Autor Thema: [Waldviechs dumme Ideen] Wie könnte ein deutsches D&D5-Setting aussehen?  (Gelesen 3681 mal)

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Des Reiches Erzkanzler, Bischof Roland von Dessal und des Kaisers Hofkleriker  Erzkaplan Brun suchen dieser Uneinigkeit auf den Grund zu gehen.
Das des Reiches Kurfürsten uneinig sind, ist mitnichten ungewöhnlich, nur ist diese Uneinigkeit voll Bitterkeit
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
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Offline Drakon

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Das ist alles erstaunlich großartig!  :headbang:
Hab den Thread länger ignoriert, bin jetzt nach der Lektüre von vorne sehr angetan.
Würde das definitiv spielen wollen und mich sehr freuen das in der DMsGuild zu finden.
Vielleicht find ich sogar noch Zeit ein bisschen mit zu brainstormen.

Ein paar vermischte Ideen:
* Die ganzen Tempest-Subclasses könnte man  mMn gut als Erwählte oder Abgesandte von Vater Rhein einbinden.
* Es braucht mMn mindestens eine große Fantasy-Metropole, gerne auch eine wirklich große (Pseuso-Nürnberg?) und ein paar kleinere (Pseudo-Prag; Rom bzw. die ehemalige Hauptstadt des alten Imperiums, mindestens eine ikonische der nördlichen Händlerbund-Städte)
* Irgendwie würde ich den Grals-Mythos noch einbauen, aber eben mehr in der Parzival als in der Arthus-Variante
* Artificer sind in dem Setting schwierig, ich könnte mir aber die Alchemisten-Variante so im Goldmacher-Topos in den städtischen Gilden vorstellen und den klassischen Magieschmied bei den Nibelungen & Co (vgl Edda)

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Schwanenritter, Heilige Lanze nicht den Gral

Aachen, Magdeburg, Köln, Augsburg , Prag ist Habsburg
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Offline Alexandro

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Die Rheneatische Liga

Seit den Tagen des ersten Rheinkaisers dominieren die großen Handels- und Hafenstädte entlang des Rheingrabens schon die Wirtschaft sowie nicht unerhebliche Teile der Politik des Kaiserreichs, aber niemand kann es an Macht und Bedeutung mit den Mitgliedern der inzwischen 300jährigen Rheneatischen Liga aufnehmen, einem Städtebund, dessen Handelskontore selbst außerhalb des Reiches oft anerkannten diplomatischen Schutz genießen und dessen Kauffahrer sich bis hinauf ins ewige Eis von Veturheim und bis hinab in die Gluthitze der Gorgonenküste wagen! Rungholt, Köln, Worms und Genf gelten gemeinhin als die reichsten rheneatischen Städte, auch wenn das heilige Karthago immer noch als größte Stadt der bekannten Welt gilt und das geheimnisvolle und unverletzliche Tyros als die schönste.
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Die Hartingau

Inmitten des nördlichen rheinischen Reiches liegt der Hartingau - ein geheimnisumwittertes und dicht bewaldetes Mittelgebirge. Keiner der nebelverhangenen Berge ist über 1000 Schritt hoch, die meisten sind sogar nur bessere Hügel. Das macht den Hartingau aber nicht weniger gefährlich. In weiten Teilen der Bergwälder gibt es weder Weg noch Steg. In wenigen, abgelegenen Bergbausiedlungen ist man Fremden gegenüber verschwiegen, was die Geheimnisse angeht, die im Hartingau liegen mögen. Die Gnome, die in verborgenen Tälern des Hartingau leben, sind gleichermaßen verschlossen. Daher werden außerhalb allerlei Mutmaßungen angestellt. Einige davon sind sogar wahr! So findet sich beispielsweise in der sogenannten Heimkehle die Ruine einer antiken Nibelungenbinge. Ebenso ist es wahr, dass die Bewohner des Hartingau in gewissen Teilen vom sagenumwobenen Volk der Haruden abstammen. Die Haruden waren Verwandte jener teutonischen Stämme, die später das rheinische Reich gründen würden, waren aber weit magieaffiner als diese. Die Priesterinnen der Haruden hatten Pakte mit einigen Naturgeistern geschlossen, die von den anderen Stämmen für dunkel und boshaft gehalten wurden. Daher hatten sich die anderen Stämme mit den Haruden überworfen und mehrere Kriege mit ihnen geliefert. Die Haruden zogen sich tief in ihre Berge zurück und schienen verschwunden zu sein. Doch die Priesterinnen existieren noch immer. Noch immer halten sie ihre Rituale auf dem höchsten Gipfel des Hartingau ab. Noch immer sind sie Meisterin der Magie. Außerhalb des Hartingau nennt man sie Hexen...

