Autor Thema: "Letzte Worte und Anekdoten"  (Gelesen 1527941 mal)

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Offline Zanji123

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6425 am: 15.04.2026 | 08:39 »
Pathfinder 2 "Sky king's Tomb" Abenteuerpfad.

mein kleiner unschuldigen Barden Gelehrter und die (angeblich) pazifistische Zwergin der Vahird (quasi Klerikerin) versuchen in einer Stadt der Feenwesen etwas über einen Kult herauszufinden und geraten dabei an ein Feenwesen das zwar die Info hat, dafür aber Leid sehen will... qual... SCHMERZ *muharharhar*
Ich bin verstört
die Zwergin: "wir könnten einfach n paar Leute von der Brücke stoßen, gibt bestimmt irgendwelche Bettler oder so"
ich: "Bitte WAS?"
Sie: "okay dann halt... ich stech dich mit deinem Clandolch ab" und dann leise in Zwergisch zu mir "ich tu nur so und du schauspielerst das halt"
ich: ok bin bereit
(unser Goblin Barbar fand die Idee natürlich witzig"
Sie würfelt: Kritischer Erfolg beim Angriff
ich würfel: Kritischer Fehlschlag beim Performance Check und auch beim Ausweichen

mein schrei und das Blut waren also echt. Feenwesen war begeistert und gibt uns info und verschwindet...dann werde ich geheilt.
Goblin Barbar: "also DAS war mal ein Auftritt. Ich hab dich schon mehrmals gesehen aber dieses Schauspiel war beeindruckend!!!!"
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen ich bin nicht verrückt.... die zehnte sitzt in der Ecke und summt die Pokécenter Melodie

Offline Feuersänger

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6426 am: 16.04.2026 | 01:47 »
Ach, mir ist grad auch noch eine Szene von neulich eingefallen, war aber schon vor der letzten Sitzung.

Party legt im Wald einen Hinterhalt an einem Pfad, wo sie eine feindliche Hobgoblin-Patrouille erwarten. Gemäß Schlachtplan ist es am Magier, die Falle zuschnappen zu lassen. Endlich nähert sich der Squad, ist bereits weithin durch Absingen eines schmissigen Marschliedes hörbar.
SL: "Ja, die singen halt so ein Soldatenlied. So das Hobgoblin-Äquivalent von Oh du schöner Westerwald."
Magier: "Dann möchte ich den Feuerball so timen, dass er passend zum Takt des Liedes explodiert."
SL: "Ja schon klar. Eukalyptus-Bummbumm!"
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Online Chaos

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6427 am: 16.04.2026 | 07:52 »
Ach, mir ist grad auch noch eine Szene von neulich eingefallen, war aber schon vor der letzten Sitzung.

Party legt im Wald einen Hinterhalt an einem Pfad, wo sie eine feindliche Hobgoblin-Patrouille erwarten. Gemäß Schlachtplan ist es am Magier, die Falle zuschnappen zu lassen. Endlich nähert sich der Squad, ist bereits weithin durch Absingen eines schmissigen Marschliedes hörbar.
SL: "Ja, die singen halt so ein Soldatenlied. So das Hobgoblin-Äquivalent von Oh du schöner Westerwald."
Magier: "Dann möchte ich den Feuerball so timen, dass er passend zum Takt des Liedes explodiert."
SL: "Ja schon klar. Eukalyptus-Bummbumm!"

Auf manche Singerei ist eine Feuerball eben die einzig passende Antwort.
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Was ich nicht finde, das findet auch kein Anderer!

