ist aber sicher auch noch etwas anderes.

Und genau hier ist das Problem:

Du hast selbst oft genug betont, dass dir Colour egal ist, dass du gut ohne auskommst, dass du die Metaebene so liebst und dass das ganze Bei- und Füllwerk beim Rollenspiel überbewertet würde.

Nunja um es kurz zu machen:

Das klassische Abenteuerspiel hat eigentlich nicht wirklich ein Problem.

Du hast ein Problem mit dem klassischen Abenteuerspiel.

Das ist dein gutes Recht, jeder soll nach seiner facon seelig werden, aber bitte stilisiere das ganze hier nicht wieder so hoch als ob du faktische Schlechtigkeit des klasssichen Abenteuerspiels bewiesen hättest.


Danke.

Tecci 
« Letzte Änderung: 2.06.2006 | 11:48 von Teclador »

Offline Falcon

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #10 am: 2.06.2006 | 11:47 »
@Topic: Ich und meine Runde spielen eigentlich nur Abenteuerspiele (macht mir nunmal am meissten Spass) aber wir spielen es nicht wie ein Computerspiel.
So einfach ist das. Wir haben kein Problem mit den zwei Medien. Die meissten meiner Mitspieler mögen PC Rollenspiele z.b. überhaupt nicht.

Ich spiele sehr gerne Rollenspiele am PC aber keines der 250gemoshten Gegner am Abend kommt an einen Earthdawn Kampf heran.

Kann mich in dein Problem leider nicht reinversetzen (oder besser zum Glück :) ).
« Letzte Änderung: 2.06.2006 | 11:55 von Falcon »
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Offline Fredi der Elch

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #11 am: 2.06.2006 | 11:50 »
was sind denn dann für dich die Stärken der Rollenspiele? Und in welcher Art von Spiel nutzt du diese? Ich wäre wirklich Mal an einer Geschichte neulich mit Fredi als Spielleiter oder Spieler interessiert.
Öh. *ungläubiges Blinzeln* Du liest wohl kein „Diary of Sessions“, oder? Ist alles voll von meinen Spielberichten. Guckst du:

[PTA] Nam’Š’Ilik: Lügen, Sex und Gewalt – in Space
[Polaris on TS] Der Prophet verschwindet - Chaos stellt sich ein
[PtA - Vorbereitung] Nam’Š’Ilik: Lügen, Sex und Gewalt – in Space
[The Shab-Al-Hiri Roach] “Murub” oder was die Schabe mir antat
[With Great Power…] Die Rache der Ratte
[Dogs] Entscheidung in Small Creek

So in etwa spiele ich. :)
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Zitat von: 1of3
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Offline Michael

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #12 am: 2.06.2006 | 11:50 »
Gottseidank hat jeder seiner persönlichen Vorlieben, auch wenn ich Fredis Meinung nicht nachpflichte, gebe ich ihm doch recht.

Es gibt himmelweite Unterschiede ob ich jetzt D&D spiele und in 4 Stunden, sagen wir grob 4 Kämpfe schaffe und mir damit 1/4 der Exp für die neue Stufe erspielt habe, oder ob die DiabloII (als Bsp jetzt) 4 Stunden spiele, 20 Level schaffe und dabei noch hunderte von Crunchy Bits einsammle.

Für mich persönlich überwiegt halt dann der gesellschaftliche Aspekt, wie Fredi schon sagte, da hat man halt persönliche Vorlieben.

Manche Dinge sind halt wirklich eindrucksvoller am Rechner/Konsole als am Tisch, dafür bietet auch das Rollenspiel Aspekte die man in keinem PC-Spiel findet.
Wenn man nun wie der Elch nur begrenzte Zeit hat, dann muß man halt wirklich sehen, was man spielen möchte (Rollenspiel oder Abenteuerspiel) und danach entscheiden, welches Medium dieses Bedürfnis am besten befriedigt.
Zitat von: Ahasverus am Heute um 09:42
Im Grunde spielen wir die meiste Zeit also eine Art Wargame und erzählen uns dazwischen Stundenlang Geschichten wie es zum nächsten Kampf kommt. *leichte ironie*

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Offline Boba Fett (away)

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #13 am: 2.06.2006 | 11:52 »
@Elch:
(erwarte bitte nicht, dass ich versuche, zu missionieren)

Ich sehe da ehrlich gesagt überhaupt kein Problem!
Wenn der Computer für Dich (subjektiv) für Abenteuerspiele besser geeignet ist, dann nutze ihn.
Und nutz das Rollenspiel einfach für andere "Spiele". Zum Beispiel für thematisches Rollenspiel (was dem "Abenteuerspiel" nicht mal im Wege steht, man kann beides gleichzeitig machen).

