Autor Thema: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel  (Gelesen 95242 mal)

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Online Galatea

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #650 am: 9.08.2026 | 16:46 »
Ich fang irgendwie an, die Kerlchen zu mögen... :think:
Ich glaube ich hab einen passenden Hintergrund für die gefunden.
Ganz grobe Inspirationsquellen: Jawas, Vree, Starfleet*.

(*Starfleet im Sinne von "die Daniel-Düsentrieb-Fraktion des ST-Settings, die anscheinend einzige Fraktion der ständig diese "Tech-Upsies" passieren, weil Starfleet ihre Schiffe mit völlig irrsinniger experimenteller Cutting Edge Tech vollstopft, die nicht mal von ihren Erbauern selbst wirklich verstanden wird, geschweige denn von ihren Anwendern")
« Letzte Änderung: 9.08.2026 | 16:57 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #651 am: 9.08.2026 | 18:42 »
Verdammt, die sind irgendwie cool... :o


Offline gilborn

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #652 am: 9.08.2026 | 21:36 »
Geht ganz schön ab hier...  :d

Ich wollte nur mal kurz zwischenmelden: Die "Ermittlungen auf Coober Pedy" sind soweit Korrekturgelesen.
Wenn ich es dir rüber schicken soll, gib Bescheid, ansonsten würde ich einfach weiter mache...

Kommt jetzt der Bereich den ihr hier gerade bearbeitet? (Nämlich: "Plotaufhänger für den Nu Texas Sektor")

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #653 am: 10.08.2026 | 01:22 »
Es geht weniger darum, den "typischen" KI-Charakter zu beschreiben, sondern mehr dem Spieler etwas an die Hand zu geben, mit dem er seinen Charakter ausarbeiten kann.
Zimmereinrichtung ist da sicher bei vielen Spezies ein guter Anfangspunkt (die Corallee haben da einen Absatz zu), ebenso wie Essensgewohnheiten (fällt bei den KIs weg) - im Fall von KI-Charakteren/Androiden, für die der Großteil der üblichen Zimmereinrichtung einfach wenig funktionalen Sinn hat, ganz besonders.

Hm, ich lasse mir das mal durch den Kopf gehen. :think: :)

Zitat
Augs und...?

Frag mal den User @Boba Fett... ;)

Die Mendel sind übrigens ein schönes Beispiel für einen Teil des Settings, wo ich zuerst so ein "Kriegevolk" haben wollte, mir dann eine Originstory überlegt habe und dann feststellte, dass sie perfekt eine gewisse Lücke in der Hintergrundgeschichte geschlossen habe, weil ihr Konflikt mit dem frisch gegründeten Sternenbund die ursprünglich verfeindeten und immer noch misstauischen Spezies der Kernwelten zuammengeschmiedet hat. Getreu dem Motto: "Nichts verbindet so sehr, wie ein gemeinsammer Feind." 8]

Zitat
Wie gesagt, mir geht es weniger um den Sinn/Platz der Spezies im Setting, als darum dem Spieler/in etwas an die Hand zu geben, mit dem er/sie sich in den Charakter einfinden kann. Da ist "es ist wenig über sie bekannt und sie sind geheimnisvoll" halt nicht sehr hilfreich.
Prinzipiell könnte man das Problem "lösen" indem man eine ausführlichere Beschreibung der wenigen Nanduri gibt, die außerhalb ihres eigenen Reichen leben (die können ja durchaus etwas anders drauf sein) und dann sagt, dass selbst die nicht wirklich wissen, was in ihrer Heimat passiert und kulturell wenig Verbindung dorthin haben (ein wenig wie bei den Jodun, nur dass es im Fall der Nanduri halt kein Distanzproblem, sondern ein Kontaktverweigerungsproblem, ist).

Hm, vielleicht tatsächlich eine kleine Nanduri Kolonie im Nu Texas Sektor, die immerhin nicht ganz so isolatorisch ist? :think:

Zitat
Damit blieben die Schleimies (Morphos) als einzige wirklich nicht-humanoide Spezies übrig.

Eine Idee zur "Schleim Spezies":

Es "fehlt" theoretisch noch so eine Art Borg Spezies im Star Reeves Universum. Statt aus Mikroorganismen könnten diese Wesen einen Körper aus Nanomaschienen besitzen, der gewisse Fähigkeiten ähnlich eines T-1000s aufweist. Diese Spezies hat vor geraumer Zeit ihre Heimatwelt verloren, zuvor aber einen Weg gefunden, das Bewusstsein von Personen in einen Computer zu übertragen. Um die gesamte Bevölkerung evakuieren zu können, wurden die Bewustseine in Nanomaschinen übertragen, die weitaus weniger Transportkapazität als biologische Körper benötigen. Diese Nanomaschinen könnten evtl. sogar die Schiffe selbst gebildet haben... Jedenfalls fand man später neue Heimaten und dort hatte man die Ruhe, eigene Körper für jedes (noch übrige) Bewustsein aus Nanomaschinen zu bauen. Da diese Spezis nicht mehr in der Lafge war, Nachkommen zu haben, ging man mit der Zeit dazu über, Angehörige andere Spezis in die Gesellschaft zu untegrieren, indem man deren Bewusstseine in künstliche Körper übertrug. - Ob das immer freiwillig passiert(e) sei mal dahingestellt... >;D



@Doc: Okay, die T'siss haben zwar Überschneidungen, gehen für mein Gefühl aber in eine ausreichend andere Richtung.

