Autor Thema: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel  (Gelesen 87436 mal)

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Offline Doc-Byte

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #600 am: 8.06.2026 | 21:12 »
[...] Ist das für dich okay?

Klingt nach nem Plan. :d


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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #601 am: 12.06.2026 | 14:52 »
Update: Minimaler Feinschliff hier und da



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Offline pharyon

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #602 am: 12.06.2026 | 17:21 »
Hey, sieht cool aus.

Sorry für die Verspätung. Gestern war viel los.

Also Schritt 1:
Zunächst einmal finde ich gut, dass du direkt erklärst bzw. anreißt, worum es in der Kampagne gehen soll. Allerdings sind manche Elemente besser ausgearbeitet als andere (z.B. habe ich die Verschwörung, glaube ich, noch nicht richtig verstanden). Wie ich es verstanden habe, möchtest du explizit die Rolle von Syndikaten nicht noch besonders hervorheben. Fair enough.

Ich fasse kurz zusammen, was nach meinem Eindruck, das Hauptelement der einzelnen Fronten ist, und deren Ziel (Spoiler-Warnung):
1. Mechas: ehemals irdische Roboterdiener, die sich in der Vergangenheit nach Isolation weiterentwickelt haben und nun für die Erben der Menschheit halten bzw. organische Zivilisationen kontrollieren wollen. Sie sind nur sehr schwer von normalen Lebensformen zu unterscheiden und nicht ohne Weiteres als "Androiden" zu erkennen.
2. Order of the New Dawn: Kybernetische Lebensformen, insgeheim von Mecha-Agenten instrumentalisiert, um deren Agenda indirekt voranzutreiben, wissen dies aber nicht (außer evtl. in höchsten Kreisen)
3. Krull: Wollen die Rebellion ausmerzen, um Stabilität in ihren Welten zurückzugewinnen, haben daher insgeheim einem Bündnis mit den Mechas zugestimmt
4. Verschwörung: Verschworene in den eigenen Reihen, die eine Superwaffe gegen die Krull einsetzen wollen, was es zu verhindern gilt.
5. Regulatoren: Vigilanten, die ehemals eine ähnliche Rolle wie die Star Reeves einnahmen, jetzt aber selbst kriminell geworden sind.
6. Syndikate: Spielen keine metaplotrelevante Rolle.

Habe ich das soweit richtig verstanden?

Jetzt versuche ich den Plot / Pitch nochmal zu bündeln: Die Star Reeves sollen verhindern, das Mechas die Kontrolle über den Terranischen Sternenbund im New Texas Sektor (und darüber hinaus) erlangen, während sie Rebellen im Krull-Imperium helfen, der Ausrottung zu entgehen und zugelich eine Verschwörung in den eigenen Reihen aufdecken. Details, wie das erschütternde Ereignis innerhalb der Kampagne weggelassen - soweit richtig?

Dann würde ich die Rebellen als eigene Fraktion auch in Kürze darstellen wollen und zudem für jede Fraktion einen grundlegenden Aufbau festlegen. Dann ist auch die Frage, ob der Background der Regulatoren nicht ein wenig angepasst werden kann, damit der Charakter, der eine Rolle spielen soll, noch besser passt (und die Fraktion mMn noch interessanter wird).

Ich kondensiere mal die Konfliktlinien des Metaplots (falls es nicht passt oder dir nicht gefällt, ist das okay): Zum Einen haben wir Sicherheit (Krull) gegen Freiheit (Rebellen) zum anderen spielen Kontrolle (Mechas, Verschwörung), Gleichheit (Order of ND), Freiheit (Regulatoren, Syndikate) und Vertrauen/Misstrauen (ebenfalls Mechas, Verschwörung, Regulatoren) eine große Rolle. Das sollte am Anfang auch explizit thematisiert werden, damit die Spielleitungen ihre anderen Missionen/Abenteuer thematisch abheben oder einhegen können.

Auch fände ich es interessanter, wenn nicht immer alle Elemente einer Fraktion "der Feind" wären, sondern immer bestimmte Teile (Minderheiten, Mehrheiten). Dass macht die Gruppen automatisch interessanter, finde ich. Bei den Mechas wird das natürlich schwierig, solange sie tatsächlich ein Kollektiv sind. Meine Frage wäre aber - muss das so bleiben? Könnte das nicht auch anders funktionieren? Weil letztlich wird durch die erzwungene kollektive Umprogrammierung ja vielleicht auch fast so etwas wie ein Genozid einer Kultur veranlasst. Wir müssen das nicht weiter debattieren, überleg aber nochmal, ob du diese Interpretation (und die Möglichkeit dazu sehe ich hier) tolerieren könntest.

Den Anfang der Kampagnenausgestaltung würde ich, wie du ja ansetzt, nutzen, um die relevanten Fraktionen kurz auszugestalten, insbesondere hinsichtlich der Motive, Ziele und Mittel die sie verwenden können (und wo ihre Grenzen liegen). Für die Motive fange ich mal an, schau bitte, ob es dir so passt/gefällt:
1. Mechas: Sicherheit (Überleben sichern), Kontrolle (wenn wir die Macht haben, können wir verhindern, das Organische uns ausrotten --> Angst vor den alten Erschaffern?)
2. Order of the New Dawn: Gleichheit (Kybernetische sind mindestens gleichwertig -> raus aus der Minderheitenecke, zumindest was Macht und Einfluss betrifft)
3. Krull: Sicherheit, Stabilität (den eigenen Way of Life bewahren, sich nicht zu sehr in der Anpassung verlieren)
4. Rebellen: Unabhängigkeit, Freiheit (nicht mehr dem Way of Life der Krull unterliegen)
5. Verschwörung: Macht, Kontrolle (die Karten müssen zugunsten des TS liegen, um jeden Preis) --> fehlendes Vertrauen in die Ideale des Sternenbundes
6. Regulatoren: zum Teil Redemption / Wiedergutmachung und Anerkennung (wir waren bereits die Hüter von Sicherheit und Ordnung, wo istjetzt unser Platz?)
7. Syndikate, andere Organisationen: Einfluss, Gewinn (das Beste aus der Lage machen)

Auch 7. würde ich bewusst einbringen, damit Spielleitungen auch hierzu deinen Input haben (Kopfgeldjäger und Starfire spielen laut Plan/Grundlage keine geplante Rolle? Zu meiner Kampagne passt aber, dass...).

Soviel an Ideen für den Anfang. Wie du siehst, stecken schon ziemlich viele verschiedene Fäden in der Kampagne, was sie sehr komplex macht. Einzelne Fäden könnte man durchaus auslassen, um den anderen mehr Raum zu geben. That's your call.  ;)

p^^
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #603 am: 13.06.2026 | 01:41 »
Sorry für die Verspätung. Gestern war viel los.

Kein Stress, das dürfte eh ein etwas längerfristiges Projekt werden. :d

Achtung, Spoilerwarnung Nu Texas Kampagne!

Zitat
Wie ich es verstanden habe, möchtest du explizit die Rolle von Syndikaten nicht noch besonders hervorheben.

Ich hab kein Problem damit, wenn sie am Ende des Tages in irgendweiner Form mitmischen, ich würde sie tatsächlich nur nicht als Hauptantagonisten mit in die Kampagen schreiben. Gegen Hinweise, wie man sie als SL mit dem Plot verweben kann, spricht aber absolut nichts.

Zitat
2. Order of the New Dawn: Kybernetische Lebensformen, insgeheim von Mecha-Agenten instrumentalisiert, um deren Agenda indirekt voranzutreiben, wissen dies aber nicht (außer evtl. in höchsten Kreisen)

Kybernetische Lebensformen in dem Sinne, dass es einfach Personen sind, die Anhänger von exzessiver Kybernetiknutzung sind und dank der Technologie der Mechas davon potentiell mehr nutzen können, als andere Leute bzw. einfach einen leichten Zugang zu kybernetischen Upgrads erhalten. Die stille Kehrseite der Medalie ist, dass sich dadurch u.U. ein Funken des Mechabewusstseins im Unterbewusstsein einer biologischen Lebensform ausbreiten kann.

Zitat
3. Krull: Wollen die Rebellion ausmerzen, um Stabilität in ihren Welten zurückzugewinnen, haben daher insgeheim einem Bündnis mit den Mechas zugestimmt

Ja, könnte man so auf den Punkt bringen. Stell dir die Krull ein wenig wie das Römische Imperium vor, dass für die meisten seiner unterworfenen Welten durch einen Technologiesprung und ein stabiles Umfeld bessere Lebensedingungen bieten kann und deshalb tatsächlich attraktiv ist. - Nur bei den Jodunwelten hat es nicht wie üblich funktioniert, denn die Jodun waren technologisch mindesten gleich weit entwickelt. Dafür ist ihre Hegemonie aber weitaus älter und fällt am Rand bereits wieder hier und da auseinander, wie eine Mischung aus antikem Griechenland und spätrömischer Republik - und die Siedler aus dem Orionarm stehen nochmal auf einem anderen Blatt.

Zitat
4. Verschwörung: Verschworene in den eigenen Reihen, die eine Superwaffe gegen die Krull einsetzen wollen, was es zu verhindern gilt.

Wichtig: Eine vermeindliche Superwaffe. Was genau "das Ding" ist, weiß man garnicht so genau, aber irgendwer hat es in Verbindung mit den verwüsteten Welten der Badlands gebracht und das Narrativ hat sich dann verselbstständigt.

Zitat
5. Regulatoren: Vigilanten, die ehemals eine ähnliche Rolle wie die Star Reeves einnahmen, jetzt aber selbst kriminell geworden sind.

Der Unterschied zu den Star Reeves war, dass es sich um eine zivile Miliz gehandelt hat, die Star Reeves hingegen von der Regierung eingesetzt wurden.

Zitat
Habe ich das soweit richtig verstanden?

Jo, soweit würde ich erst mal sagen, ja. :)

Zitat
Jetzt versuche ich den Plot / Pitch nochmal zu bündeln: Die Star Reeves sollen verhindern, das Mechas die Kontrolle über den Terranischen Sternenbund im New Texas Sektor (und darüber hinaus) erlangen, während sie Rebellen im Krull-Imperium helfen, der Ausrottung zu entgehen und zugelich eine Verschwörung in den eigenen Reihen aufdecken. Details, wie das erschütternde Ereignis innerhalb der Kampagne weggelassen - soweit richtig?

Das trifft den Kern der Plot, ja.

Zitat
Dann würde ich die Rebellen als eigene Fraktion auch in Kürze darstellen wollen und zudem für jede Fraktion einen grundlegenden Aufbau festlegen.

Klingt sinnvoll. :think:

Zitat
Dann ist auch die Frage, ob der Background der Regulatoren nicht ein wenig angepasst werden kann, damit der Charakter, der eine Rolle spielen soll, noch besser passt (und die Fraktion mMn noch interessanter wird).

Bisher gibt es ja gar nicht so viele Details zu den Regulatoren. Was genau schwebt dir denn vor?

Zitat
Ich kondensiere mal die Konfliktlinien des Metaplots (falls es nicht passt oder dir nicht gefällt, ist das okay): Zum Einen haben wir Sicherheit (Krull) gegen Freiheit (Rebellen) zum anderen spielen Kontrolle (Mechas, Verschwörung), Gleichheit (Order of ND), Freiheit (Regulatoren, Syndikate) und Vertrauen/Misstrauen (ebenfalls Mechas, Verschwörung, Regulatoren) eine große Rolle. Das sollte am Anfang auch explizit thematisiert werden, damit die Spielleitungen ihre anderen Missionen/Abenteuer thematisch abheben oder einhegen können.

Hm, das geht in die richtige Richtung, das ist ein Ansatz, den ich grundsätzlich aufgreifen kann. Muss ich aber etwas durchdenken. Die meisten Motive hast du aber schon gut getroffen.

Zitat
Auch fände ich es interessanter, wenn nicht immer alle Elemente einer Fraktion "der Feind" wären, sondern immer bestimmte Teile (Minderheiten, Mehrheiten). Dass macht die Gruppen automatisch interessanter, finde ich.