Für mich (beispielsweise) ist der Computer auch bei Abenteuerspielen eindeutig unterlegen, aber ich lege da den unterschiedlichen Gebieten andere Gewichtungen an. Für mich ist der "gesellige" Bereich beispielsweise sehr wichtig. Deswegen spiele ich auch kaum am PC.
Und ich sitze in der Arbeit schon 8h ununterbrochen am PC, deswegen kann der mir daheim meist gestohlen bleiben.
Ausserdem empfinde ich einen Spielleiter aus fleisch und blut (gegenüber dem PC) als flexibler. Der SpL kann eben auch Stimmungen auffangen und darauf eingehen. Ist den Spielern langweilig kann er reagieren und was einbauen, das die Langeweile vertreibt.
Verlieren die Spieler Mut und Hoffnung, kann der SpL auch reagieren und Hilfestellungen geben.
Kurz gesagt: Mir bringt ein Abenteuerspiel mehr, wenn ich mit Freunden am Tisch sitze, Dir nicht.
Das macht doch nichts, dann spielst Du am PC die Abenteuerspiele, ich am Tisch und wenn wir mal zusammenspielen sollten können wir ja thematisches Rollenspiel machen, oder etwas anderes, das Dir gefällt.
Ich sehe da kein Problem.

« Letzte Änderung: 2.06.2006 | 12:05 von Boba Fett »
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Offline Arbo

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #14 am: 2.06.2006 | 11:59 »
Naja, sagen wir mal so ... wenn ich zeitmäßig wirklich zu stark eingespannt wäre oder womöglich keiner mit mir spielen möchte, dann könnte ich das Argument nachvollziehen (sozusagen als Rechtfertigung).  >;D

Ansonsten würde mir auch die "soziale Komponente" fehlen - diese zu vernachlässigen, hieße, einen der wichtigsten Aspekte des Erzähl- bzw. Rollenspiels zu ignorieren. Das macht nur der, der nicht an dieser Komponente interessiert ist oder andere Aspekte mehr schätzt. Infolge dessen ist Rollenspiel dann auch nicht unbedingt das "Mittel" um eine "soziale Komponente" zu erfahren, sondern um eine bestimmte Form von Erfolg (Abenteuerlösung usw.) zu erleben. Das sind zwei unterschiedliche Motive.

Und das mit der "Dichte" ist so eine Sache. Ich meine, die geistigen Kapazitäten eines Menschen sind ja nicht unbegrenzt, will heißen: Wieviel "Dichte" kann ich überhaupt verarbeiten? Macht ein Mehr an "Dichte" also Sinn oder gibt es da einen kritischen Wert?

Bezüglich des Zeitaspektes bliebe anzumerken, dass es beim Komputer-RS gut sein kann, die gleiche Zeit aufzuwenden wie beim normalen RS. Zeitlich ist da also keine "Verbesserung" drin - nur der Aspekt, dass man dann "mehr" Ergebnisse erfahren konnte. Dazu noch eine kleine Randbemerkung: Solche Effekte werden m.E. dadurch torpediert, dass Komputer-Spieler "gerne" mal cheaten.

-gruß,
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Offline Thalamus Grondak

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #15 am: 2.06.2006 | 12:04 »
Dann wiegt für dich der gesellige Aspekt (oder noch weitere Aspekte, die ich nicht genannt habe) eben schwerer als der "taktische / herausforderische". Geschmackssache.
Auch, aber nicht nur.
Wie Tecci richtig bemerkte gibt es noch unzählige andere Aspekte die ein P&P Abenteuerspiel ausmachen.
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Offline Fredi der Elch

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #16 am: 2.06.2006 | 12:05 »
Ich kann Deine Meinung verstehen, aber wiedrspreche Ihr mal (wie fast üblich).
Unter uns: es gibt da eigentlich nichts zu widersprechen. :) Mir macht Computerspiel einfach mehr Spaß als Abenteuerspiel im Rollenspiel (Und ich habe beides zur Genüge gemacht, glaub mir. 20 Jahre klassische Rollenspielerfahrung lügen nicht). Und ich habe dargestellt, warum das bei mir so ist. Da hast du gar nichts zu widersprechen. Ätsch. :P ;) (Du kannst nur deine Meinung darlegen. Aber das ist ja kein Widerspruch in dem Sinne)


Das ist dein gutes Recht, jeder soll nach seiner facon seelig werden, aber bitte stilisiere das ganze hier nicht wieder so hoch als ob du faktische Schlechtigkeit des klasssichen Abenteuerspiels bewiesen hättest.
Lies mal meinen Anfangspost. Nein, nein, lies ihn. Und versuch ihn zu verstehen. Ja, ich weiß, denken tut weh und dir besonders. Aber wenn man übt, geht es mit der Zeit besser. Wirklich, probier das mal mit dem Denken und benutze deinen Kopf nicht immer nur, damit es nicht in deinen Hals regnet. Mit der Zeit wird es immer leichter. Und man muss sich nicht mehr so über Posts aufregen, wenn man mal versucht sie zu verstehen.