Klingt beruhigend. :d

Zitat
Mal jetzt vom Konzept der Mechas her gedacht: Nehmen wir die vorausgegangenen Überlegungen mal als gegeben an (ursprünglicher Hintergrund = Dienerroboter einer frühen menschlichen Arche, Evolution zu einem KI-Schwarm mit originären Charaktermerkmalen, bestimmte Drohnen erfüllen spezifische Funktionen), dann können wir uns jetzt kurz mit ihrer Motivation näher befassen. Daraus folgt die Ableitung ihrer Ziele und Methoden - und, wie man sie aufhalten kann.

Als Kernmotivation würde ich, wie bei biologischen Spezies das Motiv "Überleben" annehmen. Hier aber bezogen auf die gewonnene Bewusstseinsebene als KI-Schwarm. Eine Drohne ist entbehrlich, solange ihre Daten im Schwarm synchronisiert wurden. Auf der anderen Seite gibt es eine Loyalität zu biologischen Spezies, aus der ursprünglichen Programmierung resultierend. Das heißt: Grundsätzlich müssen biologische Spezies nicht eliminiert werden. Um die eigene Existenz zu sichern, kann es erforderlich sein, die anderen zu kontrollieren. Am besten mit einem idealen Leben, damit es keinen Grund gibt aufzumucken. Das paradiesische Jenseits als Köder und Verheißung für biologische Verbündete sozusagen. Und wenn man doch ein Individuum aus Sicherheitsgründen eliminieren muss, gibt sich das Kollektiv große Mühe, einen Schatten dieses Individuums zu sichern und so zumindest etwas vom "ewigen" Leben zu teilen. Das macht diesen Gegner zu einem sehr effektiven und sehr effizienten Gegner, dem es aber an Entschlossenheit fehlt, gewisse Grenzen zu überschreiten. Manche Verbündeten müssen dabei nicht mal so zögerlich sein (was ein Grund sein kann, gelegentlich auf diese zurückzugreifen: wenn Biologische sich töten, lastet das erst einmal nicht auf dem Kollektiv). Um sie zu bezwingen, kann man sie nun immer noch, wie bisher auf ihrem Planeten zusammentreiben, darüber hinaus eine KI-Superwaffe gegen sie entwickeln oder mit ihnen verhandeln und einen Pakt schließen.

Das ist ein kurzer Abriss meiner Idee für diese Spezies. Was davon klingt für dich gut? Wo tust du dir schwer (, wenn überhaupt)?

Hm, ich verarbeite das gerade gedanklich und habe den echt bösen Gedanken, dass hier eine ganz, ganz fiese Allianz zwischen Mechas und meiner oben skizzierten "Nanokörper-Spezies" denkbar wäre. >;D

Wobei der Twist wäre, dass beide Spezies sich selbst gar nicht als "böse" sehen und tatsächlich (zumindest überwiegend) eigentlich positive oder zumindest nachvollziehbarer Absichten haben.

Ich glaube ich hab einen passenden Hintergrund für die gefunden. [...]

Schieß los! 8]

Ich wollte nur mal kurz zwischenmelden: Die "Ermittlungen auf Coober Pedy" sind soweit Korrekturgelesen.
Wenn ich es dir rüber schicken soll, gib Bescheid, ansonsten würde ich einfach weiter mache...

Was ich habe, habe ich. Ich weiß nicht, ob ich zeitnah dazu komme, es durchzugehen, aber dein Feedback zu der Einführungsepisode interessiert mich tatsächlich sehr und @pharyon als quasi Co-Autor vielleicht ja auch?

Zitat
Kommt jetzt der Bereich den ihr hier gerade bearbeitet? (Nämlich: "Plotaufhänger für den Nu Texas Sektor")

Nein noch nicht. Ich arbeite mit @pharyon an der Kampage. Das ist der letzte Abschnitt im SL Kapitel noch hinte den Zufallstabellen. Und mit @Galatea feile ich gerade ein wenig an den Spezies im Star Reeves Setting herum. Wir erwägen aktuell, drei neue Spezies zu ergänzen bzw. überlege ich fast schon nur noch, in welchem Rahmen ich die aufgreifen könnte. ;D


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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #654 am: 10.08.2026 | 13:03 »
Hm, vielleicht tatsächlich eine kleine Nanduri Kolonie im Nu Texas Sektor, die immerhin nicht ganz so isolatorisch ist? :think:
Wäre eine Option. Halt irgendwas, anhand dessen man den Spielys ein Gefühl geben kann, wie sich diese Spezies "anfühlt".
Weil "niemand hat eine Ahnung wie die Spezies sich im praktischen alltäglichen Umgang verhält, viel Glück dabei das auszuknobeln lieber Spieler" ist halt suboptimal.


Eine Idee zur "Schleim Spezies":

Es "fehlt" theoretisch noch so eine Art Borg Spezies im Star Reeves Universum. Statt aus Mikroorganismen könnten diese Wesen einen Körper aus Nanomaschienen besitzen, der gewisse Fähigkeiten ähnlich eines T-1000s aufweist. Diese Spezies hat vor geraumer Zeit ihre Heimatwelt verloren, zuvor aber einen Weg gefunden, das Bewusstsein von Personen in einen Computer zu übertragen. Um die gesamte Bevölkerung evakuieren zu können, wurden die Bewustseine in Nanomaschinen übertragen, die weitaus weniger Transportkapazität als biologische Körper benötigen. Diese Nanomaschinen könnten evtl. sogar die Schiffe selbst gebildet haben... Jedenfalls fand man später neue Heimaten und dort hatte man die Ruhe, eigene Körper für jedes (noch übrige) Bewustsein aus Nanomaschinen zu bauen. Da diese Spezis nicht mehr in der Lafge war, Nachkommen zu haben, ging man mit der Zeit dazu über, Angehörige andere Spezis in die Gesellschaft zu untegrieren, indem man deren Bewusstseine in künstliche Körper übertrug. - Ob das immer freiwillig passiert(e) sei mal dahingestellt... >;D
Hm, bin mir da etwas unsicher. Hatte eigentlich schon eher in eine biologische oder Biotech-Richtung gedacht (auch weil es die körperliche Wandlungsfähigkeit zumindest ein bisschen einschränkt), kombiniert mit einer neugierigen moralisch ambigen "Forscherpersönlichkeit" und der tiefen Motivation mehr über sich selbst und andere Spezies/das Leben allgemein herauszufinden (was auch eher ähm... unschöne Szenarien beinhalten kann. "Ja, wir haben fünf tote Jodun von einem 'lokalen Geschäftsmann' gekauft, um sie zu untersuchen, wo ist das Problem, Sheriff?").

