Autor Thema: Problemgefahr bei Kingmaker  (Gelesen 4145 mal)

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Offline Feuersänger

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #25 am: 9.06.2025 | 12:33 »
Warum sollten sie? Die Gegenstände zerfallen auch nicht und man kann Gegenstände egal welches Level benutzen, nur mit der Herstellung klappt es nicht. Warum sollte dann das Königreich die Stufe wechseln?

Ja, aber du hast ja weiter oben geschrieben,
Zitat
Das Reich darf nicht höhere Stufe als die Charaktere haben und wird wie in PF2 üblich gesteigert.

(Hevorhebung durch mich)
Dass man ein Reich nicht über das eigene Level hinaus _steigern_ kann, okay, seh ich ein. Vielleicht hast du dich da auch nur unpräzise ausgedrückt, aber so wie du es geschrieben hast steht da eben, dass das Reich keine höhere Stufe _haben_ kann als sein Herrscher.
Das ist also EXAKT so, als ob ein Gegenstand zerbröselt oder seine Stufe verliert, sobald ihn ein niedrigstufigerer Charakter in die Finger bekommt.

Und wie gesagt -- ich finde die Möglichkeit, die Kampagne über mehrere Jahrzehnte zu spielen (mit entsprechenden Zeitsprüngen zwischendurch natürlich) durchaus charmant. Das war auch durchaus etwas, was mir an den 1er-Regeln etwas gegen den Strich ging: zahlste 240 Baupunkte (oder wieviel auch immer), haste nächsten Monat ne Kathedrale. Das könnte vielleicht mit einer Lyre of Building gehen, aber ansonsten sind ja gerade solche Bauwerke IRL dafür berühmt, dass ihr Bau Jahrzehnte gedauert hat.
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Zitat von: ErikErikson
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Offline gunware

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #26 am: 9.06.2025 | 14:55 »
Ja, aber du hast ja weiter oben geschrieben,
(Hevorhebung durch mich)
Dass man ein Reich nicht über das eigene Level hinaus _steigern_ kann, okay, seh ich ein. Vielleicht hast du dich da auch nur unpräzise ausgedrückt, aber so wie du es geschrieben hast steht da eben, dass das Reich keine höhere Stufe _haben_ kann als sein Herrscher.
Mein Fehler, ich habe mich unpräzise ausgedrückt.
Das Reich verdient EP durch erreichen von Meilensteinen, überschüssige Ressourcenpunkte, Ereignisse usw. Falls zwei Vorgaben erfüllt sind, wird am Ende des Reichzuges, im 4. Schritt der Ereignisphase, die Stufe des Königreichs automatisch erhöht. Die Vorgaben sind: das Königreich muss mindestens 1000 EP haben und die Höchsstufe ist noch nicht erreicht.  Die Höchststufe entspricht der Stufe der Gruppe. Mit der Stufenerhöhung des Reiches erhöhen sich auch automatisch die Stufen aller Armeen auf, die das Königreich besitzt. Damit werden die 1000 EP verbraucht, wie bei PF2 üblich.
Wahrscheinlich passiert es automatisch, damit die SPL nicht die Stufe absichtlich niedrig halten. Denn der SG, um das Reich zu regieren, steigt mit jeder Stufe. Herrschafts-SG auf Stufe 1 ist 14, auf Stufe 20 schon 40.
Eine Reduzierung der Stufe des Reiches ist nicht vorgesehen. (Die Stufen der Siedlungen sind nicht abhängig von der Stufe des Reiches.)

