Autor Thema: Swords of the Serpentine  (Gelesen 4626 mal)

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Offline Scimi

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #25 am: 7.01.2019 | 18:44 »
Ja, aber bei GUMSHOE sind die Hinweise abstrakt. Woanders ist ein Hinweis meist konkret eine Fußspur, ein Gerücht, ein Brief etc. und irgendwie ausgearbeitet. Die Spieler müssen dieses konkrete Ding finden oder der SL muss es ihnen unterschieben.

Bei GUMSHOE ist ein Hinweis nur eine Information, wo die Geschichte weitergeht. In welcher Form diese Information in der Szene gefunden werden kann, kann man sich dann je nach Spielervorgehen aussuchen. Damit kann man jede Szene sehr frei und sandboxig spielen und hat trotzdem im Hintergrund eine robuste Struktur für seine Geschichte.


Offline Hotzenplot

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #26 am: 18.01.2019 | 10:46 »
Würde ich so unterschreiben und vielleicht noch eines hinzufügen: Auch das kann man mit herkömmlichen Rollenspielen natürlich tun. GUMSHOE hat allerdings den Vorteil, dass, wenn ein Spieler eine gute Idee hat, wie sein Charakter mit einer seiner Fähigkeiten hier weiterkommen könnte, nicht die Gefahr besteht, den Wurf zu verhauen und dann nicht weiter kommt. Hat er also eine passende Fähigkeit, wird ihn die bei Einsatz auch weiterbringen.
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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #27 am: 18.01.2019 | 10:50 »
Krass. Habe mich für den Playtest angemeldet: das Buch hat ohne Bilder 449 Seiten.
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Offline Uthoroc

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #28 am: 18.01.2019 | 12:02 »
Na, das sind 449 Word-Seiten - das Buchlayout muss nicht so viele haben. Aber ein Schinken ist es schon, das stimmt! ;)


Ich habe es jetzt einmal durchgelesen und das System gefällt mir sehr gut - zwei Schadensarten (Morale und Health) und drei Attack-Skills (Warfare, Sway und Sorcery), die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen. Deutlich weniger Skills als andere Gumshoe-Iterationen und coole Integration der Investigativen Abilities in den Kampf.

Mit dem Setting muss ich noch etwas warm werden; es hat mich nicht so sofort angefixt, wie andere Sachen von Pelgrane. Aber ein paar sehr schöne Ideen hat es schon, wie z.B. die aktive Göttin der Stadt, deren Verehrung auf einem tatsächlichen Vertrag basiert (Small Gods lässt grüßen!). Und auch die Korrumpierung durch Zauberei ist toll umgesetzt.

Unser Spieltest geht nächsten Dienstag los. Bin mal sehr gespannt.
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Offline +12vsMentalDamage

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #29 am: 18.01.2019 | 17:54 »
Hm, sieht sehr sehr gut aus. Wie seid ihr an die Version gekommen? Was muss man da machen?
Pelgrane ist echt schon ein großartiger Verlag.
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Offline Uthoroc

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #30 am: 18.01.2019 | 18:15 »
Man kann sich hier zum Playtest anmelden.
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Offline +12vsMentalDamage

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #31 am: 18.01.2019 | 19:30 »
Vielen Dank für Antwort und Links.
Wie funktioniert das dann? Zahlt man etwas für die Vorabversion oder muss man einen Spietestbericht abgeben? Habe sowas noch nie gemacht.
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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #32 am: 18.01.2019 | 19:32 »
Vielen Dank für Antwort und Links.
Wie funktioniert das dann? Zahlt man etwas für die Vorabversion oder muss man einen Spietestbericht abgeben? Habe sowas noch nie gemacht.

Du musst zusagen, die Vorabversion nicht zu verbreiten, mindestens 2 Sitzungen RAW zu spielen und Feedback über ein Online-Formular zu geben.
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Offline Ginster

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #33 am: 5.02.2019 | 11:13 »
Ich habe da eine ganz andere Frage: Warum Sword&Sorcery?

Gumshoe ist ein System, dass das Problem investigativen Vorgehens etwas anders regelt, als andere Systeme. Spannend ist also, Gumshoe auf Genres loszulassen, in denen Investigation eine zentrale Rolle spielt. Ich kann das bei Cthulhu, The Yellow Sign und Night´s Black Agents gut nachvollziehen. Auch bei Fear Itself leuchtet es mir noch ein. Bei Ashen Stars und Mutant City Blues kommen mir die ins Setting implantierten Polizei- bzw. Ermittlereinheiten schon etwas künstlich vor (...aber ich kenne die Systeme nicht wirklich).

Jetzt also Sword&Sorcery... erzählt mir jemand, warum gerade im Sword&Sorcery-Genre eine Revision der Investigativ-Fähigkeiten nötig ist?

Es gibt jetzt nochmal einen Artikel von Kevin Kulp zu dem Thema.

Offline Korig

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #34 am: 5.02.2019 | 11:16 »
Auf das Buch habe ich sehr viel Bock!

Offline BobMorane

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #35 am: 1.03.2019 | 10:53 »
Danke, ich habe auch das Problem und stelle mir die Frage, was Investigation in Sword & Sorcery soll. Ich lasse mich aber gern überraschen.

Zu Ashen Stars: Da finde ich es toll in das Setting eingearbeitet. Das wirkt auf mich nicht künstlich, sondern natürlich.

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Offline KhornedBeef

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #36 am: 1.03.2019 | 11:15 »
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Offline Ginster

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Offline KhornedBeef

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #38 am: 12.03.2019 | 18:08 »
Ist zwar etwas OT und vielleicht einen eigenen Thread wert, aber ist dieses Entlanghangeln von Clue zu Clue nicht ein normaler Bestandteil investigativen Spiels?
Zitat
Bei anderen Spielen kann man so vorgehen, GUMSHOE gibt es formalisierte Struktur vor.
Und ist es nicht ähnlich bei anderen Spielen? Bei D&D wird dann halt ein bestimmtes magisches Artefakt gesucht.
Das verstehe ich nicht ganz. Das hat ja nicht zwangsläufig mit einem Hinweissystem zu tun
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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #39 am: 7.06.2020 | 15:40 »
Wie sieht es aus? Wenn ich das richtig mitbekommen habe, haben ja einige schon Zugriff auf das pre-layout-pdf oder so.
Gibt es schon Eindrücke? Wie ist es?

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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #40 am: 29.07.2020 | 13:01 »
Hier gibt es ein frisches und recht detailliertes Review des PDF:

http://walkingmind.evilhat.com/2020/07/23/swords-of-the-serpentine/#ffn6
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Re: Swords of the Serpentine
« Antwort #41 am: 1.08.2020 | 23:14 »
Danke für den Link. Das klingt ziemlich großartig bzw. als ob es bei mir genau einen sweet spot trifft.
Nicht nur, aber auch weil Eversink (das maßgebliche Stadt-Setting) ein ganzes Stück weit nicht nur von Lankhmar, sondern auch Ankh-Morpork inspiriert scheint...