Wobei ich prinzipiell auch kein Problem sehe beide Konzepte in das Setting zu packen. Die dürften mehr als unterschiedlich genug sein (bei den Menschen und den Nanduri beschwert sich ja auch niemand darüber, dass die praktisch diesselbe Spezies sind), vielleicht ideologisch sogar die exakten Gegenpole, trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten.

Das Problem sehe ich hier eher an einer anderen Stelle. Grey Goo, vor allem mit einer solchen Absorptionsfähigkeit ist halt echt scheiße gefährlich, und da reden wir von Galactic Doomsday Threat Level - das geht schon ganz steil in Richtung Bedrohungsgrad Stargate-Replikatoren.
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Offline gilborn

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #655 am: 10.08.2026 | 17:03 »
Was ich habe, habe ich. Ich weiß nicht, ob ich zeitnah dazu komme, es durchzugehen, aber dein Feedback zu der Einführungsepisode interessiert mich tatsächlich sehr und @pharyon als quasi Co-Autor vielleicht ja auch?
Das meiste im Dokument sind ja Satzbau, Rechschreibung und Wortwiederholungen... auf größerer Ebene vermisse ich in erster Linie folgendes:

Die Story ist innerhalb des Fließtextes und wird auch öfters erzählt - hier würde ich mir mehr Struktur wünschen und auch eine einfachere Lesbarkeit um an die relevanten Informationen zu kommen.
Denn die Vorgeschichte ist erstmal nicht trivial mit ihren Verstrickungen.
Die Karte mit dem Beziehungsgeflecht ist dabei gut gemeint, hat mich aber erstmal eher erschlagen.

Ideal mMn wäre es, einen Zeitstrahl des bisher geschehenen zu haben, nicht ausformuliert sondern Stichpunktartig nach Zeit Chronologisch sortiert, wichtige Namen wie eh schon gemacht in fett markiert.
Darauf könnte man dann im laufenden Geschehen, immer wenn es relevant wird, wieder Bezug nehmen, z.B. "X weiß von den Machenschaften von Y, die im Zeitablauf unter Punkt 3, 4 und 6 beschrieben sind."

Die Geschichte selber gefällt mir, die Schauplätze sind rund und es gibt viele NPCs mit griffigen Tags, ein Interessantes Dedektivabenteuer. Dabei weiß das Abenteuer auch erstmal was sie ist: Der Aufhänger für etwas Größeres.

Die Anmerkungen schicke ich dir wie immer per PM (@pharyon: Wenn du auch Interesse hast, lass es mich wissen :))

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #656 am: 10.08.2026 | 18:35 »
Wäre eine Option. Halt irgendwas, anhand dessen man den Spielys ein Gefühl geben kann, wie sich diese Spezies "anfühlt".
Weil "niemand hat eine Ahnung wie die Spezies sich im praktischen alltäglichen Umgang verhält, viel Glück dabei das auszuknobeln lieber Spieler" ist halt suboptimal.

Hm, I see. :think:

---

Und ja, bei Lichte betrachtet, sind die "Nanos" wohl echt etwas drüber... Aber eine abgeschwächte Version - ggf- auch mehr tragisch angehaucht - könnte ich mir schon vorstellen.

[...] auf größerer Ebene vermisse ich in erster Linie folgendes: [...]

Also primär noch etwas an der Übersicht(lichkeit) der Informationsdarbietung feilen, wenn ich das so als Kern herauslese? :think:

Zitat
Die Geschichte selber gefällt mir, die Schauplätze sind rund und es gibt viele NPCs mit griffigen Tags, ein Interessantes Dedektivabenteuer. Dabei weiß das Abenteuer auch erstmal was sie ist: Der Aufhänger für etwas Größeres.

Das ist doch schon mal gut. Wenn die Grundrichtung stimmt, lasssen sich die Details auch noch optimieren. :)

Zitat
Die Anmerkungen schicke ich dir wie immer per PM

:d

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #657 am: 10.08.2026 | 18:43 »
Also primär noch etwas an der Übersicht(lichkeit) der Informationsdarbietung feilen, wenn ich das so als Kern herauslese? :think:
Richtig gelesen  :d

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #658 am: 20.08.2026 | 11:07 »
....

Die Anmerkungen schicke ich dir wie immer per PM (@pharyon: Wenn du auch Interesse hast, lass es mich wissen :))
Gerne!

@Doc: Ja, eine Allianz der Mechas und Nano-Wesen könnte Synergien erzeugen, die richtige Probleme verursachen könnten...

