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Autor Thema: [Beyond the Wall] was'n das? o.O  (Gelesen 19885 mal)

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Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #125 am: 23.06.2016 | 16:47 »
Das halte ich auch für eine gute Idee. Ich habe auch nie verstanden, wieso ausgerechnet die Rettungswürfe nur Klassen- und Levelabhängig sein sollen. In BTW geht ja auch ein Attribut auf die Attack Rolls. Aber wie geht man dann damit um, dass die Wahrscheinlichkeiten steigen?
« Letzte Änderung: 23.06.2016 | 16:51 von Der Narr »
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Offline Fezzik

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #126 am: 23.06.2016 | 17:02 »
Seh ich nicht unbedingt so eng bei BTW. Die Demihumans bekommen da ja auch keine RW Boni durch ihr Volk (Edit: Halblinge schon). Bei LotfP oder LabLord hat man da eher das Problem das Zwerge und Halblinge schon sehr gute RW Werte mitbringen.
Sollte man jenseits von Stufe 10 spielen wird es natürlich interessant, davor finde ich die jetzt nicht so dramatisch gut (saß letztens bestimmt 2 Tage daran bis ich eine befriedigende Fortführung bis Lvl 20 für die alternativen 3 RW Reflex, Wille, Zähigkeit gebastelt hatte).
Oft hat man ja RW geschafft oder Tod, bei z.B. Gift oder Versteinerungseffekten, da sind marginal bessere Chancen für die SC zu verschmerzen denke ich.

Offline D. Athair

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #127 am: 23.06.2016 | 20:37 »
... ich würd da eher nicht noch zusätzlich Attributsboni reinpacken. GES (und KON, deren Bonus man dann folgerichtig bei Gift aufrechnen würde) ist (bzw. sind) auch so schon mächtig genug.
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Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #128 am: 24.06.2016 | 10:23 »
Ein paar Eindrücke aus meiner bisherigen Spielerfahrung. Teils ein wenig merkwürdig geschrieben, weil ich das eigentlich in einem anderen Kontext posten wollte, aber jetzt hier und so :).

Ich hatte meiner Runde für eine Kampagne, die wir begonnen haben, auch ein paar der Charaktere aus den englischen Ergänzungen zur Verfügung gestellt. Resultat ist nun, dass wir nur einen Standard-Charakter haben. Die Dual Classes scheinen extrem beliebt zu sein. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Ein Punkt ist aber sicherlich, dass dort Konzepte bedient werden, die sonst schwierig umzusetzen sind wie der Paladin in Form des Novice Templar.

Die Erfolgsquoten bei den Attributs/Fertigkeitproben sind bei uns ziemlich hoch. Midgard-Charaktere können auf Stufe 1 von solchen Chancen nur träumen :). Meine Spieler haben das auch angemerkt.

Es kamen sehr schnell Fragen auf, die in Further Afield geklärt werden. Auch echt basale Dinge. Ich bin sowieso schon der Meinung gewesen, dass Further Afield Pflicht ist und jetzt noch mehr. Ich kann jedem, der BTW spielt, nur zu Further Afield raten. Man muss nicht alles übernehmen, was darin steht, aber es finden sich auch einige Hinweise darin zu Themen, bei denen man vorher ein wenig allein gelassen war.

Die Charaktergenerierung funktioniert wirklich gut. Bei einem Oneshot haben sich meine Spieler da Storys zusammengereimt, meine Güte. Richtig, richtig gut diese Idee mit den Lebensläufen und es ist auch gut ausgeführt. Einige Spieler brauchen aber extrem lange für das Auswürfeln, ich weiß nicht, wieso. Wo mehr Hinweise nötig gewesen wären, sind die Orte und NPC und worauf man da achten sollte usw. War bei uns auch ein Punkt für Diskussion. Auch ein paar Hinweise, wie man das gut organisiert wären hilfreich gewesen, ich fand es ziemlich unmöglich während dessen das Scenario Pack auszuwürfeln wie die Macher sich das vorstellen, zumal die erste Tabelle ja den Input von den Spielern benötigt aber wenn die das nicht auf die Reihe kriegen alles ordentlich zu machen... Da wäre ein bisschen mehr Rücksicht auf die Abfolge sinnvoll gewesen.

