Autor Thema: DSA5 Smalltalk  (Gelesen 184345 mal)

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Offline zaboron

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #525 am: 17.11.2015 | 12:40 »
Ulisses könnte aber trotzdem pwyw-pdfs anbieten oder im Bits and Mortar-Programm mitarbeiten.

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #526 am: 17.11.2015 | 13:06 »
Ulisses könnte aber trotzdem pwyw-pdfs anbieten oder im Bits and Mortar-Programm mitarbeiten.

Ich bin evtl. nicht mehr ganz auf dem Stand der Dinge, aber soweit ich weiß, können sie das eben nicht: PWYW verletzt die Buchpreisbindung, die für E-Books (trotz im Vergleich zu Printbüchern höherem Umsatzsteuersatz) nach wie vor gilt.
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Offline Der Nârr

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #527 am: 20.11.2015 | 12:19 »
Dürften solche Bundles denn für den amerikanischen Markt hergestellt werden und nach Deutschland re-importiert werden? Ich mein, ich kann hier ja auch ganz normal solche Bundles von Pelgrane Press, Cubicle7 etc. kaufen?!? Oder wird das bald auch nicht mehr gehen? Dann müsste ich ja alles in UK bestellen, da ich wenn ich die Wahl habe nur noch Bundles kaufe. Bücher sind halt für den Schrank, lesen tu ich am Tablet.
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Offline tartex

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #528 am: 20.11.2015 | 13:58 »
Ich wohne ja ohnehin in Ireland. Es wäre nur Export, aber ich bin nicht den Aufwand wert. Und das ist kein Vorwurf.
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Offline Darius der Duellant

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #529 am: 23.11.2015 | 06:51 »
Ich sehe jeden Cent der den Verlagen durch diesen Kram entgeht mit ganz vielen (zumindest zwei) lachenden Augen.

Buchpreisbindung für Digitalwerke ist eine vollumfängliche Frechheit, da ging wieder die kurzfristige Gier des Börsenvereins vor der langfristigen Planung durch.

Ich bin evtl. nicht mehr ganz auf dem Stand der Dinge, aber soweit ich weiß, können sie das eben nicht: PWYW verletzt die Buchpreisbindung, die für E-Books (trotz im Vergleich zu Printbüchern höherem Umsatzsteuersatz) nach wie vor gilt.

Das stimmt, aber Bundles könnte man weiterhin anbieten, es müsste halt eine EIGENE AUSGABE z.B. mit nem grünen Cover sein, die man dann anders bepreisen kann und nur in dieser Form anbietet.
Eine reine Inhaltsgleichheit ist nämlich kein KO-Kriterium, wenn sich die Form unterscheidet.
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Offline Hotzenplot

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #530 am: 23.11.2015 | 08:03 »
Buchpreisbindung für Digitalwerke ist eine vollumfängliche Frechheit, [...].
Warum siehst du das so?
Ich als nicht-ebook-user habe da nicht wirklich Einblick.
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Offline korknadel

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #531 am: 23.11.2015 | 09:23 »
Ich sehe jeden Cent der den Verlagen durch diesen Kram entgeht mit ganz vielen (zumindest zwei) lachenden Augen.

Wie meinst Du das? Verlage sollen möglichst wenig am Verkauf ihrer Produkte verdienen? Bin etwas verwirrt.

Buchpreisbindung für Digitalwerke ist eine vollumfängliche Frechheit, da ging wieder die kurzfristige Gier des Börsenvereins vor der langfristigen Planung durch.

Auch hier bin ich verwirrt, was verdient der Börsenverein denn an der Buchpreisbindung für Digitalwerke?
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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #532 am: 23.11.2015 | 09:44 »
Das stimmt, aber Bundles könnte man weiterhin anbieten, es müsste halt eine EIGENE AUSGABE z.B. mit nem grünen Cover sein, die man dann anders bepreisen kann und nur in dieser Form anbietet.
Eine reine Inhaltsgleichheit ist nämlich kein KO-Kriterium, wenn sich die Form unterscheidet.