Das war auch durchaus etwas, was mir an den 1er-Regeln etwas gegen den Strich ging: zahlste 240 Baupunkte (oder wieviel auch immer), haste nächsten Monat ne Kathedrale. Das könnte vielleicht mit einer Lyre of Building gehen, aber ansonsten sind ja gerade solche Bauwerke IRL dafür berühmt, dass ihr Bau Jahrzehnte gedauert hat.
Das wurde leider nicht verbessert.
Wenn die Handlung Bauwerk errichten erfolgreich ist, steht das Bauwerk soweit, dass man die Boni abgreifen kann. Falls die Probe nicht erfolgreich ist, kann man es im nächsten Reichszug wieder probieren, außer es war ein Kritischer Fehlschlag, dann hat man die Bauplätze jetzt mit Trümmern voll. Bevor da weiter gebaut werden kann, muss die Handlung Abreißen erfolgreich durchgeführt werden.
Bei der Kathedrale (Stufe 15) braucht man 4 Bauplätze und Probe Gesellschaft (Kompetenzgrad Meister) gegen SG 34. Falls man einen Tempel zur Kathedrale ausbaut, kostet es 26 RP, 14 Holz und 14 Stein. Falls man die Kathedrale ganz aufbaut, dann kostet es 58 RP, 20 Holz und 20 Stein. Leider ist Zeit als benötigte Größe nicht dabei, das war sogar in dem PC-Spiel besser geregelt.
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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #27 am: 11.10.2025 | 20:44 »
Die erste Reichshandlung fand statt. So weit so gut. Erfolge und Misserfolge, die Hilfe von Gefährten ist wichtig (es wurde tatsächlich nur durch das Ansammeln von genügen Einflusspunkten aus einem Misserfolg ein Erfolg). Man merkt, dass man die Aktionen im Spiel auch auf die Reichszüge weiterdenken sollte. Damit die Spieler noch mehr das Gefühl haben, dass ihre Handlungen einen echten Inpunt auf ihr Reich haben. Das könnte in dem Buch noch bisschen mehr betont werden. Es hätte nicht geschadet. Jetzt mache ich mir noch zusätzliche Notizen, die sowas betreffen. Es hilft.
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Offline Skaeg

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #28 am: 21.12.2025 | 17:33 »
Sorry, dass ich nekromantisch von der Seite 'reingrätsche, aber ich habe eine Frage an Leute, die die deutsche Übersetzung haben.

Ich habe für die folgende Worldographer-Karte (entstanden auf der Basis dieser Karte hier) mir Übersetzungen der englischen Begriffe selbst schnell schlecht und recht aus den Fingern gesaugt, wie man sieht. Könnte mir jemand hier die offiziellen Namen der verschiedenen Orte sagen, sofern sie abweichen. Danke im Voraus.


Offline Feuersänger

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #29 am: 21.12.2025 | 18:05 »
Erinnerung dizzy, aber ich glaube es sind die Narlmarsche und Hakenzungen-Sümpfe. Glenebon-Hochland klingt richtig.
Statt Stoßzahn war es glaub ich Hauer. Hauerwasser oder so. Und die Flüsse heissen glaub ich Dorn, Stinker und... Murque weiss ich nicht mehr, evtl Düsterwasser oder so.
Heisst der See beim Gudrin nicht irgenwie anders, Silber-soundso?

Oh und es sind nicht die "Tore" von Levenies. Evtl heißen die offiziell "Türme" oder "Zähne" von Levenies, das weiss ich aber nicht mehr sicher. Ich hab sie damals immer "Tauern" genannt, weil das die korrekte Entsprechung wäre (genau wie Obertauern usw), aber die offiziellen Übersetzer haben das halt nicht gerafft.

Und wie Dunsward im Deutschen heisst weiß ich auch nicht mehr, aber das Stemming müsste eher dun-sward sein, nicht duns-ward. Also wördlich "Dunkel-Grasnarbe" aber das klingt freilich bescheuert.
Ich kann mal gucken ob sich das CRPG ohne viel Aufhebens auf deutsch umstellen lässt und wie der Bums da heisst.

Edit: leider lassen sich bei mir die Spielstände nicht laden, wenn ich die Sprache umstelle, und wenn ich ein neues Spiel anfangen würde wär da halt die ganze Karte verdeckt. :(
« Letzte Änderung: 21.12.2025 | 18:16 von Feuersänger »
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Offline Skaeg

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #30 am: 21.12.2025 | 18:26 »
Erinnerung dizzy, aber ich glaube es sind die Narlmarsche und Hakenzungen-Sümpfe. Glenebon-Hochland klingt richtig.