Mit den Scenario Packs lässt sich auch gut improvisieren, aber ich finde sie für das Spiel dann nach dem Leiten doch etwas sehr handlungsbasiert, also was passiert wann. Ich fühlte mich dadurch schon ein wenig gegängelt, die Spieler gängeln. Beim Feenfluch-Abenteuer war ich total überfordert, mir spontan so viel zu den Feen auszudenken. Da kommen ja teils heftige Sachen vor. Da ja improvisiert und nicht vorbereitet habe ich natürlich intuitiv auf die Dinge zurückgegriffen, die ich kenne und das waren zu Feen leider im wesentlichen alte DSA-Abenteuer mit Megapower-Freizauberer-Feen und daher kamen die Feen auch ziemlich allmächtig rüber. Jetzt ärgere ich mich, dass ich die nicht einfach wie billige Kreaturen gemacht habe. Wobei sich rückwirkend in meiner Vorstellung schon alles noch halbwegs erklären ließ, aber trotzdem. Das sind halt jedenfalls schon teils heftige Sachen, die man da improvisieren muss. Zum Teil fand ich hinsichtlich der Motivationen/Ursachen die Tabellenergebnisse auch überhaupt nicht hilfreich. Die Motivation des Kults ist bei mir "alle Bewohner im Dorf töten" gewesen, dabei hätte ich mir eine Antwort auf die Frage WARUM gewünscht. Mir ist etwas hanebüchenes eingefallen, aber ärgerlich finde ich das trotzdem und das ging auch nur, weil ich Elemente von "außerhalb" eingebracht habe, also welche die nicht die Spieler eingefügt haben, sondern ich.

Auch ein wenig schwierig ist, dass ja auch dann intensiv mit Personen interagiert wird, über die man oft nicht mehr weiß als vielleicht Name und Beruf. Darum auch mehr Hinweise zu Ort + NPC setzen, wenn z.B. die Spieler jeden NPC nicht auf die Karte schreiben würden (was sowieso nicht funktioniert), sondern auf Karteikarten und sofort irgendwelche bestimmenden Eigenschaften (dazu wäre eine Liste super, ich glaube LotFP hat so etwas zum Beispiel). Gerade wenn man eine Kampagne spielen möchte ist es etwas blöd, wenn in den ersten 1-2 Sitzungen durch Improvisation viel definiert wird, was man im Nachhinein mit guter Überlegung vielleicht anders gemacht hätte :). Bei einem NPC bin ich jetzt auch noch am Überlegen, wie ich den noch "rette", damit nicht schon nach 1 Sitzung ein elementarer NPC für die nächste Zeit aus der Kampagne gekickt ist.
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #129 am: 24.06.2016 | 10:42 »
Von drüben im Bewertungs-Thread:

Bei meinem One-Shot-Erlebnis mit BtW waren auch alle geflasht von der Erschaffung und der SC-interaktion, die sich daraus ergab; als es dann gegen Ende zu einem Kampf kam, herrschte dann die totale Irritation darüber, dass man da tatsächlich nur zähes HP-Gekloppe geliefert kriegt.

Damit ich diese Kritik, die ich immer lese, endlich mal einordnen kann: Was für ein Kampf hätte denn zu der Erschaffung und SC-Interaktion gepasst?
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Offline Luxferre

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #130 am: 24.06.2016 | 10:44 »
Sieh es (aka Deine kleineren Problemchen) als Chance.
Du merkst ja selbst, dass diese Art spielzuleiten recht anspruchsvoll ist. Für mich ist das DIE Herausforderung schlechthin.

