Allein wenn man sich das Trimagische Turnier anschaut, wird klar, wie sehr sich die Autorin beim erzählen selbst beschränkt, um dem Leser noch den Überblick zu erhalten.
Neben dem offiziellen Hogwarts Kandidaten Cedric D., gibt es nur zwei weitere bekannte Zaubererschulen Kandidaten:Fleur de L., und Victor K.
Warum nicht ein Dutzend oder mehr? Die Welt ist groß- die Antwort ist einfach: Weil es den jungen Leser überfordern würde
(George R. Martin muss sich da schon weniger beschränken, weil seine Zielgruppe doch eher Erwachsene sind, die mehr Geduld haben, sich sämtliche Häuser zu merken.)
Wenn ich Lust hätte, Zauberer durch das Pottervers reisen zu lassen, (statt dauerhaft in Hogwarts zu bleiben)könnte ich mir erstmal die beiden anderen Zaubererschulen vornehmen (Auch wenn ich mir das alles erst aus dem Ärmel schütteln müsste) oder eben weitere erfinden (Und mir einen Grund überlegen warum die nicht an der Meisterschaft teilnehmen)
In Westeros hätte ich ne Menge möglicher Konfliktparteien. Mir geht es trotzdem so, dass, wenn ich die mir ausbauen möchte, ich vielleicht was erschaffe, was sich irgendwann (Durch ne RPG oder Buch Veröffentlichung) als falsch herausstellt.
Müsste mich vermutlich nicht jucken. Aber aus irgendeinem Grund bewege ich mich nur sehr ungern durch geistiges Eigentum eines fremden Menschen. (Wenn das sein „Baby“ ist, und es keine anderen, offiziellen (mit)Autoren gibt)
Edit.
Bei fantastischen Romanen (Roman Reihen)ist die Geschichte selbst (Informations- technisch) nur die Spitze vom Eisberg.
Den ganzen geistigen Unterbau, einer selbst erschaffenen Welt, erfasst man dadurch nicht. Man erahnt ihn höchstens.
Der Weltenbau findet, wenn überhaupt, separat statt, und erblickt in vielen Fällen nie das Licht der Öffentlichkeit.
In Romanen lädt eine Geschichte ein in die Welt
Im Rollenspiel lädt eine Welt ein in Geschichten