Das Problem mit den Bundles ist nicht nur, dass man dafür eine Print-Sonderausgabe erstellen muss, sondern auch, dass das Bundle ein Produkt mit zwei Umsatzsteuersätzen ist, was wohl einen absurden Verwaltungsaufwand mit sich bringt und von online-Shopsystemen teilweise nicht so leicht zu bewältigen ist.
Ich würde solche Bundles ja auch gerne im Buchladen verkaufen, und tatsächlich haben ganz kurz ein paar Verlage (carlsen z.B.) mit Download-Codes im Buch experimentiert. Und das haben sie dann ganz schnell wieder eingestellt, als festgelegt wurde, dass die Umsatzsteuer bei solchen Bundles nicht komplett über das "Hauptprodukt" (das Print-Buch) berechnet werden darf, sondern für beide Produktanteile einzeln ausgewiesen werden muss.

Die Buchpreisbindung ist da gar nicht das Hauptproblem, sondern die absurde Entscheidung, dass ein Buch, sobald es nicht gedruckt, sondern als Datei vorliegt, plötzlich einem höheren Umsatzsteuersatz unterliegt ...
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Offline Darius der Duellant

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #533 am: 23.11.2015 | 10:02 »
Warum siehst du das so?
Ich als nicht-ebook-user habe da nicht wirklich Einblick.

Die Buchpreisbindung sollte ursprünglich mal das Buch als Kulturgut schützen, und die Branche vor ruinösen Preiskämpfen bewahren bei denen sich jeder gegenseitig unterbietet.
Dazu gehört indirekt auch, dass den Buchhändlern, die nur begrenzten Platz haben, ein gewisser Anreiz gegeben wird, nicht nur die Bücher ins Regal zu stellen, bei denen sie ne gigantische Marge rausschlagen können. Dank fixer Preise funktioniert das nicht (so sehr).
Das klappt auch so lala.

Beim Vertrieb von digitalen Werken zieht das Argument (und viele andere, wie z.B. die faktisch höhere Papierqualität von DACH-Druckwerken die man sich halt leisten kann) aber nicht. Der benötigte Speicherplatz ist lächerlich, es gibt also keine Lagerhaltungskosten und in einem Shopsystem ist das einpflegen von zusätzlichen Artikeln auch um welten weniger aufwendig wie ne physische Lagerhaltung die konstant überprüft werden muss. Ebensowenig gibt es Stückkostenabhängige Produktionskosten (das Thema Autorenvergütung sei hier mal aussen vorgelassen, das ist ne eigene Baustelle).
Ich sehe hier keinen rational nachvollziehbaren Grund, der eine Preisbindung für solche elektronischen Werke rechtfertigen würde.


Wie meinst Du das? Verlage sollen möglichst wenig am Verkauf ihrer Produkte verdienen? Bin etwas verwirrt.

Die Verlage sollten für ihre Arbeit fair & vernünftig entlohnt werden, wie jeder andere Marktteilnehmer auch. Die Buchpreisbindung ist aber ein Beschiss am Markt.
Das gefällt mir bei Printwerken schon nicht, ich sehe aber ein dass es dort ausreichend Hinweise dafür gibt, dass damit einem größeren (kulturellen) Wohl gedient wird, auch wenn ich nicht restlos davon überzeugt bin, dass es nicht auch ohne ginge.
Bei Digitalwerken sehe ich aber keinen Grund, warum man diesen Protektionismus akzeptieren sollte. "Sichert Gewinne der Verlage" ist keiner, denn das ist ne einseitge Geschichte, eine Extrawurst ohne akzeptablen Grund.

Zitat
Auch hier bin ich verwirrt, was verdient der Börsenverein denn an der Buchpreisbindung für Digitalwerke?

Der Börsenverein deutscher Buchhändler?
Es sichert nen stetigen und berechenbaren Geldstrom.