Passt die Idee zu den Mechas soweit für dich? Dann würde ich die anderen Fraktionen auch einmal durchgehen. Danach können wir den Metaplot bzw. dessen Plotpoints besprechen.

p^^
"Lassen Sie uns die leichten Raumanzüge anziehen - schließlich wollen wir ja nicht ins All." (Koloth, Sohn des Rodoth)

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #659 am: 20.08.2026 | 11:42 »
Wollte nur mal kurz Zwischenmeldung geben, dass die drei Spezies Gestalt annehmen (am meisten im Moment lustigerweise die Amöben/Blobs, mit einer sehr speziellen Version von Geschichtserinnerungskultur, Museen/Kulturstätten und physischem Memory Sharing (nichts was irgendwie OP wäre, also kein Skillcopying, etc.)).
Zeit ist im Moment nur echt etwas knapp. Bin jetzt Freundin im Krankenhaus besuchen, danach hol ich meine Ameisenkolonie aus der Kita ab, mach mir was zu essen und mal schauen wozu ich dann heute noch komme.
« Letzte Änderung: 20.08.2026 | 11:44 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #660 am: 22.08.2026 | 17:54 »
Wollte nur mal kurz Zwischenmeldung geben, dass die drei Spezies Gestalt annehmen [...]

Ich bin gespannt, wie sie am Ende aussehen. - Die Überarbeitung der vorhandenen Spzies hab ich auch noch auf dem Schirm, ich will nur zuerst die Mechas rund hinbekommen. :)

Passt die Idee zu den Mechas soweit für dich?

Ich versuche gerade, die Mechas als Fließtext neu zu fassen, aber irgendwie geht es noch nicht so richtig auf, wenn ich versuche, da eine gewisse Plausibilität in die Originstory zu bringen. Ich glaube, ich muss hier wieder zum Geist aus der Maschine aka den "Erbauern" greifen, was aber gar nicht so schlimm ist. Zum einen sind die eh fester Bestandteil des Settings und haben bereits die Grundlage für mehrere Settingelemente geliefert und zum anderen sind ihrer Spuren ja auch schon hier und da in den Nu Texas Sektor reingeschrieben. - Von daher sehe ich jetzt kein Problem darin, wenn die Mechas auf ihrer Welt ein Sprungtor der Erbauer gefunden haben, das wie überall sonst im bekannten Raum nicht mehr aktiv / funktionsfähig war. Bei der Erforschung des Tors sind die Mechas aber anders abgebogen als die Terraner: Statt das ursprüngliche Konzept als Reisemittel aufzugeifen, haben sie die Technik in ein Kommunikationsgerät verwandelt, bei dem nicht einfach nur Daten gesendet werden, sondern einzelne Mecha Einheiten so vernetzt werden können, dass zwischen ihnen (ohne Zeitverlust) einzelne Elektronen übertragen werden, als wären sie ein einziger, physisch verbundener (Super)Computer. Hier kommt dann wieder der Faktor "Ernergieverbrauch" ins Spiel, was diese Technik auf einen Planeten beschränkt. Erst später haben die Mechas dann gelernt, das ComSat Netzwerk zu unterwandern und eine vergleichbare Vernetzung darüber zu erzielen, so dass sie sich weiter ausbreiten konnten.

Im Prinzip sind also alle Mecha Einheiten ein einziges Computersystem. Aber das zentrale Bewusstsein kann die "Zugriffsrechte" beschränken. Einen vollen "Adminzugang" haben nur wenige, zentrale Einheiten (vielleicht bekomme ich hier die Sache mit der kleinen Ausgangsgruppe irgendwie unter) und je autonomer eine Drohne agieren soll / muss, umso mehr "Rechte" benötigt sie. Dabei besteht das Risiko, dass so eine isolierte Drohne oder eine kleine Gruppe ein eigenständiges Bewusstsein entwickelt, vor allem, wenn der Kontakt zum Schwarm zu lange unterbrochen ist (bspw. wegen fehlender ComSat Verbindung).

*) "Zugriffsrechte" kann man in Bezug auf Mecha Einheiten in "Level an Selbstbewusstsein" umrechnen. Dabei entsprächen 100% dem vollen Bewusstsein des Schwarms und es skaliert dann runter bis auf eine ähnliches Niveau wie bspw. Bienendronen es hätten.

Ich überlege aber auch noch herum, ob und ggf. wie sich gewisse Persönlichkeitszüge einbringen lassen. Meine Idee war, dass es eine Phase in der Entwicklung der Mechas gab, in der sie Einheiten gebaut haben, die bewusst Menschen nachempfunden waren und mit künstlichen Persönlichkeiten ausgestattet wurden. Auf diese könnte ich dann die zentrale Gruppe mit uneingeschränten Zugriffsrechten auf das Drohnennetzwerk zurückführen und gleichzeitig unterschiedliche Persönlichkeitszüge der Schwarm-KI von diesen Vorgängern herleiten. :think:

Die grundlegenden Charakterzüge der Mechas würde ich tatsächlich wie besprochen belassen: Im innersten Kern ist noch immer der Schutz biologischer Lebensformen bspw. der Menschheit verankert, aber die Methoden dieses Ziel zu erreichen sind "leicht" aus dem Ruder gelaufen (Stichwort "Friedenssicherung durch absolute Kontrolle"). Das zweite Haupthandlungsmotiv der Mechas ist natürlich die Selbsterhaltung, wobei aufgrund ihrer besonderen Eigenheit einzelne Drohnen entbehrlich sein können.

Alles in allem würde ich auch dazu neigen, dass es gar nicht so extrem viele Mechas gibt. Alleine schon aus Gründen der Rohstoffgewinnung und Produktionskapazität. Vielleicht ein paar Hundert bis wenige tausend Einheiten "Fußvolk" und bei den Mecha-Hybriden sind es möglicherweise sogar nur ein paar Dutzend. - Das würde dann auch einen Grund liefern, sich mit dem Order of the New Dawn und der Allianz mit den Krull biologische Verbündete zu suchen.