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Magathaburg - unter dem Banner des schwarzen Bullen

Magathaburg - einstmals hatte dieser Name einen erhabenen Klang. Über zweihundert Jahre lang war die Stadt ein Hort der Weisheit. Von hier wurde der Glaube an die neuen Götter im Osten verbreitet. Doch dann, vor einem Jahrhundert, kam das Verderben über Magathaburg! Während die Priester Magathaburgs versuchten, die rings um die Stadt lebenden Barbarenstämme mit ihrem Wissen zu Frieden und Erleuchtung anzuleiten, taten die weltlichen Adeligen der Gegend alles ihnen nur mögliche, die Barbaren zu unterdrücken und zu knechten. Sieben der unterdrückten Stämme schlossen sich insgeheim als "Lutici-Bund" gegen die Kaiserlichen zusammen, um der Unterdrückung ein Ende zu bereiten. Bald kam es zu einem Aufstand ungeahnten Ausmaßes. Doch was als Kampf für Gerechtigkeit begann, sollte furchtbar entgleisen. Die Häuptlinge des Lutici-Bund hatten auf die Einflüsterungen des Druidenzirkels vom dreieckigen Burgheiligtum Riedegost gehört, ohne zu wissen dass die Druiden insgeheim dunklen Mächten dienten und Riedegost längst dem Bösen anheimgefallen war. Aufgepeitscht von den Druiden fielen die Lutici in Magathaburg ein und metzelten die Priester nieder bis auf den letzten.
Heute ist die Stadt leer und verlassen...und Gerüchten zufolge nur teilweise geplündert. Noch immer sollen in den Katakomben unter Magathaburg noch Bücher und Tempelschätze liegen - nur "bewacht" von allerlei Getier, das sich nach dem Verschwinden der Menschen dort eingenistet hat.
Die Lutici leben in Dörfern im Forst und befolgen nur ihre eigenen Gesetze - Freiheit hat ihnen der Aufstand jedoch nicht gebracht. Die dunklen Druiden haben nunmehr offen die Macht an sich gerissen und die Altäre Riedegosts sind allzeit nass vom Blut unzähliger Menschenopfer. Unter dem Banner des schwarzen Bullen, das dem Antlitz jenes Teufels nachempfunden ist, dem die Druiden huldigen, hat der Zirkel von Riedegost ein Terrorregime errichtet, das dem der alten Adeligen um nichts nachsteht.
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Geisterflüsse & Teufelslöcher

Der mächtige Rheingraben und die überall im Land entstandenen Brüche sind nicht die einzigen großen geologischen Veränderungen, die der Kataklysmus bewirkte. Durch unsichtbare Veränderungen im Untergrund verschwanden an manchen Orten Trinkwasserquellen und Erzadern in unerreichbare Tiefen während gleichzeitig an anderen Stellen nie gesehene Reichtümer zu Tage traten! Doch am augenfälligsten war und ist wohl das Phänomen der Geisterflüsse und Teufelslöcher: denn überall im Umfeld des ehemaligen Kathargenischen Reiches verschwanden damals Wasserläufe in unterirdischen Kavernen, durch die sie sich manchmal ebenso unerwartet andernorts auch wieder ans Tageslicht kämpften! Besonders spektakulär sind dabei die sogenannten Teufelslöcher, das sind enorme natürliche Brunnenschächte und Krater, durch die selbst einige der größten Ströme unrettbar ins Erdinnere stürzen, um an irgendeiner weit entfernten Stelle wieder aufzutauchen – oder auch nicht. Das bekanntest – und vielleicht größte – Teufelsloch ist dabei der berühmte Hadesbrunnen von Weestel, wo der Aeridhan (Überbleibsel des alten Flusses Eridanus) krachend ins Dunkel hinab rast. Obwohl viele glauben, dass der Aeridhan so den nahegelegenen Satanssee speist, hat dieser schmale, auch als Molochmaul bekannte See keinerlei erkennbaren Abfluss, so dass einige Gelehrte jede Verbindung zwischen See und Hadesbrunnen leugnen.
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so, größere Anhänge gehen nicht, aber hier mal die ziemlich fortgeschrittene Weltkarte von Waldviech und mir ;)
etwas größere Ansicht hier: https://drive.google.com/file/d/1vGKBfF-vFEJv9htJWKyUGpsU1iBUZ6zR/view?usp=sharing
« Letzte Änderung: 26.07.2021 | 13:11 von Kardinal »
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Die sieben Seelande von Frysia