Offline Feuersänger

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6428 am: 22.04.2026 | 03:03 »
Neulich bei einem Oneshot mit einem kleinen, unbekannten System. Irgendwann ist es soweit und es geht in den Kampf, somit müssen auch die Kampfregeln erklärt werden.
Unter anderem steht auf dem Charakterbogen ein "Fer".
Mir war zwar nach etwas Nachdenken klar, dass das für "Fernkampf" stand, aber jedes Mal wenn mein Blick darauf fiel musste ich "Ferteidigung oder was?" denken.
Und dann bleib da mal ernst!
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Offline Sashael

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6429 am: 22.04.2026 | 07:27 »
Abkürzen will gelernt sein.
Hatte vor Urzeiten mal eine Mitschrift von einem Meeting vorliegen, wo der Schreiberling gleich drei Mal "Analyse" sehr ungünstig abgekürzt hat.
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6430 am: 22.04.2026 | 10:27 »
Zu einem kleinen System gehören wohl auch kleine Charakterbögen? Ich meine, wenn selbst für wenigstens das "n" kein Platz mehr war... ~;D

Offline Nachtfrost

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6431 am: 24.04.2026 | 20:13 »
Fer.= Fert? Berittener Kampf?


Wir haben damalsTM zu DSA2-Zeiten unsere Pferde mit Regelmäßigkeit irgendwo vergessen, dass wir den ganzen schönen DSA-Statblock für Pferde nicht mehr notiert haben sondern auf dem Heldenbrief nur noch stand:
Pferd  [ ] ja  [ ] nein

Ich kann die Gedanken hinter den Regeln ja durchaus verstehen. Dämonen sollen schliesslich schreckliche und furchteinflößende Wesen sein. Daher müssen auch die entsprechenden Regeln grauenvoll sein.

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6432 am: 24.04.2026 | 20:30 »
Fer.= Fert? Berittener Kampf?


Wir haben damalsTM zu DSA2-Zeiten unsere Pferde mit Regelmäßigkeit irgendwo vergessen, dass wir den ganzen schönen DSA-Statblock für Pferde nicht mehr notiert haben sondern auf dem Heldenbrief nur noch stand:
Pferd  [ ] ja  [ ] nein

Tja. Heute gibt's für so was längst Alternativen... ~;D

(Video ca. zwei Minuten plus Abspann, englisch)

Offline Feuersänger

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6433 am: 24.04.2026 | 20:54 »
Tja. Heute gibt's für so was längst Alternativen... ~;D

(Video ca. zwei Minuten plus Abspann, englisch)

Ich mag ja die VLDL / Epic NPC Man Videos im Prinzip wirklich gerne, aber genau diese Sorte Gags müssten sie nicht gaaanz so arg in die Länge ziehen. Wie jetzt hier in dem Falle ca 1:30, in denen immer nur die Dialogzeilen "My horse pocket" - "What you mean horse pocket" in winzigen Abwandlungen wiederholt werden. Das wirkt auf Dauer - weil es eben so ein häufiges Muster ist, wie zB "Oh da liegt ein Stamm über dem Weg, wir müssen woanders lang" und etlichen anderen Sketchen - einfach ermüdend.
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Offline Jule Adersin

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6434 am: 30.04.2026 | 17:53 »
Der Papst ist mega, aber die Spechte auch...
=)

Offline Trisman

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6435 am: 14.05.2026 | 14:02 »
Vor zwei Sessions haben meine drei meiner Spieler in unsere DnD5e Kampagne eine Gans getötet und gegessen, die ein NPC mit dem Zauber Tierbotschafter mit einer Nachricht zu ihnen geschickt hatte. Die Idee dazu kommt aus der Wanderlust Kampagne von Orkenspalter. Ich wollte einfach mal sehen, ob die Gruppe die Gans zum Haustier nimmt wie es in der Orkenspalter Kampagne passiert ist. Es gab eine Diskussion zwischen den Charakteren, wobei sich zwei dagegen ausgesprochen haben und drei dafür. Die drei sind dann zur Tat geschritten, nachdem ein erfolgreicher Wurf auf Arkane Kunde ergeben hat, dass es eine normale Gans ist, die nur durch den Zauber zeitweilig die aufgezeichnete Botschaft sprechen kann und keine außergewöhnliche intelligente Kreatur ist.
Morgen ist unsere nächste Session, wir sind zeitlich am Tag nach dem abendlichen Gänsemahl und zufällig bin ich gestern beim durchstöbern des Internets auf eine .stl Datei für eine Gänse-Hydra gestoßen, die ich natürlich sofort mit meinem 3d Drucker drucken musste und die den Charakteren morgen am Ende der Session begegnen wird (oder in der Session danach, wenn sie länger für die eigentliche Aufgabe der Session brauchen).