Denn wenn du es verstanden hättest, würdest du sehen, dass es mir nur darum geht, warum ich Abenteuerspieel am Computer mehr mag als im Rollenspiel. Und sogar explizit sage, dass andere die Gewichtung anders sehen werden. Aber dazu müsste man mal das Gehirn einschalten… ::) Erst lesen, dann denken, dann posten. Ich weiß, du bist jetzt 3524 Posts ohne Denken ausgekommen, aber es ist doch netter mit.


Kann mich in dein Problem leider nicht reinversetzen (oder besser zum Glück :) ).
Ich habe auch kein Problem. Ich spiele einfach keine Abenteuerspiele. Nur wenn ich welche spielen würde, würden die entsprechenden Probleme auftauchen. :)


@Elch:
Ich sehe da ehrlich gesagt überhaupt kein Problem!
Wenn der Computer für Dich (subjektiv) für Abenteuerspiele besser geeignet ist, dann nutze ihn.
Und nutz das Rollenspiel einfach für andere "Spiele". Zum Beispiel für thematisches Rollenspiel (was dem "Abenteuerspiel" nicht mal im Wege steht, man kann beides gleichzeitig machen).
Bingo! :D
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Zitat von: 1of3
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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #17 am: 2.06.2006 | 12:11 »
Fredi, ich verstehe dich einerseits. Mir persönlich ist ja Plotdurchsatz pro Zeiteinheit auch ziemlich wichtig.

Allerdings spiele trotzdem lieber P&P als Computerrollenspiel, weil mir letzteres schlicht zu eintönig ist. Ich finde, dass das stundenlange Schnezeln durch Monster nicht mit der Herausforderung zu vergleichen ist, die P&P stellen kann. Und außerdem kann ein CRPG niemals die gleiche Entscheidungsfreiheit wie P&P bieten.

Aber da es hier eh nur um Meinungen geht, gut, dass wir drüber gesprochen haben. ;)

Offline Joerg.D

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #18 am: 2.06.2006 | 12:12 »
Zitat
Unter uns: es gibt da eigentlich nichts zu widersprechen. Smiley Mir macht Computerspiel einfach mehr Spaß als Abenteuerspiel im Rollenspiel (Und ich habe beides zur Genüge gemacht, glaub mir. 20 Jahre klassische Rollenspielerfahrung lügen nicht). Und ich habe dargestellt, warum das bei mir so ist. Da hast du gar nichts zu widersprechen. Ätsch. Tongue Wink (Du kannst nur deine Meinung darlegen. Aber das ist ja kein Widerspruch in dem Sinne)

Ok, dann päzisiere beziehungsweise verbessere ich mal meine Antwort.

Ich wiederspreche Dir nicht, das das Deine Meinung ist.
Ich habe meine Meinung dargelegt.
Und meine Meinung ist das Du das ganze zu eindimensional siehst und fürchterlich zu Bemitleiden bist, wenn Du wirklich nur so Table Top artige Runden gehabt hast.
Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

Teclador

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #19 am: 2.06.2006 | 12:20 »
Lies mal meinen Anfangspost. Nein, nein, lies ihn. Und versuch ihn zu verstehen. Ja, ich weiß, denken tut weh und dir besonders. Aber wenn man übt, geht es mit der Zeit besser. Wirklich, probier das mal mit dem Denken und benutze deinen Kopf nicht immer nur, damit es nicht in deinen Hals regnet. Mit der Zeit wird es immer leichter. Und man muss sich nicht mehr so über Posts aufregen, wenn man mal versucht sie zu verstehen.

Denn wenn du es verstanden hättest, würdest du sehen, dass es mir nur darum geht, warum ich Abenteuerspieel am Computer mehr mag als im Rollenspiel. Und sogar explizit sage, dass andere die Gewichtung anders sehen werden. Aber dazu müsste man mal das Gehirn einschalten… ::) Erst lesen, dann denken, dann posten. Ich weiß, du bist jetzt 3524 Posts ohne Denken ausgekommen, aber es ist doch netter mit.