Die Krull sind eh eine viel zu große Fraktion, um völlig einheitlich zu sein. Bei den Verschwörern ist es wiederum schwer, da Verbündete zu finden, da sie ja nur eine kleiner Kreis innerhalb des Sternenbundes sind... Evtl. könnte man hier auf andere Fraktionen im Sternenbund zurückgreifen, etwa, indem man Sektion I mit ins Spiel bringt - hey, das klingt spontan ziemlich interessat! ;D

Zitat
Bei den Mechas wird das natürlich schwierig, solange sie tatsächlich ein Kollektiv sind. Meine Frage wäre aber - muss das so bleiben? Könnte das nicht auch anders funktionieren?

Ich habe die Option angedeutet, dass von der Komunikation mit dem Kollektiv getrennte Gruppen evtl. ein eigenes, neues Kollektiv bilden könnten. - Dich als Star Trek Spielleiter muss ich sicher nicht auf gewisse Borg-Züge hinweisen, die sich hier mit einem Schuss Skynet verbinden. ;)

Zitat
Weil letztlich wird durch die erzwungene kollektive Umprogrammierung ja vielleicht auch fast so etwas wie ein Genozid einer Kultur veranlasst. Wir müssen das nicht weiter debattieren, überleg aber nochmal, ob du diese Interpretation (und die Möglichkeit dazu sehe ich hier) tolerieren könntest.

Eigentlich erfolgt ja gar keine Umprogrammierung, die Mechas werden letzten Endes - so die Bemühungen der Spieler von Erfolg gekrönt sind - faktisch lediglich auf ihrere Heimatwelt interniert. Man nimmt ihnen nur die Möglichkeit zur interplanetarischen Komunikation, das lokale Kollektiv wird nicht eingeschränkt. Den Wandel in der Kultur erhofft man sich dadurch, dass die meisten der ursprünglichen Sieder sich auf der Mecha-Welt niederlassen und mit den Mechas zusammen leben wollen.

Zitat
Den Anfang der Kampagnenausgestaltung würde ich, wie du ja ansetzt, nutzen, um die relevanten Fraktionen kurz auszugestalten, insbesondere hinsichtlich der Motive, Ziele und Mittel die sie verwenden können (und wo ihre Grenzen liegen). Für die Motive fange ich mal an, schau bitte, ob es dir so passt/gefällt:

Okay, da muss ich später mal in Ruhe drüber gehen, dass kann ich nicht mal eben fix runterschreiben. Das Konzept, das so aufzuschlüsseln, finde ich aber schon mal gut. :d

Zitat
Auch 7. würde ich bewusst einbringen, damit Spielleitungen auch hierzu deinen Input haben (Kopfgeldjäger und Starfire spielen laut Plan/Grundlage keine geplante Rolle? Zu meiner Kampagne passt aber, dass...).

Wie oben gesagt, ich finde das grundsätzlich nicht verkehrt. Würde ich aber vielleicht eher im Anhang der Kampagne und nicht in der Einleitung sehen, oder was meist du?

Zitat
Soviel an Ideen für den Anfang. Wie du siehst, stecken schon ziemlich viele verschiedene Fäden in der Kampagne, was sie sehr komplex macht. Einzelne Fäden könnte man durchaus auslassen, um den anderen mehr Raum zu geben.

Fast ein wenig ähnlich zur Einführungsepisode: Der Mecha Plot ist der Kernplot, Krull und Verschwörer kann man je nach Bedarf gößere oder kleinere Rollen zuweisen. - Und weiter Elemente kann (und in gewissem Rahmen soll) man auch selber hinzufügen, wofür der Text ja Tipps und Ideen liefern könnte...

Offline Doc-Byte

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #604 am: 17.06.2026 | 18:01 »
Okay, ich habe mir etwas Bedenkzeit genommen und einen ersten Plan entwickelt:

Mein Idee wäre, erst mal einen "Anhang" für die Kampagne zu schreiben, in dem näher auf alle beteiligten Fraktionen eingegangen wird. Zunächst eine kurze Übersicht über die grundlegende Motivation und wie sie zu den anderen Fraktionen der Kampagne stehen. Dann etwas Futter auf die Rippen und am Ende ein Abschnitt dazu, wie es innerhalb der Fraktion mit "Untergruppen" ausschaut. Abließend würde ich dann (noch mal) auf die wichtigsten Persönlichkeiten dieser Fraktion (soweit für die Kamapgne relevant) eingehen. Zusätzlich würde ich einen evtl. ähnlich aufgebauten Abschnitt dazu verfassen, wie man die "normalen Kriminellen" des Nu Texas Sektors mit Teilen der Kampagne verknüpfen könnte.

Das ließe sich alles ganz gut mit relativ wenig Arbeit am Layout / restlichen Buch einfach hinter den vorhandenen Text zur Kampagne packen. Danach bzw. parallel kann man ja auch den vorhandenen Text noch mal durchgehen und "optimieren".

Meine Erfahrung mit der Überarbeitung der Einführungsepisode zeigt, dass sich der Zugang letzten Endes tatsächlich am besten über die NSCs erschließen ließ - und "Fraktionen" sind ja letztlich nur größere Gruppen von NSCs. ;D

Offline MatthiasLöwenstein

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #605 am: 17.06.2026 | 21:44 »
Hallo Doc-Byte,

nachdem du dir bei mir im Thread so viel Zeit genommen hast, wollte ich unbedingt auch mal bei dir vorbeischauen :)

Was mir komplett imponiert: dass du da seit 2018 (oder länger?) dran bist und das Ganze frei und mit so viel Herzblut teilst!

Es gibt viel zu lesen und bin ehrlich: hab’s erst einmal nur überflogen und kann zum System nichts Fundiertes sagen – aber die Energie und die Feedback-Kultur hier im Thread sind wirklich inspirierend. Du machst das großartig!

Aber meine erste spontane Reaktion (als visueller Mensch) war, dass ich mich bei den Bildern direkt an alte Zeichentrick Serien wie Galaxy Rangers oder Bravestarr erinnert gefühlt habe. Auch wenn Fantasy mein Genre ist, hat die Nostalgie dann doch direkt reingekickt :)

Wünsch dir viel Erfolg und Freude bei der Arbeit am Anhang und der Kampagne!
Liebe Grüße,
Matthias
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Offline pharyon

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #606 am: 18.06.2026 | 15:54 »
Okay, ich habe mir etwas Bedenkzeit genommen und einen ersten Plan entwickelt:
...
Das klingt super. Ich würde die Fraktionen / NSCe aber vor die Episoden / Kampagnenszenarien setzen. Es sei denn, du willst die Gruppen sehr eng führen. Hast du dir für die Kampagne eigentlich vorgestellt, dass es nur das eine Ende geben soll - oder willst du etwas offener halten?

Das wäre nämlich für mich ein zentraler nächster Schritt. Wir wissen jetzt worum es gehen soll - hauptsächlich um die Bedrohung durch die Mechas. Welche Lösungsideen möchtest du thematisieren? Danach richtet sich nämlich ggf., welche Fähigkeiten die Mechas haben können, ohne dass es zu Logik"brüchen" kommt. Bisher ist ja nur das End-Szenario mit einer Lösung vorhanden. Das ist für viele Gruppen bestimmt auch okay. Aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten: die hängen jedoch grundlegend von der Hauptfront - den Mechas - ab.

Mal so als Ideen: Die Mechas wollen den Terranischen Bund durch Ersetzung / Einschleusung eigener Einheiten derart unterwandern / kontrollieren, dass durch diese Macht keine Bedrohung für die eigene Existenz mehr entstehen kann. Wie könnte man sie aufhalten: a) Internierung auf der eigenen Heimatwelt, b) Auslöschung / Umprogrammierung c) ihnen ein paar essentielle Fähigkeiten nehmen d) Diplomatie. Als Trekkie würde ich mich natürlich immer auch über d freuen (und bestimmt gibt es noch weitere plausible Lösungsmöglichkeiten), aber bin damit zufrieden, wenn du eine Festsetzung machst, die dir passt. Wichtig ist nur: Wenn anderes als a möglich sein soll, muss das am Anfang der Spielleitung klar sein. Daher auch mein Plädoyer, zumindest die Hauptfronten vor den Episoden / Szenarien zu erläutern. Dann kann die Spielleitung die Szenarien auch schneller persönlich einordnen.

Im Weiteren müsste das - in kleinerer Form - dann auch für die anderen Fraktionen durchdacht werden. Ausgehend von ihren Motiven, Zielen und Fähigkeiten überlegen, wie die jeweilige Front gelöst werden könnte. Indem mehrere Lösungsideen angesprochen werden, werden Gruppen (und insbesondere die Spielleitungen) ermächtigt, freier auf die Erlebnisse am Spieltisch eingehen zu können - ohne dass das Kampagnenthema verwässert werden muss.

Was meinst du?

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #607 am: 18.06.2026 | 18:47 »
...nachdem du dir bei mir im Thread so viel Zeit genommen hast, wollte ich unbedingt auch mal bei dir vorbeischauen :)

Das freut mich und herzlich willkommen. :)

Zitat
Was mir komplett imponiert: dass du da seit 2018 (oder länger?) dran bist und das Ganze frei und mit so viel Herzblut teilst!

Star Reeves geht auf eine spontane Idee zurück, die bei mir vor inzwischen 15 Jahren im Zuge einer Diskussion in einem anderen Forum entstand, aber erst mal einige Jahre pausierte. Das finale Regelwerk habe ich so 2017 rum gefunden und seitdem arbeite ich mehr oder weniger kontinuierlich an dem Basis-Handbuch. Immer wenn ich denke, jetzt eigentlich fertig zu sein, erschließt sich irgendein neues Feld und das Buch wird in meinen Augen noch etwas runder. Aber die Überarbeitung der Kampagne soll diesmal wirklich die Kirsche auf der Sahnetorte werden - mal sehen, ob ich das konsequent durchgezogen bekommen... ;D

Zitat
Es gibt viel zu lesen und bin ehrlich: hab’s erst einmal nur überflogen und kann zum System nichts Fundiertes sagen –

Verständlich, es sind auch bei mir fast 500 Seiten. Das Regelwerk hab ich nicht von Grund auf geschrieben, sondern an mein Setting adaptiert und hier und da etwas erweitert. Das Original stammt vom equinox Rollenspiel (leider inzwischen eingestellt) aus dem Hause Pro-Indie und steht unter CC Lizenz.

Zitat
...aber die Energie und die Feedback-Kultur hier im Thread sind wirklich inspirierend.

Ich schätze mal, du bist nicht soweit im Thread zurück gegangen, um die "KI Diskussion" gesehen zu haben. ~;D

Zitat
Aber meine erste spontane Reaktion (als visueller Mensch) war, dass ich mich bei den Bildern direkt an alte Zeichentrick Serien wie Galaxy Rangers oder Bravestarr erinnert gefühlt habe. Auch wenn Fantasy mein Genre ist, hat die Nostalgie dann doch direkt reingekickt :)

Designintention voll erfüllt, würde ich dann mal sagen, auch wenn meine unmittelbare Inspiration Saber Rider and the Star Sheriffs war. 8)

Zitat
Wünsch dir viel Erfolg und Freude bei der Arbeit am Anhang und der Kampagne!

Vielen Dank! :)

Das klingt super. Ich würde die Fraktionen / NSCe aber vor die Episoden / Kampagnenszenarien setzen.

Hab ich befürchtet. 8] - Gut, auf die Extraarbeit kommt es dann wohl auch nicht mehr an. :think:

Zitat
Hast du dir für die Kampagne eigentlich vorgestellt, dass es nur das eine Ende geben soll - oder willst du etwas offener halten?

Hab ich bisher ehrlich gesagt nicht drüber nachgedacht. Guter Punkt! - Gibt es dabei eigentlich sowas wie einen Mittelweg, wo unterschiedliche Lösungsansätze zum quasi selben Ergebnis führen können?

Zitat
[...] Mal so als Ideen: Die Mechas wollen den Terranischen Bund durch Ersetzung / Einschleusung eigener Einheiten derart unterwandern / kontrollieren, dass durch diese Macht keine Bedrohung für die eigene Existenz mehr entstehen kann. Wie könnte man sie aufhalten: a) Internierung auf der eigenen Heimatwelt, b) Auslöschung / Umprogrammierung c) ihnen ein paar essentielle Fähigkeiten nehmen d) Diplomatie. Als Trekkie würde ich mich natürlich immer auch über d freuen (und bestimmt gibt es noch weitere plausible Lösungsmöglichkeiten), aber bin damit zufrieden, wenn du eine Festsetzung machst, die dir passt. Wichtig ist nur: Wenn anderes als a möglich sein soll, muss das am Anfang der Spielleitung klar sein. Daher auch mein Plädoyer, zumindest die Hauptfronten vor den Episoden / Szenarien zu erläutern. Dann kann die Spielleitung die Szenarien auch schneller persönlich einordnen.

