Cicera bigia - eine Scopa-Variante mit 52-Karten und einigen zusätzlichen Regeln. Eigentlich ein gutes Spiel, aber zu zweit war es vielleicht nicht optimal. Könnte zu viert besser sein. Es "fehlt" ein bisschen die Leichtigkeit von Scopa. Anführungszeichen deshalb, weil man das auch als Vorteil sehen könnte (höhere Komplexität, mehr Einfluss).
Scopa danach hat sich jedenfalls viel leichter, flüssiger, angenehmer angefühlt. Kann aber auch Gewöhnung sein.
Haggis hat mir sehr gut gefallen. Ist ein "Climbing"-Spiel (hat jemand einen guten deutschen Begriff dafür?); also wie ein Stichspiel, aber das Ausspielen ist nicht nach einer Runde entschieden, sondern geht solange herum, bis jemand nicht mehr erhöhen kann. Kann man zu zweit auch problemlos mit einem normalen Kartenspiel spielen, was immer sehr gut ist.
Dann noch solo eine Partie De Bellis Antiquitatis - passt hier rein, statt in den Tabletop-Bereich, weil ich mit Pappmarkern gespielt habe. Korea in der Zeit der drei Reiche (Samguk-Zeit); Silla gegen Paekche. Es war - historisch passt das - ein Sieg für die Silla-Truppen. Besonders schön ist die Interaktion von Panzerreitern mit und ohne Sturmangriff. Silla hat außerdem Piken (ich bin nicht sicher, ob ich das historisch glaube, aber es macht sich gut im Spiel), welche ein wenig Abwechslung in die Interaktion des ansonsten aus Speerträgern bestehenden schweren Fußvolkes bringen.