Autor Thema: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.  (Gelesen 322468 mal)

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Offline Sir Mythos

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2375 am: 14.09.2026 | 14:23 »
Fantastic realms - Sehr schönes Ding, ebenfalls sehr flott. Wir haben es lange total falsch gespielt  ~;D, wenn man es hingegen regelkorrekt spielt, ist es rund und spaßig. Es gibt eine Punkteberechnungsapp, "Score Realms", die macht es nochmal zugänglicher und flotter.

Was habt ihr denn falsch gespielt? Nur so als Neugier - nicht das ich die Regeln auch falsch verstanden habe.
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Offline Crimson King

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2376 am: 14.09.2026 | 14:45 »
Was kann man denn bei dem Spiel falsch machen?
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
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J.W. von Goethe

Offline Megavolt

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2377 am: 14.09.2026 | 17:40 »
Was kann man denn bei dem Spiel falsch machen?

Sehr berechtigte Frage.  ~;D

Ne, es liegt daran, dass ich doof bin. Ich hatte das Spiel vor langer Zeit schon einmal gespielt und die Regeln falsch im Kopf (oder sie vielleicht falsch erklärt bekommen, das ist mein mentaler Rettungsanker), habe aber natürlich nicht noch einmal nachgelesen. Wir haben keinen anwachsenden "Kartentauschpool" zwischen den Spielern gebildet, sondern einen Ablage- und Nachzugsstapel. Was mega dumm ist.  ~;D Aber no hate pls, meine Frau hat mich schon ausreichend ausgelacht dafür.

Ich habe derweil Brass Birmingham gespielt.

Ich ahnte schon, es ist nix für mich, aber in jedem Ranking ist es immer in olympischen Höhen, also musste ich dem Spiel eine Chance geben. Kurzfazit: Ich verstehe schon, dass es ein "vernünftiges und solides" Spiel ist, in das man sich reinknien kann. Es ist herausfordernd und hat originelle, bzw. intelligente Spielmechanismen. Es ist auch schon recht alt, da mag man noch etwas großzügiger auf alle Macken blicken, wenn man möchte.

Für mich hat sich aber bewahrheitet:
- Brass Birmingham ist komplett humorbefreit. Du spielst drei Stunden lang, und unter Garantie lacht oder lächelt währenddessen niemand. Jeder spielt verbissen grübelnd vor sich hin.
- Es ist punishing, dass alles zu spät ist. ("Ach, du willst in Ipswitch etwas bauen? Ja, aber da fehlt dir leider die Ipswitch-Karte auf der Hand, sorry. Dann willst du stattdessen lieber in Farhampton etwas bauen? Oh je, oh je, kein Anschluss zum Kohlemarkt. Okay, dann bau halt einfach erst einmal eine Eisenmine? Tz tz tz, aber du hast ja bereits schon ein Gebäude in Fiddely-Dingdong-Town, dann geht das natürlich nicht." Usw. usf. ... meine Fresse!)
- Das Artwork ist sau hässlich, und da lasse ich mir auch nix erzählen.
- Eigentlich ist es ein flottes Spiel, da will ich nicht meckern. Die Züge spielt man im Prinzip schnell runter. Aber man ist halt gnadenlos in der Hand der EINEN Trantüte am Tisch, bzw. des EINEN Superstrategen, der alle 1000 Möglichkeiten durchdenken will, und dann kann man auch parallel mit den anderen Kniffel spielen, bis man wieder dran ist. Da das Spiel Grübeleien forciert, muss ich ihm dieses erhebliche Manko auch leider ankreiden.

Am gravierendsten wiegen für mich die folgenden Punkte:
- Undurchsichtige Siegpunkte-Suppe: warum gibt die erste Töpferei 10 Siegpunkte und die zweite nur einen Siegpunkt und die dritte wieder 10 (oder so)? Am Ende gewinnt irgendwer mit 171 zu 152 zu 146 Punkten. Warum auch immer. Danke, nein. Das ist mir zu dumm. Leb wohl, liebes Spiel!
- Das Spiel wirkt erst einmal wie voll der coole Engine-Builder. Es ist aber ein Spiel, bei dem es im Kern nur um Timing geht und wo man eigentlich, wenn man ehrlich ist, praktisch gar nicht sonderlich viel "aufbaut". Ich will aber bei einem Spiel um Frühindustrialisierung und Kapitalismus definitiv etwas aufbauen. Wir haben hier eine Art Andor-Effekt: Andor wirkt auf geradezu überwältigende Weise wie ein fetziger Abenteuer-Kracher. Andor ist aber ein zäher Grundrechenarten-Bullshit-Uhrwerk-Timing-Grind. Ich fühle mich durch solche Diskrepanzen, die sich aus der erweckten Erwartungshaltung und dem tatsächlichen Spielerlebnis ergeben, nicht abgeholt. Tut mir leid.