Hier Nico wenn du Beleidigungs Ping Pong spielen willst musst du dir heute nen anderen Mitspieler suchen. Viel Erfolg.


Offline Falcon

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #20 am: 2.06.2006 | 12:22 »
Fredi schrieb:
Zitat
Ich habe auch kein Problem. Ich spiele einfach keine Abenteuerspiele. Nur wenn ich welche spielen würde, würden die entsprechenden Probleme auftauchen.
Du arbeitest in der Buchhaltung oder? ;D


ich sehe es aber auch so das der Griff zum RPG für dich nach zwanzig Jahren eben mit diesen seeeeehr eng gefassten Zielsetzungen (für dich ist deine obige Definition ein Abenteuerrollenspiel für andere ist es so weit davon weg wie es nur geht) wohl wirklich der falsche.

vielleicht kann es da helfen Abenteuerspiele nach anderen Zielsetzungen zu spielen und das Monster hacken im PC zu lassen (wir schaffen z.b. nicht mehr als 2 Kämpfe am Abend, was schon sehr viel ist).


« Letzte Änderung: 2.06.2006 | 12:24 von Falcon »
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Wolf Sturmklinge

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #21 am: 2.06.2006 | 12:47 »
Freunde, Bier, Salzstangen, Würfel, dick aufs Maul...das bietet kein Computer! Yeah Baby!

Offline Fredi der Elch

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #22 am: 2.06.2006 | 13:12 »
Freunde, Bier, Salzstangen, Würfel, dick aufs Maul...das bietet kein Computer!
Bier, Salzstangen, Würfel (wenigstens intern) und dick aufs Maul eben schon. :) Für "sozial" mache ich eben was anderes. Aber das ist ja Geschmackssache.
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Zitat von: 1of3
D&D kann immerhin eine Sache gut, auch wenn es ganz viel Ablenkendes enthält: Monster töten. Vampire kann gar nichts.

Offline Gwynnedd

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #23 am: 2.06.2006 | 13:28 »
Lies mal meinen Anfangspost. Nein, nein, lies ihn. Und versuch ihn zu verstehen. Ja, ich weiß, denken tut weh und dir besonders. Aber wenn man übt, geht es mit der Zeit besser. Wirklich, probier das mal mit dem Denken und benutze deinen Kopf nicht immer nur, damit es nicht in deinen Hals regnet. Mit der Zeit wird es immer leichter. Und man muss sich nicht mehr so über Posts aufregen, wenn man mal versucht sie zu verstehen.
Denn wenn du es verstanden hättest, würdest du sehen, dass es mir nur darum geht, warum ich Abenteuerspieel am Computer mehr mag als im Rollenspiel. Und sogar explizit sage, dass andere die Gewichtung anders sehen werden. Aber dazu müsste man mal das Gehirn einschalten… ::) Erst lesen, dann denken, dann posten. Ich weiß, du bist jetzt 3524 Posts ohne Denken ausgekommen, aber es ist doch netter mit.
Schön, dass du hier immer alle gleichbehandelst, jedem sagst, er soll nachdenken und deine Posts lesen und es selbst unterlässt, wenigstens kann man sich darauf einstellen. :P

Warum vergleichst du hier Äpfel mit Birnen? Imho gibt es am PC noch kein RPG, dass diesen Namen verdient. Du spielst hier allenfalls Filme, mit Auswahlmöglichkeiten und ein wenig selbst ausführbarer Action. Wenn du vergleichst, dann doch bitte Computer-RPG mit Spielen, wie Warhammer- oder Heroquest. Das kommt der Sache schon näher und wenn du dich dann lieber an den Compi setzen willst, bitte...
Ich kämpfe um zu töten, nicht weil ich Spaß daran finde!
Hast Du Spaß zu sterben?
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Tritt niemanden der am Boden liegt!
... mach Downstrike, das macht mehr Schaden.

Wolf Sturmklinge

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Re: Mein Problem mit "Abenteuerspielen"
« Antwort #24 am: 2.06.2006 | 13:28 »
Bier, Salzstangen, Würfel (wenigstens intern) und dick aufs Maul eben schon. :) Für "sozial" mache ich eben was anderes. Aber das ist ja Geschmackssache.
Läßt Du Dir den MOnitor auf den Fuß fallen?
Desweiteren geht es um die Kombination des ganzen und wenn Du eine Zutat raus nimmst, schmeckt es eben anders...und mir gar nicht.