Autor Thema: Spielerfahrungen mit D&D4  (Gelesen 17950 mal)

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Offline Roland

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #25 am: 16.06.2008 | 09:09 »
die Story in Filmen entsteht ja weil man sich an bestimmte Regeln hält (das McLane eben gut auf die Fresse kriegen kann und trotzdem noch steht). Die Regeln bestimmen die Handlung  (die ist ein Actionfilm. Da heisst, es passiert das und das.Punkt).

Und genau das passiert auch in den D&D Kämpfen. Jeder Charakter hat ein paar Trademark Manöver, die seinen grundlegenden Kampfstil abbilden, und genau wie im Action-/Abenteuerfilm kommen die richtig coolen Aktionen nur einmal pro Kampf oder sogar nur einmal im ganzen Film vor.
 
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Offline Thalamus Grondak

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #26 am: 16.06.2008 | 09:44 »
Savage Worlds finde ich in dieser Hinsicht ehrlich gesagt längst nicht so schlimm. Und da wird jede Menge Action und Drama geboten.
SW kenne ich leider nur vom Hören-Sagen.

Wenn die Regeln aber nun nicht mehr die Handlungen der Charaktere abbilden, sondern umgekehrt, ich mir eine Erklärung der Handlung nach Anwendung der Regeln überlegen muss, dann habe ich kein "klassisches" Rollenspiel mehr, weil Freiheit verloren geht.
Ich habe D&D ehrlichgesagt nie anders gespielt. D&D war schon immer extrem Abstrakt. AD&D war da noch ein ganzes Stück abstrakter als D&D3rd. Wenn man das System von der richtigen Seite anfasst, gibt es einem mehr Freiheiten, statt sie einzuschränken.
Du kannst in der Spielrealität tun was Du willst, Du musst nur nicht damit rechnen, das es immer die selben Regeltechnischen Auswirkungen hat.
Zugegeben ein Konzept das Gewöhnungsbedürfdig ist, und diverse Diskussionen in diversen Foren zeigen, das die wenigsten D&D-Spieler dieses Prinzip verstanden haben. Aber ich fahre sehr gut damit. Die 3rd Edition hat der D&D-Spielwelt mit ihren relativ konkreten Feats auch keinen echten gefallen getan, eher Hoffnungen in den Spielern geweckt, die nicht, oder nur durch hohe komplexität erreicht werden können.
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Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #27 am: 16.06.2008 | 12:24 »
Roland schrieb:
Zitat
Und genau das passiert auch in den D&D Kämpfen. Jeder Charakter hat ein paar Trademark Manöver, die seinen grundlegenden Kampfstil abbilden, und genau wie im Action-/Abenteuerfilm kommen die richtig coolen Aktionen nur einmal pro Kampf oder sogar nur einmal im ganzen Film vor.
Ja schon klar.

Heisst das also ich kann mit D&D mit meinem Charakter gar nicht so handeln wie ich will und entsprechende Auswirkungen erzielen und eigene Entscheidungen treffen (das verstehe ich unter klassischem Rollenspiel) sondern einfach nur "dabei sein" während das System für meinen Charakter eine passende Geschichte erzählt und die Handlungen vorgibt ? [rhetorische Frage]


Thalamusc schrieb:
Zitat
Ich habe D&D ehrlichgesagt nie anders gespielt. D&D war schon immer extrem Abstrakt.
und da frage ich mich wie D&D im Allgemeinen (sprich von der Mehrheit) wohl wirklich gespielt wird. Ich kann mir nicht vorstellen das die Leute alle ihre Storyteller Hardcore Indie Ader raushängen lassen.
Ich kenne es nur so, daß man die Regeln soweit es einem möglich ist ignoriert während man sie benutzt, damit man auch weiter in der Lage ist seinen Char so zu spielen wie man mag. In den Kämpfen wird dann natürlich gar nicht gespielt.
So meine Erfahrung.

@Thalamus: SW ist noch mal eine ganze Ecke einfacher aber das grundlegende Konzept ist gleich. Und trotz der Einfachheit kennt SW Fatigue Schaden, "erzählschaden" und Echte Wunden, die man auskurieren muss. Und natürlich First Aid.
Kannst ja mal meiner Sig folgen.
« Letzte Änderung: 16.06.2008 | 12:26 von Falcon »
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Offline Selganor [n/a]

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #28 am: 16.06.2008 | 12:40 »
Koennen wir langsam mal wieder zum Thema (Spielerfahrungen mit D&D 4) zurueckkommen? Danke...