Ansonsten gilt alles, was der Tom Vasel von Dice Tower sagt, das deckt sich stark mit meiner Einschätzung. 
« Letzte Änderung: 14.09.2026 | 17:52 von Megavolt »

Offline Crimson King

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2378 am: 14.09.2026 | 18:35 »
Ich merke bei Eurogames immer wieder, dass ich auch da das Thema nicht ignorieren kann. Ich hab ne ganze Reihe von Euros in der Gewichtsklasse Mittel- bis Halbschwergewicht, die ich sehr gerne spiele, aber die haben eigentlich alle Fantasy-, SciFi- oder Abenteuerthemen. So ein klassisches Manchester-Kapitalismus-Spiel (jaja, ist Birmingham, nicht Manchester, ich weiß) ist dann doch eher nix für mich.
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J.W. von Goethe

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2379 am: 14.09.2026 | 19:08 »
Es gibt sogar ein sehr altes Manchester-Kapitalismus-Spiel, dass ich jederzeit Brass vorziehen würde. Nämlich 1830 Railways & Robberbarons, aber mit Originalregeln. Nicht die verweichlichte neue Regelfassung. Das spielt allerdings an der Ostküste der USA. Allerdings brauch man dafür eine gehörige Frust- und Rechentoleranz, weil Du mit Mitspielern, die das Spiel kennen, elendig zerstört wirst (Halt passend zum Manchester Kapitalismus. Spielende ist, wenn der erste Spieler bankrott geht. Go figure).
No Pun Included hatte da mal ein sehr gutes Video dazu gemacht.
(1889 soll ein besserer Einstieg sein, als 1830, aber das habe ich selber noch nicht gespielt und kann dazu nichts sagen. Das Spiel kann man aktuell über den The Old Prince-Kickstarter bestellen.)
« Letzte Änderung: 14.09.2026 | 20:14 von 6 »
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
Gewinn.

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Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2380 am: 19.09.2026 | 14:25 »
Ich merke bei Eurogames immer wieder, dass ich auch da das Thema nicht ignorieren kann. Ich hab ne ganze Reihe von Euros in der Gewichtsklasse Mittel- bis Halbschwergewicht, die ich sehr gerne spiele, aber die haben eigentlich alle Fantasy-, SciFi- oder Abenteuerthemen. So ein klassisches Manchester-Kapitalismus-Spiel (jaja, ist Birmingham, nicht Manchester, ich weiß) ist dann doch eher nix für mich.

Geht mir auch oft so. Gibt auch ein paar Ausnahmen, aber insgesamt hilft ein ansprechendes Thema und eine schöne Gestaltung schon sehr. Umgekehrt: In letzter Zeit gab es sehr viele Spiele, bei denen hinter der schönen Fassade kein gutes Spiel zu finden ist. Das ist auch blöd. Vermutlich muss das "Gesamtpaket" passen.
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2381 am: 3.10.2026 | 17:41 »
Hansa Teutonica - gnadenlose Partie zu fünft, in der niemand den anderen den Dreck unter den Fingernägeln gegönnt hat. Ich bin überraschend auf Platz zwei gelandet, weil ich früh eine gute Punkte-Generator-Kombo an Städten belegt habe. Noch einmal komme ich damit aber nicht durch, jetzt ist der Trick bekannt, und die von mir gewählten Städte (die mit Zugang zu Privileg) werden ebenso heiß umkämpft sein wie die mit Zugang zu Aktionen. Tolles Spiel.
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Offline Dreamdealer