Zu dem Punkt mit dem Scenario Pack:
wenn Dir klar ist, welches Pack Du leiten möchtest, dann bereite daraus doch schon einige Sachen vor.
Ich schreibe mir die Themen, bzw. das Thema heraus und mache dazu abends (wenn meine Frau ihre Jane Austen Serien schaut) meine Gedanken, schreibe zusammen und storme mein brain ;)
Den Handlungsablauf, Roten Faden und Co bereite ich allerdings nicht vor. Es geht einzig um die Kernthemen des Scenarios.

Eine NSC, Namens und Orteliste ist natürlich bei so freien Abenteuern Pflicht.

Ich hoffe, dass Du am Ball bleibst. Ich persönlich finde diese Art zu leiten einfach kool!
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Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #131 am: 24.06.2016 | 11:11 »
Ich finde das Improvisieren für spontane Spielabende oder wenn man wenig Zeit hat ok, aber wenn ich vorbereite kann ich mir doch konsistentere Situationen und auch interessantere Sachen ausdenken - ich bringe dann eher kleine Details oder Besonderheiten und es wird weniger geradlinig. Was auch nicht heißt, dass ich gerne alles penibel vorbereite. Auch wenn ich vorbereite sind gefühlte 75% am Ende immer noch improvisiert, aber das ist dann "nur" Spiel mit den vorhandenen Werkzeugen und Elementen, nicht das ständige Ausdenken neuer Elemente. Also man würfelt z.B. aus dass irgendein Gegenstand wichtig ist, super, aber man muss sich dann ja auch überlegen, WOFÜR eigentlich.

Tatsächlich HATTE ich sogar den Kult vorbereitet, so gut es ging. Ich hatte unter anderem ausgewürfelt, dass der Kult in einem Dungeon lebt. Ich weiß nicht, wie man so etwas improvisieren soll, wenn man nicht jede Menge fertiger Dungeons hat oder eben wirklich so begnadet ist, einen konsistenten Dungeon aus dem Nichts zu zaubern (was meiner Meinung nach nur gut geht, wenn man schon 1 Mio Dungeons geleitet hat und genügend Elemente parat, um sich daraus zu bedienen). So hatte ich auch Zeit, mir eine Motivation zu überlegen.

Kreative Prozesse verlaufen ja auch unterschiedlich. Es wäre natürlich ignorant anzunehmen, dass eine Tabellenform am besten geeignet für alle Menschen ist. Ich denke dennoch, dass hier Verbesserungspotential besteht indem z.B. eine Tabelle die Motivationen liefern soll auch Motivationen liefert. Ich bin ja auch überrascht, dass es Spielleiter gibt, die mit Quellenbüchern wie "Eureka 501 Plots" oder der Ultimate Toolbox etwas anfangen können. Was ich dagegen verehre ist das Tome of Adventure Design, vor allem die ersten Kapitel.

Ich finde auch nicht, dass BTW zu spielen zwangsläufig Improvisieren heißt. Wir haben die Kampagne z.B. in einem eigenen Setting gestartet, das viele Rahmen setzt und das soll schon eine Sandbox-Kampagne mit Metaplot-Elementen werden. Solches Spiel ist mit BTW ja möglich und auch gewollt, spätestens, wenn man Further Afield mit den Threat Packs (=Metaplot) und der Sandbox-Generierung dazu nimmt. Freies/Sandbox-Spiel geht natürlich nie ohne Improvisation, aber da kommt man dann an die Stelle was man eigentlich damit meint, wenn man von Improvisation in der Spielleitung spricht :).
« Letzte Änderung: 24.06.2016 | 11:13 von Der Narr »
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #132 am: 24.06.2016 | 11:36 »
Ich verstehe Deinen Punkt.
Dann als Gegenfrage gestellt: war Dir im Voraus klar, welches Scenario Pack Du leiten wirst?
Denn dann war ja Zeit da, Hintergründe vorzubereiten.
Wenn nicht, kann ich Deine Kritik verstehen. Es ist nicht einfach, aus dem Nichts wichtige Settinginformationen zu erschaffen. Über diverse Dinge macht man sich ganz bestimmt keine Gedanken vorab.
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #133 am: 24.06.2016 | 11:39 »
Von drüben im Bewertungs-Thread:

Damit ich diese Kritik, die ich immer lese, endlich mal einordnen kann: Was für ein Kampf hätte denn zu der Erschaffung und SC-Interaktion gepasst?