Andere Themen koennen gerne in eigenen Threads weitergefuehrt werden.
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Offline Wawoozle

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #29 am: 16.06.2008 | 12:43 »
Spielerfahrung vom WE:
D&D4 funktioniert...
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Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #30 am: 16.06.2008 | 12:43 »
Als hätte ich es geahnt habe ich es extra drangehängt.
Zitat
So meine Erfahrung.

Die Erfahrung gilt bislang auch uneingeschränkt für D&D4



@Rest: man kann das ja hier weiterführen:
http://tanelorn.net/index.php/topic,35178.msg780469.html#msg780469

habe die Aussagen dahin verschoben.
« Letzte Änderung: 16.06.2008 | 12:51 von Falcon »
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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #31 am: 16.06.2008 | 12:46 »
Spielerfahrung vom WE:
D&D4 funktioniert...
"Boha da fehlen mir die Worte, so geil ist D&D4" oder "Naja. Funktionieren tuts, aber mehr auch nicht"?
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
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Offline Wawoozle

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #32 am: 16.06.2008 | 12:50 »
Hmm.. so in der Mitte würde ich sagen.
"Die Regeln funktionieren und es macht Spaß."

Im Prinzip das was ich auch zur 3.x schreiben würde :)
Allerdings hab ich nach wie vor nicht den Drang irgendwas spielen oder leiten zu "wollen" darin.
Wobei das Dungeon-Auswürfeln lustig ist.
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Offline Heimdall

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #33 am: 16.06.2008 | 15:48 »
Ich hatte am Samstag meinen ersten Kontakt mit D&D 4.
Die Charaktererstellung ging beim 2. mal richtig schnell von der Hand, der grösste Zeitfresser war die Frage, "was will ich spielen, klingt alles gut"
Ich habe mich dann für einen Paladin und einen Rogue entschieden (2 Spieler à 2 Charaktere und 1 DM).
Das Handbuch ist brauchbar aufgebaut und recht Einsteigerfreundlich. (Play a XYZ  if you want to abc - nice :) )

Wir haben uns dann auf das Kampfsystem gestürzt. Es war ein interessantes Erlebnis, die Prayers, Exploits und wie sie alle heissen funktionieren gut und geben schon auf der 1. Stufe effektive und spannende Möglichkeiten.

Dadurch, daß einige alte D&D Mechanismen rausgeflogen sind fühlt sich das System aber sehr aalglatt und irgendwie nicht mehr D&Dish an.
Weitere Änderungen, die mir aufgefallen sind:
Wo zum Teufel ist meine Dwarven Waraxe geblieben?!
Clerics bekommen keine Plattenpanzer und Schilde mehr?!
Ein Zauber Disenchant erzeugt 'residue' mit dem man Gegenstände verzaubern kann - Interessante Sache - kann man noch um leuchtende Splitter und Essences erweitern :D

Als Fazit bleibt zu sagen, D&D 4.0 funktioniert.
Könnte aber genausogut Rtzlfrp 5.7 oder AB&C 2 heissen, die Session hat mich weder durch überragende aha Erlebnisse mitgerissen noch gab es dicke Showstopper.

Da aber meine 3.5er Sammlung durch 4.0 komplett entwertet würde sehe ich als DM keinen Grund umzusteigen (Bestenfalls auf Pathfinder, die Änderungen dort sehen auch sehr lecker aus und es ist kein so großer 'Kultur'schock)

Wolf Sturmklinge

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #34 am: 16.06.2008 | 19:38 »
Ich nochmal:
Ich spiele D&D 3.x seit es erschienen ist und ich hatte auch keine Probleme damit. Ich bin aber auch jemand, der sich sehr viel Zeit für sein Rollenspielsystem und dessen Regeln nimmt. Einige meiner Spieler aber nicht, sei's nun deswegen, daß sie Familie haben, eine anstrengende Ausbildung absolvieren oder was weiß ich machen.
Wenn an einem Abend ein großer Kampf stattfand, war Regelblättern unvermeidbar, die Kleriker/Magier konnten nach 5 Jahren immer noch nicht den Text von Dispel Magic auswendig, etc.

D&D 4: Easy going. Wir haben die Powers schnell in Word abgetippert mit kleinen Stichpunkten und los gings. Wir haben nur einmal die Condition Dazed nachgeschaut und das war's.

Ich spiele Keep on the Shadowfell mit der Forgotten Realms Erweiterung und es flutschte einfach. Ein paar Spieler (inkl. mir) sind zwar noch nicht hundertprozentig überzeugt, aber es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, wie die Waldläuferin quer über die Theke der Gaststätte gerannt ist und unter deren Tischen durch gerutshct ist, total cool...

Offline Dirk

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #35 am: 19.06.2008 | 18:09 »
Und wieder ein Mittwoch mit DnD 4.0!