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2382 am: 5.10.2026 | 08:55 »
Endlich ist mal Speakeasy auf den Tisch gekommen und es konnte überzeugen. Wir haben die Erstpartie zu zweit in 3 1/2h Stunden geschafft und es hat richtig Spaß gemacht. Was ich wirklich gut finde, dass das Spiel im Zweispielermodus keinen Bot dabei haben muss (wie häufiger bei den Lacerda Spielen). Die Mechanismen sind recht einfach und wenn man einmal die Iconografie verstanden hat, dann bleiben nicht viele Fragen offen. Es ist ein verzahntes Workerplacement Game aber hier gibt es keine ewigen Kettenzüge wie bei Inventions oder On Mars, daher ist es deutlich zugänglicher. Von der Komplexität ist es eher an Escape Plan als an On Mars, wobei BGG es mit 4,43 angibt, was ich für deutlich zu hoch finde. Im Grunde baut oder übernimmt man Gebäude, die es dann noch vor der Polizei oder dem Mob zu schützen gilt, dann kann man Whiskey verkaufen, oder einfach versuchen die District-Wertung zu gewinnen. Es gibt definitv viele Wege und wir haben mit dem ersten Spiel nur an der Oberfläche gekratzt, wir werden es aber auf jeden Fall noch ein paar Mal spielen.
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Offline Hellcat

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2383 am: 19.10.2026 | 10:53 »
Am Samstag war wieder Spieletag angesagt: Zuerst gab es zwei Runden Retro-Gaming mit StarQuest, danach haben wir Dune:Imperium gespielt und als Absacker war Galaxy-Trucker an der Reihe

StarQuest hat nach 20 Jahren Pause immer noch Spaß gemacht, allerdings sind die Schwächen des Spiels im Erwachsenenalter doch deutlich stärker erkennbar, als man das als Jugendlicher wahrhaben wollte. Unterm Strich sind (zumindest im Grundspiel) die Hälfe der Gegner nicht wirklich in der Lage, den Space Marines Schaden zuzufügen - Grotze, Orks, Chaoskrieger... Fernkampf bringt nix, im Nahkampf kann man mal Glück haben. Aber spätestens wenn die Space Marine Spieler Zugriff auf zusätzliche Befehle und Ausrüstung haben hat man als Chaosspieler eigentlich nur noch wenig Chancen.
Was allerdings an dem Spiel nach wie vor spannend ist: meines Wissens nach ist es tatsächlich in vielen Dingen immer noch sehr einzigartig. Dungeoncrawler in der Zukunft sind rah gesäht. Spontan fällt nur Nemesis (sofern man das als Dungeoncrawler bezeichnen will) ein. Außerdem wüsste ich jetzt keinen Crawler (das bezieht auch Fantasy mit ein) der truppbasiert ist, also in dem Sinne dass jeder Spieler mehrere Modelle kontrolliert. Die Fantasy-Crawler sind da ja eher an der klassischen Heldengruppe orientiert, bei der jeder Spieler einen Char repräsentiert.

Dune ist ein Evergreen bei uns, das kommt regelmäßig auf den Tisch.

Galaxy Trucker hat sich bei meinen Mitspielern überraschend als großer Erfolg herausgestellt. Das sind normalerweise knallharte Zocker, ich war mir nicht sicher, wie die auf so ein Spiel bei dem der Spielausgang größtenteils komplett Random ist, ansprechen. Was soll ich sagen, jedes Raumschiffteil, was verlorenging wurde hart gefeiert und noch bevor der Abend um war hat der erste Mitspieler online sein Exemplar gekauft. Das werden wir wohl in Zukunft häufiger spielen....  ~;D

Offline Chobe

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2384 am: 20.10.2026 | 16:49 »
(...)
Dungeoncrawler in der Zukunft sind rah gesäht. Spontan fällt nur Nemesis (sofern man das als Dungeoncrawler bezeichnen will) ein. Außerdem wüsste ich jetzt keinen Crawler (das bezieht auch Fantasy mit ein) der truppbasiert ist, also in dem Sinne dass jeder Spieler mehrere Modelle kontrolliert. Die Fantasy-Crawler sind da ja eher an der klassischen Heldengruppe orientiert, bei der jeder Spieler einen Char repräsentiert.
(...)
Ui, da musst du einiges verpasst haben. :D Da gibt es mittlerweile schon sehr sehr viele, in allen Ausprägungen, die man sich vorstellen kann - Koop, 1vs.Many, Kampagne, Oneshot, Echtzeit, Geschicklichkeit...
Spontan würden mir da Nanolith, Level 7 Omega Protocol, Terminator Genisys, Galaxy Defenders, Earth Under Siege, Fireteam Zero, Gears of War, Project ELITE und Phantom Division einfallen.