Ganz im Norden des Rheinischen Reiches liegen die Sieben Seelande von Frysia die vom Volksstamm der Frysen bewohnt werden. Die Frysen sind ein stolzes und aufrechtes Volk von Bauern, Seefahrern und Händlern, das sich in der Masse aus Menschen und einigen Zwergensippen zusammensetzt. Sie gelten als friedliebend aber auch starrsinnig und wehrhaft und sind eines der wichtigsten Bollwerke des Reiches gegen die barbarischen Seeräuber aus dem hohen Norden. Die Frysen haben eine gewisse Sonderstellung im Reich, da sie nur dem Kaiser selbst und ihren gewählten Herzögen untertan sind. Statt in einem feudalistischen System zu leben, haben die Frysen ein demokratisches System entwickelt, in dem es keine Adeligen und Leibeigenen gibt. Statt Adeligen sorgen sogenannte "Redjeven" für Recht und Ordnung. Redjeven sind eine (nach Maßgabe der restlichen Reichsbewohner seltsame) Mischung aus gewähltem Bürgermeister, Richter und Ritter.
Dieses besondere System ist den Frysen vom Kaiser selbst vor hundertfünfzig Jahren verbrieft zugesichert worden und wird als "Frysische Freiheit" bezeichnet. Damals galten die Frysen noch als Barbarenstamm und führten einen erbitterten Abwehrkrieg gegen des Kaisers Ritter. Als aber eine massive Streitmacht svinimanischer Seeräuber beide Parteien bedrohte, schlossen sich Frysen und Kaiserliche zu einem Zweckbündnis zusammen. Der Krieg gegen die Svinimanen dauerte fünfzehn Jahre, in denen sich Frysen und Rheinländer sich gegenseitig zu schätzen lernten. Als die Svinimanen schließlich geschlagen waren, war der Zwist zwischen Kaiser und Frysen hinfällig und die Frysen schlossen sich, unter Zusicherung ihrer sämtlichen Freiheitsrechte, dem Reich an. Seither sichern die Frysen den Norden des Reiches. Ihre freiheitlichen Ideen sind auch in den Rest des Reiches eingesickert, so dass manch eine freie Reichsstadt sich (unter Berufung auf das frysische System) stark in Richtung "Demokratie" entwickelt hat.

Zwischen Frysen und Rheneatischer Liga herrscht eine komplizierte Art der Hassliebe. Einerseits sind beide Seiten erbitterte Konkurrenten, wenn es um die Kontrolle des Seehandels geht - andererseits jedoch sind über allerlei Verträge und Beteiligungen so sehr miteinander verbandelt, dass man sie kaum voneinander getrennt betrachten kann. Daher laufen Konflikte zwischen Frysen und Liga nie wie direkte Prügeleien zwischen Feinden ab, sondern eher wie ein Schachspiel zwischen zwei alten, weisen Männern. Beide Seiten bedienen sich allerlei Agenten, Mittelsmänner und Freibeuter, um der Gegenseite in der einen Woche das Leben schwer zu machen und in der nächsten wieder lukrative Geschäfte miteinander abzuschließen.
« Letzte Änderung: 27.07.2021 | 10:30 von Waldviech »
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Rheinischen Reiches

Ganz im Sinne der Verfremdung (die ja gegeben sein muss, man will ja nicht echte Flüsse oder Berge hinschreiben; sprichst ja auch von Rheneatischem Reich, was ich besser fände) kam mir die rippuarische Umschrift von "Rhein" in den Sinn: "Rhing". Wenn man eine Art Pseudoköln (mit einem riesigen, labyrinthartigen Domkathedralenbau, der nie fertig wird) als Hauptstadt dieses Reiches anlegen würde, und dann vom "Rhingarischen" oder "Rhingetischen Reich" oder sowas spräche... dann hat man fürs Deutsche noch einen schönen Rückbezug vom "Rhing" zum "Ring" (der Nibelungen). Sind aber nur Sprachspielereien meinerseits.  :)
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Hmm...ja, das hat definitiv was für sich!  :d
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Das nächste was in den Landen der Frysen an Adels und ihre Sitze herankommt ist die Komturei des Ordens der Schildträger(weiss - rot geschachteter Schild auf schwarzem Feld).