Wieder Spaß?

Ja!

Drache?

Ja!

Wipe?

Nope!

Aufstieg in den 2. Level?

Klar!

Skill Challenges in allen Varianten?

Jupp!

Spaß?

Nope!


Skill Challenges sind so nicht ausgereift! Sie sind sau-schwer und laufen bei Complexity 3 ewig auf das Gleiche hinaus. Außerdem werden sie einfacher, je komplexer sie werden! Die Initiative stört, die Beteiligung ist unklar, das Handling im Challengsystem - mit all seinen Bedeutungen wie den XP, usw... - ist zu kompliziert und vage, die Unterstützungsregel ein Hindernis und der Verlauf absehbar und demnach nicht spannend.

Wir haben uns ein paar Gedanken gemacht und bringen nächsten Mittwoch mal die möglichen Varianten zusammen. Ich fürchte jedoch, dass wir da zu keinem vernünftigen Ergebnis kommen werden, da das Challenge-System sehr einengend ist.

MfG
Dirk
Erdmännchen finde ich schon echt putzig!

Aber Koks ist einfach nicht meine Droge.

Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #36 am: 19.06.2008 | 18:14 »
mmh, dieser sehr gute Artikel, den ChristianPreuss verlinkt hatte spricht ja von genau der gegenteiligen Erfahrung:
http://gloomforge.livejournal.com/12135.html

Ich hab leider noch keine Erfahrung damit, muss bis morgen aber eine SChall. auf die Beine stellen.

Mir ist einfach nicht klar, wie man jede potentielle Skill Challenge Szene in ein
"Schaffe X Erfolge bis Y Misserfolge" - Muster stecken kann. Das ist intuitiv schon völlig abwegig
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Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #37 am: 21.06.2008 | 11:17 »
Neuer Abend, neues Glück. Diesmal der Start meiner Kampagne, also ein selbstgemachtes Abenteuer (AB).

Ich gehe nur auf die Encounter ein.

die Helden haben dabei geholfen eine kleine Stadt zu verteidigen. Dazu habe ich zwei Kampfencounter gebaut. Die Gruppe bestand aus 2lvl1 und 2lvl2 Charaktere (kommt offenbar häufiger vor als man glaubt). Die Encounter waren also auf 450XP ausgelegt.

Die Vorbereitung für insgesamt 5 Encounter des ABs dauerte ca. 1Stunde. Für das erste Mal völlig in Ordnung. Auffällig war sofort das man durch die vorgenerierten Monster schnell in die Verlegenheit kommt Monster reinzupacken die 2-3 level zu groß sind (wegen der geringen Auswahl). Flux konnten die aber heruntergestuft werden, die Regeln dazu sind wirklich angenehm.

NPCs zu generieren ist aber der reinste Krampf und RICHTIG viel Arbeit. Dazu fehlte mir der Nerv, weshalb ich für die wichtigen NSCs Human Monster + 2-3 Level + Class templates verwendet habe. Das geht viel schneller und ist um einiges Angenehmer.
Dennoch bin ich mir noch unklar wie ich im weiteren der Kampagne wichtige NSCs generiergen soll
1. nach Spielerregeln?
2. wie oben erwähnt (Monster+levelup+classtemplate)
3. wie 2 nur als Elite oder Gar Solo Monster?
was meint ihr?

Aber selbst ein lvl2 Encounter mit einem lvl5 Dragonbornkrieger hat die Spielbalance nicht rausgerissen. Dummerweise habe ich die Encounterlvl etwas verschätzte.
Besagter lvl2 Encounter (mit dem Dragonborn) war eigentlich zu leicht. Das ist aber nicht verwunderlich, da in 3.5 Enc. gleicher Stufe schon nur Ressourcen verbrauchen sollen.

WAS die Spielbalance rausgerissen hat sind die Kampfsituationen. Der erste Enc. fand vor der Stadtmauer statt. Die Scs haben Minions+Anführer daran gehindert Leitern und Rammböcke gegen die Mauern einzusehen. Ich habe mich an das Enc. lvl gehalten und schnell gemerkt das es VIEL zu leicht war. 8Minions und 2human guards sind eben keine Herausforderung wenn man auf 20Felder anfängt zu schiessen.
Ich habe die Minions verdreifacht und es war gerade mal ein wenig Herausforderung, nach XP war das aber ein lvl4 Enc. (über zwei level zu HOCH!).

Die Kämpfe haben aber trotzdem tierisch Spass gemacht.

Mies geregelt sind die Treasure Reward Regeln. Da blickt bislang keiner von uns durch. (Parcels? WTF?!) und gelten die pro Encounter?