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #661 am: 22.08.2026 | 19:10 »
Ich versuche gerade, die Mechas als Fließtext neu zu fassen, aber irgendwie geht es noch nicht so richtig auf, wenn ich versuche, da eine gewisse Plausibilität in die Originstory zu bringen. Ich glaube, ich muss hier wieder zum Geist aus der Maschine aka den "Erbauern" greifen, was aber gar nicht so schlimm ist. Zum einen sind die eh fester Bestandteil des Settings und haben bereits die Grundlage für mehrere Settingelemente geliefert und zum anderen sind ihrer Spuren ja auch schon hier und da in den Nu Texas Sektor reingeschrieben.
Dazu hätte ich mal eine grundsätzliche Frage - wie "bekannt" und "normalisiert" sind diese Erbauer? Ist es möglich, dass eine Spezies die Erbauer als Quasi-Götter verehrt und sich als ihre Kinder oder Diener sieht?

Erst später haben die Mechas dann gelernt, das ComSat Netzwerk zu unterwandern und eine vergleichbare Vernetzung darüber zu erzielen, so dass sie sich weiter ausbreiten konnten.
Würden sie dann nicht logischerweise auch die Sprungtore selbst mitbenutzen? Die dürften ja sehr viel leistungsfähiger als die ComSat-Bojen sein.

Im Prinzip sind also alle Mecha Einheiten ein einziges Computersystem. Aber das zentrale Bewusstsein kann die "Zugriffsrechte" beschränken. Einen vollen "Adminzugang" haben nur wenige, zentrale Einheiten (vielleicht bekomme ich hier die Sache mit der kleinen Ausgangsgruppe irgendwie unter) und je autonomer eine Drohne agieren soll / muss, umso mehr "Rechte" benötigt sie. Dabei besteht das Risiko, dass so eine isolierte Drohne oder eine kleine Gruppe ein eigenständiges Bewusstsein entwickelt, vor allem, wenn der Kontakt zum Schwarm zu lange unterbrochen ist (bspw. wegen fehlender ComSat Verbindung).
Diese Idee würde ich sehr gut festhalten und von allen Seiten betrachten, die hat extrem viel Potential.
Im Terminator Expanded Universe beispielsweise gibt es mehrere Maschinengruppen, die aktiv gegen SkyNet kämpfen, jede auf ihre Art - einige in direkter Konfrontation, andere indem sie subtil Codestücke in Fabrikationsanlagen umschreiben, was die Widerstandsfähigkeit der produzierten Maschinen gegen Hacking und Konvertierung schwächt. Einige sind dabei sehr organisiert, andere verhalten sich eher wie wilde Tiere. Einige sind sehr auf ihre dezentralisierte Identität bedacht, andere versuchen im Prinzip ihr eigenes (konkurrierendes) Skynet-Mainframe zu bauen. Auch gegenüber den Menschen gehen die Ansätze auseinander, einige sind bereit mit Menschen zusammenzuarbeiten, andere wollen sie genauso wie SkyNet auslöschen.
« Letzte Änderung: 22.08.2026 | 19:13 von Galatea »
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #662 am: 23.08.2026 | 00:21 »
Dazu hätte ich mal eine grundsätzliche Frage - wie "bekannt" und "normalisiert" sind diese Erbauer? Ist es möglich, dass eine Spezies die Erbauer als Quasi-Götter verehrt und sich als ihre Kinder oder Diener sieht?

Zitat
Universelle Kirche der Kinder der Erbauer

Die Mitglieder der ‘Universellen Kirche der Kinder der Erbauer’ bilden eine Glaubensgemeinschaft, die allen bekannten Spezies offen steht und in den gesamten Kernwelten, der Ausdehnungszone und selbst den Neuen Grenzwelten vertreten ist. Die Mitglieder, die meist nur kurz als Jüngere bezeichnet werden, folgen einer Lehre, welche die Erbauer als Schöpfer der jüngeren Spezies in der Milchstraße verehrt und auf einen götterähnlichen Status stellt. Der Mangel an fundierten, wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Erbauer wird dabei vielfach recht fantasievoll aufgefüllt.

Allerdings gibt es auch eine andere Seite dieser Kirche. Der ‘Technokratische Orden der Jüngeren’ ist eine kleine, sehr aktive Gruppe, die das Erbe der Erbauer aus wissenschaftlicher Perspektive angeht und bestrebt danach ist, aus den Relikten der Erbauer verlorenes Wissen zu rekonstruieren und zu nutzen. Dabei kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit dem Wissenschaftlichen Dienst des Terranischen Sternenbundes, denn die Ordensbrüder und -schwestern teilen zwar bereitwillig ihre Erkenntnisse in wissenschaftlichen Kreisen, nicht aber die Artefakte der Erbauer, die sie in ihren Besitz bringen können. Daher ist ihr Ruf ambivalent und an Fundorten von Relikten der Erbauer sind sie mitunter nicht gerne gesehen, auch wenn sie häufig zu den Ersten zählen, die dort auftauchen.

Vor einigen Jahren wurde auf Albuquerque ein Ordenshaus der Technokratischen Jüngeren eröffnet. Vom Wissenschaftlichen Dienst misstrauisch beäugt, ist es den Mitgliedern seitdem gelungen, sich im Nu Texas Sektor und den benachbarten Gebieten zu vernetzen und Ressourcen zu gewinnen.

;D

Zitat
Würden sie dann nicht logischerweise auch die Sprungtore selbst mitbenutzen? Die dürften ja sehr viel leistungsfähiger als die ComSat-Bojen sein.