Die am Sitz des Komturs in  Burghaven stationierten Ritter des Ordens sind zum geringen  Teil Orks(die meisten sind Halborks), bei den Reisigen zu Pferd und zu Fuß  ist es der größte Teil.

Der Orden "schützt" im Namen der Neuen Götter das Reich vor "finsteren" Bedrohungen, viele junge Ritter des Reiches schliessen sich dem Orden auf Zeit kurz nach dem Ritterschlag an.
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Die am Sitz des Komturs in  Burghaven stationierten Ritter des Ordens sind zum geringen  Teil Orks(die meisten sind Halborks)

Und so hat sich im restlichen Reich das Sprichwort "Fies wie ein Frys" entwickelt.  :)
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Der Orden unterhält eine KLEINE Flotte in Burghaven auch zur Versorgung weiterer Ordensfestungen, auf der viele Zwerge als Fußritter und Reisige Dienst tun.

Eine Besonderheit der Frysenlande ist der Mangel an Burgen, so oft selbst kleine Burgen im Reich sind, bei den Frysen gibt es deren wenige.

Dafür sind wehrhafte Dörfer und Tempel üblich, selbst ihre Städte sind nur wenig nennenswerter befestigt.

Friesische Städte sind recht leicht befestigt , zu ihnen vorzudringen ist es nicht.
Marschall Arnulf Graf von Pöchlarn 5. Jahr des friesischen Krieges
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Rhingetisches Reich ist eine exzellente Idee - ich mag auch den Anklang zu Ortsnamen wie Vineta oder Rungholt --- und "Rhingkaiser" ist schon großes Kino als Titel!
Gekauft! :d 8) :d
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Habe ich schon erwähnt, dass ihr selbstverständlich noch Niederländer (vielleicht ein cooles Seefahrervolk mit schwimmenden Städten auf dem Meer, betrieben von Windmühlen) und Österreicher braucht.  ;)
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Ostmark , Ostarrichii oder so bitte

btw Pöchlarn
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Holländische Seenomaden (Campingwagen auf dem Wasser!) samt schwimmender Windmühlen sind auf jeden Fall drin - die Ostermark ist ein skurril-rückständig-barocker Teil des Reiches, dessen Fürsten eine lange Kaiserdynastie gestellt haben, deren dekadente gegenwärtige Herrscherhausmitglieder aber vor allem durch Intrigen, Inzest und Nostalgie glänzen.  >;D
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Außerdem trinken sie massenweise Kaffee...  ~;D

Aber ich glaube ja, dass das sehr frühe Österreich auch ganz coole Abenteuer ermöglicht.

Ostarrichi, auch Ostmark genannt, ist derzeit ein wildes und umkämpftes Bergland - so wie es schon lange ein wildes und umkämpftes Bergland war. Ursprünglich lebten die als "Awari" genannten Berg-Orks, die westlichsten Verwandten der Chunni in Ostarrichi - und zwar in ewigem Krieg mit den Zwergenbingen der Laurungen. Unter dem ersten Kaiser des Rhingetischen Reiches wurden die Länder der Awari erobert und die meisten der Berg-Orks ausgelöscht. Menschliche Siedler und Bergleute machten sich Berge und Täler untertan. Klöster wurden gegründet und Burgen errichtet. Mehrere Jahrhunderte lang blühte das Land auf. Dann kamen die Chunni. In ihrer Ausdehnung nach Osten trachteten sie danach, das Land ihrer uralten Vettern in Besitz zu nehmen und eroberten Burg um Burg. Stadt um Stadt. Bis sie die drei Viertel der Ostmark unterworfen hatten. Die Rückeroberung war blutig und ist noch immer nicht abgeschlossen. Momentan stehen sich Menschen, Zwerge und Orks in einem Patt gegenüber. Der Krieg beschränkt sich zur Zeit auf kleine Scharmützel, die lange Phasen des gegenseitigen Belauerns unterbrechen. Was sowohl Rhingeten als auch Chunni nicht Ahnen, ist dass einige Stämme der Awari sich tief in die Höhlen unter den Bergen zurückgezogen haben - so tief hinunter, dass selbst die Höhlen-Kundschafter der Laurungen das Gebiet dort nicht mehr kennen. Dort planen sie ihre Rache an den Völkern der Oberfläche. Ihre Blutsverwandschaft zu den Chunni bedeutet ihnen dabei nichts. Wo die Völker der Oberfläche sich trotz allen Zwistes an die Regeln von Anstand und Ritterlichkeit halten, sind die verbliebenen Awari vollends finsteren Mächten anheimgefallen.