Für mein Gefühl etwas, das eher betont, wie die SC ihre "Alltagsfertigkeiten" im Kampf sinnvoll einbringen können (okay, das hängt natürlich auch von den Ideen der Spieler und der SL ab, aber das System kann so was ja schon unterstützen - etwas zähneknirschend würde ich in der Beziehung "Fate" sagen); und ein System, das einzelne Angriffe bedeutungsvoll und gefährlich macht, ohne dabei in zu schnelles Abgemetzel auszuarten (da würde ich an "The One Ring" denken).
Bei dem Kampf in unserer Ladenrunde habe ich dagegen ein Phänomen erlebt, an das ich mich aus alten AD&D 2nd Runden erinnere: Wenn die Gegner auf dem niedrigen Powerniveau sind, dass für erststufige SC angemessen ist, dann trifft wegen des Verhältnisses von AC und Angriffswert eigentlich fast nie wer. Und das kann ich halt so gar nicht mit Erdsee/Taran/Hobbit zusammenbringen. Wenn gekämpft wird, dann müssen die Protagonisten sich entweder was Schlaues einfallen lassen, um zu gewinnen, oder sie müssen dem Kampf entgehen, oder es ist ein wichtiger, spannender Kampf gegen einen wichtigen Gegner, den sie wahrscheinlich mit Mühe und Not gewinnen. Aber Minutenlang auf Mooks einzuprügeln, bis man mal trifft, und dann hat man vielleicht die HP auch ein bisschen angekratzt, das will mir in dem Zusammenhang echt gar nicht in den Kopf.
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Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #134 am: 24.06.2016 | 12:11 »
Wow, wir hatten einen Kampf gegen drei Rotkappen die waren in der zweiten Runde tot. Zwei von denen hatte der Dorfheld erledigt (mit Pfeil und Bogen). Allerdings hatte ich "doppelter Schaden von Waffen aus Eisen" auch so verstanden, dass hier auch Stahlwaffen gelten. Ich weiß nicht, ob es irgendwo eine genaue Erklärung dafür gibt. (Es ist ja auch nicht festgelegt, dass normale Waffen aus Stahl sind.)

In einer anderen Situation gab es einen ehrenhaften Zweikampf, der ging ein paar Runden. Ein Bandit wollte den Mörder seines Bruders retten, der einer der SC war. (Ein Ereignis im Lebenslauf war, dass er mit einem anderen SC zusammen ein paar Briganten erledigt hatte.) Das war bedeutungsvoll, aber natürlich auch so von den SC inszeniert worden, dass sie ihren Zweikampf bekamen (und meine Idee, aus dem SC-Lebensereignis einen roten Hering/eine Ablenkung im Abenteuer zu machen).

Also ich finde das System relativ schnell tödlich. Ich habe Rollenspiel mit DSA3 angefangen - DAS waren für mich langwierige Kämpfe. Oder 9 Jahre Earthdawn. Da konnte ein Spieler schon mal mehrere Minuten brauchen, um seine Runde abzuhandeln, wenn mehrere Talente aktiviert wurden die alle unterschiedliche Würfel benötigten... Der Klassiker war der Krieger, der mehrere Talente mit zusätzlichen Aktionen hatte... Und dann auch noch klein klein die verschiedenen Ressourcen nachhalten.

Generell stimmt es aber natürlich, das Kampfsystem ist relativ "solide" und wenig überraschend. Ich glaube die Autoren gehen davon aus, dass man sehr viel beschreibt. Praktisch alles, was dir in FATE ein Vorteil verschaffen kann, kann dir ja auch in BTW einen Vorteil zu verschaffen. Da müsstest du mal genauer erklären, was du meinst. Soweit es nicht um das Erschaffen neuer Details geht ("ich benutze meinen Skill, um eine neue Schwäche für den Gegner zu erfinden" -> geht natürlich nicht).