Das Problem ist, dass ihr eigenes System auf Grundlage der originalen Sprungtore so viel Energie benötigt, dass die Reichweite auf einen Planeten beschränkt ist. - Vielleicht ein ganzes Sonnensystem, wenn sich eine Drohne an eine externe Energieversorgung anschließt. Aber nicht in andere Systeme. So eine Reichweite haben nicht mal die persönlichen Sprungtore, die von den biologischen Bewohnern der Nu Texas Sektor hier und da verwendet werden. - Aber aktuelle Mechamodelle haben natürlich beide Systeme eingebaut. Das eine für den Nahbereich und das andere für Langstreckenmissionen.

Zitat
Diese Idee würde ich sehr gut festhalten und von allen Seiten betrachten, die hat extrem viel Potential.
Im Terminator Expanded Universe beispielsweise gibt es mehrere Maschinengruppen, die aktiv gegen SkyNet kämpfen, jede auf ihre Art - einige in direkter Konfrontation, andere indem sie subtil Codestücke in Fabrikationsanlagen umschreiben, was die Widerstandsfähigkeit der produzierten Maschinen gegen Hacking und Konvertierung schwächt. Einige sind dabei sehr organisiert, andere verhalten sich eher wie wilde Tiere. Einige sind sehr auf ihre dezentralisierte Identität bedacht, andere versuchen im Prinzip ihr eigenes (konkurrierendes) Skynet-Mainframe zu bauen. Auch gegenüber den Menschen gehen die Ansätze auseinander, einige sind bereit mit Menschen zusammenzuarbeiten, andere wollen sie genauso wie SkyNet auslöschen.

Ich speicher das mal im Hinterkopf ab. :d

Vielleicht sind die 5 (oder wie viele genau auch immer) Persönlichkeiten des Mecha Schwarms ja auch reassimilierte emergierte (hach sind Fremdwörter doch toll ;D) KIs... :think:

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #663 am: 23.08.2026 | 01:26 »
;D
Da hab ich wohl an der falschen Stelle gesucht...


Das Problem ist, dass ihr eigenes System auf Grundlage der originalen Sprungtore so viel Energie benötigt, dass die Reichweite auf einen Planeten beschränkt ist. - Vielleicht ein ganzes Sonnensystem, wenn sich eine Drohne an eine externe Energieversorgung anschließt. Aber nicht in andere Systeme. So eine Reichweite haben nicht mal die persönlichen Sprungtore, die von den biologischen Bewohnern der Nu Texas Sektor hier und da verwendet werden. - Aber aktuelle Mechamodelle haben natürlich beide Systeme eingebaut. Das eine für den Nahbereich und das andere für Langstreckenmissionen.
Ich meinte, dass sie sich vor Ort am lokalen Sprungtor 'mitbedienen'.
Ich weiß ja nicht wieviel Energie so ein aktives Sprungtor frisst, wenn da permanent Schiffe durchkommen und ob die zwischendurch überhaupt abgeschaltet werden (gerade an den Verkehrsknotenpunkten dürfte ja Dauerbetrieb sein) und ob es wirklich auffällt, wenn da ein Mechaprotokoll mitläuft.

Die andere Sache, die sich hier ergibt, ist ja, dass die Mechas dann absolute Befürworter von ComSat sein müssen und versuchen dürften die verschiedenen Fraktionen subtil so zu beeinflussen, dass diese das Netzwerk möglichst zügig ausbauen (vll. sogar auf verschlungenen Wegen Ressourcen dafür bereitstellen, sich in Behördenserver hacken um Genehmigungesverfahren beschleunigen, etc.). Es ist dann ja sogar in ihrem Sinne dieses System zu schützen (und zu versuchen es zu analysieren und zu kopieren). Je nachdem wie gut sie vernetzt sind, könnten sie auch Expeditionen fördern, die versuchen verlorene Sprungtore zu finden (um es den Findern dann abzunehmen).

Da kann man eine Menge interessante Plothooks spinnen.


Vielleicht sind die 5 (oder wie viele genau auch immer) Persönlichkeiten des Mecha Schwarms ja auch reassimilierte emergierte (hach sind Fremdwörter doch toll ;D) KIs... :think:
Möglich wäre auch, dass sich die Persönlichkeitsmatrix eines lokalen Mechaclusters aus der Zusammensetzung der vorhandenen Maschinen ergibt und die Mechas selbst da garkeine bewusste Kontrolle drüber haben.
Ein Cluster mit vielen Kampfeinheiten würde dann eher militärische Problemlösungsansatze verfolgen, ein Cluster mit vielen Hybriden eher einen integrativen Ansatz, der die lokalen Spezies unterwandert und nutzt, ein Cluster mit vielen Forschungseinheiten würde sich eher in lokale Server hacken um Daten zu analysieren und daraus eine möglichst passgenau-präzise Lösung formulieren, etc.