Gegen Ende kam eine Skillchallenge, nur zum Ausprobieren, Komplexität 1 (4:2), die Helden mussten eine Klippe besteigen. Eigentlich ging die Challenge Kompett in die Hose. Der Skilleinsatz beschränkte sich auf Athletik, Nature und Perception aber niemanden in der Runde war klar, wie man die skills nun abverlangt und warum die Kletterpartie fehlschlagen sollte wenn zwei Failures kommen. Zudem hatten wir eine Magier, der Skilltechnisch gar nichts beisteuern konnte (er hätte fast die SkilChallenge versagen lassen).
Der Spieler kam auf die fixe Idee doch einfach zu passen oder abzuwarten. Das wäre natürlich blöd, denn so könnte man schwache Chars immer raushalten, andererseits sollen sie selber Skills einbringen, als SL zu sagen "ich will jetzt aber Athletik von dir" ist genauso blöd. Das ganze System ist eine Krücke.
Viel Mehr als eine Verahandlung kann ich mir damit wirklich nicht vorstellen.
« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 11:22 von Falcon »
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Offline Timo

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #38 am: 21.06.2008 | 12:02 »
okay ich hab ja auch schon geleitet, da kann ich zumindest ein-zwei helfende Anmerkungen geben:
-Die EncounterLevel sind zu gunsten der Spieler ausgelegt, zumindest auf niedrigen Lvln, das soll wohl den Taktikluschen unter den Spielern zu Gute kommen:

Beim D&D-Day hatte ich einen Kampf gegen einen weissen Drachen(EL3 für die Lvl. 1 Gruppe) und die 5 Spieler die ich hatte hatten keine Probleme mit dem, sie haben sehr gut im Team agiert und der Kampf hat allen Spaß gemacht, ich musste sogar noch ein paar Kobolde dazunehmen, dass sie sich nicht langweilen

Ein anderer SL mit anderer Gruppe hat einen ähnlichen Kampf gehabt und der weisse Drache hat die Gruppe fast ausgelöscht, es war ein hammerschwerer Kampf für sie, allerdings haben die Spieler überhaupt nicht im Team gearbeitet und ab und an taktische Fehler gemacht.

Wenn deine Spieler gut im Team arbeiten, kannst du ruhig das EL immer 2 Stufen höher als die Gruppe ansetzen.

Treasure Parcels:
Die Parcels gehen davon aus, dass ein Abenteuer 10 Encounters hat.
Über ein Abenteuer verteilt soll eine Gruppe der entsprechenden Stufe diese 10 Sachen die aufgelistet sind erhalten.
Dabei kann natürlich auch mal in einem Encounter mehr abspringen und in einem anderen dafür nichts.
Steht aber auch alles dabei.
Also pro Abenteuer einmal alles was im Parcel drin ist.
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Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #39 am: 21.06.2008 | 12:22 »
den weissen Drachen habe ich auch schon geleitet

4lvl1 Chars. Ich hatte die Spieler vorher gewarnt, das es sehr hart werden könnte. Im Endeffekt war es "gut herausfordernd" und eigentlich perfekt ausbalanciert. Die Spieler durften sich nicht viele Fehler leisten.
Ein Char ist dann auch abgekratzt. Der DragonBreath hat auf Dauer schon rein :)

werds auf jeden Fall demnächst höher setzen +2 scheint eine gute Fraustregel


Chaos Aptom
Zitat
Über ein Abenteuer verteilt soll eine Gruppe der entsprechenden Stufe diese 10 Sachen die aufgelistet sind erhalten.
ACHSOO! Das ist total blöde erklärt im Text, also eigentlich gar nicht. Wirhaben schon geraten ob wir das auswürfeln sollen oder so.
Ich hätte mir mehr Richtlinen gewünscht Treasures freier zusammen zu setzen.
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Offline Meister Analion

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #40 am: 21.06.2008 | 12:42 »
Kannst du doch total frei setzten, die Tabelle ist nur ein Beispiel. Eine 5 Mann Truppe sollte während einem level so viel Gold bekommen wie 2 Gegenstände ihres Levels Wert sind plus 4 Items lvl n+1, n+2, n+3 und n+4.
PS: alle Aussagen sind nur meine persönliche Meinung. Ihr habt meine ausdrückliche Erlaubnis, eine andere Meinung zu vertreten.

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Offline Malicant

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #41 am: 21.06.2008 | 12:46 »
NPCs zu generieren ist aber der reinste Krampf und RICHTIG viel Arbeit.
Nur weil du nicht mit den einfachen und schnellen Regeln (Richtlinien) zur Generierung klarkommst, heist das nicht, dass sie allgemein ein Krampf und RICHTIG viel Arbeit sind. ;)
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Joe Dizzy

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #42 am: 21.06.2008 | 12:58 »
Nachdem ich 4E gestern mal spielen durfte, habe ich eine Sache miterlebt, die mich sehr verwundert hat und die hier und da in den Berichten in diesem Thread auch durchscheint.

