Gestern "Weapons: Die Nacht des Verschwindens" auf HBOMax gesehen. Es firmiert als Horrorfilm, abgesehen von ein paar Jumpscares hat sich bei mir aber nichts dergleichen ergeben. Die Prämisse ist, dass in einer Nacht 17 Grundschüler einer Klasse ihre Häuser verlassen (Amis sperren ihre Türen in Kleinstädten ja offenbar nicht ab) und verschwinden. Die nachfolgende Story wird dann aus der Perspektive verschiedener Personen erzählt, deren Geschichte an bestimmten Punkten kollidieren.
Soweit ganz originell und recht gut gemacht.
Allerdings gibt's dann einen Haufen Logiklücken (Bei der Polizei ist niemand auf die Idee gekommen, mal nachzusehen in welche Richtung die Kinder gelaufen sind?) und die Story wird immer abstruser. Das Ende wirkt dann schon unfreiwillig komisch.
Es hat was von Stephen King, aber irgendwie auch nicht.