Aber wie man Fertigkeiten wie "Weben" und "Ackerbau" einsetzt weiß ich auch noch nicht. Bis jetzt machen wir uns über so etwas lustig. Es hat aber auch noch kein Spieler gewünscht, diese Fertigkeiten durch sinnvolle Sachen auszutauschen. Vielleicht... hm... wenn eine böse Hexe Kornfäule zaubert kann man vielleicht mit Ackerbau-Kenntnissen leichter Gegenzauber sprechen? K.A.
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Offline D. Athair

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #135 am: 24.06.2016 | 12:18 »
Bei dem Kampf in unserer Ladenrunde habe ich dagegen ein Phänomen erlebt, an das ich mich aus alten AD&D 2nd Runden erinnere: Wenn die Gegner auf dem niedrigen Powerniveau sind, dass für erststufige SC angemessen ist, dann trifft wegen des Verhältnisses von AC und Angriffswert eigentlich fast nie wer.
Das Phänomen hatte ich weder bei cD&D noch LabLord oder LotFP. Eher das Gegenteil.
Vielleicht schreibe ich meine Erfahrungen mit den Kampfregeln mal als Blogeintrag nieder. (Zusammen mit Überlegungen die HP-Progression von The Hero's Journey zu verwenden.)
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #136 am: 24.06.2016 | 12:28 »
Das Phänomen hatte ich weder bei cD&D noch LabLord oder LotFP. Eher das Gegenteil.
Vielleicht schreibe ich meine Erfahrungen mit den Kampfregeln mal als Blogeintrag nieder. (Zusammen mit Überlegungen die HP-Progression von The Hero's Journey zu verwenden.)

Vielleicht war es auch einfach Pech - komischerweise sind aber endlose Vorbeischlag-Kämpfe etwas, das ich neben DSA immer wieder vor allem mit D&D-Versionen erlebt habe. Bei AD&D 2nd, bei D&D 3.5 (Okay, das ist natürlich auch ein ganz anders Ding als Old School) ...
Okay, anfangs wird das natürlich ein bisschen durch niedrige HP der SC rausgerissen, wenn man weiß, dass schnell jeder Treffer der letzte sein kann.
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« Antwort #137 am: 24.06.2016 | 12:30 »
Vielleicht schreibe ich meine Erfahrungen mit den Kampfregeln mal als Blogeintrag nieder. (Zusammen mit Überlegungen die HP-Progression von The Hero's Journey zu verwenden.)

Mach das bitte. Gerade die Hero's Journey Regelung interessiert mich  :d
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #138 am: 27.06.2016 | 22:43 »
Zitat
die HP-Progression von The Hero's Journey zu verwenden
Dann wird es aber ziemlich heftig, immerhin geht ja bei einem Treffer der ganze Schaden satt durch, statt in der Schadensreduzierung hängen zu bleiben.

Offline D. Athair

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #139 am: 1.07.2016 | 15:50 »
@ HP-Progession: Das ist nur eine Überlegung. Mittlerweile überlege ich die Rüstungsregeln aus THJ ebenfalls zu übernehmen. Eine RK, die im besten Fall um +13 verbessert ist, also einen Angriffswurf von 23 - nach Verrechung der Angriffsboni - benötigt, ist einfach viel zu krass. Die Rüstungsregeln von THJ reduzieren Schaden (Boni auf die RK gibt's über Schilde). Durch die Schadensreduktion (und bei gleichzeitiger niedrigerer RK) werden Treffer häufiger, aber nicht so schwerwiegend. Ich verspreche mir dadurch auf der erzählischen Seite etwas dynamischere Kämpfe. (Aber das muss - wie gesagt - ausprobiert werden.)

Zwei Sachen zu Deiner Kritik:

1.) die alternativen Rettungswürfe werden (in der deutschen Ausgabe) erklärt und Werte werden dafür mitgegeben. Für jede der 3 Grundklassen gibt es einen guten und zwei Schlechte RW. Abzulesen in einer Tabelle.

