Autor Thema: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel  (Gelesen 93136 mal)

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Offline Galatea

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #650 am: Gestern um 16:46 »
Ich fang irgendwie an, die Kerlchen zu mögen... :think:
Ich glaube ich hab einen passenden Hintergrund für die gefunden.
Ganz grobe Inspirationsquellen: Jawas, Vree, Starfleet*.

(*Starfleet im Sinne von "die Daniel-Düsentrieb-Fraktion des ST-Settings, die anscheinend einzige Fraktion der ständig diese "Tech-Upsies" passieren, weil Starfleet ihre Schiffe mit völlig irrsinniger experimenteller Cutting Edge Tech vollstopft, die nicht mal von ihren Erbauern selbst wirklich verstanden wird, geschweige denn von ihren Anwendern")
« Letzte Änderung: Gestern um 16:57 von Galatea »
We should respect all forms of consciousness. The body is just a vessel, a mere hull.

Offline Doc-Byte

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #651 am: Gestern um 18:42 »
Verdammt, die sind irgendwie cool... :o


Offline gilborn

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #652 am: Gestern um 21:36 »
Geht ganz schön ab hier...  :d

Ich wollte nur mal kurz zwischenmelden: Die "Ermittlungen auf Coober Pedy" sind soweit Korrekturgelesen.
Wenn ich es dir rüber schicken soll, gib Bescheid, ansonsten würde ich einfach weiter mache...

Kommt jetzt der Bereich den ihr hier gerade bearbeitet? (Nämlich: "Plotaufhänger für den Nu Texas Sektor")

Offline Doc-Byte

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #653 am: Heute um 01:22 »
Es geht weniger darum, den "typischen" KI-Charakter zu beschreiben, sondern mehr dem Spieler etwas an die Hand zu geben, mit dem er seinen Charakter ausarbeiten kann.
Zimmereinrichtung ist da sicher bei vielen Spezies ein guter Anfangspunkt (die Corallee haben da einen Absatz zu), ebenso wie Essensgewohnheiten (fällt bei den KIs weg) - im Fall von KI-Charakteren/Androiden, für die der Großteil der üblichen Zimmereinrichtung einfach wenig funktionalen Sinn hat, ganz besonders.

Hm, ich lasse mir das mal durch den Kopf gehen. :think: :)

Zitat
Augs und...?

Frag mal den User @Boba Fett... ;)

Die Mendel sind übrigens ein schönes Beispiel für einen Teil des Settings, wo ich zuerst so ein "Kriegevolk" haben wollte, mir dann eine Originstory überlegt habe und dann feststellte, dass sie perfekt eine gewisse Lücke in der Hintergrundgeschichte geschlossen habe, weil ihr Konflikt mit dem frisch gegründeten Sternenbund die ursprünglich verfeindeten und immer noch misstauischen Spezies der Kernwelten zuammengeschmiedet hat. Getreu dem Motto: "Nichts verbindet so sehr, wie ein gemeinsammer Feind." 8]

Zitat
Wie gesagt, mir geht es weniger um den Sinn/Platz der Spezies im Setting, als darum dem Spieler/in etwas an die Hand zu geben, mit dem er/sie sich in den Charakter einfinden kann. Da ist "es ist wenig über sie bekannt und sie sind geheimnisvoll" halt nicht sehr hilfreich.
Prinzipiell könnte man das Problem "lösen" indem man eine ausführlichere Beschreibung der wenigen Nanduri gibt, die außerhalb ihres eigenen Reichen leben (die können ja durchaus etwas anders drauf sein) und dann sagt, dass selbst die nicht wirklich wissen, was in ihrer Heimat passiert und kulturell wenig Verbindung dorthin haben (ein wenig wie bei den Jodun, nur dass es im Fall der Nanduri halt kein Distanzproblem, sondern ein Kontaktverweigerungsproblem, ist).

Hm, vielleicht tatsächlich eine kleine Nanduri Kolonie im Nu Texas Sektor, die immerhin nicht ganz so isolatorisch ist? :think:

Zitat
Damit blieben die Schleimies (Morphos) als einzige wirklich nicht-humanoide Spezies übrig.

