Dem Blog-Post kann ich schon bei einigen Sachen zustimmen (auch wenn ich bei Combat as War sofort aufhören wollte, zu lesen).
Ich habe ja selber ein paar Cthulhu-Abenteuer geleitet und wir hatten sehr viel Spaß dabei. Damals war es dieses eine Schwarzwald-Dingens mit dem Konsalik-Verschnitt. Da fußt aber das ganze Abenteuer darauf, dass man den Spielern jegliche Agency nimmt, sonst gibt es am Ende keinen "big reveal". Und klar kann man sagen, kann man auch komplett anders spielen, aber man wird da schon sehr stark in eine Richtung genudged. Die d20 Variante bekam damals ja viel Schelte, aber in Wahrheit könnte man Cthulhu ja auch so spielen, dass man sehr wohl eine Chance gegen die ganzen Monster hat und ballert dann dutzende Kultisten und Tentakelmonster weg. Warum hätten sonst denn die ganzen Viecher Statlines? Die sind natürlich dazu da, dass man sie verdreschen und mit verschiedensten Waffen (für die es ja alle Regeln gibt) auf unterschiedliche Weise abmetzeln kann. Kann ja trotzdem gefährlich sein.
Ein gutes Beispiel wäre für mich übrigens das alte "Escape from Innsmouth"-Abenteuer. Das war im Prinzip ne Riesensandbox, wo man machen konnte, was man will. Und danach kamen dann noch die zwei (oder so) Ballerabenteuer. Keine Ahnung, wie sich das über die drölfzig-Iterationen, die es mittlerweile wahrscheinlich gab, entwickelt hat. Hab gehört, in einer der Neuauflagen sind die Fischtypen die Guten. Da wundert mich dann natürlich nix mehr.