2.) die magischen Gegenstände, die im Anhang beschriben sind, sind gar keine +2 Standardsachen. Diese Standardwaffen und -rüstungen werden kurz erwähnt und fertig. Die beschriebenen Gegenstände sind allesamt das, was Du gern hättest. Relativ bodenständige Sachen (kleine Boni) mit schöner (schauriger) Geschichte.

Du hast Recht. Ich denke ich werde die Erläuterungen noch mal überarbeiten müssen, da sie nicht wirklich ausdrücken, was ich meine.
« Letzte Änderung: 1.07.2016 | 16:44 von Contains Diseases »
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #140 am: 1.07.2016 | 17:30 »
Die Erläuterungen, Ergänzungen und Korrekturen haben einen eigenen Blogbeitrag bekommen.

[Und da das  :t: Auslöser für diesen Beitrag ist, darf er wegen mir gern hier zitiert werden. Auch im Vollzitat - oder wie auch immer.]
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #141 am: 1.07.2016 | 18:28 »
Bei den Rettungswurf Beschreibungen geb ich dir recht, ich hab das als D&Dler quergelesen und wusste schon beim Namen was die damit wollen, dementsprechend fiel mir die schwammige Beschreibung nicht mal auf.
Ich finde manche Monster im Bestiary teilweise eh etwas stark im Vergleich dazu das im Grundbuch nur bis Lvl 10 gespielt werden soll.

Ich versteh was du mit den magischen Gegenständen machen willst, dann wird es halt eher "grimmiger" vom Tonfall, klingt spannend.

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #142 am: 1.07.2016 | 19:01 »
Nicht unbedingt grimmiger. Unberechenbarer kann auch zu etwas anderem führen, wenn ich zum Beispiel eher schräge aber harmlose Effekte mit dabei habe. Dann hast du für das Füllhorn der Federleichten Freude halt eine Tabelle.

Das Füllhorn enthält genug Flüssigkeit, um drei Mal am Tag daraus zu trinken. Wirf 1W6.
1: Du beginnst für einige Minuten unkontrolliert zu kichern.
2: Wenn du in den kommenden Minuten versuchst zu sprechen, kommt kein Laut heraus. Aber reichlich Schmetterlinge.
3: Du fühlst dich so leicht, dass du für einige Minuten einen halben Meter über dem Boden schwebst.
4-6: Der Schluck erfrischt dich und heilt deine Wunden. Du erhälst Trefferpunkte in der Höhe des doppelten Würfelwurfs zurück.

Nur begrenzt schlimme Effekte. Und sicher nicht düster. Nützlich, aber nicht verlässlich. Und darum geht's. Magie ist ein seltsames Geschäft.
« Letzte Änderung: 1.07.2016 | 20:04 von Chruschtschow »
Jeder Thread ist ein potentieller Fate-Thread. :d

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Offline D. Athair

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #143 am: 1.07.2016 | 19:31 »
Was Chruschtschow schrieb (schönes Beispiel übrigens!). Ganz konkret geht es darum:
Magie ist ein seltsames Geschäft.

Ich denke auch daran magische Fähigkeiten z.B. an Schwertscheide und nicht an das Schwert zu binden. Oder daran, dass beide zusammen getragen werden müssen.

Eine andere Variante ist, dass die positiven Wirkungen eines magischen Gegenstands an einen Schwur gebunden sind.
Wird er gebrochen, kann die Wirkung einfach weg sein oder der Gegenstand zu einem verfluchten Gegenstand werden.

Begrenzungen der Wirkung können auch ein Weg sein:
Ein Effekt kann insgesamt nur einmalig ausgelöst werden, danach ist der Gegenstand mundan. Die Wirkung ist dabei wie bei DCC-RPG-Zaubern variabel. Oder: Der Effekt kann nur bis zum nächsten Morgen genutzt werden. Die Wirkung des Gegenstands ist nur bei Vollmond aktiv.