Allerdings meiner Meinung nach nicht den höchst möglichen, weshalb man sich meiner Meinung nach selbst ins Bein schiesst.
10 für 2€ verkaufte Bücher sind besser als 2 für 18€ ist im Hartholzhandel nicht notwendigerweise korrekt, da man die ganzen Werke im schlimmsten Fall auch noch (zumindest zum teil) bei sich selbst lagern muss und die Produktionskosten pro Stück ne natürliche Schranke nach unten setzen, die zu überschreiten nur Häuser mit dickem finanzpolster schultern können (=> wegfallende Buchpreisbindung würde wahrscheinlich noch mehr Händler im Wettkampf mit den ganz großen benachteiligen).

Im Digitalvertrieb ist das aber eben kein Probem.
Amazonas, der flüssige Buchhändler setzt den Preis für den neuesten Harry Töpfer auf 10€ runter? Egal, kann man mitgehen, man muss ja keine Bücher für teures Geld einlagern um mit ihnen dann am Ende Verluste zu machen.

Die Händler rauben sich mit der Digitalbuchpreisbindung einfach ne Möglichkeit, flexibel am Markt zu agieren und verschenken ungenutztes Potential.
Ich würde einige Wetten eingehen, dass Buch/PDF Kombis mehr Leute abholen als  die Einzelwerke jeweils zum Vollpreis kaufen zu müssen.
So wird dann eben nur eine einzelne Variante gekauft, entgangener Gewinn für die Händlerkette.
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Offline Darius der Duellant

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #534 am: 23.11.2015 | 10:09 »

Die Buchpreisbindung ist da gar nicht das Hauptproblem, sondern die absurde Entscheidung, dass ein Buch, sobald es nicht gedruckt, sondern als Datei vorliegt, plötzlich einem höheren Umsatzsteuersatz unterliegt ...

DAS ist in der Tat ne ziemliche Scheisse und imho auch insich unstimmig.
Entweder das Werk ist ein Buch, dann sollte auch einheitlich besteuert werden, oder es ist eben keines, dann gibt es keinen Grund die BPB anzuwenden.

Das ist aber allenfalls ein Hemmnis, kein Hindernis.
Die Hotelbranche darf sich mit nem ähnlichen Problem rumärgern, Frühstücke mit 19%, Übernachtung mit dem vergünstigten Satz, unabhängig davon ob das ganze nur als Paket oder Optional in Kombination angeboten wird. Da hat man sich auch arrangiert und die Software ackert es ab.
Ginge also alles wenn man wollte.
Kostet nur eben erstmal Geld und das möchte(/kann in beliebiger Mischung nach eigener Ansicht) vermutlich niemand in die Hand nehmen.
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Offline Boba Fett

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #535 am: 23.11.2015 | 10:57 »
Die Buchpreisbindung ist da gar nicht das Hauptproblem, sondern die absurde Entscheidung, dass ein Buch, sobald es nicht gedruckt, sondern als Datei vorliegt, plötzlich einem höheren Umsatzsteuersatz unterliegt ...

Auch das empfinde ich gar nicht mal als das Hauptproblem, auch wenn das echt bescheiden ist.
(Denn einerseits sagt der Gesetzgeber: "Ebook = Buch", deswegen Buchpreisbindung und dann sagt er "Ebook != Buch", deswegen andere Steuersätze...)
Am schlimmsten empfinde ich die Verlagspolitik, die Ebooks nur unwesentlich günstiger gegenüber den Büchern zu machen, oder ganz bewust von einer Reihe nur den ersten Teil als EBook zu veröffentlichen und damit den Kunden, die die Fortsetzung lesen möchten, den Kauf vom Buch in Papierform aufzwingen zu wollen.

Aber:

:btt:

Denn entweder gehört das hier in Lesen oder in die SC.
Also schalten wir zurück zu DSA!
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline TeichDragon

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #536 am: 24.11.2015 | 00:28 »
Ich muss hier doch nochmal einen nachschieben:
Das schlimmste für deutsche Verlage (!) ist, das sämtliche Bundle immer und überall das gleiche kosten müssen, solange sie über deutsche Partner verkauft werden, und die unterschiedlichen Steuersätze, die alle vom Verlag bis Endvertrieb durchhalten müssen. Das ist fast illusorisch, und deshalb geben die meisten auch auf.