Hier findest du eine annähernde Gesamtübersicht: https://boardgamegeek.com/boardgamefamily/59218/category-dungeon-crawler/linkeditems/boardgamefamily?categoryfilter=1016

Dass du ein Team kontrollierst, gibt es auch öfter, allerdings nicht unbedingt... immer ganz gewollt. Viele Spieledesigner machen sich das (Balance-)Leben etwas leichter, indem sie ein Spiel nur minimal oder gar nicht skalieren lassen und deswegen immer eine Mindestanzahl, manchmal einfach alle Charaktere teilnehmen müssen.
Da hast du ganz schnell ein kleines Team unter deiner Kontrolle. Bei manchen Spielen ist das entspannt machbar, bei anderen würde ich mir das niemals freiwillig antun. :)

Offline hexe

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2385 am: 1.11.2026 | 17:37 »
Unterm Strich sind (zumindest im Grundspiel) die Hälfe der Gegner nicht wirklich in der Lage, den Space Marines Schaden zuzufügen - Grotze, Orks, Chaoskrieger... Fernkampf bringt nix, im Nahkampf kann man mal Glück haben.
Ich war die Spielleiterin in der Pen N Paper Runde, also durfte ich auch in diesem Brettspiel die SL, die Chaosspielerin geben... bis mein Goblin oder Grotze? - Die Figur mit diesem schicken Vorderlader? - einen Space Marine über den Haufen geschossen hat. Der war schon verletzt, man kam (nur) mit max Damage durch die Rüstung und machte so Schaden. Der gute Marine hatte nur einen Hitpoint und damit erledigt. Ich hab gelacht, mein damaliger Freund machte den Rage Quit und wollte das Spiel nie wieder spielen.  :o

Offline ghoul

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2386 am: 1.11.2026 | 18:46 »
The Weimar Republic (im Solo-Modus)
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Terraforming Mars
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PESA hilft!
PESA diskutiert.
Desweiteren: Alle deine Probleme wurden bereits in AD&D 1e gelöst.

Offline Skeeve

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2387 am: 2.11.2026 | 00:19 »
Am Samstag bzw. Halloween  Robo Rally (die Avalon Hill Version mit einigen selbstgebauten Bodenplänen) und Toy Battle
Ich habe heute Toy Battle gespielt, ein witziges und kurzes Wargame (?).
Irgend wie scheine ich bei RoboRally immer genau die Stellen auf dem Plan zu finden wo man sich festfährt und erst mal nicht wieder weg kommt außer durch die Zerstörung des Bots.
... oft genug sind die Spieler die größten Feinde der Charaktere, da helfen auch keine ausgeglichenen Gegner

Hoher gesellschaftlicher Rang ist etwas, wonach die am meisten streben, die ihn am wenigsten verdienen.
Umgekehrt wird dieser Rang denen aufgedrängt, die ihn nicht wollen, aber am meisten verdienen. [Babylon 5]

Offline Sashael

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2388 am: 2.11.2026 | 06:21 »
Irgend wie scheine ich bei RoboRally immer genau die Stellen auf dem Plan zu finden wo man sich festfährt und erst mal nicht wieder weg kommt außer durch die Zerstörung des Bots.
wtf?
Ich hab ja ne Menge Roborallye gespielt, aber das hab ich noch nie gesehen.
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Offline Skeeve