Spieler spielen allein mit den Regeln und nicht mit der Spielwelt. Die Regeln werden direkt benutzt und angewendet bevor man daraus dann abliest, wie es in der Spielwelt laufen muss. Wobei das zum Teil auch mal unter den Tisch fällt und auch wieder in Regelbegriffen darüber gesprochen wird, welche Auswirkungen das für andere Regeln hat.
"Der Kobold shiftet um keine Opportunity Attack zu bekommen."
"Der ist aber gemarked und ich bekomme einen Angriff mit +2 wenn er jemand anderen angreift." (oder so ähnlich.. Ich hab mir die Fighter-Powers nicht näher angesehen)
"Achso.. nee, dann macht er das nicht."

Bevor man das jetzt der 4E in die Schuhe schiebt oder dem "ersten Spielen mit neuem System"; diese Vorgehensweise habe ich seit 3E verstärkt wahrgenommen und bin deshalb auch auf andere Spiele umgestiegen. Dabei finde ich das gerade 4E mit seiner geringen Fluff-erklärung geradezu verlangt, dass man sich erst mit der Welt auseinandersetzt, d.h. den Charakter handeln lässt wie es zu ihm passt oder wie es zu der Situation passt und erst dann die Regeln benutzt um diese Dinge in spielbare Form zu pressen. Dieses Regel Kung-Fu führt gerade bei 4E zu einem sehr farblosen und in die Unkenntlichkeit abstrahierten Spiel.

Skill Challenges gab es bei uns noch nicht, aber wenn eine Gruppe da genauso über die Regeln statt über die Spielwelt an das ganze rangeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass da viel spannendes Rollenspiel hinten rauskommt.
« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 13:01 von Georgios »

Online 1of3

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #43 am: 21.06.2008 | 13:03 »
Zitat
NPCs zu generieren ist aber der reinste Krampf und RICHTIG viel Arbeit. Dazu fehlte mir der Nerv, weshalb ich für die wichtigen NSCs Human Monster + 2-3 Level + Class templates verwendet habe. Das geht viel schneller und ist um einiges Angenehmer.
Dennoch bin ich mir noch unklar wie ich im weiteren der Kampagne wichtige NSCs generiergen soll
1. nach Spielerregeln?
2. wie oben erwähnt (Monster+levelup+classtemplate)
3. wie 2 nur als Elite oder Gar Solo Monster?
was meint ihr?

Meinst du wirklich, dass NSC-Regeln wirklich viel Arbeit sind? Also:
- Abilities verteilen.
- 1 At-Will, 1 Encounter, 1 Daily, 1 Utility Power bis zur jeweiligen Stufe.
- Level-bedingten Sonderbonus addieren
- Die beschränkten Class Features merken.

Das ist auf jeden Fall einfacher als SC-Regeln.


Ansonsten wird ein Monster doch generell zur Elite, wenn man ein Template drauftut oder?
« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 13:05 von 1of3 »

Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #44 am: 21.06.2008 | 15:26 »
10f3 schrieb:
Zitat
Ansonsten wird ein Monster doch generell zur Elite, wenn man ein Template drauftut oder?
Ja, wenn man ein Funktionstemplate drauftut aber nicht bei einem Class Templatet, mMn.

und du stellst dir das relativ einfach vor
- zu Attribute verteilen gehört zu wissen wie die Powers funktionieren, welche sind wichtig usw.?
- Powers aussuchen, die muss man eben erst kennen. Das heisst blättern, suchen, vergleichen, bis man welche hat, die man gegen die Gruppe einsetzen kann
- Classfeatures: gerade diese Miniveränderungen (beim Fighter ganz schlimm) beim Spiel zu berücksichtigen/zu merken finde ich aufwändig.
- du hast die Rassenfeatures vergessen, noch mal ein Batzen, dazu gehören auch schon mal Rassenpowers. Dann muss man sich die ganzen Rassenmods raussuchen (+1 auf dies, +2 auf das)

zu beachten ist vor allem, daß man sich diese Daten vor allem alle aufschreiben muss. Das sind für Attríbutskollonen allein 6*NSC anzahl. Will ich ein Monster haben lege ich ein Lesezeichen rein und fertig.

es geht immer komplizierter aber wenn ich nur 1Std. zur Vorbereitung habe, schaffe ich das nicht in der Zeit. Und viel mehr Zeit habe ich in der Regel nicht (will ich auch nicht). Das wird sich legen je länger man D&D4 spielt, deswegen bin ich der Meinung, daß es kein Anfängerspiel ist

mmh. ich vermisse gerade Feats bei der NSC Generierung.