Statt Stoßzahn war es glaub ich Hauer. Hauerwasser oder so. Und die Flüsse heissen glaub ich Dorn, Stinker und... Murque weiss ich nicht mehr, evtl Düsterwasser oder so.
Heisst der See beim Gudrin nicht irgenwie anders, Silber-soundso?
Stiiiiimmt, Silverstep. Offiziell wohl Silberstufen. Vielleicht nehme ich aber "Silbersteig" oder "Silbersteige"

Zitat
Oh und es sind nicht die "Tore" von Levenies. Evtl heißen die offiziell "Türme" oder "Zähne" von Levenies, das weiss ich aber nicht mehr sicher.
Oh, richtig, das war eine... Torheit von mir. Ich nehme aber erstmal Türme; den deutschen Begriff Tauern kannte ich Flachlandmensch tatsächlich selber nicht. Vielleicht nehme ich dann, offiziell hin oder her, lieber den. Klingt irgendwie cooler.

Zitat
Und wie Dunsward im Deutschen heisst weiß ich auch nicht mehr, aber das Stemming müsste eher dun-sward sein, nicht duns-ward. Also wördlich "Dunkel-Grasnarbe" aber das klingt freilich bescheuert.
Da habe ich die Übersetzung tatsächlich des ähnlichen Klangs wegen genommen. Ich ging allerdings von "ward" aus, aber "Grauwacht" fand ich nicht so schön.

Zitat
Ich kann mal gucken ob sich das CRPG ohne viel Aufhebens auf deutsch umstellen lässt und wie der Bums da heisst.
Danke. Das hätte ich auch so gemacht, aber bei meinem jetzigen (auch schon eingeschlafenen) Playthrough habe ich die meisten Sachen noch nicht entdeckt...

EDIT: Alles klar, trotzdem danke. Das ist aber auch irgendwie schlechtes Design, dass man durch Umstellen der Sprache das komplette Spiel neu starten muss...  wtf?
« Letzte Änderung: 21.12.2025 | 18:29 von Skaeg »

Offline Aedin Madasohn

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #31 am: 21.12.2025 | 18:34 »
 ;D "Dun Sward" hätte ich jetzt als "Schwarze (ehemals keltische) (Höhen)Festung" (welche aktuell von den Wikingas besetzt wurde, daher der cnorsk´ische Name) und nördlich vom Kartenzeichner Eire liegt, benutzt  ;D ;D ;D ;D

aber macht sich ja jedes Setting sein eigenes Namensregister, daher weitermachen auf dunklen Schwemmböden der letzten Eiszeit

Offline Skaeg

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #32 am: 21.12.2025 | 18:42 »
Die offizielle Bezeichnung ist tatsächlich auch Dunkelwacht, wie ich mittlerweile auf einer Tipp-Seite für das CRPG nachgeschaut habe. Vermutlich nicht akkurat, so oder so, aber klingt gut. 

Gegen Hauerwasser, Stinker (klingen bekloppt) und Narlmarsch (es ist kein Marschland, sondern ein Wald!) lege ich ein inneres Veto ein, auch wenn's offiziell ist.  8)

Offline gunware

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #33 am: 21.12.2025 | 18:49 »
Hier die Areale:

Areal Name
0 Brevoy
1 Rostländer-Hinterland
2 Grüngürtel
3 Hauerwasser
4 Kamelande
5 Narlmark
6 Sellenhügel
7 Dunkelwacht
8 Niemannshöhen
9 Felstürme von Levenies
10 Hakenzunge
11 Drelew
12 Tigerherren
13 Sturmlicht
14 Glenebontiefland
15 Pitax
16 Glenebonhochland
17 Numeria
18 Tausend Stimmen
19 Branthlendgebirge

Welche Namen fehlen dir noch?
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Offline Skaeg

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #34 am: 21.12.2025 | 19:10 »
Danke. Mir fehlt aktuell noch der Name für den Murque River und der offizielle Name für den Shrike River.

Ich nehme jetzt auch auf jeden Fall die "Tauern" und bleibe beim "Moor", aus einem peinlichen Grund: Die an sich sehr schöne Schriftart, die ich für die Labels genommen habe, kann keine Umlaute, wie mir jetzt erst auffällt...  :-[
« Letzte Änderung: 21.12.2025 | 19:16 von Skaeg »

Offline gunware

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #35 am: 21.12.2025 | 19:28 »
Da ich Kingmaker auf Deutsch habe und für VTT automatisch die englische Version mitgekriegt habe, kann ich in beiden Büchern suchen, falls was gebraucht wird.

Murque River liefert nur ein Treffer:

Zitat von: Englisch
inhabits a muddy island in the middle of a particularly swampy stretch of the Murque River, about 2 miles west of Candlemere.