Hm, ich sehe deinen Punkt. Das würde natürlich viel Umstrukturieren erfordern, aber einen Mehrwert bieten. Sagen wir mal, ich bin grundsätzlich nicht total abgeneigt, würde da aber dann auf jeden Fall etwas Unterstützung brauchen.

Zitat
Im Weiteren müsste das - in kleinerer Form - dann auch für die anderen Fraktionen durchdacht werden. Ausgehend von ihren Motiven, Zielen und Fähigkeiten überlegen, wie die jeweilige Front gelöst werden könnte. Indem mehrere Lösungsideen angesprochen werden, werden Gruppen (und insbesondere die Spielleitungen) ermächtigt, freier auf die Erlebnisse am Spieltisch eingehen zu können - ohne dass das Kampagnenthema verwässert werden muss.

Was meinst du?

Wie gesagt, wenn wir das rund hinbekommen, bin ich nicht total dagegen. Ich weiß nicht, ob ich mir das alleine zutrauen würde, aber wenn wir das zusammen rund hinbekämen, wäre es sicher eine Aufwertung der Kampagne.

Offline pharyon

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #608 am: 21.06.2026 | 21:23 »
Hab ich bisher ehrlich gesagt nicht drüber nachgedacht. Guter Punkt! - Gibt es dabei eigentlich sowas wie einen Mittelweg, wo unterschiedliche Lösungsansätze zum quasi selben Ergebnis führen können?
Ich denke, da kommen wir hin. Das bedeutet erst einmal etwas mehr Zeit am "Reißbrett" bevor man es in den Text gießt, der im Regelwerk stehen soll. Aber davon ab, sehe ich keinen Grund, dass es nicht klappt.

Zitat
Hm, ich sehe deinen Punkt. Das würde natürlich viel Umstrukturieren erfordern, aber einen Mehrwert bieten. Sagen wir mal, ich bin grundsätzlich nicht total abgeneigt, würde da aber dann auf jeden Fall etwas Unterstützung brauchen.
Ich helfe gerne, wenn auch zur Zeit noch etwas gedrosselt.

Zitat
Wie gesagt, wenn wir das rund hinbekommen, bin ich nicht total dagegen. Ich weiß nicht, ob ich mir das alleine zutrauen würde, aber wenn wir das zusammen rund hinbekämen, wäre es sicher eine Aufwertung der Kampagne.
Okay, dann lass uns mal loslegen. Gibt es eine Möglichkeit, dass du mir den Text der Kampagne zukommen lässt als unformatierte Pdf- oder Word-Datei? Ich kann mir den Text zwar aus dem aktuellen PDF Kopieren, das ist aber viel Arbeit. Ich frage nur, falls das dir keine großen Umstände macht. Dann könnte ich später den Text besser "Fleddern" um Teile umzustellen.

Ende kommender Woche stelle ich mal einen groben Fahrplan ein, damit wir Zwischenziele ausmachen können. Dann entwickeln wir vielleicht eine ungefähre Vorstellung davon, bis wann wir fertig sein wollen.

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #609 am: 22.06.2026 | 17:14 »
Gibt es eine Möglichkeit, dass du mir den Text der Kampagne zukommen lässt als unformatierte Pdf- oder Word-Datei?

Ich versuch mal, ob ich einen reinen Text aus dem Affinity Publisher extrahieren kann. Zumindest das Copy & Past sollte damit einfacher als aus dem PDF gehen. :think:

Zitat
Dann entwickeln wir vielleicht eine ungefähre Vorstellung davon, bis wann wir fertig sein wollen.

Ich würde das Buch grundsätzlich gerne im Laufe des Jahres komplett fertig stellen. Ein sehr traditionsbehaftet Datum wäre natürlich die "Spiel" im Oktober (nicht das ich mir da einen Stand leisten könnte... :o)*, aber vier Monate sind schon sehr ambitioniert für so ein Hobbyprojekt. Gerade zur Sommerzeit, wo man meistens spürbar weniger Zeit drinnen und am Rechner verbringt als im Winter.

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #610 am: 30.06.2026 | 22:05 »
Ich würde das Buch grundsätzlich gerne im Laufe des Jahres komplett fertig stellen. Ein sehr traditionsbehaftet Datum wäre natürlich die "Spiel" im Oktober (nicht das ich mir da einen Stand leisten könnte... :o)*, aber vier Monate sind schon sehr ambitioniert für so ein Hobbyprojekt. Gerade zur Sommerzeit, wo man meistens spürbar weniger Zeit drinnen und am Rechner verbringt als im Winter.
Hey, bis Oktober ist sportlich - aber vielleicht klappt's ja.

Okay, anbei ohne Zeitvorgabe ein paar Meilensteine:
1. Beschreibung der Big Player inkl. relevanter NSCs (1-3 je Fraktion vielleicht?)
2. Skizzierung der möglichen Pfade / Ergebnisse
3. Ausgestaltung der Szenarien
4. Wrap-up

Das Gute ist, dass wir hier - sobald wir einen Modus haben, den sollten wir vielleicht gemeinsam erarbeiten - parallel an so ziemlich allen Meilensteinen arbeiten können. Nur bei 2. spielen wir etwas Ping-Pong, bis es passt. Wir schaffen das!  8)

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #611 am: 1.07.2026 | 18:51 »
Hey, bis Oktober ist sportlich - aber vielleicht klappt's ja.

Ich hab ja nicht Anfang Oktober gesagt. ;D ;) Nee, im Ernst, ich glaube so ein grobes Ziel kann helfen, fokussiert zu sein. Wenn es etwas länger dauert, dauert es halt länger, aber ich will möglichst nicht in Konkurrenz zu GTA6 treten, auch wenn der Zug eigentlich schon abgefahren ist... ~;D

Zitat
1. Beschreibung der Big Player inkl. relevanter NSCs (1-3 je Fraktion vielleicht?)

Ich fang einfach schon mal etwas an. Mehr Fraktionen dann später oder morgen. :)

Fraktion: Mechas

Als Kollektiv bzw. Zentrale KI mit Drohnen gibt es nur eine Persönlichkeit. Allerdings besteht die Möglichekit, dass sich eine unabhöngige KI entwickelt, wenn ein Teil des Kollektivs über längerer Zeit vom Rest abgeschnitten ist und unabhängig agiert. Die zentrale KI versucht, dem aktiv entgegenzuwirken (vielleicht geht sie sogar so weit, eine Art von degenerativer Selbstzerstörung in Drohnen mit Langzeitmission einzubauen?).

Handlungsmotive: Die Kontrolle über "alle" biologischen Lebensformen erlangen, um letztendlich Konflikte und Kriege unter diesen zu beenden. Der dafür erforderliche Konflikt mit dem Terransichen Sternenbund als lokale Hauptmacht / größter Gegenspieler wird als notwendiges Übel akzeptiert. Die Krull werden als Werkzeug zum Ereichen dieses Ziels gesehen, nicht als gleichberechtigte Verbündet. - Sollte es zur Entwicklung einer eigenständigen KI aus einer isolierten Krull Guppe kommen, können sich die Handlungsmotive völlig unterscheiden und der Sternenbund könnte sogar als Partner erkannt werden (nur wie macht man ihm klar, dass man mit dem Mecha Kollektiv nichts mehr zutun hat, wenn man genauso aussieht?).

Fraktion: Oder of the New Dawn

Angehöriger biologische Spezies, die sich der Subkultur der Kybos zugehörig fühlen. Sie wurden von den Mechas mit der Bereitstellung von umfangreichen kybernetischen Modifikationen umworben und bilden jetzt eine Art Hilfstruppe, die aber über die wahren Motive der Mechas im Unklaren gelassen werden.

Motive: Dienst für die Mechas im Gegenzug für ihre kybernetischen Upgrads. Loyalität gegen materielle Belohnung. Zumindest in Teilen psychische Abhängigkeit / Sucht von/nach mehr Kybernetik.

Mögliche Splittergruppen: Nicht alle Kybos, die mit den Mechas in Kontakt geteten sind, sind diesen "verfallen". Es ist möglich, dass sich einzelene Personen von dem Orden losgesagt haben oder diesem nach dem initialen Kontakt nie beigetreten sind. Sie wissen nichts näheres über die Mechas, haben aber vielleicht gewisse Einblicken in den Orden, die für die Star Reeves aufschlussreich sein könnten. Manche dieser Kybos haben vielleicht sogar bereits Mechatech Implantate erhalten, bevor sie sich losgesagt haben.

Wichtige Persönlichkeiten: tba

Fraktion: Krull

Eine lokale Macht, die expansiv agiert und dabei in ihrem Grenzgebiet mit den Siedlern aus dem Orion Arm in Konflikt um neue Welten geraten ist. Die Krull waren dank terransicher Technik eines frühen Siedlerschiffes, vor allem dem Hyperantrieb, lange Zeit eine der fortschrittlichsten lokalen Fraktionen und daher für die eroberten Völker tatsächlich attraktiv, da sie interplanetarischen Handel, Fortschritt und oft wirtschaftliche Verbesserungen brachten.

Motive: Ausdehnung des Herrschaftsgebietes. Die Krull unterdrücken keine Völker, sie absorbieren deren Kulturen und in ihrem Reich können auch Angehörige andere Spezies zu Einfluss und Wohlstand kommen, auch wenn die meisten Entscheidungsträger tatsächlich Krull sind. Der Einfluss der Nachfahren der Terransichen Siedler bleibt unklar. Die Krull sehen im Terranischen Sternenbund und seinen Verbündeten einen Konkurrenten um Einflussgebiete und wollen diese verdrängen bzw. die Herrschaft über deren Welten erlangen. Die Krull sind aber keine Kriegstreiber und rohe Gewalt ist gewöhnlich eher ihre zweite oder dritte Wahl.

Wichtige Persönlichkeiten: Im Kontext der Kampagne sollten das loakl agierende Vertreter der Krull sein. Bspw. die Agenten, die in der Kampagne eine Rolle spielen und vielleicht ein lokaler Komandant.

Mögliche Unterfraktionen: Einerseits fallen die Rebellen darunter, zum anderen ist es denkbar, dass es auch bei den Krull eine Fraktion gibt, die eine friedliche Beilegung des Konfliktes mit dem Sternenbund und den Jodun anstrebt, aber innerhalb der Krull Domäne nicht offen in Erscheinung treten kann, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Ansonsten gibt es natürlich auch bei den Krull simple Zivilisten, die zwischen die Fronten geraten könnten.

Fraktion: Dragonforce Krosaren

Von den Krull angeworbene Piraten, die als Freibeuter dem Sternenbund und seinen Verbündeten Schaden zufügen (sollen). Hierbei handelt es sich um eine Gegenreaktion auf die Aktivitäten der Rebellen, die im Lauf der Kampagne eintritt.

Motive: Rein "wirtschaftlich". Die Krull bieten den Piraten gegen Abgabe eines Teils ihrer Beute sichere Häfen, Reperaturen und freie Ausrüstung.

Wichtige Persönlichekiten: Es ist denkbar im Lauf der Kampagne Edward Stokes als Kopf der Korsaren aufzubauen.

Mögliche Unterfraktionen: Diverse möglich, da die Korsaren relativ lose verbunden sind und meistens individuell agieren. Vielleicht sind einzelne Kapitäne mit der generellen Richtung die Stokes (oder ein anderer Anführer) macht, nicht (immer) einverstanden. Oder jemand nimmt die Ausrüstung der Krull an, behält die Beute dann aber lieber für sich.

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #612 am: 3.07.2026 | 19:18 »
So, weiter im Text...

Fraktion: Verschwörer innerhalb des Sternenbundes

Motivation: (Zumindest auf längere Sicht) beseitigung der Bedrohung druch die Krull unter Umgehung der "moralischen Zwänge", die einem der Sternenbund auferlegt.