Die Spieler werden auf eine "ganz normale Gans" treffen, die sie anspricht und sich als Sachbearbeiterin der BfBGF (Berufsgenossenschaft der freischaffenden Botschafter-Gänse Fearuns) vorstellen. In verklausuliertem Beamtendeutsch wird sie erklären, dass alle Botschafter-Gänse in Fearun über die BfBGF pflichtversichert sind und diese bei Berufsunfällen einspringt. Im Fall der getöteten und gegessenen Gans bedeutet das, dass sie mit einem Wiederbelebungszauber zurück ins Leben geholt wird und ihre Seele in einem neuen Körper materialisiert. Für dieses Ritual sind Materialien im Wert von 600 Gold notwendig. Die Gans hat eine Eidesstattliche Erklärung des NPCs dabei, der die Botschaft geschickt hat, dass die Gruppe für den Tod der Gans verantwortlich ist. Die Beamtin ist also nun da um die Kosten von den Spielern wiederzuholen. Falls die Gruppe sich weigert und die Gans angreift (sie wird nicht lockerlassen, wenn die Spieler einfach weiter gehen wollen) wird die Gans ein magisches Notfallprotokoll aktivieren und sich in die Gänse-Hydra verwandeln.

Die Spieler sind Stufe 4. Ich habe den Statblock für eine Hydra aus dem Monsterhandbuch an meine Situation angepasst und noch eine besondere Fähigkeit zugefügt.

Nachdem es wie gesagt eine lange Diskussion zwischen die Charakteren gegeben hat und in der letzten Session das Gänsemahl immer wieder zwischendurch thematisiert wurde fand ich diese kleine Zwischenepisode ganz lustig.

Ich werde berichten wie es gelaufen ist, wenn wir die Szene gespielt haben.




Offline Jule Adersin

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6436 am: 14.05.2026 | 14:06 »
*lach*
Klingt mega. Auch wenn eine Versicherung an Eides statt mal echt umständlich ist für letzte Worte.

Offline Trisman

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6437 am: 14.05.2026 | 14:11 »
Die Versicherung an Eides statt hat nicht die tote Gans abgegeben, sondern der NPC, der den Zauber gewirkt hat um die Botschaft zu überbringen. Bei dem Treffen, das durch die Botschaft angebahnt wurde, haben die Spieler ihr gesagt, dass sie die Gans getötet und gegessen haben. ("Ja und? Das ist mir doch egal. Das war einfach eine Gans und nicht mein Haustier. Und jetzt zum Geschäft")

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6438 am: 14.05.2026 | 14:25 »
Man soll Gänse eben nie unterschätzen. :)

Offline Jule Adersin

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6439 am: 14.05.2026 | 15:10 »
Ich grinse immer noch.
; )

Offline Trisman

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6440 am: 21.05.2026 | 10:16 »
Ich habe am Wochenende noch auf einer Con zwei Runden geleitet, daher komme ich erst jetzt dazu zu schreiben wie die Session mit der Gans gelaufen ist.

