Autor Thema: DnD dominiert alles  (Gelesen 10415 mal)

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Offline Megavolt

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DnD dominiert alles
« am: 22.09.2022 | 20:40 »
Und zu Recht, denn DnD ist international, es ist zugänglich, es ist easy und simpel. Die Würfelkämpfe machen erst mal voll Bock. Man kann sehr leicht an Communities andocken. Es ist modern.

Gleichzeitig hat DnD ein paar große Problemzonen, unter anderem:
 
- die Welt ist uninteressant oder nicht relevant*
- die Abenteuer haben erhebliche Präsentationsprobleme
- die Überfokussierung auf den Kampf führt zu einer Ausblendung von anderen, sehr reizvollen Dimensionen des Rollenspiels   
- alles bleibt immer so augenscheinlich und schmerzlich unter seinen Möglichkeiten
- ...

Was glaubt ihr denn, wie das mit DnD weitergeht, wenn ihr mal 5 oder 10 Jahre in die Zukunft blickt?

Hat DnD so viel inhärente, unerschöpfliche, rohe Kraft (vielleicht durch seinen oberflächlichen Minimalismus oder durch andere Aspekte), dass der Zauber von DnD eine neue Rollenspielgeneration prägen wird (und dann noch eine usw.)? Die an der AC herumtüftelt und für die Rollenspiel = Dauerkampf zutrifft?
Wird DnD seine Macken wahrnehmen und vielleicht irgendwie anzugehen versuchen?
Werden die Macken von DnD das Aufkommen von Konkurrenz befeuern? Gibts ne Erzählonkelwelle oder sowas?
Liegt die Stärke von DnD vielleicht vor allem  in seiner medialen Dominanz, und egal, was DnD macht, es wird immer die Sonne am Himmel bleiben, solange es nur dauerpräsent bleibt?

Ich freue mich auch über andere Ideen.

*Nachtrag: Diese Aussage wurde mittlerweile relativiert, no offfense.
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 21:47 von Megavolt »

Offline aikar

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #1 am: 22.09.2022 | 20:51 »
- die Welt ist uninteressant oder nicht relevant
Welche der vielen D&D-Welten, von Wizards, von Drittanbietern oder im begeisterten Eigenbau der Spielleitungen sollte das denn genau sein? Wenn du D&D nur in langweiligen Welten erlebst, bist du selber schuld.

- die Überfokussierung auf den Kampf führt zu einer Ausblendung von anderen, sehr reizvollen Dimensionen des Rollenspiels
Klar ist D&D ein kampflastiges Spiel. Wie kampflastig man es haben will, ist aber wiederum eine Eigenentscheidung.

- alles bleibt immer so schmerzlich unter seinen Möglichkeiten
Kommt darauf an, was man erwartet. Für mich und offenbar viele andere macht es genau das, was es soll.

Hat DnD durch seinen oberflächlichen Minimalismus so viel inhärente rohe Kraft, dass der Zauber von DnD eine Rollenspielgeneration prägen wird?
Ja. Und das mit Recht. Du nennst es oberflächlichen Minimalismus, ich nenne es Zugänglichkeit (die du ja selbst im Eingangssatz auch ansprichst).

Die an der AC herumtüfteln und für die Rollenspiel = Dauerkampf zutrifft?
Kaum eine D&D5-Runde, die ich kenne, sieht das so. Für die Detail-Powergamer und Kampftaktiker ist es dann meist doch zu grob, die finden wohl eher mit Pathfinder ihr Glück.

Wird DnD seine Macken wahrnehmen und vielleicht irgendwie anzugehen versuchen?
Werden die Macken von DnD das Aufkommen von Konkurrenz befeuern? Gibts ne DSA-Erzählonkelwelle oder sowas?
Momentan scheint ja kein Konkurrenzprodukt Macken an D&D5 zu finden, die stark genug wären um die Vormachtstellung, die ja nicht von irgendwoher kommt, ernsthaft zu bedrohen. Das was als Macken herausgestellt wird, sind dann oft doch nur Geschmacksfragen.