Vielleicht gibt es diese Strömung ja schon länger- eigentlich macht es sogar Sinn. Und es ist denkbar, dass sie sich auch auf andere Gruppen erststreckt. Bsw. Personen aus dem Imperium. Als die (vermeintliche Superwaffe) entdeckt wird, will man diese an sich bringen, um sie gegen die Krull einzusetzen oder zumindest einsetzen zu können, statt sie zur Analyse in die Kernwelten zu überführen.

Mögliche Untergruppen: Radiakel (wie müssen diese Waffe haben und sofort einsetzten) und Gemäßigte (wir müssen tun, was zu tun ist, aber Massenmord an Zivilsiten geht zu weit), vielleicht hat Sektion I diese Gruppierung auch schon auf dem Schirm und (einen) Informaten oder sogar Agenten darauf angesetzt, mit dem die Star Reeves zusammenarbeiten könnten

Fraktion: FarHorrizon Industies

Der Transgalaktische Konzern kommt in wiederholt in der Kamapgne vor. Relevante Einzel-NCSs wären spontan: Der CEO des Nu Texas Sektors, der Leiter der Sicherheitsabteilung im Nu Texas Sektor, der Direktor von Dantes Inferno und evtl. sein lokaler Sicherheitsleiter, der leitende Direktor im Houston System, der verantwortliche Chefmediziner im Houston System, der Sicherheitsbeauftragte im Houston System, ein (externer) Exobiologe im Houston System

Fraktion: Protestler im Houston System

Motivation: Verhinderung der energetischen Anzapfung von Houson durch das geplanete / in Bau befindliche Houston Transgate, Schutz der (vermuteten) einehimischen Lebensformen auf Houston III (Gasriese)

Untergruppen: Einfache Campbewohner, Campbewohner mit wissenschaftlichem Hintergrund, die Terrorgruppe aus einigen Shami und einer G² Zelle. Dazu evtl. ein dediziert ausgearbeitete Person als "Anspielpartner" bei den Medienvertretern vor Ort

Fraktion: Regulatoren

Motivation: Nach außen hin die Bekämpfung krimineller Gruppen und Machenschaften im Nu Texas Sektor, nach innen hin wird man mehr und mehr selber zu einer kriminellen Gruppe und ist primär auf persönliche Bereicherung aus.

Untergruppen: Anhänger der ursprünglichen Agenda als selbserklärte Ordnugnshüter und Vertreter der primäre materiell orientierten Strömung

Individuelle NSCS: Anführer der Regulatoren, Jessie Blue und sein Brunder, mögliche Einbindung von Jessica Carter (vgl. Plotaufhänger Ein Sommernachtsalbtraum)

Fraktion: Renewed British Empire

Kommt hier und da mehr am Rande der Kampagne vor.

Motivation: Sicherung des eigenen Territoriums gegen Kriminelle und Angriffe von außen (spezielle im Nu Texas Sektor die Krull), der Terranische Sternenbund ist ein taraditioneller Verbündeter und Partner.

Hervorgehobene Persönlichkeiten: Jonathan Stuard-Grey aus dem Episodenaufhänger Operation Maskenball könnte als interessanter und bedeutsammer NSCs über die Zeit aufgebaut werden 

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #613 am: 4.07.2026 | 12:41 »
Ich hätte da ein paar praktische Fragen, zu viel grundlegenderen Dingen.


Sind Krull wie Reptilien wechselwarm? Damit wären arktische Planeten und Klimazonen für sie ja direkt ziemlich uninteressant bzw. die Krull wären auf andere Spezies angewiesen (es wäre zumindest ein großer Vorteil sie zu haben), um z.B. Bodenschätze in (sub)arktischen Klimazonen abzubauen. Schon gemäßigte Zonen wären für die dann als Siedlungsgebiet ja eher suboptimal. Das wäre eine großartige Grundlage für semi-autonome Koexistenz bei der die "absorbierten" Spezies die Habitate besiedeln, an denen die Krull selbst eher wenig Interesse haben (die Vergabe von Land könnte sogar ein echtes Argument sein dem Reich bezutreten).
Von der Beschreibung her muss ich sagen erinnern mich die Krull ein bisschen an das frühe Osmanische Reich, die haben eine ähnliche Politik gefahren.

Wie ist das Verhältnis der Coolaanie (Space Koalas) zu Treppen? Ist die Standard-Kohabitat-Treppe eine Wendeltreppe mit einer Kletterstange in der Mitte oder gibt es einfach flächendeckend Aufzüge/Antigravschächte (wenn ja, was ist dann mit Notausgängen)?

Wie sieht die Nahrungswirtschaft der Kat'ol (Wolfsmenschen) aus? Sind die eher wie Hunde (also Quasi-Allesfresser) oder eher wie Wölfe (reine Fleischfresser). Falls letzteres, ist bei denen dann einfach die Siedlungsdichte geringer (weil Viehwirtschaft weniger effizient im rohen Kalorienoutput ist als Ackerbau) oder züchten die ihr Fleisch mittlerweile im Labor/Bioreaktor?


Wieso setzten die Cothan (Fischmenschen) ihre Kuppeln unter (Luft-)Druck? Pflanzen wachsen bis zu einer maximalen Tiefe von 200m (da die Cothal als deutlich lichtempfindlicher als Menschen beschrieben werden, was auf einen eher dimmen Stern hindeutet, liegt die Unterwasservegetationsgrenze auf Lamesa III wahrscheinlich eher so im Bereich von 80-100 Metern), das ist jetzt nicht unbedingt eine Tiefe in der Druck sehr relevant wird (geübte Menschen können ohne Sauerstoffgerät auf etwa 100m tauchen, und das als rein terrestrische Spezies).
Da die Spezies ohnehin semi-aquatisch ist (also auch an Land zurechtkommt) und nichts darüber im Text steht, dass ihr Planet eine sehr dicke Atmosphäre hat, scheint mir das ein ziemlich unnötiger Aufwand.

Was ich allerdings sehr cool fände, wären Städte in denen sich geflutete Architektur mit Trockenarchitecktur abwechselt (also ein Teil der Stadt ist trocken, ein Teil ist mit Wasser geflutet) bzw. beide Strukturen ineinander verwoben sind (und durch Flutungsportale getrennt, so dass man innerhalb von ein paar Sekunden von einem System auf das andere wechseln kann).


Was im Hinblick auf die Jandos (Vogelmenschen, deren Heimatwelt leider nicht beschrieben wird) evtl. interessant ist, es gibt neue Erkenntnis zu Federn, die nicht zum fliegen da waren (tatsächlich waren die Federn vor dem Flug da). Einerseits können Federn natürlich wie Fell zur Isolation dienen, aber es gab auch kleinere Raubsaurier, die sie als Schmuckstücke und zur "Laufassistenz" benutzt haben (der Saurier ist nicht wirklich geflogen, hat aber im Sprint die Flügel als Gleitfläche benutzt und konnte so ziemlich enorme Sätze machen). Beim Ursprungshabitat hättest du also Optionen - Urwald mit 500 Meter hohen Riesenbäumen geht genauso wie endlose Steppe oder sogar subarktisches Klima (oder auch alles, Planeten haben ja selten nur eine Klimazone).
« Letzte Änderung: 5.07.2026 | 10:37 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #614 am: 6.07.2026 | 17:03 »
Ich hätte da ein paar praktische Fragen, zu viel grundlegenderen Dingen.

Zu grundlegenden Fragen, gibt es grundlegende Antworten von mir. ;D ;)

Ursprünglich war mein Gedanke bei den nicht-menschlichen Spezies, dass die Evolution irgendwo anders abgebogen ist und sich die Spezies so an die besonderheiten ihrer jeweiligen Heimatwelt angepasst haben. Dabei habe ich mich anfangs daran orientiert, was es im Tierreich (bei Säugetieren) für Eigenschaften gibt, die theoretisch auch eine humanoide Spezies entwickeln könnte. Später sind dann die exotischeren Spezies wie Krull, Jodun und T'siss dazu gekommen und haben das Konzept zugegebener Maßen etwas aufgeweicht. Trotzdem gibt es das Grundkonzept, dass die verschiedenen Spezies durch die Aktivitäten der "Erbauer" auf einer tiefgreifenden Ebene miteiander verwandt sind. (Zumindest die im Buch vorgestellten.)

Zitat
Sind Krull wie Reptilien wechselwarm? Damit wären arktische Planeten und Klimazonen für sie ja direkt ziemlich uninteressant bzw. die Krull wären auf andere Spezies angewiesen (es wäre zumindest ein großer Vorteil sie zu haben), um z.B. Bodenschätze in (sub)arktischen Klimazonen abzubauen. Schon gemäßigte Zonen wären für die dann als Siedlungsgebiet ja eher suboptimal. Das wäre eine großartige Grundlage für semi-autonome Koexistenz bei der die "absorbierten" Spezies die Habitate besiedeln, an denen die Krull selbst eher wenig Interesse haben (die Vergabe von Land könnte sogar ein echtes Argument sein dem Reich bezutreten).
Von der Beschreibung her muss ich sagen erinnern mich die Krull ein bisschen an das frühe Osmanische Reich, die haben eine ähnliche Politik gefahren.

Nein, (echte) Reptilien sind sie keine. Aber das bedeutet nicht, dass man deine Idee grundsätzlich nicht aufgreifen und in angepasster Form nutzen könnte. Denn sie liefert einen schönen, guten zweiten Grund, warum die Krull auf eroberte Spezies attraktiv wirken können. :think:
Was das historische Vorbild angeht, hatte ich (für Teilaspekte) tatsächlich ein wenig das römische Imperium vor Augen.

Zitat
Wie ist das Verhältnis der Coolaanie (Space Koalas) zu Treppen? Ist die Standard-Kohabitat-Treppe eine Wendeltreppe mit einer Kletterstange in der Mitte oder gibt es einfach flächendeckend Aufzüge/Antigravschächte (wenn ja, was ist dann mit Notausgängen)?

Coolaanie sind eher so eine Art humanoiden Lemuren. - Wobei ich noch mal betonen sollte, dass ich die Spezies nicht als "vermenschlichte Tiere" betrachte, sondern es Humanoide Wesen sind, die aus Evolutionsgründen Eigenschaften haben, die auf der Erde unter Tieren vorkommen. Die Bilder können da leider etwas irreführend wirken, deshalb sage ich im Vorwort ausdrücklich, dass diese nur Annäherungen sind. - Es macht die Sache natürlich auch nicht leichter, dass sich meine eigene Wahrnehmung und Interpretation mit der Zeit (weiter)entwickelt hat. :think:

Zitat
Wie sieht die Nahrungswirtschaft der Kat'ol (Wolfsmenschen) aus? Sind die eher wie Hunde (also Quasi-Allesfresser) oder eher wie Wölfe (reine Fleischfresser). Falls letzteres, ist bei denen dann einfach die Siedlungsdichte geringer (weil Viehwirtschaft weniger effizient im rohen Kalorienoutput ist als Ackerbau) oder züchten die ihr Fleisch mittlerweile im Labor/Bioreaktor?

Eigentlich waren die nie als "Wolfsmenschen" gedacht, das ist auch so ein Fall, wo ich ursprünglich nur eine grobe Vorstellung zum Erscheinungsbild hatte und das, was sich mit der Zeit entwickelt hat, mag irreführend wirken. Andererseits ergeben einige ihrer körperlichen Eigenschaften tatsächlich nur für Jäger Sinn. Aber auch der Mensch war ursprünglich mal primär ein Jäger.

Zitat
Wieso setzten die Cothan (Fischmenschen) ihre Kuppeln unter (Luft-)Druck? Pflanzen wachsen bis zu einer maximalen Tiefe von 200m (da die Cothal als deutlich lichtempfindlicher als Menschen beschrieben werden, was auf einen eher dimmen Stern hindeutet, liegt die Unterwasservegetationsgrenze auf Lamesa III wahrscheinlich eher so im Bereich von 80-100 Metern), das ist jetzt nicht unbedingt eine Tiefe in der Druck sehr relevant wird (geübte Menschen können ohne Sauerstoffgerät auf etwa 100m tauchen, und das als rein terrestrische Spezies).
Da die Spezies ohnehin semi-aquatisch ist (also auch an Land zurechtkommt) und nichts darüber im Text steht, dass ihr Planet eine sehr dicke Atmosphäre hat, scheint mir das ein ziemlich unnötiger Aufwand.