Zitat
Eine 5 Mann Truppe sollte während einem level so viel Gold bekommen wie 2 Gegenstände ihres Levels Wert sind plus 4 Items lvl n+1, n+2, n+3 und n+4.
Ja, und irgendwie habe ich mit dieser "Schätze vorher durchplanen" Methode erhebliche Probleme.
Ich meine, woher soll man wissen wo sich die Runde z.b. in einem halben Level befindet und was wird sie dort tun? Wird es Gelegenheiten geben die restlichen 90% unterzubringen wenn ich jetzt nur 10% vergebe?
Gebe ich zu viel und die spieler kommen in eine große Schatzkammer, hab ich dann noch genug in Reserve um sie zu belohnen?
Das ist total bescheuert. Man plant doch nicht die Verteilung eines ganzen Levelanstiegs durch

ich will beim leiten einfach nur wissen wieviel ein einzelner Encounter auf einem bestimmten Level bringt. Und frei gestaltet, nicht mit irgendwelchen Parcels.

So wie es jetzt ist GEHT es auch, es ist nur völlig unnötig.

georgies schrieb:
Zitat
Spieler spielen allein mit den Regeln und nicht mit der Spielwelt. Die Regeln werden direkt benutzt und angewendet bevor man daraus dann abliest, wie es in der Spielwelt laufen muss.
das scheint nicht nur durch, das hab ich sogar wortwörtlich gesagt  ;). D&D ist jetzt noch mehr wie eine PCSpiel Partie FinalFantasy.

so haben wir unser Rollen Spiel seit jeher in D&D unter Kontrolle: Brettspiel spielen, unterbrochen von Charakterspiel und Story.
und es macht tatsächlich Spass.

das liegt ihmo daran, das es mühselig bis unmöglich erscheint für charakteraktionen entsprechende Spielweltinterpretationen zu finden. Es ist viel zu abstrakt. D&D als Rollen Spiel ist kein Anfängerspiel.
und klar, das war in 3.5 auch.
« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 15:35 von Falcon »
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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #45 am: 21.06.2008 | 15:46 »
NPCs zu generieren ist aber der reinste Krampf und RICHTIG viel Arbeit. Dazu fehlte mir der Nerv, weshalb ich für die wichtigen NSCs Human Monster + 2-3 Level + Class templates verwendet habe. Das geht viel schneller und ist um einiges Angenehmer.
Dennoch bin ich mir noch unklar wie ich im weiteren der Kampagne wichtige NSCs generiergen soll
Wofuer sind diese NPCs da?
Als "Auftraggeber"?
Als "Randbemalung"?
Als Gegner?

1. und 2. brauchen Namen, 1. sollte noch etwas mehr Info zu "was weiss der NPC und wie reagiert er auf was" haben
3. braucht auch noch keinen kompletten Charakterbogen (viel zu viel Aufwand fuer den kurze Gastauftritt von normalerweise EINEM Encounter.
Einfach als "Monster" bauen (oder kopieren) und gut ist's.
Zitat
Mies geregelt sind die Treasure Reward Regeln. Da blickt bislang keiner von uns durch. (Parcels? WTF?!) und gelten die pro Encounter?
Fuer den Aufstieg braucht es normalerweise 10 Encounter. Also ist es am einfachsten auch 10 "Parcels" zu machen, so weiss man was an Schaetzen fuer diese Stufe (bis zum Aufstieg) "verfuegbar" ist.
Nicht jedes der Encounter muss ein "Parcel" haben, es kann auch sein dass Schaetze "gesammelt" werden (z.B. Encounter 1-3 hat keinen Schatz, 4-8 haben je ein Parcel, 9 hat 2 Parcels und 10 hat drei)
Zitat
Gegen Ende kam eine Skillchallenge, nur zum Ausprobieren, Komplexität 1 (4:2), die Helden mussten eine Klippe besteigen.
Warum?
Zitat
Eigentlich ging die Challenge Kompett in die Hose. Der Skilleinsatz beschränkte sich auf Athletik, Nature und Perception aber niemanden in der Runde war klar, wie man die skills nun abverlangt und warum die Kletterpartie fehlschlagen sollte wenn zwei Failures kommen.
Wie sah die "Success Chart" aus?
Bei 2 Miserfolgen ist der Challenge ja vorbei, bei 4 Erfolgen ist er komplett geschafft.
Was passiert bei 1-3 angesammelten Erfolgen?
Zitat
Zudem hatten wir eine Magier, der Skilltechnisch gar nichts beisteuern konnte (er hätte fast die SkilChallenge versagen lassen).
Schlechte Planung des Challenges.
Jeder Challenge sollte jedem Charakter mindestens eine Moeglichkeit dran teilzunehmen bieten.
BTW: Der Magier war nicht sonderlich kreativ, oder? Mit Mage Hand schonmal ein Seil irgendwo hochtragen (lassen) waere auch eine Sache gewesen bei der er haette helfen koennen...
Zitat
Der Spieler kam auf die fixe Idee doch einfach zu passen oder abzuwarten. Das wäre natürlich blöd, denn so könnte man schwache Chars immer raushalten, andererseits sollen sie selber Skills einbringen, als SL zu sagen "ich will jetzt aber Athletik von dir" ist genauso blöd. Das ganze System ist eine Krücke.
Viel Mehr als eine Verahandlung kann ich mir damit wirklich nicht vorstellen.
Ich hab' da fuer mein Abenteuer auf dem Treffen eine schoene Idee fuer ein Challenge, aber muss die erst noch weiter ausarbeiten (und werde sie fruehestens NACH dem Treffen "veroeffentlichen")
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Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #46 am: 21.06.2008 | 15:54 »
@Selganor: wichtige NSCs, hab ich doch geschrieben. und es geht um eine Kampagne. Ich werde mir wohl mal die Zeit nehmen und die wichtigsten nach NSC Regeln bauen und eventuell sogar als Solo Monster updgraden.
Als modifiziertes Monster sind mir Kampagnenbösewichte (und Freunde) zu unbefriedigend.