Was Amazon macht, ist eine andere Sache: Die sind normalerweise nicht an deutsche Gesetze gebunden.
Und in Deutschland muss der Verlag z.b. 6-8 Wochen vorher einen Änderungspreis (auch für Aktionen) angeben.
Amazon mit Sitz in Irland eher nicht....

So, aber jetzt was Boba said: Back on topic:  ~;D

Offline TeichDragon

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #537 am: 24.11.2015 | 00:43 »
Dürften solche Bundles denn für den amerikanischen Markt hergestellt werden und nach Deutschland re-importiert werden? Ich mein, ich kann hier ja auch ganz normal solche Bundles von Pelgrane Press, Cubicle7 etc. kaufen?!? Oder wird das bald auch nicht mehr gehen? Dann müsste ich ja alles in UK bestellen, da ich wenn ich die Wahl habe nur noch Bundles kaufe. Bücher sind halt für den Schrank, lesen tu ich am Tablet.

Die Doppelbesteuerung und Doppelsteuer-Ausweisung (über alle Vertriebskanäle hinweg) ist erstmal nur für deutsche Verlage bindend.
Deutschland wurde von der EU gerüffelt und halt deshalb diese Regelung geschaffen.
Gerade die Ausweisung der unterschiedlichen Steuer über ALLE Vertriebskanäle hinweg lässt aber mehr oder weniger alle Verlage abwinken.
Jedenfalls ab Januar 2016....

Oder man baut sich irgendwelche Extra-/Sonderkanäle, aber selbst das ist wohl vor dem Fiskus nicht 100%ig sicher.

Das jetzt auch noch die Extra-Steuer pro Vertriebsland für PDFs hinzukommt, macht das ganze nicht einfacher.
Ulisses mit seinem einzigen PDF Shop in den USA ist da noch außen vor, Uhrwerk musste z.b. den Vertrieb an Schweiz/Östereich auch erstmal einstellen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Vertrieb von PDFs wird den Verlagen EXTREM schwer gemacht, wenn man in Deutschland oder in der EU sitzt.
Amerika und GB juckt das eher nicht.

ErikErikson

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #538 am: 28.12.2015 | 19:55 »
Können wir vielleicht wieder etwas mehr zu DSA 5 zurückkommen?

Offline tartex

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #539 am: 28.12.2015 | 20:43 »
Naja, über Aventurisches Bestiarium regen sich dich Leute ja eh überall sonst auf.

Ich persönlich finde es okay, dass es mal schnell einen guten Grundbestand Monster gibt. Der Rest sollte dann allerdings wirklich komplett und alles, was vorher durch die vier Editionen gekreucht und gefleucht ist, abdeckend in Büchern zu verschiedenen Kreaturenklassen erscheinen. Dämonenbuch, Feenbuch, Untotenbuch, usw...
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Offline TeichDragon

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #540 am: 28.12.2015 | 21:03 »
Es sind definitiv weitere Monster-Bände angedacht.
Ob die jetzt einem Thema folgen oder nicht, kann ich allerdings nicht sagen.

Ich finde das alles halb so schlimm.
Allerdings bin ich Monsterhandbücher in diversen Formen aus diversen anderen RPGs gewohnt.
Einheitlichkeit oder gar Durchgängigkeit nach Klassen/Rassen/Irgendwas waren/sind da auch immer Glückssache.

Von daher: Je nu... es gibt wirklich schlimmeres. ;)

ErikErikson

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #541 am: 28.12.2015 | 21:51 »
Haben denn alte DSA 4 Hasen DSA 5 jetzt mal länger gespielt und können was zu sagen? Oder warten noch alle auf sämtliche Zusatzbände?

Offline Greifenklause

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #542 am: 12.01.2016 | 15:09 »
Ja kann ich:
DSA5 ist toll!