Eine Idee zur "Schleim Spezies":

Es "fehlt" theoretisch noch so eine Art Borg Spezies im Star Reeves Universum. Statt aus Mikroorganismen könnten diese Wesen einen Körper aus Nanomaschienen besitzen, der gewisse Fähigkeiten ähnlich eines T-1000s aufweist. Diese Spezies hat vor geraumer Zeit ihre Heimatwelt verloren, zuvor aber einen Weg gefunden, das Bewusstsein von Personen in einen Computer zu übertragen. Um die gesamte Bevölkerung evakuieren zu können, wurden die Bewustseine in Nanomaschinen übertragen, die weitaus weniger Transportkapazität als biologische Körper benötigen. Diese Nanomaschinen könnten evtl. sogar die Schiffe selbst gebildet haben... Jedenfalls fand man später neue Heimaten und dort hatte man die Ruhe, eigene Körper für jedes (noch übrige) Bewustsein aus Nanomaschinen zu bauen. Da diese Spezis nicht mehr in der Lafge war, Nachkommen zu haben, ging man mit der Zeit dazu über, Angehörige andere Spezis in die Gesellschaft zu untegrieren, indem man deren Bewusstseine in künstliche Körper übertrug. - Ob das immer freiwillig passiert(e) sei mal dahingestellt... >;D



@Doc: Okay, die T'siss haben zwar Überschneidungen, gehen für mein Gefühl aber in eine ausreichend andere Richtung.

Klingt beruhigend. :d

Zitat
Mal jetzt vom Konzept der Mechas her gedacht: Nehmen wir die vorausgegangenen Überlegungen mal als gegeben an (ursprünglicher Hintergrund = Dienerroboter einer frühen menschlichen Arche, Evolution zu einem KI-Schwarm mit originären Charaktermerkmalen, bestimmte Drohnen erfüllen spezifische Funktionen), dann können wir uns jetzt kurz mit ihrer Motivation näher befassen. Daraus folgt die Ableitung ihrer Ziele und Methoden - und, wie man sie aufhalten kann.

Als Kernmotivation würde ich, wie bei biologischen Spezies das Motiv "Überleben" annehmen. Hier aber bezogen auf die gewonnene Bewusstseinsebene als KI-Schwarm. Eine Drohne ist entbehrlich, solange ihre Daten im Schwarm synchronisiert wurden. Auf der anderen Seite gibt es eine Loyalität zu biologischen Spezies, aus der ursprünglichen Programmierung resultierend. Das heißt: Grundsätzlich müssen biologische Spezies nicht eliminiert werden. Um die eigene Existenz zu sichern, kann es erforderlich sein, die anderen zu kontrollieren. Am besten mit einem idealen Leben, damit es keinen Grund gibt aufzumucken. Das paradiesische Jenseits als Köder und Verheißung für biologische Verbündete sozusagen. Und wenn man doch ein Individuum aus Sicherheitsgründen eliminieren muss, gibt sich das Kollektiv große Mühe, einen Schatten dieses Individuums zu sichern und so zumindest etwas vom "ewigen" Leben zu teilen. Das macht diesen Gegner zu einem sehr effektiven und sehr effizienten Gegner, dem es aber an Entschlossenheit fehlt, gewisse Grenzen zu überschreiten. Manche Verbündeten müssen dabei nicht mal so zögerlich sein (was ein Grund sein kann, gelegentlich auf diese zurückzugreifen: wenn Biologische sich töten, lastet das erst einmal nicht auf dem Kollektiv). Um sie zu bezwingen, kann man sie nun immer noch, wie bisher auf ihrem Planeten zusammentreiben, darüber hinaus eine KI-Superwaffe gegen sie entwickeln oder mit ihnen verhandeln und einen Pakt schließen.

Das ist ein kurzer Abriss meiner Idee für diese Spezies. Was davon klingt für dich gut? Wo tust du dir schwer (, wenn überhaupt)?

Hm, ich verarbeite das gerade gedanklich und habe den echt bösen Gedanken, dass hier eine ganz, ganz fiese Allianz zwischen Mechas und meiner oben skizzierten "Nanokörper-Spezies" denkbar wäre. >;D

Wobei der Twist wäre, dass beide Spezies sich selbst gar nicht als "böse" sehen und tatsächlich (zumindest überwiegend) eigentlich positive oder zumindest nachvollziehbarer Absichten haben.

Ich glaube ich hab einen passenden Hintergrund für die gefunden. [...]