@Klippe: es gab einen Grund.
Success Chart? Du meinst was die Skills bringen?
Athelics: klettern, sichern, vorrankommen
Nature: wichtige Passage erspähen, Bonus auf Athletics
Perception: dito.
ich geb gerne zu, daß die SK schlechtgeplant war, aber es gab im DMG auch KEINERLEI Hilfe wie man es tun soll. Dieses "Verhandlung beim Baron" -Beispiel (das einzige, was durchgearbeitet wird) bringtn einem in den meissten anderen Szenen gar nichts.
@MageHand: welchen Skill hätte ich da beproben lassen sollen? Oder automatischer Erfolg? Dann werden die Challenges SEHR einfach.

ich würde SkillChallenge Erfahrungen gerne glatt mal in einem anderen Thread sammeln. Für mich ist es das Umständlichste,schlechte Geregelste,Unplausibelste am ganzen D&D4 System-

« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 15:56 von Falcon »
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Offline Selganor [n/a]

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #47 am: 21.06.2008 | 16:01 »
@Klippe: es gab einen Grund.
Der da waere?
Zitat
Success Chart? Du meinst was die Skills bringen?
Nein, ich frage mich wie der Endeffekt bei 0, 1, 2, 3 oder 4 Erfolgen nach Ende des Challenge (also nach 2 Miserfolgen oder 4 Erfolgen) ausgesehen haette?
Was waere passiert?
Zitat
ich geb gerne zu, daß die SK schlechtgeplant ist, aber es gab im DMG auch KEINERLEI hilfe wie man es tun soll. Dieses Verhanldung beim Baron Beispiel (das einzige, was durchgearbeitet wird) bringtn einem in den meissten anderen Szenen gar nichts.
Zugegeben, der Regeltext auf Seite 72-80 DMG ist sehr allgemein gehalten (ausser bei den Beispielen), aber von KEINERLEI Hilfe ist da nicht zu reden.
Zitat
@MageHand: welchen Skill hätte ich da beproben lassen sollen? Oder automatischer Erfolg? Dann werden die Challenges SEHR einfach.
Warum Skill? Der Wizard hat einen Wurf fuer das Wirken des Mage Hand, oder? (im Zweifelsfall Int vs. SkillDC-5)
Zitat
ich würde SkillChallenge Erfahrungen gerne glatt mal in einem anderen Thread sammeln. Für mich ist es das umständlichste,schlechte geregelste,unplausibelste am ganzen D&D4 System-
Mach doch einfach einen neuen Thread auf...
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Joe Dizzy

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #48 am: 21.06.2008 | 16:24 »
das scheint nicht nur durch, das hab ich sogar wortwörtlich gesagt  ;). D&D ist jetzt noch mehr wie eine PCSpiel Partie FinalFantasy.