Generierungssystem kostenechter und gerechter, aber noch genug "Vorschläge" in Form von Archetypen und "Professionsschablonen" (die aber nicht verpflichtend sind), dass man weiß, wo der aventurische Hase langläuft.
Meinen Newbies und Gelegenheitsspielern und "Ich kenne bisher nur D&D" musste ich nicht viele Hilfestellungen geben, dass keine "teleportierenden Assassinenhexenzwerge" bei rum kamen.
Die Kämpfe sind etwas schneller und wesentlich brutaler geworden, da eine hohe Verteidigung nur schwer zu erreichen ist, gleichzeitig aber auch keine "Schnürsenkler-DSA2-Werte" im Angriffsbereich mehr gegeben sind und die Lebensenergie ungefähr auf DSA4-Niveau blieb.

Die Generierung ist wesentlich einfacher wegen der Kostenechtheit und der grundsätzlich linearen Kosten. Dadurch ist auch "freie Generierung" kaum ein Problem, was aber auch daran liegt, dass Nobrainer und Exploits extrem abgenommen haben.
Individueller ist die Generierung eh.

Wir haben bis jetzt ein freies Abenteuer gespielt über eine Sekte, die ein ganzes Dorf "anzapfen" wollte (War stimmungsvoller und erdiger als es sich anhört)
und das freie Abenteuer "Hexenreigen", was ich seeeehr stimmungsvoll fand.
Wir haben drei Hexen, zwei Magier, einen Zwerg, eine Diebin und einen Händler (der verarscht mich doch....) in der Runde und trotzdem ist das kein Problem. Wir ergänzen uns hervorragend, ohne dass einer den "Ich bin der Babo, weil ich in die Krieger-Schublade gegriffen habe" raushängen könnte.

Aus meiner Sicht als alter Hase eindeutig besser als DSA 4, aber nicht ganz so gut und spritzig wie Splittermond.
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Offline Tsu

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #543 am: 21.01.2016 | 10:38 »
Solltet Ihr am Samstag Nachmittag in der Nähe von Ingolstadt sein, schaut doch mal vorbei :)

[gelöscht durch Administrator]

ErikErikson

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #544 am: 21.01.2016 | 13:56 »
Das ist doch toll!

Offline Eliane

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #545 am: 2.02.2016 | 14:55 »
Gibt es irgendwo die Übersichtstabellen aus dem Grundregelwerk zum Ausrucken? Am liebsten noch ergänzt um Übersichtstabellen zu den Kampffertigkeiten?

Ich habe das Regelwerk, finde es aber extrem unpraktisch bei der Charaktererschaffung immer hin und her blättern zu müssen.
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Offline Darius der Duellant

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #546 am: 2.02.2016 | 15:23 »
Haben denn alte DSA 4 Hasen DSA 5 jetzt mal länger gespielt und können was zu sagen? Oder warten noch alle auf sämtliche Zusatzbände?

Nope.
Ohne zumindest den Geweihtenband und wenn möglich (aber nicht notwendig) erweiterte Kampfregeln, sehe ich keinen Sinn im Umstieg, da würde mir zu viel fehlen.
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Offline Greifenklause

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #547 am: 2.02.2016 | 15:32 »
Man muss ja auch unterscheiden:
Umstieg mit laufenden Charakteren
oder
Umstieg mit neuen Charakteren

Letzteres ist wesentlich schmerzfrei. (Beidemweg sich vieles auf improvisieren lässt. Andere Zaubertraditionen zB.)
Und die freiere Generierung entschädigt auch für manches, was derzeit noch nicht möglich ist...

Aber meine andere Runde (DSA4.1 und Splittermond) steigt derzeit auch nicht um, ist schon ok.
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Offline Nero

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #548 am: 23.02.2016 | 12:45 »


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Offline Tantalos

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Re: DSA-5 Smalltalk
« Antwort #549 am: 28.02.2016 | 18:15 »
Gibt es eigentlich ein digitales Tool für die Heldenerschaffung?
Rebellion? Läuft gut!