Die Spieler haben sich anders verhalten als ich vermutet hatte (wie das meistens so ist). Einer der drei hat seinen Anteil von 200 Gold sofort in Bar gezahlt, die anderen beiden haben mit der Gans ausgehandelt, dass sie einen Schuldschein bekommen, den sie an jeder Bank im Großbereich Niewinter abbezahlen können, da sie angeblich nicht genügend Gold dabei hatten. Im Gasthaus angekommen haben die beiden sich daran gesetzt einen fristgerechten schriftlichen Widerspruch gegen die Zahlung zu verfassen. Durch einen erfolgreicher Wurf auf Geschichte hat einer von ihnen sich an eine alte Gesetzeslücke erinnert, die bei dem Widerspruch nützlich sein könnte. Die beiden Briefe wurden dann am Ende der Session an die BfBGF abgeschickt.
Zitat eines der am Gänsemord unbeteiligten Spielers: "In einer DnD Runde wurde ein fristgerechter Widerspruch geschrieben und eingereicht und sich auf ein weitestgehend vergessenes Gesetz berufen. Ich denke das war die deutscheste DnD Session, die jemals gespielt wurde..."  ;D

Meine Idee für die kommenden Sessions:
In 2-3 Sessions bekommen die beiden Charaktere jeweils einen Brief indem klar gestellt wird, dass ihrem Widerspruch nicht stattgegeben wird:

"Ihr Einspruch vom 14. Mirtul wurde unter Bezugnahme des Gesetzes 456B Absatz 4 Paragraph 3 der Niewinter Verordnung für Tierhaltung eingereicht. Dieses Gesetz gilt allerdings nur für herkömmliches Nutzgeflügel. Für pflichtversicherte Botschafter-Gänse ist jedoch zwingend erforderlich zusätzlich das Formular 4C (magisch modifiziertes Dienstgeflügel) in dreifacher Ausfertigung beizulegen. Aufgrund dieses Formfehlers kann ihr Widerspruch nicht bearbeitet werden. Ein weiterer Widerspruch ist aufgrund de abgelaufenen Frist nicht möglich. Wir bitten Sie die zu zahlenden 200 Goldstücke zuzüglich der durch den ungültigen Widerspruch entstandenen Verwaltungskosten von 13 Gold- und 3 Silberstücken innerhalb der nächsten fünf Geschäftstage zu begleichen."

Falls die Spieler dann noch weitere Spielchen mit der BfBGF spielen wollen werden die Sachbearbeiter dort kreativ und schalten befreundete Behörden ein. Eventuell wird das Anwesen, dass die Charaktere in der übernächsten Session bekommen werden, von einer Ratte in Warnweste besucht, die von der Gewerkschaft der Keller- und Kanalisations-Nager (GdKKN) kommt. Sie erwartet die Spieler wenn sie zu ihrem Anwesen zurück kommen und mahnt bauliche Mängel an wie: fehlende Fluchtwege bei Drachenangriffen, ungesicherte Alchemielabore und das Fehlen eines behindertengerechten Zugangs zum Keller.
Sie gibt eine Frist von zwei Wochen um die Mängel zu beheben, ansonsten würden Strafzahlungen aufgrund von Gefährdung der im Keller lebenden gewerkschaftlich organisierten Ratten anfallen.

Mal sehen wie weit die es gegen den Bürokratieapparat der organisierten Tiere Niewinters aufnehmen wollen, bevor sie zahlen.  >;D

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6441 am: 21.05.2026 | 10:34 »
Mal sehen wie weit die es gegen den Bürokratieapparat der organisierten Tiere Niewinters aufnehmen wollen, bevor sie zahlen.  >;D

 ;D

Wobei der eigentliche Witz an der Geschichte darin bestehen mag, daß in D&D-Settings sowieso schon so viel an irgendwie manifestierter Intelligenz herumläuft, daß sprechende Tiere nun wirklich niemanden mehr überraschen sollten -- da ist es schon eher seltsam, daß es standardmäßig so wenige von denen zu geben scheint. :)

Offline Feuersänger

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6442 am: 21.05.2026 | 11:35 »
Viele Tiere haben einen höheren Weisheitswert als Menschen und reden daher nur, wenn sie etwas zu sagen haben; eine Klugheit die den meisten Menschen abgeht.
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Online Smoothie

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6443 am: 21.05.2026 | 12:34 »
Ich habe am Wochenende noch auf einer Con zwei Runden geleitet, daher komme ich erst jetzt dazu zu schreiben wie die Session mit der Gans gelaufen ist.