Hmm. Meine Erfahrung ist dem vollkommen entgegen gesetzt. Aber womöglich verstehen wir auch etwas anderes unter dem Final Fantasy Vergleich. Für mich ist das ein Rollenspiel in dem die Spielwelt von alleine läuft und man als Spieler nur dafür verantwortlich ist welche Handlung der Charakter ausübt. Die Spielwelt wird durch die Regeln erschaffen statt sie nur zu Spielzwecken zu abstrahieren.

Genau das habe ich nämlich bei 3E und hier wahrgenommen. Von den Regeln jedoch empfand ich 4E sehr viel einladender und ermutigender (eben aufgrund des geringen Bezugs zwischen Regeleffekt und Auswirkung in der Spielwelt) sich als Gruppe stärker mit der Welt zu beschäftigen und die Regeln nur als Werkzeug zu benutzen, um aus der Welt spielbare Situationen zu formen.

so haben wir unser Rollen Spiel seit jeher in D&D unter Kontrolle: Brettspiel spielen, unterbrochen von Charakterspiel und Story.
und es macht tatsächlich Spass.

Daran habe ich nicht den geringsten Zweifel. Aber wenn dir störend auffällt, dass "das Brettspiel" nicht eng genug mit der Spielwelt interagiert (so habe ich deinen PC-Spiel vergleich verstanden), warum sorgst du als Spieler nicht dafür dich in deinen Beschreibungen stärker auf die Spielwelt zu beziehen und dich darum zu kümmern, statt "das Brettspiel" so abstrahiert zu spielen?

das liegt ihmo daran, das es mühselig bis unmöglich erscheint für charakteraktionen entsprechende Spielweltinterpretationen zu finden. Es ist viel zu abstrakt. D&D als Rollen Spiel ist kein Anfängerspiel.

Diese Erfahrung habe ich auch so nicht gemacht. Ich empfand es als spannende, interessante und sehr schöne Beschäftigung diese Aktionspakete (Powers) in Spielweltbezüge zu setzen. Denn gerade da sie so abstrakt waren, hatte man viel Spielraum um die Runde nun sehr bunt und "high magic" zu spielen, oder vielleicht eher subtile und dezente Umschreibungen zu suchen.

Gerade das halte ich für Anfänger sehr zugänglich. Anstatt sich erst einzuarbeiten, die Regeln zu meistern und sich dann als Spieler entfalten zu können... kann man schon von Anfang an seine Vorstellung in die Spielwelt einbringen und sich als Anfänger wenn schon nicht durch taktisch höchst effizientes Spiel zumindest durch einfallsreiche Beschreibungen wertvoll am Spiel beteiligen.
« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 16:27 von Georgios »

Offline Falcon

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Re: Spielerfahrungen mit D&D4
« Antwort #49 am: 21.06.2008 | 17:06 »
ok, hier der SkillChallenge Thread. http://tanelorn.net/index.php/topic,41816.new.html#new


Georgies schrieb:
Zitat
Für mich ist das ein Rollenspiel in dem die Spielwelt von alleine läuft und man als Spieler nur dafür verantwortlich ist welche Handlung der Charakter ausübt. Die Spielwelt wird durch die Regeln erschaffen statt sie nur zu Spielzwecken zu abstrahieren.
Unter dem FF bsp. hatte ich folgendes verstanden: ungeachtet des PlotRailroadings,Linearität usw. einfach ein Spiel, bei dem Atmosphäre,tolle Charaktere,Spannung und Dramatik im Fordergrund steht, welches aber ständig von Encountern, die in Runden wie ein spielweltlosgelöstes Brettspiel abgearbeitet werden, unterbrochen wird.

georgies schrieb:
Zitat
warum sorgst du als Spieler nicht dafür dich in deinen Beschreibungen stärker auf die Spielwelt zu beziehen und dich darum zu kümmern, statt "das Brettspiel" so abstrahiert zu spielen?
Weil die Spielmechanismen das in den seltensten Fällen zulassen und abhängig von der Spielerkreativität teilweise sogar völlig unmöglich machen.
Siehe z.b. Coup de Grace Opfer, die nach einer Nacht wieder topfit sind oder Daily/Encounter "Schwertschwinger", die sich nicht wiederholen lassen. Darüber WILL ich gar nicht nachdenken. Augen zu und durch.

ich kenne auch keinen Anfänger, der damit klar gekommen wäre. Das nach Realismus/Plausibilität/simultion der Charakter Handlung gefragt wird, kenne ich allerdings zu Genüge.

wenn du keinen Bezug zu Regeln und Spielwelt bei D&D4 siehst (oder bei 3.5) verstehe ich nicht, wie es dazu einladen soll sich mit den Spielweltauswirkungen zu beschäftigen. Wir mich ist das absolut spielweltzerstörend!
« Letzte Änderung: 21.06.2008 | 17:17 von Falcon »
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