Liegt die Stärke von DnD vielleicht in seiner medialen Dominanz
Zum Teil, sicherlich. Aber ist auch einfach ein hervorragender gemeinsamer Nenner, mit dem sehr viele Rollenspieler:innen gut können. Und Wizards versteht es, im Gegensatz zu vielen anderen Verlagen, offen und aktiv auf Neueinsteiger zu zu gehen und sie zu gewinnen.
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 20:54 von aikar »

Offline Megavolt

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #2 am: 22.09.2022 | 20:56 »
Also ich fasse zusammen, DnD hat keine Macken, check.

Offline Camo

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #3 am: 22.09.2022 | 20:59 »
Geh doch einfach auf die Fragen ein... von welcher "Welt" redest du bei D&D? Da gibt es ECHT viele...
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Offline aikar

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #4 am: 22.09.2022 | 21:00 »
Also ich fasse zusammen, DnD hat keine Macken, check.
Offenbar keine, die groß genug sind, dass es die Vormachtstellung als überlegen beliebtestes System erschüttern würde. d.h. ich glaube auch, dass es auf absehbare Zeit das erfolgreichste System sein wird.
Was natürlich nicht heißt, dass es jedem gefallen muss. Geschmäcker sind verschieden. Aber den Geschmack der größten und am stärksten wachsenden Gruppe von Rollenspieler:innen trifft nun mal offenbar D&D5 am Besten.

Aber was genau hast du bei deinen doch sehr suggestiven Fragen denn als Reaktion erwartet?
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 21:02 von aikar »

Offline Megavolt

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #5 am: 22.09.2022 | 21:01 »
Geh doch einfach auf die Fragen ein... von welcher "Welt" redest du bei D&D? Da gibt es ECHT viele...

Ich war gedanklich bei der Schwertküste, aber gut, dann streichen wir die Kritik an "der Welt", ich konzediere, die DnD Welten sind zahlreich und großartig und relevant.

Was ist denn in 10 Jaren mit DnD?
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 21:24 von Megavolt »

Offline aikar

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #6 am: 22.09.2022 | 21:05 »
Was ist denn in 10 Jaren mit DnD?
Ich würde mal sagen in 5 Jahren wird D&D immer noch den Markt dominieren, wahrscheinlich sogar stärker als heute. Einfach weil die Verschiebung der Rollenspielszene in Richtung D&D immer noch andauert und der Zuwachs von Neuspielern immer noch zunimmt und das fast ausschließlich bei D&D während andere Verlage um's Überleben kämpfen (Siehe die letzte Keynote von Ulisses).
10 Jahre ist ein ziemlich langer Zeitraum, da kann man glaub ich keine wirklich plausiblen Schätzungen abgeben. Ich sehe aber nur zwei Szenarien, bei denen D&D abstürzt: Pen & Paper allgemein stürzt wieder komplett ab oder es kommt ein wirklich großer neuer Konkurrent auf, der mit massiver Werbemacht in den Markt drückt.
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 21:07 von aikar »

Offline Kreggen

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #7 am: 22.09.2022 | 21:06 »
Ich spiele seit über 30 Jahren gerne Rollenspiel. Und D&D und seine Klone fasse ich nicht mit der Kneifzange an. Nur Fokus auf Kampf Kampf Kampf. Schrecklich. Und die 5E soll einsteigerfreundlich sein, naja, Ansichtssache. Wie gut, dass es Alternativen gibt und nicht alle 5E inhalieren müssen. Wie gut, dass das Hobby Rollenspiel für viele Geschmäcker Systeme parat hat.
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Offline diogenes

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #8 am: 22.09.2022 | 21:07 »
Wenn Rollenspiel in 10 Jahren noch ein Markt ist, ist höchstwahrscheinlich D&D immer noch *die* Marke. Sonst ist es eine andere.

Ich verstehe diese ganzen Diskussionen um "D&D hat die und die Macken" oder "D&D ist so oder so in diesem und jenem Rollenspietheoriekonstrukt unterzubringen" mit dem Fokus auf "warum ist es trotzdem/deswegen der Hecht im Teich?". Die Antwort ist einfach. D&D ist "the world's greatest roleplaying game". Rollenspiele sind D&D, D&D ist Rollenspiel.