Naja, für ein modernes Leben ist es schon praktisch, wenn man nicht permanent nass ist. Angefangen bei Kleidung über die Möglichkeit, seine Nahrung zuzubereiten bis hin zu Maschinen und Technik, die nicht so sehr auf Salzwasser stehen... Die lichtempfindlicherne Augen sind wie der Elektrosinn eine Anpassung an die Lichtverhältnisse unter Wasser. - Tatsächlich hast du aber recht, das sie im Gegenzug am Land Probleme mit grellem Tageslicht haben könnten / sollten... Vielleicht sind sie an Land ursprünglich ja nachtaktiv? :think:

Zitat
Was ich allerdings sehr cool fände, wären Städte in denen sich geflutete Architektur mit Trockenarchitecktur abwechselt (also ein Teil der Stadt ist trocken, ein Teil ist mit Wasser geflutet) bzw. beide Strukturen ineinander verwoben sind (und durch Flutungsportale getrennt, so dass man innerhalb von ein paar Sekunden von einem System auf das andere wechseln kann).

Die Idee gefällt mir! :d

Zitat
Was im Hinblick auf die Jandos (Vogelmenschen, deren Heimatwelt leider nicht beschrieben wird) evtl. interessant ist, es gibt neue Erkenntnis zu Federn, die nicht zum fliegen da waren (tatsächlich waren die Federn vor dem Flug da). Einerseits können Federn natürlich wie Fell zur Isolation dienen, aber es gab auch kleinere Raubsaurier, die sie als Schmuckstücke und zur "Laufassistenz" benutzt haben (der Saurier ist nicht wirklich geflogen, hat aber im Sprint die Flügel als Gleitfläche benutzt und konnte so ziemlich enorme Sätze machen). Beim Ursprungshabitat hättest du also Optionen - Urwald mit 500 Meter hohen Riesenbäumen geht genauso wie endlose Steppe oder sogar subarktisches Klima (oder auch alles, Planeten haben ja selten nur eine Klimazone).

Der Punkt ist, dass die Ursprungswelt der Jodun so weit vom Nu Texas Sektor entfern liegt, dass er für das Setting keine echte Bedeutung hat. Die Jodun Hegemonie ist ein sehr altes und weit ausgedehtes Reich, dass sich etwas als Mischung aus hellenistischem Griechenland und spätrömischer Republik beschreiben lässt. Das Zentrum hat längst die entfernten Grenzwelten aus dem Blick verloren und ist mich sich selbst beschäftigt. Deshalb haben sich die Jodun in der Nähe der Neuen Grenzwelten auch stärker den Neuankömmlingen zugewandt, die sich teilweise als wertvollere Verbündete (gegen die Krull) erweisen haben, als die eigene Zentralmacht.

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #615 am: 6.07.2026 | 19:41 »
Zu grundlegenden Fragen, gibt es grundlegende Antworten von mir. ;D ;)
:d

Ja, dass die Spezies verwandt sind finde ich interessant und praktisch. Das vermeidet auch ganz grobe Inkompatibilitäten, da alle Spezies auf mikrobiologischer Ebene (Kodierung von Informationen, Zellstoffwechsel, Nevernsystem) praktisch identisch sind.

Was das historische Vorbild angeht, hatte ich (für Teilaspekte) tatsächlich ein wenig das römische Imperium vor Augen.
Ah, der Goku-Imperialismus - "Ich hab dich besiegt, also bist du jetzt mein Freund".
Finde ich als Antagonisten wirklich toll und mal was anderes.
Generell mag ich das diplomatisch-gerissene und geduldig-abwartende bei den Krull, das ist mal eine Reptiloidenspezies, die nicht nur stumpf draufkloppt.

Coolaanie sind eher so eine Art humanoiden Lemuren. - Wobei ich noch mal betonen sollte, dass ich die Spezies nicht als "vermenschlichte Tiere" betrachte, sondern es Humanoide Wesen sind, die aus Evolutionsgründen Eigenschaften haben, die auf der Erde unter Tieren vorkommen. Die Bilder können da leider etwas irreführend wirken, deshalb sage ich im Vorwort ausdrücklich, dass diese nur Annäherungen sind. - Es macht die Sache natürlich auch nicht leichter, dass sich meine eigene Wahrnehmung und Interpretation mit der Zeit (weiter)entwickelt hat. :think:
Ah, okay, mehr Lemuren, weniger Koalas. Meine Frage kam erster Linie daher, weil ich mir für Menschen und teilweise noch ein gutes Stück größere Spezies gemachte Treppen für diese bis 1,40m-Knirpse als sehr unpraktisch vorstelle. Anderseits könnten die sich auch einfach am Geländer entlang hangeln.

Eigentlich waren die nie als "Wolfsmenschen" gedacht, das ist auch so ein Fall, wo ich ursprünglich nur eine grobe Vorstellung zum Erscheinungsbild hatte und das, was sich mit der Zeit entwickelt hat, mag irreführend wirken. Andererseits ergeben einige ihrer körperlichen Eigenschaften tatsächlich nur für Jäger Sinn. Aber auch der Mensch war ursprünglich mal primär ein Jäger.
Naja, der Mensch war schon immer recht flexibel, was seinen Speiseplan angeht - reine Jäger waren wir nie. Hunde haben im Lauf der Zeit (wahrscheinlich ohne absichtliches menschliches Zutun) die Fähigkeit entwickelt Getreideprodukte, Obst und Gemüse zumindest halbwegs gut zu verdauen - einfach weil es dem Überleben zuträglich ist, wenn man essen kann was bei den Menschen abfällt, sollte es mal kein frisches Fleisch geben.

Zivilisationsmäßig sehe ich reine Fleischdiät nicht als Problem (zumal nach neuesten Erkenntnissen wir Menschen Feldwirtschaft wohl erstmal auch nicht zur Nahrungsgewinnung, sondern zum äh... saufen (bzw. brauen) begonnen haben), im Zweifelsfall haben die Kat'ol halt Ackerbau als Erweiterung ihrer Viehhaltung entwickelt, aber Population betreffend dürften deren Welten/Kolonien dann eher Aussehen wie die schottischen Highlands - mehr Schafe als Einwohner.

Naja, für ein modernes Leben ist es schon praktisch, wenn man nicht permanent nass ist. Angefangen bei Kleidung über die Möglichkeit, seine Nahrung zuzubereiten bis hin zu Maschinen und Technik, die nicht so sehr auf Salzwasser stehen... Die lichtempfindlicherne Augen sind wie der Elektrosinn eine Anpassung an die Lichtverhältnisse unter Wasser. - Tatsächlich hast du aber recht, das sie im Gegenzug am Land Probleme mit grellem Tageslicht haben könnten / sollten... Vielleicht sind sie an Land ursprünglich ja nachtaktiv? :think:
Ah okay, die Lichtempfindlichkeit ist für tiefere Wasserschichten. Blendempfindlichkeit halte ich eher nicht für so sinnvoll, es ist jetzt nicht so, dass die Wasseroberfläche direkt 80% des Sonnenlichts ausnockt und wenn die irgendeine Form von Unterwasser-Agrarwirtschaft betreiben, braucht die ja auch Sonnenlicht. In Flachwasserbereichen ist es praktisch genauso hell wie an Land. Zudem ist die Spezies halb-aquatisch - Robben, Seelöwen und Pinguine sind ja auch nicht übermäßig blendempfindlich.

Eigentlich ging es mir aber um die Druckkuppeln. Wenn die Spezies semi-aquatisch ist und an Land zurechtkommt, dann macht das überhaupt keinen Sinn. Die Kuppel macht in Außenkolonien Sinn, wenn man darin dauerhaft eine hohe Luftfeuchtigkeit halten will (z.B. weil deren Heimatplanet so ein Dampfkessel ist), aber warum sollten die ihre Kuppeln unter Druck setzen, wenn sie mit dem Druck an Land wunderbar zurecht kommen?

Nachtaktiv und halbaquatisch kann man machen, das schließt sich nicht aus - Nilpferde sind ja auch größtenteils nachts an Land aktiv (und nach neuesten Erkenntnissen überraschend sozial dabei).


Der Punkt ist, dass die Ursprungswelt der Jodun so weit vom Nu Texas Sektor entfernt liegt, dass er für das Setting keine echte Bedeutung hat. Die Jodun Hegemonie ist ein sehr altes und weit ausgedehtes Reich, dass sich etwas als Mischung aus hellenistischem Griechenland und spätrömischer Republik beschreiben lässt. Das Zentrum hat längst die entfernten Grenzwelten aus dem Blick verloren und ist mich sich selbst beschäftigt. Deshalb haben sich die Jodun in der Nähe der Neuen Grenzwelten auch stärker den Neuankömmlingen zugewandt, die sich teilweise als wertvollere Verbündete (gegen die Krull) erweisen haben, als die eigene Zentralmacht.
Eigentlich wollte ich nur sagen, dass man Flügel zu mehr als nur dem Klischee-Trait Gleitflug verwenden kann ;)
Finde es aber natürlich auch sehr interessant mehr über die Bewohner der Galaxie zu erfahren =)
Mehr Informationen helfen den Spielern ja auch bei der Darstellung.
« Letzte Änderung: 7.07.2026 | 07:40 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #616 am: 8.07.2026 | 16:50 »
Ja, dass die Spezies verwandt sind finde ich interessant und praktisch. Das vermeidet auch ganz grobe Inkompatibilitäten, da alle Spezies auf mikrobiologischer Ebene (Kodierung von Informationen, Zellstoffwechsel, Nevernsystem) praktisch identisch sind.

Das man die Nahung der anderen zumindest zu sich nehmen kann (ob man sie mag, ist ein anders Thema ;)) ist sicherlich auch recht praktisch, besonders für Agrarkolonien. - Ein Punkt, den ich tatsächlich auch irgendwo mal als Halbsatz einflechten könnte. 8]

Zitat
Generell mag ich das diplomatisch-gerissene und geduldig-abwartende bei den Krull, das ist mal eine Reptiloidenspezies, die nicht nur stumpf draufkloppt.

Man kann dabei ein wenig an das Jagdverhalten von Krokodilen denken. >;D
Aber der Kern der Politik ist tatsächlich, besiegte Feinde nicht zu unterdrücken, sondern zu integrieren.

Zitat
Ah, okay, mehr Lemuren, weniger Koalas. Meine Frage kam erster Linie daher, weil ich mir für Menschen und teilweise noch ein gutes Stück größere Spezies gemachte Treppen für diese bis 1,40m-Knirpse als sehr unpraktisch vorstelle. Anderseits könnten die sich auch einfach am Geländer entlang hangeln.

Naja, sie sind grundsätzlich ja jetzt auch nicht kleiner als menschliche Kinder. - Aber wenn sie es drauf anlegen, sind die sicher schneller am Geländer oben angekommen als ein Mensch per Stufen. ;D

Zitat
Zivilisationsmäßig sehe ich reine Fleischdiät nicht als Problem (zumal nach neuesten Erkenntnissen wir Menschen Feldwirtschaft wohl erstmal auch nicht zur Nahrungsgewinnung, sondern zum äh... saufen (bzw. brauen) begonnen haben), im Zweifelsfall haben die Kat'ol halt Ackerbau als Erweiterung ihrer Viehhaltung entwickelt, aber Population betreffend dürften deren Welten/Kolonien dann eher Aussehen wie die schottischen Highlands - mehr Schafe als Einwohner.

In Bezug auf Landwirtschaft müsste man streng genommen tatsächlich mal überdenken, wie die Pflanzenwelt überhaupt aussieht, wenn sie mit dem Licht von einem Doppelsternsystem aus zwei Roten Zwergen zurecht kommen müssen. :think: (Grün sind die Blätter jedenfalls vermutlich eher nicht.)

Zitat
Ah okay, die Lichtempfindlichkeit ist für tiefere Wasserschichten. Blendempfindlichkeit halte ich eher nicht für so sinnvoll, es ist jetzt nicht so, dass die Wasseroberfläche direkt 80% des Sonnenlichts ausnockt und wenn die irgendeine Form von Unterwasser-Agrarwirtschaft betreiben, braucht die ja auch Sonnenlicht. In Flachwasserbereichen ist es praktisch genauso hell wie an Land. Zudem ist die Spezies halb-aquatisch - Robben, Seelöwen und Pinguine sind ja auch nicht übermäßig blendempfindlich.