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Offline Ávila

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Mal so eine kleine Überlegung, wie die verschiedenen, typischen D&D-Rassen hier so reinpassen. Hier erstmal was zu Zwergen, Gnomen und Halblingen:



Gnome
sind ebenfalls nicht selten, aber es gibt keine wirklich großen "Gnomenvölker". Gnome sind Wesen des Forstes und leben in kleinen, verborgenen Dörfern in den tiefsten und dunkelsten Wäldern, fernab großer Burgen oder gar Städte. Gnome gelten ebenfalls als begabte Magiewirker, zaubern aber eher intuitiv. Darüber hinaus sind sie oft als Kräuterkundige und (heilige) Einsiedler bekannt.
Sie entsprechen damit so ein bisschen dem Bild des deutschen Waldwichtels.

Alternativ (oder zusätzlich, es hat ja bei D&D Tradition aus jeder Parallelüberlieferung ein eigenes Volk zu machen) könnte man sich auch an Goethe halten, bei dem die Gnome als Erdgeister auftreten:

Zitat von: Goethe, Faust II
Gnomen.

Da trippelt ein die kleine Schaar,
Sie hält nicht gern sich Paar und Paar;

Im moosigen Kleid mit Lämplein hell
Bewegt sich’s durcheinander schnell,
Wo jedes für sich selber schafft,
Wie Leuchtameisen wimmelhaft;
Und wuselt emsig hin und her,
Beschäftigt in die Kreuz und Quer.

Den frommen Gütchen nah verwandt,
Als Felschirurgen wohl bekannt;
Die hohen Berge schröpfen wir,
Aus vollen Adern schöpfen wir;
Metalle stürzen wir zu Hauf
Mit Gruß getrost: Glück auf! Glück auf!
Das ist von Grund aus wohl gemeint,
Wir sind der guten Menschen Freund.
Doch bringen wir das Gold zu Tag
Damit man stehlen und kuppeln mag;
Nicht Eisen fehle dem stolzen Mann
Der allgemeinen Mord ersann.
Und wer die drey Gebot veracht’t
Sich auch nichts aus den andern macht.
Das alles ist nicht unsre Schuld,
Drum habt sofort wie wir Geduld.

Ganz im Sinne der Verfremdung (die ja gegeben sein muss, man will ja nicht echte Flüsse oder Berge hinschreiben; ...

Diese Verfremdung halte ich nicht für notwendig: Es war die längste Zeit der Literaturgeschichte der Normalfall, phantastische Geschehnisse realweltlich zu verorten. Und auch in der modernen Fantasy ist dies häufig der Fall.

Offline Jiba

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Diese Verfremdung halte ich nicht für notwendig: Es war die längste Zeit der Literaturgeschichte der Normalfall, phantastische Geschehnisse realweltlich zu verorten. Und auch in der modernen Fantasy ist dies häufig der Fall.
Aber wir reden hier von einem D&D-Setting im Sinne der Forgotten Realms. Da ist eine Verfremdung geradezu geboten.
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Offline Ávila

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Für ein Setting im Stile der Forgotten Realms stimme ich dir zu. Allerdings hatte ich das Eingangsposting so verstanden, dass man grade von diesem Stil wegwill, um ein "deutsches Setting" zu entwickeln. Und dafür würde ich diese starke Verfremdung eben nicht für zwangsläufig halten.

Online Waldviech

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Es ist im vorliegenden Falle eine absichtliche "Semi-Verfremdung". Fremd genug, dass wir mit Landkarte und "historischen" Gegebenheiten "freie Bahn" haben und nah dran genug, damit man die ganzen Versatzstücke als das erkennt, was sie sein sollen. Wir folgen da dem Muster, dass Jungs und Mädels von Archeron Books mit Brancalonia vorgelegt haben. Das ist einerseits verdammt klar Italien - andererseits aber auch so "verfremdet", dass man nicht das Bedürfnis hat, unbedingt historisch korrekt spielen zu müssen.
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