Es wäre zugegebenermaßen vermutlich hinderlich für diese Position, wenn D&D unglaublich komplex wäre oder eine ganz bestimmte Genre-Nische bedienen würde, aber im großen Spielraum der, im Guten wie im Schlechten, Mittelmäßigkeit kann D&D *als System* machen, was es will, solange das Marketing weiter stimmt.

Edit: Die interessantere Frage wäre mMn, was machen diese Macken/Probleme/Leerstellen von D&D mit der Ausrichtung kleinerer Nischenprodukte, wo kann man sich erfolgreich im Schatten oder im strahlenden Sonnenlicht des Platzhirschs positionieren.
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 21:09 von diogenes »
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Offline aikar

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #9 am: 22.09.2022 | 21:09 »
Wie gut, dass das Hobby Rollenspiel für viele Geschmäcker Systeme parat hat.
100% Zustimmung. Und das ist tatsächlich das größte Problem, das ich mit dem Wachstum von D&D5, das ich sonst sehr schätze (Weil es wirklich viele Neuspieler:innen gewinnt), habe. Der Markt für Alternativen wird immer kleiner und härter umkämpft.

Offline Arldwulf

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #10 am: 22.09.2022 | 21:09 »
D&D selbst ist so vielfältig und deckt so breite Spielweisen und Herangehensweisen ab, hat so viele verschiedene Spielwelten das es eben als "Mainstream" prädestiniert ist.

Ob das in 10 Jahren noch so ist? Wird sich zeigen, sowas kann extrem schnell kippen. Momentan geht die Entwicklung eher zu einem "casual, möglichst auf einen Spielstil ausgerichteten" D&D mit der 5E - die damit aber unglaublich erfolgreich ist und viele genau damit anspricht.

Ob die nächste und übernächste Edition das auch so machen? Unwahrscheinlich, aber ganz unabhängig davon gibt es halt im D&D Kontext extrem viele Möglichkeiten das passende Regelwerk für den gewünschten Spielstil zu bekommen.

Offline Ma tetz

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #11 am: 22.09.2022 | 21:15 »
DnD ist wie Coca Cola im Kern seit Jahrzehnten Gleich. Nur die Verpackung hat sich geändert  :D

Und es ist einfach eine starke Marke.

DnD hat den Massenmarkt ist genau darauf ausgerichtet. Bestimmte speziellere Bedürfnisse (Nieschen) befriedigen andere Systeme besser. Aber DnD spricht bietet Allen wenigstens etwas.

Und es ist Vanilla (Regeln und viele der Spielwelten). Ich mag es nicht besonders aber von allen meinen Rollenspielen ist es das, mit dem ich meine Kinder an das Hobby heranführen werde. Es wird nicht die 5e sein aber ein vereinfachtes DnD.

Ihr interessiert Euch für den Schatten des Dämonefürsten? Dann kommt zur Höllenpforte (Discordserver).

Online Zed

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #12 am: 22.09.2022 | 21:22 »
D&D selbst ist so vielfältig und deckt so breite Spielweisen und Herangehensweisen ab, hat so viele verschiedene Spielwelten das es eben als "Mainstream" prädestiniert ist.
Da kann ich nur zustimmen. In unserer 3.5-Kampagne teilt sich die Spielzeit in etwa 2 Teile strategische Planung, "Rätselei", Verwaltung, 3 Teile Diplomatie und 4 Teile Kämpfe auf. Nicht nur Kämpfe, langjährige Kampagnen: Das geht mit DnD hervorragend.

Ich denke, dass in 5-10 Jahren irgendeine Subvariante von DnD die Führung übernommen hat, vielleicht Exandria.

Offline Kreggen

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #13 am: 22.09.2022 | 21:23 »
D&D selbst ist so vielfältig und deckt so breite Spielweisen und Herangehensweisen ab, hat so viele verschiedene Spielwelten das es eben als "Mainstream" prädestiniert ist.