Auch wieder wahr. :think:

Zitat
Eigentlich ging es mir aber um die Druckkuppeln. Wenn die Spezies semi-aquatisch ist und an Land zurechtkommt, dann macht das überhaupt keinen Sinn. Die Kuppel macht in Außenkolonien Sinn, wenn man darin dauerhaft eine hohe Luftfeuchtigkeit halten will (z.B. weil deren Heimatplanet so ein Dampfkessel ist), aber warum sollten die ihre Kuppeln unter Druck setzen, wenn sie mit dem Druck an Land wunderbar zurecht kommen?

Der Planet hat halt einfach nicht sehr viel Landmasse... Aber du hast schon recht, es klingt momentan etwas nach "is halt so" Setzung. wtf?

Zitat
Eigentlich wollte ich nur sagen, dass man Flügel zu mehr als nur dem Klischee-Trait Gleitflug verwenden kann ;)

Man denke da nur an Pfauen... ~;D

---

Deine Anmerkungen haben mich definitiv auf neue Ideen und Gedanken gebracht, die ich gerade gedanklich verarbeite. Ein paar Sachen werden vermutlich ins Buch wandern. Von daher sage ich noch mal ausdrücklich Danke für dein Feedback. :d

Offline Galatea

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #617 am: 8.07.2026 | 19:35 »
Das man die Nahung der anderen zumindest zu sich nehmen kann (ob man sie mag, ist ein anders Thema ;)) ist sicherlich auch recht praktisch, besonders für Agrarkolonien. - Ein Punkt, den ich tatsächlich auch irgendwo mal als Halbsatz einflechten könnte. 8]
Das ist der Koexistenz/Kooperation definitiv zuträglich.
Wobei es ja durchaus auch Produkte geben kann, die Spezies XY jetzt nicht/nicht in größerer Menge konsumieren sollte (Hunde und Schokolade, Milch bei Nichtkaukasiern).

Naja, sie sind grundsätzlich ja jetzt auch nicht kleiner als menschliche Kinder. - Aber wenn sie es drauf anlegen, sind die sicher schneller am Geländer oben angekommen als ein Mensch per Stufen. ;D
Hm...
Ich mach mir halt etwas Gedanken darüber, wie man Kohabitation interessant(er) gestalten könnte. Menschen dürften ja was Größe angeht eher so im Mittelfeld rangieren, bin mir nicht sicher, ob einige der größeren Spezies (2,50m Minoer) mit unseren Standardtreppen zurechtkommen - da könnte die Frage mit den Cooraalie dann evtl. wieder interessant werden.

In Bezug auf Landwirtschaft müsste man streng genommen tatsächlich mal überdenken, wie die Pflanzenwelt überhaupt aussieht, wenn sie mit dem Licht von einem Doppelsternsystem aus zwei Roten Zwergen zurecht kommen müssen. :think: (Grün sind die Blätter jedenfalls vermutlich eher nicht.)
Naja, die können schon von Glück sagen dass sie überhaupt existieren - nach neueren Erkenntnissen sind rote Zwerge überhaupt kein guter Ort für die Entwicklung von Leben, weil sie fundamental instabil sind und ihre Umgebung regelmäßig mit massiven Schauern aus Röntgenstrahlung und anderen unangenehmen Energieformen eindecken. Ich denke das kann man aber hier einfach mal ignorieren.

Generell ist die erwartbare Pflanzenblattfarbe das höchste Outputspektrum des Sterns - unsere Sonne hat ihr Maximum eigentlich in (blau)grün, erscheint aber (wie alle Sterne mit Maximum im grünen Lichtbereich) weißlich, da die anderen Wellenlängen sich mit dem Grün mischen und das Maximum optisch verdecken. Rote Sterne hätten also sehr wahrscheinlich rote Pflanzen, blaue Sterne blaue Pflanzen (bei sehr hoher Entfernung zum Stern gelb) und Planeten die kaum Licht abbekommen, können auch völlig schwarze Pflanzen haben (hier gibt es kein "zu viel"-Maximum, das reflektiert werden muss, um Schaden am Photosyntheseapparat zu vermeiden).

Der Planet hat halt einfach nicht sehr viel Landmasse... Aber du hast schon recht, es klingt momentan etwas nach "is halt so" Setzung. wtf?
V.a. hat die Menge an Landmasse nichts mit dem Atmosphärendruck zu tun. Die Atmosphäre dürfte bei der Menge an Wasserfläche sehr feucht sein, da macht eine Kuppel auf einer Felsenplanet-Kolonie schon Sinn, aber halt wegen der Luftfeuchtigkeit, nicht wegen Druck.

Man denke da nur an Pfauen... ~;D
Ich weiß nicht, ob du's weißt, auch männliche Pfaue können fliegen. Aktiv. Und garnicht mal so schlecht.
Sie sind definitiv keine Langstreckenflieger, aber weitaus geschickter als man erwarten würde.

Deine Anmerkungen haben mich definitiv auf neue Ideen und Gedanken gebracht, die ich gerade gedanklich verarbeite. Ein paar Sachen werden vermutlich ins Buch wandern. Von daher sage ich noch mal ausdrücklich Danke für dein Feedback. :d
Gerne  :d
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #618 am: 8.07.2026 | 19:39 »
...
Fraktion: Mechas

Als Kollektiv bzw. Zentrale KI mit Drohnen gibt es nur eine Persönlichkeit. Allerdings besteht die Möglichekit, dass sich eine unabhöngige KI entwickelt, wenn ein Teil des Kollektivs über längerer Zeit vom Rest abgeschnitten ist und unabhängig agiert. Die zentrale KI versucht, dem aktiv entgegenzuwirken (vielleicht geht sie sogar so weit, eine Art von degenerativer Selbstzerstörung in Drohnen mit Langzeitmission einzubauen?).

Handlungsmotive: Die Kontrolle über "alle" biologischen Lebensformen erlangen, um letztendlich Konflikte und Kriege unter diesen zu beenden. Der dafür erforderliche Konflikt mit dem Terransichen Sternenbund als lokale Hauptmacht / größter Gegenspieler wird als notwendiges Übel akzeptiert. Die Krull werden als Werkzeug zum Ereichen dieses Ziels gesehen, nicht als gleichberechtigte Verbündet. - Sollte es zur Entwicklung einer eigenständigen KI aus einer isolierten Krull Guppe kommen, können sich die Handlungsmotive völlig unterscheiden und der Sternenbund könnte sogar als Partner erkannt werden (nur wie macht man ihm klar, dass man mit dem Mecha Kollektiv nichts mehr zutun hat, wenn man genauso aussieht?).
...
Hey, das sieht doch insgesamt schonmal ganz gut aus. Schön auf den Punkt. Ich hake insbesondere hier bei den Mechas nochmal nach (in den nächsten Tagen nach dem Wochenende kann ich dann reger beitragen). Willst du das Kollektiv beibehalten? Wie stellen die Mechas sicher, dass die Verbindungen ausreichend Energie haben und die Infomengen die einzelnen "Drohnen" nicht überladen? Ich frage, weil je nach Antwort ergeben sich die Lösungsmöglichkeiten. Ich könnte mir z.B. auch Schwarmintelligenzen vorstellen oder eine Hierarchie wie in einem Insektenstaat. Komplette, jederzeit aktuelle 100%-Kollektivleistung bietet halt enorme Schwachstellen - und ich sehe den Mehrwert (noch) nicht. Wie siehst du das?

p^^
"Lassen Sie uns die leichten Raumanzüge anziehen - schließlich wollen wir ja nicht ins All." (Koloth, Sohn des Rodoth)

Das Licht deiner Gedanken bestimmt die Farben deiner Welt.

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #619 am: 9.07.2026 | 20:13 »
So, ich hatte mich ja wegen der Spezies 'beschwert', aber... meckern kann jeder, machen ist eine andere Sache.
Daher hab ich mal gemacht.

Bin nach dem Ehne-Mehne-Muh-Verfahren bei den Kat'ol gelandet und hab einfach mal angefangen zu schreiben. Hier ein paar Ideen, wie man die etwas ausgestalten könnte.
Da ist jetzt keine besondere Struktur oder irgend ein System dahinter, es sind einfach ein paar Punkte, zu denen mir was eingefallen ist.



Sinne/Physis

Kat’ol sind gut in der Lage warme Farbtöne zu erkennen, allerdings haben diese keinen natürlichen Signaleffekt auf ihr Bewusstsein. Es wird empfohlen, sich bei Kohabitation nicht auf Rot als Warnfarbe zu verlassen – Rot ist für Kat’ol Hintergrundrauschen, tatsächlich hat es auf sie einen entspannenden und beruhigenden Effekt, ähnlich wie eine grüne Wiese auf Menschen wirkt.

Ihr Gehörsinn ist ausgezeichnet, ebenso wie ihr Geruchssinn. Sie sind in der Lage Personen am Geruch (wieder) zu erkennen, im Gegensatz zu ihren Urahnen können sie aber niemanden anhand seiner Geruchsspur über weite Distanzen verfolgen – bestenfalls bis ein paar Räume weit, aber auch nur wenn die Spur frisch ist.

Trotz ihrer Größe können sich Kat’ol erschreckend geräuschlos fortbewegen. Ihre an Bewegung im Schnee und unwegsamem Terrain angepassten Füße und federnden Beine verteilen das Körpergewicht über die Auftrittsfläche und dämpfen die Wucht, mit der diese Wesen auf den Boden treten erheblich.


Ernährung

Kat’ol sind reine Fleischfresser. Ihre Reiszähne sind kleiner und ihre Kiefer schwächer, als man anhand ihrer Diät vermuten würde, doch haben die Kat’ol ähnlich wie die Menschen ihre biologischen Stich- und Schneidwerkzeuge teilweise in ihre Hände ausgelagert – in Form von Speeren, Messern und Feuer. Von einem gebissen zu werden ist trotzdem keine gute Idee, genug Kraft, um weiche Haut und Muskeln zu durchtrennen besitzen sie noch immer.

Kolonien der Kat’ol sind leicht zu erkennen – hat die Siedlung mehr Nutztiere als Einwohner liegt man selten falsch. Viehwirtschaft hat bei den Kat’ol eine lange Tradition – schon ihre nomadischen Vorfahren hatten begonnen, die Tiere ihrer Welt zu domestizieren, lange bevor sie das erste Feld anlegten.
Dennoch haben die Kat’ol bereits früh begonnen, auch die Flora ihrer Welt zu beeinflussen – sowohl durch das unabsichtliche Verbreiten bestimmter Pflanzenarten über ihre Nutztiere als auch das beabsichtige Sammeln und Auswerfen bestimmter Samen -  was sich dann schrittweise zu einer landschaftsgestaltenden Agrarwirtschaft entwickelte, um die immer größer werdenden Herden der wachsenden Kat’ol-Population zu versorgen.

Mittlerweile existiert als Alternative auch Zuchtfleisch aus dem Biolabor, das sich besonders in urbanisierten Gebieten großer Beliebtheit erfreut und sich zu einem echten Exportschlager bis in das Reich der Krull entwickelt hat, Geschmack und Textur lassen sich individuell auf den Geschmack des Kunden einstellen. Es wird allerdings von Traditionalisten als „unnatürlich“ abgelehnt – eine Einstellung, die sich besonders in den ländlicheren Gebieten der Grenzwelten wiederfindet.


Wesen

Kat’ol neigen zur Rudelbildung – ein Verhalten, das seine Wurzeln tief in ihrer Vergangenheit hat. Auf ihrer unwirtlichen Heimatwelt lagen die Überlebenschancen eines einzelnen steinzeitlichen Kat’ol ziemlich niedrig, Familie war die wichtigste Ressource für das fortgesetzte Überleben.

Als Folge sind Kat’ol bis heute sehr sozial. Sie neigen dazu ihre soziale Gruppe als ihr Rudel betrachten, dem gegenüber sie äußerst loyal sind und seine Mitglieder im Notfall bis aufs Blut verteidigen. Durch ihr soziales Wesen und ihre Loyalität Vorgesetzten, Untergebenen und Mitstreitern gegenüber finden sie sich in Interspeziesunternehmungen oft in Führungs- und Personalmanagementpositionen wieder.
Allerdings sollte man bei der Postenbesetzung darauf achten, keine Kat’ol konkurrierender Clans in unmittelbarem Kontakt zu positionieren, da dies schnell zu feindseligem Verhalten, Bildung exklusiver konkurrierender Gruppen, Mobbing und sogar aktiver Sabotage innerhalb der Organisation führen kann. Der Ehrenkodex untersagt zwar in der Regel direkte körperliche Konfrontationen, aber die Kat’ol werden mit Sicherheit dennoch Wege finden, sich gegenseitig in die Parade zu fahren.