Die Spieler haben sich anders verhalten als ich vermutet hatte (wie das meistens so ist). Einer der drei hat seinen Anteil von 200 Gold sofort in Bar gezahlt, die anderen beiden haben mit der Gans ausgehandelt, dass sie einen Schuldschein bekommen, den sie an jeder Bank im Großbereich Niewinter abbezahlen können, da sie angeblich nicht genügend Gold dabei hatten. Im Gasthaus angekommen haben die beiden sich daran gesetzt einen fristgerechten schriftlichen Widerspruch gegen die Zahlung zu verfassen. Durch einen erfolgreicher Wurf auf Geschichte hat einer von ihnen sich an eine alte Gesetzeslücke erinnert, die bei dem Widerspruch nützlich sein könnte. Die beiden Briefe wurden dann am Ende der Session an die BfBGF abgeschickt.
Zitat eines der am Gänsemord unbeteiligten Spielers: "In einer DnD Runde wurde ein fristgerechter Widerspruch geschrieben und eingereicht und sich auf ein weitestgehend vergessenes Gesetz berufen. Ich denke das war die deutscheste DnD Session, die jemals gespielt wurde..."  ;D


erinnert mich sehr an eine Episode aus meiner Earthdawnkampagne. In Throal machte Ihnen ein zwergischer Kapitän ihr Luftschiff streitig, indem er Besitzansprüche erhob. Es  gab folgende Optionen. Ein komplizierter Rechtsstreit nach throalischem Recht oder ein Duell.
Daraufhin die SC Kapitänin: Ich glaub ich kann gar nicht so gut kämpfen (stimmt nicht)... Zwei Stunden später und nach einer recht guten ausgearbeiteten Prozesstrategie, inkl. der Recherche von Präzendenzfällen und dem Herausfinden der Wohnadresse und der Lebensumstände der Obersten Richterin haben sie sich dann doch fürs Duell entschieden. Sie hatten Spass, ich hab mich gewundert.
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...

Offline Grey

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6444 am: 21.05.2026 | 13:16 »
Falls die Spieler dann noch weitere Spielchen mit der BfBGF spielen wollen werden die Sachbearbeiter dort kreativ und schalten befreundete Behörden ein. Eventuell wird das Anwesen, dass die Charaktere in der übernächsten Session bekommen werden, von einer Ratte in Warnweste besucht, die von der Gewerkschaft der Keller- und Kanalisations-Nager (GdKKN) kommt. Sie erwartet die Spieler wenn sie zu ihrem Anwesen zurück kommen und mahnt bauliche Mängel an wie: fehlende Fluchtwege bei Drachenangriffen, ungesicherte Alchemielabore und das Fehlen eines behindertengerechten Zugangs zum Keller.
Sie gibt eine Frist von zwei Wochen um die Mängel zu beheben, ansonsten würden Strafzahlungen aufgrund von Gefährdung der im Keller lebenden gewerkschaftlich organisierten Ratten anfallen.
Dürfen sie dann wenigstens Rattenzahlung vereinbaren? ~;D *duckundweg*
Bleibt mir mit GenKI vom Leib! >:( DANKE!
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Offline Trollkongen

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6445 am: 22.05.2026 | 02:55 »
Die Helden (DSA 4.1) öffnen das Kellerversteck eines Magiers. Blöderweise liegt auf der Tür ein Zauber: "Schwarzer Schrecken". (Für alle nicht DSAler: Man bekommt starke Angst gegen alles Schwarze.) Da die Helden sich, wie gesagt, im Keller befinden und die betroffene Heldin in einen dunklen Raum schaut, gerät sie direkt in Panik. Die anderen verstehen grob, was das Problem ist, und zünden genügend Lichter an, was reicht, damit sie sich eingermaßen fängt. Sie selbst ist bemüht, nicht an sich herunterzuschauen, da sie schwarze Kleidung trägt.