Das D&D "vielfältig" ist, sehe ich persönlich halt überhaupt nicht. Ich sehe immer nur Monster kloppen & Schätze raffen. Nur die Tapete wechselt. Die aktuelle Vormachtstellung wurde von Serien wie BBT oder Stranger Things und durch die US-Strems von zB Critical Role untermauert bzw. erzeugt. Ich treffe immer noch Leute, die glauben, es gäbe nur D&D und die sind extrem erstaunt, wenn man ihnen man andere Systeme zeigt  ;D
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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #14 am: 22.09.2022 | 21:23 »
...also, mich dominiert es schon mal nicht. ;) Ich halte D&D auch weder für besonders flexibel (letztendlich spielt es doch immer nur seine ganz spezielle Dungeon-EDO+-Zero-to-Hero-Fantasy-Unterart an) noch unbedingt für qualitativ hochwertig, auch wenn zu Letzterem beitragen mag, daß ich einfach schon genügend Editionen hinter mir habe und mit echtem Mut zu Neuem nach dem ganzen Hickhack um die 4. in den nächsten fünf bis zehn Jahren auch nicht mehr rechne.

Nur: D&D hat insbesondere dieser Tage halt die Marktmacht von Hasbro hinter sich. Damit kann man gegen "kleinere" Konkurrenz natürlich schon eine Menge durchdrücken.

Offline Megavolt

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #15 am: 22.09.2022 | 21:29 »
immer nur Monster kloppen & Schätze raffen.

Schätze raffen - also immerhin 50% deiner Zusammenfassung - bringts halt schon mal nicht, denn man kann nichts Sinnvolles davon kaufen.  ~;D

Ich könnte mir vorstellen, dass DnD auffächert, und zwar nicht irgendwie unterschwellig, sondern relativ prononciert.

So wie es Shadowrun und Shadowrun Anarchy gibt, könnte es doch locker auch "DnD classic", "DnD Freeform" und "DnD Kingdoms" geben oder so, und zwar so richtig als starke Linien mit Dampf dahinter, ganz im Sinne einer Ausdifferenzierung und immer perfekteren Bedienung des Marktes und um der Konkurrenz zuvor zu kommen.

Offline Arldwulf

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #16 am: 22.09.2022 | 21:37 »
Das D&D "vielfältig" ist, sehe ich persönlich halt überhaupt nicht. Ich sehe immer nur Monster kloppen & Schätze raffen. Nur die Tapete wechselt. Die aktuelle Vormachtstellung wurde von Serien wie BBT oder Stranger Things und durch die US-Strems von zB Critical Role untermauert bzw. erzeugt. Ich treffe immer noch Leute, die glauben, es gäbe nur D&D und die sind extrem erstaunt, wenn man ihnen man andere Systeme zeigt  ;D

Das bezieht sich halt auf D&D aufs ganzes. Und da gibt es eben noch sehr viel mehr als nur Monster kloppen und Schätze raffen.

Offline Kreggen

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #17 am: 22.09.2022 | 21:40 »
Das bezieht sich halt auf D&D aufs ganzes. Und da gibt es eben noch sehr viel mehr als nur Monster kloppen und Schätze raffen.

Nunja. Ist mir noch nicht begegnet  ;D
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Samael

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #18 am: 22.09.2022 | 21:41 »
Schätze raffen - also immerhin 50% deiner Zusammenfassung - bringts halt schon mal nicht, denn man kann nichts Sinnvolles davon kaufen.  ~;D

Doch, XP!

Offline Megavolt

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #19 am: 22.09.2022 | 21:42 »
Doch, XP!

Was, in DnD? Hilf mir auf die Sprünge, wie geht das?

Offline diogenes

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #20 am: 22.09.2022 | 21:45 »
Nunja. Ist mir noch nicht begegnet  ;D
Beispiele?