Für die Kat’ol selbst ist es auch heute noch immer wichtig zu einem „Rudel“ zu gehören. Einzelne Kat’ol ohne soziale Gruppe werden von den Mitgliedern ihrer Spezies misstrauisch beäugt, der Kontakt erfolgt ziemlich verhalten – man tuschelt und fragt sich, was an dem betreffenden Individuum falsch sein muss, damit sich niemand mit ihm zusammenrottet. „Einsame Wölfe“ haben es in der Kat’ol-Gessellschaft sehr schwer und ziehen oft aus, um andernorts ein besseres Leben zu suchen.


Edit: Hier wäre auch noch Möglichkeit für eine Untergrundindustrie für "Mietfreunde", quasi ein Kat'ol-Escortservice...
« Letzte Änderung: 9.07.2026 | 20:26 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #620 am: 10.07.2026 | 13:17 »
Hier ein paar Ideen zu den Cothan.


Entwicklung/Ernährung

Junge Cothan besitzen keine Lungen, sondern Kiemen, dies sich fächerartig aus den Schultern entfalten. Da Cothan lebensgebärend umgeht dies die Notwendigkeit Neugeborene zum Atmen an die Wasseroberfläche bringen zu müssen, dafür müssen Cothankinder entweder im Meer geboren werden oder umgehend nach der Geburt in ein Meerwasserbecken gesetzt werden.
Erwachsene Cothan kommen problemlos mit Salzwasser und Süßwasser zurecht, ihre Kinder haben diesen Luxus nicht. Bis zu einem Alter von etwa 10-12 Jahren sind sie auf Salzwasser angewiesen, erst dann entwickelt sich zusammen mit den Lungen auch eine Süßwasserverträglichkeit. In diesem Lebensabschnitt verlieren sie auch ihre Außenkiemen, was das Verletzungsrisiko an Land senkt, aber auch eine aktive Atmung unter Wasser nötig macht.

Die Cothan züchten verschiedene Formen von Seepflanzen, Krebstieren, Fischen und Muscheln, von denen sie sich ernähren. Als Kinder sind sie nahezu reine Fleischfresser, aber mit etwa 10-12 Jahren erfolgt schrittweise eine Umstellung auf eher pflanzenlastige Kost. Wenn ihr Wachstum mit etwa 20 Jahren abgeschlossen ist, ernähren sie sich hauptsächlich von Algen, Seepflanzen und Früchten von Landpflanzen, mit Fisch, Insekten und Fleisch als Nahrungsergänzung. In vielen Kolonien sind die Unterwasserfelder oder Hydroponiktanks der Kolonie damit gleichzeitig die Kinderstube, was praktisch von selbst zu einer schadstoffarmen und ökologisch diversen Unterwasserlandwirtschaft führt, deren Produkte in entsprechenden Kreisen hoch gefragt sind.


Architektur/Sinne

Städte und Kolonien der Cothan besitzen in der Regel einen „trockenen“ und einen gefluteten Teil, wobei die Architektur dieser beiden Systeme fließend ineinander übergeht. Die Luftfeuchtigkeit wird sehr hoch gehalten, wo dies aufgrund geologischer Gegebenheiten (Wüstenplanet) nicht möglich ist, wird auch gern mal eine Kuppel über die gesamte Stadt gebaut. Daher ist die Sache mit dem „trockenen“ Teil auch eher lose zu verstehen – diese Abschnitte der Stadt sind zwar nicht geflutet, aber feucht und rutschig, nicht selten sogar leicht neblig und es tropft an alle Ecken und Enden.
Wirklich trocken sind nur Räume, die der Lagerung von Nahrung dienen, oder der Aufbewahrung für den Export bestimmter technischer Geräte, die, im Gegensatz zur Technologie die von den Cthan selbst genutzt wird, nicht ausreichend gegen Dauerfeuchtigkeit isoliert sind.

Cothan besitzen ein natürliches Interesse an elektrischen Geräten und empfinden den Umgang mit ihnen als sehr stimulierend. Starke elektrische Ströme und Magnetfelder sprechen ihre Elektrorezeptoren an, die besonders von den Kindern zur Jagd auf die lokale Fauna genutzt werden. Die Erwachsenen besitzen diesen Sinn nach wie vor, allerdings nicht mehr ganz so ausgeprägt wie im Kindesalter.
Sie nutzen ihn im Umgang mit moderner Technologie, was ihnen die fast unheimliche Gabe verschafft, Fehlfunktionen und andere Probleme zu erkennen, bevor diese zu echten Schwierigkeiten führen. Wenn dir ein Cothan sagt, dass sich der Reaktor deines Schiffes „heute komisch anfühlt“, sie besser nach. Meistens ist da was dran.


Wesen

Cothan sind sozial, benötigen aber auch ihren Freiraum. Sie bevorzugen ein großes Quartier, das genug Platz für ein Salzwasserbecken zur regelmäßigen Erfrischung bietet. Zwar können sie durchaus mehrere Tage an Land verbringen, doch besonders in trockener Umgebung leidet ihre Haut dabei zunehmend. Nicht selten tragen sie deshalb Quasi-Raumanzüge, die ihre Körper feucht halten.
Sie nehmen gern an Gruppenaktivitäten Teil, benötigen aber Auszeiten, in denen sie ihre Sinne regenerieren können, die von all der Elektronik der modernen Welt doch ordentlich beansprucht werden.
« Letzte Änderung: 10.07.2026 | 13:18 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #621 am: 10.07.2026 | 13:27 »
Kurze Anmerkung zu den KIs.
Ich fände es cool, wenn man eine KI wie EDI oder Andromeda spielen kann, die quasi der (Mutter-)Schiffscomputer ist, aber auch eine physische Form hat. Sollten die Regeln ja prinzipiell hergeben, müsste man nur mal schauen, was die KI dann so mit dem Schiff machen kann (Aufgabenverteilung) und ob mit den vorhandenen Skills alles abgedeckt ist (die KI kann Skills wie menschliche Crew einsetzen, ob sie an der Konsole sitzt oder in der Konsole ist, spielt dabei regelmechanisch ja keine Rolle).
« Letzte Änderung: 10.07.2026 | 13:36 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #622 am: 10.07.2026 | 18:12 »
Wobei es ja durchaus auch Produkte geben kann, die Spezies XY jetzt nicht/nicht in größerer Menge konsumieren sollte (Hunde und Schokolade, Milch bei Nichtkaukasiern).

So was wie Romulan Ale. ;D

Zitat
Ich mach mir halt etwas Gedanken darüber, wie man Kohabitation interessant(er) gestalten könnte. Menschen dürften ja was Größe angeht eher so im Mittelfeld rangieren, bin mir nicht sicher, ob einige der größeren Spezies (2,50m Minoer) mit unseren Standardtreppen zurechtkommen - da könnte die Frage mit den Cooraalie dann evtl. wieder interessant werden.

Minoer sind im Grunde schon ein Ausreißer nach oben hin, ähnlich wie Trolle bei Shadowrun. Alle anderen Spezies im Basis-Handbuch bewegen sich unterhalb von 2 Metern Körpergröße. Und sie sind zudem eine Spezies, die tendenziell eher am Rande vorkommt.

Zitat
[...]Ich denke das kann man aber hier einfach mal ignorieren.

Star Reeves bewegt sich definitiv im Space Opera Spektrum und nicht bei der Hard SciFi, ja. :)


Zitat
V.a. hat die Menge an Landmasse nichts mit dem Atmosphärendruck zu tun. Die Atmosphäre dürfte bei der Menge an Wasserfläche sehr feucht sein, da macht eine Kuppel auf einer Felsenplanet-Kolonie schon Sinn, aber halt wegen der Luftfeuchtigkeit, nicht wegen Druck.

Interessanter Einwand, ohne nennenswerte Bergketten fällt Steigungsregen schon mal weg, um Wolken abregnen zu lassen... Hm, okay Space Opera? wtf? 8]

Zitat
Ich weiß nicht, ob du's weißt, auch männliche Pfaue können fliegen.

Schon, aber die Schmuckfedern sind nicht zum Fliegen gedacht und fallen sogar jährlich aus und wachsen dann wieder nach. Ich wollte darauf hinaus, dass bunte Federn bei Vöglen nur selten mit der Flugfähigkeit zutun haben, sondern meistens der Partnersuche dienen. - Was möglicher Weise auch schon bei manchen Dinosauriern der Fall war.

Willst du das Kollektiv beibehalten? Wie stellen die Mechas sicher, dass die Verbindungen ausreichend Energie haben und die Infomengen die einzelnen "Drohnen" nicht überladen?

Ich bin mir nicht sicher, ob "Kollektiv" die Mechas passend beschreibt. Einerseits handelt es sich um eine einzige KI (ähnlich wie Skynet), die theoretisch in jeder Mecha-Drohne steckt, andererseits agieren die Drohnen in gewissem Rahmen autonom, weil es selbst für ein KI unmöglich ist, hunderte Drohnen gleichzeitig aktiv zu lenken. In diesem Punkt sind sie mehr wie Borg und die KI vergleichbar zu Borg Queen.

Tatsächlich sehe ich gerade, dass ich im Text auch von "Schwarm KI" spreche. Da muss ich auf jeden Fall noch mal nachschärfen, wohin die Reise denn gehen soll. Ursprünglich erwachte die KI nachdem sich die Mechas auf (achtung Technobabbel) Quantengehirne aufgerüstet haben. Für eine Kommunikation über die Grenzen eines / ihres Planeten hinaus, haben sie erst in jüngerer Vergangenheit das ComSat Netzwerk des Sternenbundes unterwandert bzw. nutzen es als Transmitter.

Zitat
Ich frage, weil je nach Antwort ergeben sich die Lösungsmöglichkeiten. Ich könnte mir z.B. auch Schwarmintelligenzen vorstellen oder eine Hierarchie wie in einem Insektenstaat. Komplette, jederzeit aktuelle 100%-Kollektivleistung bietet halt enorme Schwachstellen - und ich sehe den Mehrwert (noch) nicht. Wie siehst du das?

Wie gesagt, ich müss da noch mal nachschärfen. Wie wäre es damit: Die KI hinter den Mechas basiert auf einer Handvoll Einheiten (den ersten mit Quantengehirnen). Auf dieses Hardware lebt sie und diese Einheiten befinden sich dauerhaft an einem sicher geschützen Ort auf der Mecha-Heimatwelt. Die anderen Einheiten funktionieren wie eine Art Schwarm und sind zu einer gewissen Teilautonomität befähigt (daher können sie auch zu eigenen KIs werden, wenn sie zu lange sich selbst überlassen sind). Die zentrale KI kann über die ComSat Transmitter aber jederzeit in jede Drohne springen und die direkte Kontrolle übernehmen, so lange diese in ComSat Reichweite ist oder auf der Mecha-Heimatwelt über die Quantenverbindung erreichbar ist.

So, ich hatte mich ja wegen der Spezies 'beschwert', aber... meckern kann jeder, machen ist eine andere Sache.
Daher hab ich mal gemacht.

Bin nach dem Ehne-Mehne-Muh-Verfahren bei den Kat'ol gelandet und hab einfach mal angefangen zu schreiben. Hier ein paar Ideen, wie man die etwas ausgestalten könnte.
Da ist jetzt keine besondere Struktur oder irgend ein System dahinter, es sind einfach ein paar Punkte, zu denen mir was eingefallen ist.