Schieß los! 8]

Ich wollte nur mal kurz zwischenmelden: Die "Ermittlungen auf Coober Pedy" sind soweit Korrekturgelesen.
Wenn ich es dir rüber schicken soll, gib Bescheid, ansonsten würde ich einfach weiter mache...

Was ich habe, habe ich. Ich weiß nicht, ob ich zeitnah dazu komme, es durchzugehen, aber dein Feedback zu der Einführungsepisode interessiert mich tatsächlich sehr und @pharyon als quasi Co-Autor vielleicht ja auch?

Zitat
Kommt jetzt der Bereich den ihr hier gerade bearbeitet? (Nämlich: "Plotaufhänger für den Nu Texas Sektor")

Nein noch nicht. Ich arbeite mit @pharyon an der Kampage. Das ist der letzte Abschnitt im SL Kapitel noch hinte den Zufallstabellen. Und mit @Galatea feile ich gerade ein wenig an den Spezies im Star Reeves Setting herum. Wir erwägen aktuell, drei neue Spezies zu ergänzen bzw. überlege ich fast schon nur noch, in welchem Rahmen ich die aufgreifen könnte. ;D


Offline Galatea

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #654 am: Heute um 13:03 »
Hm, vielleicht tatsächlich eine kleine Nanduri Kolonie im Nu Texas Sektor, die immerhin nicht ganz so isolatorisch ist? :think:
Wäre eine Option. Halt irgendwas, anhand dessen man den Spielys ein Gefühl geben kann, wie sich diese Spezies "anfühlt".
Weil "niemand hat eine Ahnung wie die Spezies sich im praktischen alltäglichen Umgang verhält, viel Glück dabei das auszuknobeln lieber Spieler" ist halt suboptimal.


Eine Idee zur "Schleim Spezies":

Es "fehlt" theoretisch noch so eine Art Borg Spezies im Star Reeves Universum. Statt aus Mikroorganismen könnten diese Wesen einen Körper aus Nanomaschienen besitzen, der gewisse Fähigkeiten ähnlich eines T-1000s aufweist. Diese Spezies hat vor geraumer Zeit ihre Heimatwelt verloren, zuvor aber einen Weg gefunden, das Bewusstsein von Personen in einen Computer zu übertragen. Um die gesamte Bevölkerung evakuieren zu können, wurden die Bewustseine in Nanomaschinen übertragen, die weitaus weniger Transportkapazität als biologische Körper benötigen. Diese Nanomaschinen könnten evtl. sogar die Schiffe selbst gebildet haben... Jedenfalls fand man später neue Heimaten und dort hatte man die Ruhe, eigene Körper für jedes (noch übrige) Bewustsein aus Nanomaschinen zu bauen. Da diese Spezis nicht mehr in der Lafge war, Nachkommen zu haben, ging man mit der Zeit dazu über, Angehörige andere Spezis in die Gesellschaft zu untegrieren, indem man deren Bewusstseine in künstliche Körper übertrug. - Ob das immer freiwillig passiert(e) sei mal dahingestellt... >;D
Hm, bin mir da etwas unsicher. Hatte eigentlich schon eher in eine biologische oder Biotech-Richtung gedacht (auch weil es die körperliche Wandlungsfähigkeit zumindest ein bisschen einschränkt), kombiniert mit einer neugierigen moralisch ambigen "Forscherpersönlichkeit" und der tiefen Motivation mehr über sich selbst und andere Spezies/das Leben allgemein herauszufinden (was auch eher ähm... unschöne Szenarien beinhalten kann. "Ja, wir haben fünf tote Jodun von einem 'lokalen Geschäftsmann' gekauft, um sie zu untersuchen, wo ist das Problem, Sheriff?").

Wobei ich prinzipiell auch kein Problem sehe beide Konzepte in das Setting zu packen. Die dürften mehr als unterschiedlich genug sein (bei den Menschen und den Nanduri beschwert sich ja auch niemand darüber, dass die praktisch diesselbe Spezies sind), vielleicht ideologisch sogar die exakten Gegenpole, trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten.

Das Problem sehe ich hier eher an einer anderen Stelle. Grey Goo, vor allem mit einer solchen Absorptionsfähigkeit ist halt echt scheiße gefährlich, und da reden wir von Galactic Doomsday Threat Level - das geht schon ganz steil in Richtung Bedrohungsgrad Stargate-Replikatoren.
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