Also seit ich angefangen hab, D&D (und ich bin mal so frei und zieh Pathfinder 1E da mit rein) zu spielen, so um 2005 herum, hab ich glaube ich noch kein einziges mal so etwas wie einen stumpfen Dungeon Crawl oder reines Kloppen und Raffen gespielt. Ich hatte mir ein paar Mal vorgenommen, so was aus Jux zu machen, aber dann iirc doch nur einmal mit Dungeonslayers gemacht.
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Offline Kreggen

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #21 am: 22.09.2022 | 21:49 »
Also seit ich angefangen hab, D&D (und ich bin mal so frei und zieh Pathfinder 1E da mit rein) zu spielen, so um 2005 herum, hab ich glaube ich noch kein einziges mal so etwas wie einen stumpfen Dungeon Crawl oder reines Kloppen und Raffen gespielt. Ich hatte mir ein paar Mal vorgenommen, so was aus Jux zu machen, aber dann iirc doch nur einmal mit Dungeonslayers gemacht.

Tja nun. Da hab ich seit 3.5 incl. Eberron ausschließlich gegenteilige Erfahrungen gemacht.
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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #22 am: 22.09.2022 | 21:49 »
Was, in DnD? Hilf mir auf die Sprünge, wie geht das?

Spiel eine hinreichend alte Edition (ich glaube, AD&D2 war davon schon abgekommen, aber für AD&D1 und eigentlich alle "Basic D&D"-Varianten müßte es noch stimmen), dann gilt einfach "1 gp = 1 XP" für jeden Schatz, den man aus dem Dungeon befreit und in die sichere Zivilisation zurücktransportiert bekommen hat.

(Wer hat da "Es gehört in ein Museum!" gerufen?!? ~;D)

Offline Megavolt

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #23 am: 22.09.2022 | 21:51 »
Ich hatte mir ein paar Mal vorgenommen, so was aus Jux zu machen, aber dann iirc doch nur einmal mit Dungeonslayers gemacht.

Das ist jetzt nicht schnippisch oder naseweis gemeint oder so, sondern wirklich die wahre Wahrheit: Wir haben mal gründlich Dungeonslayers analysiert und sind irgendwie auf der Aussage hängen geblieben "Dungeonslayers ist ein gutes System für Dungeoncrawls" (oder etwas in der Art, es ist schon viele Jahre her), und dann war die Antwort von Fans (vielleicht sogar vom sehr geschätzten CK selbst): "Aber man kann mit Dungeonslayers nicht nur kämpfen und Dungeons clearen, sondern man kann damit ALLES spielen!"  ~;D

Ich sehe hier gewisse Parallelen zur Verteidigung von  DUNGEONS & DRAGONS.

Sachlich ist die Aussage freilich korrekt, ich kann ohne Weiteres emotionales storylastiges DnD spielen und in einer Kampagne über vier Jahre lang nicht kämpfen, klar.

Spiel eine hinreichend alte Edition (ich glaube, AD&D2 war davon schon abgekommen, aber für AD&D1 und eigentlich alle "Basic D&D"-Varianten müßte es noch stimmen), dann gilt einfach "1 gp = 1 XP" für jeden Schatz, den man aus dem Dungeon befreit und in die sichere Zivilisation zurücktransportiert bekommen hat.

Gefällt mir sehr gut. Ich bin leider nicht DnD-sozialisiert, da habe ich eine schlimme Bildungslücke.

Bei uns sind die Heiltränke absurd teuer, das hat in etwa den gleichen Effekt, ist aber clunkier.
« Letzte Änderung: 22.09.2022 | 21:54 von Megavolt »

Offline Arldwulf

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Re: DnD dominiert alles
« Antwort #24 am: 22.09.2022 | 21:55 »
Nunja. Ist mir noch nicht begegnet  ;D
Beispiele?

https://www.tanelorn.net/index.php/topic,122457.0.html

Hier zum Beispiel. Gibt aber natürlich auch noch jede Menge andere. Um mal ein weiteres zu nennen: Wenn ich z.B. in den Vergessenen Reichen spiele so habe ich dort eine Welt welche über mehrere Jahrhunderte sich entwickelt haben, voller Geschichten und Entwicklungen. Und dementsprechend große Fundgruben für Abenteuer.