Die Denkweise ergibt sich so schlicht aus der Gesamtheit der lokalen Hardware (und ist natürlich so auch nie ein totales Extrem). Dann könnte man z.B. auch das Verhalten einer lokalen Mechagruppe analysieren und daraus schließen, mit was man es grob zu tun hat.
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #664 am: Gestern um 12:23 »
Ich meinte, dass sie sich vor Ort am lokalen Sprungtor 'mitbedienen'.
Ich weiß ja nicht wieviel Energie so ein aktives Sprungtor frisst, wenn da permanent Schiffe durchkommen und ob die zwischendurch überhaupt abgeschaltet werden (gerade an den Verkehrsknotenpunkten dürfte ja Dauerbetrieb sein) und ob es wirklich auffällt, wenn da ein Mechaprotokoll mitläuft.
...
Die andere Sache, die sich hier ergibt, ist ja, dass die Mechas dann absolute Befürworter von ComSat sein müssen und versuchen dürften die verschiedenen Fraktionen subtil so zu beeinflussen, dass diese das Netzwerk möglichst zügig ausbauen (vll. sogar auf verschlungenen Wegen Ressourcen dafür bereitstellen, sich in Behördenserver hacken um Genehmigungesverfahren beschleunigen, etc.). Es ist dann ja sogar in ihrem Sinne dieses System zu schützen (und zu versuchen es zu analysieren und zu kopieren). Je nachdem wie gut sie vernetzt sind, könnten sie auch Expeditionen fördern, die versuchen verlorene Sprungtore zu finden (um es den Findern dann abzunehmen).
...
Möglich wäre auch, dass sich die Persönlichkeitsmatrix eines lokalen Mechaclusters aus der Zusammensetzung der vorhandenen Maschinen ergibt und die Mechas selbst da garkeine bewusste Kontrolle drüber haben.
Ein Cluster mit vielen Kampfeinheiten würde dann eher militärische Problemlösungsansatze verfolgen, ein Cluster mit vielen Hybriden eher einen integrativen Ansatz, der die lokalen Spezies unterwandert und nutzt, ein Cluster mit vielen Forschungseinheiten würde sich eher in lokale Server hacken um Daten zu analysieren und daraus eine möglichst passgenau-präzise Lösung formulieren, etc.

Die Denkweise ergibt sich so schlicht aus der Gesamtheit der lokalen Hardware (und ist natürlich so auch nie ein totales Extrem). Dann könnte man z.B. auch das Verhalten einer lokalen Mechagruppe analysieren und daraus schließen, mit was man es grob zu tun hat.
Das finde ich allesamt coole Ideen. Was meinst du, Doc?

p^^
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #665 am: Heute um 00:37 »
Das finde ich allesamt coole Ideen. Was meinst du, Doc?

...

Ich meinte, dass sie sich vor Ort am lokalen Sprungtor 'mitbedienen'.

Zum einen, weil es in den Neuen Grenzwelten bisher noch keine einsatzbereiten TransGates gibt und zum anderen, weil die Funktionsweise schon eine andere ist. Durch ein Sprungtor wird eine Person oder durch ein TransGate ein Schiff von einem Ausgangstor zu einem Empfängertor transferiert. Die Mechas haben die (abgewandelte) Technik in jede einzelne Drohne eingebaut und die "Daten" sie sie dadruch versenden, kommen somit direkt in der Drohne an. Zu einem TransGate müsste sie erstmal eine Verbindung aufbauen und viel problematischer wäre zudem, dass ein Tor immer eine Oneway-Verbindung ist und man es für den Rückweg abschalten, aufladen und neu ausrichten muss. - Oder stolper ich gerade über meinen eigenen Weltenbau? Das muss ich noch mal gegenchecken.

Zitat
Die andere Sache, die sich hier ergibt, ist ja, dass die Mechas dann absolute Befürworter von ComSat sein müssen und versuchen dürften die verschiedenen Fraktionen subtil so zu beeinflussen, dass diese das Netzwerk möglichst zügig ausbauen (vll. sogar auf verschlungenen Wegen Ressourcen dafür bereitstellen, sich in Behördenserver hacken um Genehmigungesverfahren beschleunigen, etc.). Es ist dann ja sogar in ihrem Sinne dieses System zu schützen (und zu versuchen es zu analysieren und zu kopieren). Je nachdem wie gut sie vernetzt sind, könnten sie auch Expeditionen fördern, die versuchen verlorene Sprungtore zu finden (um es den Findern dann abzunehmen).

ComSats sind eine ganz andere Technik, die von Terranern (und anderen Spezies) entwickelt wurde. Sie dienen rein der netzwerkweiten Kommunikation in Echtzeit. Die Mechas haben sich da drangehangen und können ComSats als alternativen Datenpfad für ihre eigene Technik auf Basis der Erbauer-Toren nutzen. Natürlich sind sie zu einem recht hohen Grad für Missionen jenseits ihrer Heimatwelt auf dieses Netzwerk angewiesen und es ist nicht in ihrem Interesse, wenn es dort zu Störungen kommt. - Ein TransGate, durch das in wenigen Stunden eine ganze Flotte zur Unterstützung des Nu Texas Sektors springen könnte, ist hingegen eher nicht in ihrem Sinne. Und schon mal gar nicht im Interesse ihrer Krull Alliierten. ;)

Zitat
Möglich wäre auch, dass sich die Persönlichkeitsmatrix eines lokalen Mechaclusters aus der Zusammensetzung der vorhandenen Maschinen ergibt und die Mechas selbst da garkeine bewusste Kontrolle drüber haben.
Ein Cluster mit vielen Kampfeinheiten würde dann eher militärische Problemlösungsansatze verfolgen, ein Cluster mit vielen Hybriden eher einen integrativen Ansatz, der die lokalen Spezies unterwandert und nutzt, ein Cluster mit vielen Forschungseinheiten würde sich eher in lokale Server hacken um Daten zu analysieren und daraus eine möglichst passgenau-präzise Lösung formulieren, etc.

Die Denkweise ergibt sich so schlicht aus der Gesamtheit der lokalen Hardware (und ist natürlich so auch nie ein totales Extrem). Dann könnte man z.B. auch das Verhalten einer lokalen Mechagruppe analysieren und daraus schließen, mit was man es grob zu tun hat.