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2389 am: 2.11.2026 | 09:50 »
Vielleicht sollten wir mal zusammen spielen? Im Sommer auf dem Nordcon?
Gut, Samstag war es eine Grube aus der ich nicht raus bzw. ein Hügel auf den ich nicht rauf gekommen bin und 'ne Fahne vor der ich dreimal im Kreis gelaufen bin. Vor ein paar Wochen bin ich irgendwie vor einen Laser geraten und die Kombination von umliegenden Förderbändern die einen wieder zurück vor den Laser befördern und nur Dreh und Einer-Bewegungskarten war dann wenig hilfreich. Dann verriegelten sich die ersten Befehle und am Ende der einen Runde gab es dann nur noch einen frischen Programmierbefehl. (Da hatte ich eigentlich schon den Totalschaden eingeplant, mich aber leider  verkalkuliert.) Der eine neue Befehl hatte es in Kombination mit den vier festen Befehlen dann auch nicht wirklich verbessert.
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Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2390 am: 2.11.2026 | 23:00 »
Spirit Island zu zweit, mit Reisszähnen im Dickicht und dem Hüter. Hat Spaß gemacht und wir haben gegen Brandenburg-Preußen auf Stufe 3 gewonnen. Ist ja auch nicht soo schwierig. Allerdings war es für meinen Mitspieler erst seine zweite richtige Partie Spirit Island.

Haben auch, was eher selten war bei mir bisher, nicht durch einen Furchtsieg gewonnen, sondern dadurch, dass wir auf Furchstufe II alle Dörfer und Städte beseitigt hatten. Wir hätten auch die Entdecker noch geschafft, denke ich; habe ich aber nicht mehr durchgerechnet.

Mit zwei Stunden auch im Rahmen. Ich merke aber, dass mir Spirit Island tendentiell allein mehr Spaß macht. Allein kann ich mich in das Spiel versenken und habe Spaß an den Puzzles. Mit mehreren Spielern - zumal wenn ich auch der Regelkenner bin - reisst mich die Kommunikation und die Notwendigkeit, sich über unterschiedliche Ansätze zu verständigen, raus. Und es dauert mir auch eher etwas zu lang. Kann sein, dass sich das alles noch gibt, wenn alle am Tisch das Spiel wirklich verinnerlicht haben. Falls das je passiert.

Tolles Spiel, für mich vor allem solo.
« Letzte Änderung: 3.11.2026 | 12:13 von felixs »
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Offline Hellcat

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2391 am: 3.11.2026 | 09:55 »
Vielleicht sollten wir mal zusammen spielen? Im Sommer auf dem Nordcon?
Wenn ich nächstes Jahr auf der Nordcon sein sollte wäre ich da glatt mit dabei!

Ui, da musst du einiges verpasst haben. :D Da gibt es mittlerweile schon sehr sehr viele, in allen Ausprägungen, die man sich vorstellen kann - Koop, 1vs.Many, Kampagne, Oneshot, Echtzeit, Geschicklichkeit...
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Die Liste hab ich jetzt nur grob überflogen- vieles kannte ich davon tatsächlich nicht, hab aber auch schon gesehen dass da das eine oder andere mit dabei ist, was zwar ein Dungeoncrawler ist, aber was ich nicht in die Kategorie "Brettspiel" packen würde (z.B. Four Against Mars). Insofern müsste ich mir die Liste noch mal in Ruhe zu Gemüte führen und in mich gehen, ob sie dazu führt, dass ich meine Meinung zur Verfügbarkeit von SciFi-Brettspiel-Dungeon-Crawlern ändere.

Dass du ein Team kontrollierst, gibt es auch öfter, allerdings nicht unbedingt... immer ganz gewollt. Viele Spieledesigner machen sich das (Balance-)Leben etwas leichter, indem sie ein Spiel nur minimal oder gar nicht skalieren lassen und deswegen immer eine Mindestanzahl, manchmal einfach alle Charaktere teilnehmen müssen.
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Na ja, es ist aus meiner Sicht schon irgendwie ein Unterschied ob man beispielsweise mehrere Charaktere spielt, weil das Spiel darauf ausgelegt ist immer mit x Figuren durch den Dungeon läuft oder ob das Spiel explizit vorsieht, dass jeder Spieler einen solchen Trupp führt. Für Solospiele macht das sicherlich keinen großen Unterschied, aber je mehr Mitspieler man hat, desso kleiner wird halt der zu spielende Trupp - und ändert damit halt auch das Spielgefühl.

Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2392 am: Gestern um 22:40 »
Galaktix solo durchgespielt (alle Level).
Sehr schönes, simples, dabei packendes Würfelspiel. Ein Knizia im besten Sinne. Hat mir Spaß gemacht. Werde ich vermutlich nochmal durchspielen.
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