Man durchsucht dann natürlich den Raum. Unter anderem findet man einen Geldbeutel, deren Inhalt man in der Gruppe verteilt.

Ein Spieler: "Ich hoffe, es ist kein Schwarzgeld!"  ~;D

Offline Kurna

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6446 am: 22.05.2026 | 04:34 »
Vampires

Wir hatten vor kurzem eine Begegnung mit einem Greif, einem Fabelwesen, das es eigentlich nicht geben dürfte. Da so ein frei rumfliegendes Monster ein ziemlicher Maskeradebruch ist, haben wir den Auftrag, ihn zu finden oder zumindest den, der ihn womöglich kontrolliert.
Nur wie fängt man ihn? Alle unsere Quellen sagen immer wieder nur, dass Greifen Fabelwesen sind und nicht existieren.
Irgendwann meint ein Spieler: "Was wir jetzt bräuchten, wäre eine Ausgabe von Brehms Untierwelt."
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Offline Jule Adersin

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6447 am: 22.05.2026 | 10:07 »
Die Helden (DSA 4.1) öffnen das Kellerversteck eines Magiers. Blöderweise liegt auf der Tür ein Zauber: "Schwarzer Schrecken". (Für alle nicht DSAler: Man bekommt starke Angst gegen alles Schwarze.) Da die Helden sich, wie gesagt, im Keller befinden und die betroffene Heldin in einen dunklen Raum schaut, gerät sie direkt in Panik. Die anderen verstehen grob, was das Problem ist, und zünden genügend Lichter an, was reicht, damit sie sich eingermaßen fängt. Sie selbst ist bemüht, nicht an sich herunterzuschauen, da sie schwarze Kleidung trägt.

Man durchsucht dann natürlich den Raum. Unter anderem findet man einen Geldbeutel, deren Inhalt man in der Gruppe verteilt.

Ein Spieler: "Ich hoffe, es ist kein Schwarzgeld!"  ~;D

Mega!
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Vampires

Wir hatten vor kurzem eine Begegnung mit einem Greif, einem Fabelwesen, das es eigentlich nicht geben dürfte. Da so ein frei rumfliegendes Monster ein ziemlicher Maskeradebruch ist, haben wir den Auftrag, ihn zu finden oder zumindest den, der ihn womöglich kontrolliert.
Nur wie fängt man ihn? Alle unsere Quellen sagen immer wieder nur, dass Greifen Fabelwesen sind und nicht existieren.
Irgendwann meint ein Spieler: "Was wir jetzt bräuchten, wäre eine Ausgabe von Brehms Untierwelt."

Es müsste "Untierleben" heißen.
*klugscheiß*

Ist aber trotzdem geil!
; )

Offline ungeheuer

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6448 am: 22.05.2026 | 10:52 »
Unsere Gruppe ist auf Reisen und erfährt von einem Dorf im Norden, dass von einem Ungeheuer heimgesucht wurde. Es gibt nur 2 Überlebende.
Spontane Frage von SC1: Wurden die Leute in dem Dorf auf klassischer Art und Weise massakriert?
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Offline Jule Adersin

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Re: "Letzte Worte und Anekdoten"
« Antwort #6449 am: 22.05.2026 | 11:12 »
Unsere Gruppe ist auf Reisen und erfährt von einem Dorf im Norden, dass von einem Ungeheuer heimgesucht wurde. Es gibt nur 2 Überlebende.
Spontane Frage von SC1: Wurden die Leute in dem Dorf auf klassischer Art und Weise massakriert?

Hrhr. Wenn es schon Normalität wird...