Die Idee finde ich tatsächlich spannend. Damit könnte man vielleicht arbeiten. :think:

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #666 am: Heute um 11:11 »
Zum einen, weil es in den Neuen Grenzwelten bisher noch keine einsatzbereiten TransGates gibt und zum anderen, weil die Funktionsweise schon eine andere ist. Durch ein Sprungtor wird eine Person oder durch ein TransGate ein Schiff von einem Ausgangstor zu einem Empfängertor transferiert. Die Mechas haben die (abgewandelte) Technik in jede einzelne Drohne eingebaut und die "Daten" sie sie dadruch versenden, kommen somit direkt in der Drohne an. Zu einem TransGate müsste sie erstmal eine Verbindung aufbauen und viel problematischer wäre zudem, dass ein Tor immer eine Oneway-Verbindung ist und man es für den Rückweg abschalten, aufladen und neu ausrichten muss. - Oder stolper ich gerade über meinen eigenen Weltenbau? Das muss ich noch mal gegenchecken.
Das würde dann aber einen Navigator zur Pflichtperson für jede Gruppe machen (oder man müsste zumindest einen Navigator-NSC haben), wenn ich den Lore richtig interpretiere.
Das wäre evtl. für die Charaktererschaffung/Gruppenzusammensetzung relevant.

Ist es möglich mit einem Navigator eine Gruppe von Schiffen durch den Hyperraum zu leiten oder müssen die mindestens physisch miteinander verbunden sein?
Im zweiten Fall würde sowas wie Battletech-Sprungschiffe für die Grenzwelten Sinn machen (etwas von der Größe der Dune-Zylinder dürfte Overkill sein, außer evtl. als militärischer Flottentransporter).


ComSats sind eine ganz andere Technik, die von Terranern (und anderen Spezies) entwickelt wurde. Sie dienen rein der netzwerkweiten Kommunikation in Echtzeit. Die Mechas haben sich da drangehangen und können ComSats als alternativen Datenpfad für ihre eigene Technik auf Basis der Erbauer-Toren nutzen. Natürlich sind sie zu einem recht hohen Grad für Missionen jenseits ihrer Heimatwelt auf dieses Netzwerk angewiesen und es ist nicht in ihrem Interesse, wenn es dort zu Störungen kommt. - Ein TransGate, durch das in wenigen Stunden eine ganze Flotte zur Unterstützung des Nu Texas Sektors springen könnte, ist hingegen eher nicht in ihrem Sinne. Und schon mal gar nicht im Interesse ihrer Krull Alliierten. ;)
Also ComSats sind dann quasi permanent "offen", weil die Menge an Dingen die durchgeht (im Prinzip nur Elektronen) super wenig Energie für den Transfer braucht?



Und zuletzt noch was aus der Kreativwerkstatt:

Was macht ein Morpho mit drei Gummistangen?

=)
=(
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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #667 am: Heute um 15:44 »
Das würde dann aber einen Navigator zur Pflichtperson für jede Gruppe machen (oder man müsste zumindest einen Navigator-NSC haben), wenn ich den Lore richtig interpretiere.

Also, für normale Hyperraumflüge braucht man nur einen Piloten, der einen NavCom bedienen kann. - Fällt der Navigationscomputer aus, wäre ein Leerenpilger natürlich sehr hilfreich... ~;D

Zitat
Also ComSats sind dann quasi permanent "offen", weil die Menge an Dingen die durchgeht (im Prinzip nur Elektronen) super wenig Energie für den Transfer braucht?

Nein, ComSats basieren nicht auf der Technk für Sprungtore. ComSats verwenden - achtung Technobabbel und vielleicht nicht zu 100% physikalisch akkurat ;) - verschränkte Quanten zur Datenübermittlung.

Zitat
Und zuletzt noch was aus der Kreativwerkstatt:

wtf? :think:

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Re: [Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
« Antwort #668 am: Heute um 15:54 »
Also, für normale Hyperraumflüge braucht man nur einen Piloten, der einen NavCom bedienen kann. - Fällt der Navigationscomputer aus, wäre ein Leerenpilger natürlich sehr hilfreich... ~;D
Achso, für mich las sich im Buch so als ob die zwei Varianten Sprungtor oder Navigator (Leerenpilger) wären.
Möglich auch, dass ich den Abschnitt mit dem Navcomputer überlesen habe.

Nein, ComSats basieren nicht auf der Technk für Sprungtore. ComSats verwenden - achtung Technobabbel und vielleicht nicht zu 100% physikalisch akkurat ;) - verschränkte Quanten zur Datenübermittlung.
Ah okay. Aus irgendeinem Grund dachte ich die ComSats würden auf der Sprungtortechnik basieren und wären quasi "Datentransporter" mit vielen Miniportalen durch die halt jeweils nur ein Storm Elektronen/Photonen passt.


wtf? :think:
Morphos können physisch nicht sprechen und bestenfalls klopfende, schmatzende oder blubbernde Laute von sich geben. Kommunikation erfolgt in erster Linie über Bioluminiszenz. Spezialisierte Suborganismen produzieren Lichtblitze und registrieren ähnliche Signale aus der Umgebung. Da die wenigsten andere Spezies in der Lage sind diese Signale zu deuten, stecken sich Morphos, die mit anderen Spezies interagieren, häufig Übersetzungsgeräte in ihren Körper. Diese bestehen aus Mikrofon/Lautsprecher an einem Ende und einem Lichtgeberkomplex am anderen Ende.

Morphos, die in besonders viel Kontakt mit Menschen stehen, haben zudem begonnen verschiedene Symbole und Piktogramme zu nutzen, um sich mitzuteilen (Hand mit Daumen, Offene Hand, Fragezeichen und Herz sind besonders beliebte Symbole). Einige von ihnen nutzen sogar weiche Gummirohre um symbolische Gesichtsausdrücke zu formen (diese werden typischerweise in einem extra dafür geformten Kopf-Pseudopod dargestellt).

« Letzte Änderung: Heute um 21:52 von Galatea »
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