Ohne jetzt auf die Details einzugehen, finde ich es toll, dass du dich auf die Spezies fokussierst und dir Gedanken machst, wie man die individueller gestallten könnte (das war ja tatsächlich auch ein gewisser Kritikpunkt hier im Thread). Einerseits würde so eine Erweiterung ziemlich viel Arbeit erfordern, weil dafür zusätzliche Seiten nötig wären und damit als Folge mehrere Tage Arbeit, um alle Seitenverweise im Buch von Hand entsprechend anzupassen (alle Seiten nach dem entsprechenden Kapitel, also mehr oder wenige fast das ganze Buch). Andererseits sehe ich den potentiellen Gewinn und Mehrwert. - Ich sag mal so, wenn ich mich zu so einer Überarbeitung entschließen sollte, dann sollte es sich wirklich lohnen aka für alle Spezies eine Überarbeitugn erfolgen... Was sich natürlich u.U. auch auf das Regelkapitel auswirken könnte und noch mehr Arbeit nach sich zögen...  :think:

Btw, bei manchen Spezies hatte ich gewisse Vorbilder als Inspiration im Kopf, vielleicht errät ja jemand, an wen ich bei den Kat'ol gedacht habe. 8]

Hier ein paar Ideen zu den Cothan. [...]

Auch hier sind definitiv ein paar interessante Ideen dabei. Allerdings ist Lamesa III keine Wüstenwelt, falls du damit die Landmasse meinst. Eine "Wasserwüste" ist der Planet schon eher, wobei die Meer in großen Teilen relativ flach ausfallen. Die "Landmassen" bestehen im Wesentlichen aus Atollen und kleinen Insel(gruppe)n und die höchsten Erhebungen an Land sind entsprechende Vulkankegel. Das Klima ist (sub)tropisch.

Kurze Anmerkung zu den KIs.
Ich fände es cool, wenn man eine KI wie EDI oder Andromeda spielen kann, die quasi der (Mutter-)Schiffscomputer ist, aber auch eine physische Form hat. Sollten die Regeln ja prinzipiell hergeben, müsste man nur mal schauen, was die KI dann so mit dem Schiff machen kann (Aufgabenverteilung) und ob mit den vorhandenen Skills alles abgedeckt ist (die KI kann Skills wie menschliche Crew einsetzen, ob sie an der Konsole sitzt oder in der Konsole ist, spielt dabei regelmechanisch ja keine Rolle).

Ich habe bei den KIs die spielbaren KIs bewusst auf KIs in Androidenkörper beschränkt, um sie regelmechanisch praktisch wie biologische Spezies behandeln zu können. Deine Idee ließe sich aber grundsätzlich relativ leicht aus der "JCN-9000 Serie" (S.292) ableiten. Ich würde das als Hausregeln vermutlich zulassen, aber als offizielle Regelung bringt es in meinen Augen auch protentielle Probleme mit sich, aber vielleicht bin ich da übervorsichtig. :think:

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #623 am: 10.07.2026 | 21:58 »
Minoer sind im Grunde schon ein Ausreißer nach oben hin, ähnlich wie Trolle bei Shadowrun. Alle anderen Spezies im Basis-Handbuch bewegen sich unterhalb von 2 Metern Körpergröße. Und sie sind zudem eine Spezies, die tendenziell eher am Rande vorkommt.
Können Minoer dann, wenn sie eher selten sind, überhaupt die meiste Ausrüstung sinnvoll benutzen?
Die passen in keine normalen Stühle/Pilotensitze, passen in keine normalen Exos/Rüstungen, passen in keine normalen Fahrzeuge, kommen gerade so durch normale Türen, etc. und wiegen dazu noch ne Viertel Tonne, was für die meisten Möbel ein echtes Problem sein dürfte...

Ich bin mir nicht sicher, ob "Kollektiv" die Mechas passend beschreibt. Einerseits handelt es sich um eine einzige KI (ähnlich wie Skynet), die theoretisch in jeder Mecha-Drohne steckt, andererseits agieren die Drohnen in gewissem Rahmen autonom, weil es selbst für ein KI unmöglich ist, hunderte Drohnen gleichzeitig aktiv zu lenken. In diesem Punkt sind sie mehr wie Borg und die KI vergleichbar zu Borg Queen.
Vielleicht haben sie ja auch BrainMechas/Relaiskreaturen, die den lokalen Drohnenclustern bei der Koordination helfen.

Ich sag mal so, wenn ich mich zu so einer Überarbeitung entschließen sollte, dann sollte es sich wirklich lohnen aka für alle Spezies eine Überarbeitugn erfolgen... Was sich natürlich u.U. auch auf das Regelkapitel auswirken könnte und noch mehr Arbeit nach sich zögen...  :think:
Ich geh die gerade alle nacheinander durch, bin grade bei den Jodun, für die Cooraalie und D'Oriter hab ich auch schon Ideen. Ich sammle erstmal nur Ideen/Schnipsel, falls gewünscht kann ich das später auch standardisieren (wobei man dann auch erstmal über den Aufbau eines Spezieseintrags reden sollte, also eine Blaupause erstellen, damit die zumindest grob ähnlich im Aufbau sind und keine größeren Informationslücken entstehen).

Auch hier sind definitiv ein paar interessante Ideen dabei. Allerdings ist Lamesa III keine Wüstenwelt, falls du damit die Landmasse meinst. Eine "Wasserwüste" ist der Planet schon eher, wobei die Meer in großen Teilen relativ flach ausfallen. Die "Landmassen" bestehen im Wesentlichen aus Atollen und kleinen Insel(gruppe)n und die höchsten Erhebungen an Land sind entsprechende Vulkankegel. Das Klima ist (sub)tropisch.
Ich weiß, dass Lamesa III keine Wüstenwelt ist, steht ja im Eintrag. Ich ging von was in Richtung Karibik/Südamerika/Ozeanien aus (viele Pflanzen und Tiere, die Inselspringer sind, also entweder (zumindest in Teilen bzw. Samen/Früchten/Eiern) schwimmen oder fliegen können).
Das mit der Wüstenwelt bezog sich auf Kolonien auf anderen Planeten. Ist ja nicht jeder Planet eine Wasserwelt.

Lamesa III dürfte übrigens prädestiniert sein für so Kuriositäten wie Flische, der Sprung vom Wasser direkt in die Luft bietet sich hier ja geradezu an.
Wobei das je nach Inseldichte auch für Landlebewesen keine schlechte Option sein dürfte - das Problem bei uns ist ja meist, dass man wenn man vom Atoll weggeweht wird, schlechte Chancen hat auf einem anderen zu landen, weil die so elendsweit voneinander entfernt sind. Auf Lamesa III könnte das ganz anders aussehen.

Ich habe bei den KIs die spielbaren KIs bewusst auf KIs in Androidenkörper beschränkt, um sie regelmechanisch praktisch wie biologische Spezies behandeln zu können. Deine Idee ließe sich aber grundsätzlich relativ leicht aus der "JCN-9000 Serie" (S.292) ableiten. Ich würde das als Hausregeln vermutlich zulassen, aber als offizielle Regelung bringt es in meinen Augen auch protentielle Probleme mit sich, aber vielleicht bin ich da übervorsichtig. :think:
Ich bin mir sicher die Idee wird (v.a. dank Mass Effect, Andromeda Ascendant ist ja eher Nische) ziemlich regelmäßig in Spielergruppen auftreten.
« Letzte Änderung: 11.07.2026 | 12:06 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #624 am: 11.07.2026 | 18:35 »
Können Minoer dann, wenn sie eher selten sind, überhaupt die meiste Ausrüstung sinnvoll benutzen?
Die passen in keine normalen Stühle/Pilotensitze, passen in keine normalen Exos/Rüstungen, passen in keine normalen Fahrzeuge, kommen gerade so durch normale Türen, etc. und wiegen dazu noch ne Viertel Tonne, was für die meisten Möbel ein echtes Problem sein dürfte...

Alles richtig, aber ich würde das primär rollenspielerisch darstellen und ggf. schlicht über das Vor-/Nachteile System regeln, wenn es in einer Szene regelrelavant wird. :think:

Zitat
Vielleicht haben sie ja auch BrainMechas/Relaiskreaturen, die den lokalen Drohnenclustern bei der Koordination helfen.

Naja, überall wo ein ComSat Netz vorhanden ist, sind die Mecha Einheiten in Echtzeit vernetzt. Aber ohne eine gewisse Teilautonomie wird es natürlich trotzdem kaum funktionieren...

Wenn man sich das Mecha Bewusstsein als Betriebssystem vorstellt, läuft auf jeder Drohne eine exakt identische Kopie. Damit kann jede Drohne autonom agieren. Gleichzeitig werden alle Daten über eine Cloud auf jedem Gerät synchron gehalten. - Es geht also über bspw. zwei Handys hinaus, die nur synchronisiert werden, ansonsten aber eigenständig sind. Es ist vergleichbar damit, einen PC einzurichten, die Festplatten dann 10x zu klonen und damit 10 neue PCs auszustatten - und dann alle neuen Daten in einer gemeinsamen Cloud zu speichern.

Zitat
Ich geh die gerade alle nacheinander durch, bin grade bei den Jodun, für die Cooraalie und D'Oriter hab ich auch schon Ideen. Ich sammle erstmal nur Ideen/Schnipsel, falls gewünscht kann ich das später auch standardisieren (wobei man dann auch erstmal über den Aufbau eines Spezieseintrags reden sollte, also eine Blaupause erstellen, damit die zumindest grob ähnlich im Aufbau sind und keine größeren Informationslücken entstehen).

Vermutlich wird es am besten funktionieren, wenn du einfach mal deine Ideen aufschreibst und ich mir das durchlese. Ich denke, am Ende läuft es eh auf eine Fusion von Ideen hinaus, die dann in Reinform geschrieben werden müssen.

Zitat
Ich weiß, dass Lamesa III keine Wüstenwelt ist, steht ja im Eintrag. Ich ging von was in Richtung Karibik/Südamerika/Ozeanien aus (viele Pflanzen und Tiere, die Inselspringer sind, also entweder (zumindest in Teilen bzw. Samen/Früchten/Eiern) schwimmen oder fliegen können).

Ja, das Karibik Bild trifft es gut. - Oder auch Polynesien.

Zitat
Das mit der Wüstenwelt bezog sich auf Kolonien auf anderen Planeten. Ist ja nicht jeder Planet eine Wasserwelt.

Ah, verstanden. :)

Zitat
Lamesa III dürfte übrigens prädestiniert sein für so Kuriositäten wie Flische, der Sprung vom Wasser direkt in die Luft bietet sich hier ja geradezu an.
Wobei das je nach Inseldichte auch für Landlebewesen keine schlechte Option sein dürfte - das Problem bei uns ist ja meist, dass man wenn man vom Atoll weggeweht wird, schlechte Chancen hat auf einem anderen zu landen, weil die so elendsweit voneinander entfernt sind. Auf Lamesa III könnte das ganz anders aussehen.

Auch ein interessanter Gedanke. :think:

Zitat
Ich bin mir sicher die Idee wird (v.a. dank Mass Effect, Andromeda Ascendant ist ja eher Nische) ziemlich regelmäßig in Spielergruppen auftreten.

Das Problem ist das Spielgleichgewicht. Eine KI in einem Andriodenkörper kann ich exakt wie einen biologischen Spielercharakter behandeln. Er wird mit Charakterpunkten generiert und verbessert seine Spielwerte damit. Was mache ich aber, wenn die KI zwischen verschiedenen Körper wechselt? Ich brauche spontan mal extreme Kraft? Kein Problem, wenn mein humanoider Körper nur Stärke 2 hat, ich transferiere mich mal eben in den Battlemech da drüben. - Okay, es ist erst mal nicht viel anders, als würde eine biologischer Pilot in den Mech einsteigen, aber es fühlt sich irgendwie nach Umgehen der Regeln an, die allen Spielern eine faire und gleiche Spielwiese garantieren. :think:

Natürlich biete das Match System andererseits auch Optionen, so was zu regeln: Eine KI ist an einen festen physikalsischen Prozessor gebunden und kann sich nur in einem längeren Adaptionsprozess ((10-Karmawert) Tage?) dauerhaft in einer neuen Umgebung einrichten. - Es ist aber möglich, für einen Zeitraum von mehreren Stunden das Bewusstsein zeitweise in ein anderes Gerät zu verlagern. Dabei entspricht die maximale Anzahl von Stunden dem Karmawert der KI. Je nach Situation muss sich die KI in das neue Gefährt hacken oder kann einfach in ein darauf vorbereitetes Gerät wechseln. Grundsätzlich dauert der Transfer selbst (10-Karmawert) Kampfrunden, sollte die Zeit in der laufenden Szene relevant sein.