(Bei den Tränken macht BtW mMn auch fast alles richtig. Gerade "Volle Sicht" oder "Liebe" (beide S.13 SLB) finde ich recht gelungen. Leider ist das schon das Ende der Fahnenstange. "Liebe" ist ohnehin ein gutes Beispiel dafür, was bei BtW gut und was nicht gut gelöst ist. Die Geschichte/erzählerischen Regeln, wie der Trank funktioniert:  Dass eine Figur das Herz an die erste gegengeschlechtliche Person verliert und viel (magische) Hilfe braucht, um es wiederzufinden, ist großartig. An Spielregeln gibt es nur den Verweis auf den Zauberspruch "Falscher Freund". Für mich ist das einfach zu wenig.)


Wobei ich dazusagen muss (falls das nicht eh schon klar ist): Ich sehe die meisten OSR-Spiele immer auch als potentielle Systeme für Rollenspiel-Neulinge. Einfach deswegen, weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Und ich finde es ewig schade, dass ein Spiel - je mehr es sich dafür eignen würde - umso weniger Hilfestellung für Neulinge (oder SL-Neulinge) gibt oder in der Präsentation absolut newbie-unfreundlich ist. Da hab ich mich schon bei LotFP Deluxe (Preis, Darstellung von Gewalt und Sex) geärgert und BtW wirkt mit seinem tollen, einsteigerfreundlichen Märchen-/Erdsee-Thema, als müsste mindestens die Spielleitung nicht nur RSP-Erfahrung sondern auch OSR-Erfahrung haben.
« Letzte Änderung: 1.07.2016 | 20:05 von Contains Diseases »
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #144 am: 3.07.2016 | 09:14 »
Zitat
Ich sehe die meisten OSR-Spiele immer auch als potentielle Systeme für Rollenspiel-Neulinge. Einfach deswegen, weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe. Und ich finde es ewig schade, dass ein Spiel - je mehr es sich dafür eignen würde - umso weniger Hilfestellung für Neulinge (oder SL-Neulinge) gibt oder in der Präsentation absolut newbie-unfreundlich ist. Da hab ich mich schon bei LotFP Deluxe (Preis, Darstellung von Gewalt und Sex) geärgert und BtW wirkt mit seinem tollen, einsteigerfreundlichen Märchen-/Erdsee-Thema, als müsste mindestens die Spielleitung nicht nur RSP-Erfahrung sondern auch OSR-Erfahrung haben.

Joa schon, aber das reine Regelkorsett bedingt ja nicht das Setting, ich würde auch Aventurien mit BtW bespielen (das alte Aventurien aus den Ausbau- Regeln der 80ziger).
Ich behaupte mal das die Redaktion damals gar nicht so sehr an den Nachwuchs dachte, als sie das entworfen hat sondern eher an Rollenspieler die die OSR kennen.
Ist natürlich Schade das da Potential verschwendet wurde.

Zitat
Nur begrenzt schlimme Effekte. Und sicher nicht düster. Nützlich, aber nicht verlässlich. Und darum geht's. Magie ist ein seltsames Geschäft.

Stimmt. Ich tendiere immer zu "dark fantasy", das passiert mir eher unbewusst. Auf die Idee mit dem Füllhorn wäre ich wahrscheinlich gar nicht gekommen.

Offline Der Narr

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #145 am: 3.07.2016 | 13:09 »
Was mich gerade ärgert und wo ich mit meiner Runde heute auch über eine Hausregel sprechen werde: Spieler bekommen ja ihren Stärkebonus auf den Waffenschaden, was ich relativ krass finde. Kreaturen aber nicht, wie auch, die haben ja gar keinen Stärke-Wert. Nun könnte man das ja direkt in den Schadenswerten berücksichtigt haben, aber mir scheinen die Schadenswerte dafür doch recht gering zu sein. Im Allgemeinen befinden sich die Schadenswerte eher im Bereich normaler Waffen ohne Schadensbonus. Nur sehr sparsam geht es mal darüber aus, z.B. bei einem Oger der mit einer Keule 1d6+2 Schaden macht (Wow). Selbst ein Eulenbär macht nur einen glatten W8 Schaden. Für mich ist auch nicht nachvollziehbar, wieso der Schaden eines Ogers mit Ogerkeule einen höheren Mindestwert hat (3) als der Schaden eines Riesen mit einer Riesenkeule (2). Also wird manchmal der höhere Schaden aus Größe/Stärke mit zusätzlichen Würfeln ausgedrückt? Man könnte dem Riesen ja auch statt 2d8 Schaden einfach 1d8+5 oder sowas geben und drückt damit aus, dass schon ein Streiftreffer gefährlich ist.

Wenn ich mir dann angucke, dass ein Krieger auf Stufe 1 schon W10+5 Schaden machen könnte, scheinen mir die Schadenswerte der Monster im Allgemeinen zu niedrig zu sein. Zumal ein Malus auf den Schaden bei Kriegern schon mal gar nicht vorkommen kann und bei den anderen Klassen nur maximal mit -1 und da muss man auch schon Pech haben, dass wirklich nie ein Stärke-Bonus auftritt. Wenn man mit Playbooks spielt natürlich nur.

Am einfachsten fände ich es, den Spielern den Stärkebonus auf den Schaden zu nehmen - oder sonst, halt komplizierter, "nach Gefühl" den Monstern Boni auf ihre Schadenswürfel zu geben, eventuell auch abhängig von den Trefferwürfeln.

Aber vielleicht steckt da ja auch System hinter, immerhin müssen die Autoren sich ja was dabei gedacht haben - soweit ich weiß haben andere OSR-Spiele eher keinen Stärke-Bonus auf Schaden. Generell scheint mir Stärke dadurch auf jeden Fall ein sehr mächtiges Attribut zu sein.
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Offline Chruschtschow

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #146 am: 3.07.2016 | 14:49 »
Halber HD auf den Schadenscode drauf, fertig. :)
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Offline Fezzik

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #147 am: 3.07.2016 | 17:38 »
Chruschtschows Vorschlag find ich gut.

Eine interessante Alternative zum Angriffs- und Schadenswurf gibt es hier:
http://jrients.blogspot.de/2015/03/challenges-system-adapted-to-lotfp.html

Hab die noch nicht verwendet, aber finde den Ansatz ganz interessant, ein bisschen wie im alten Talislanta Regelwerk.

Offline Chruschtschow

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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #148 am: 3.07.2016 | 19:46 »
Ich find's nicht gerade elegant. Addition und Subtraktion mit negativen Zahlen als Ergebnis und eine Zufallstabelle mit rund zwanzig Einträgen. Ich mag abgestufte Erfolge und das gibt einem auch ein ganz anderes Erfolgsergebnis, wenn man mit seinem hohen Angriffsbonus mal eine +10 erreicht, die dann auch wirklich besser ist als eine +1. Daher kann ich mir auch sehr gut vorstellen, dass Gruppen da Spaß haben. Nur gleichzeitig ist das natürlich viel mehr Rechnerei und Tabellengucken.

Dann lieber etwas in dieser Richtung:
1: Voll daneben und dein Gegner bringt sich in eine sehr starke Position. Nächste Runde kein Angriff
Auf oder bis 4 Punkte über AC: Treffer!
5 oder mehr über AC: harter Treffer oder Schwachstelle erwischt! +2 auf Schaden
10 oder mehr über AC: du triffst einen Schwachpunkt mit großer Wucht! Nicht würfel, sondern Maximalschaden +2

Nach unten gibt es keine Differenzierung außer dem "Patzer". Dadurch geht der Wertevergleich der Einfachheit halber nur in eine Richtung. Und weniger Erfolgsstufen machen die Tabelle schnell überflüssig.
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Re: [Beyond the Wall] was'n das? o.O
« Antwort #149 am: 3.07.2016 | 20:32 »
Aber Patzer ohne "Crit" ist doch irgendwie mau. Lass doch die 20 mit Ergebnis, wie bei 10 mehr mit zusätzlichem Angriff drin.  :)