Zitat von: Deutsch
bewohnt eine schlammige Insel in der Mitte eines besonders sumpfigen Bereichs des Murks, etwas mehr als drei Kilometer westlich des Kerzensees.

Shrike River kommt öfters vor.
Die Übersetzung ist Kreischer.

Zitat von: Englisch
the Crooked River tributary flows into the Shrike at approximately the midpoint of the series of waterfalls

Zitat von: Deutsch
Etwa mittig auf der Strecke fließt die Krumme in den Kreischer
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Offline Feuersänger

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #36 am: 21.12.2025 | 19:32 »
Whut. Also das weiss ich tatsächlich noch ganz genug, dass unser SL immer vom "Würger" für Shrike gesprochen hat.

Was übrigens korrekt ist, wenn schon denn schon -- Shrike bzw Würger bezeichnet eine Gattung von Vögeln.
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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #37 am: 21.12.2025 | 20:05 »
Würger kommt auch vor. 2mal.
Einmal in den Gerüchten und einmal in der Beschreibung bei den Koboldhöhlen.

Ich schätze, einem aufmerksamen Beobachter fällt etwas auf:

Zitat von: Englisch
The Sootscales live in an abandoned silver mine in the side of a hill just north of the Shrike River.
...
There used to be a bridge crossing the Shrike River to the southeast, but bandits ruined it. They say the old bridge keeper Davik Nettles haunts the place now.

Zitat von: Deusch
Seit mehreren Jahrzehnten leben die Rußschuppen schon in einer alten, verlassenen Silbermine nördliche des Würgers und sind immer wieder in Scharmützel mit Räubern, Winzlingen oder Fallenstellern verstrickt.
...
Es gab früher eine Brücke über den Würger im Südosten, doch die Räuber haben sie zerstört. Man sagt, dass der alte Brückenwärter Davik Nessel dort nun spuke.

Das Wort Kreischer kommt in der Übersetzung in Verbindung mit einem Fluss ungefähr zwanzigmal vor.

Und ich habe mich gewundert, warum ich beim Spielleiten ständig Probleme hatte, genau zu bestimmen, welcher Fluss der Kreischer und welcher Fluss der Würger ist.
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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #38 am: 21.12.2025 | 20:13 »
Ich wüsste ja schon gerne, was die Pathfinder-Übersetzer so beruflich machen.
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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #39 am: 21.12.2025 | 20:24 »
die Pathfinder-Übersetzer
Mir kommt es eher vor, dass unterschiedliche Übersetzer daran gearbeitet haben und bei der Zusammenlegung hat man einige Begriffe nicht angeglichen (siehe auch meine Anmerkungen in vorherigen Beiträgen; Namen und Regelbegriffe unterschiedlich zu übersetzen ist - ähm, sorry, ein politisch korrektes Wort fällt mir gerade nicht ein).
Aber da ich deutsche Übersetzungen haben möchte, muss ich halt mit der Gefahr leben.
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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #40 am: 21.12.2025 | 20:41 »
Denke auch; mangelndes Lektorat. Nicht unbedingt ein neues Phänomen bei Rollenspielbüchern, übersetzt oder Original. Besonders bei welchen mit 600 Seiten.

Kreischer oder Würger, oder was ganz eigenes, hmmm... mein verrückter Gedanke waren "Drosselfluss" oder nur "Drossel"; und "Drosselhügel". Die Drossel ist kein Würger, aber auch ein Vogel mit einer semantischen Nähe zum Würger....  hm.

Offline Skaeg

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #41 am: 29.12.2025 | 20:01 »
So, das ist erstmal fertig und mit ein paar Eigengewächsen versehen. Wenn noch jemand eklatanten Nonsens erspäht und mich darauf aufmerksam macht, bin ich dankbar. Ansonsten habe ich das hier mal angehängt und auch die zugehörige Liste der PF2-AP-Locations mit den zugeordneten Hexzahlen angefügt; falls irgend jemand damit was anfangen kann.

EDIT: Hm, Worldographer-Dateien sind winzig. Vermutlich sind aber Schriftarten und Custom Icons zerschossen?

----   TV1
----   TV2
0106   PX1
0205   GU3
0303   GU2
0305   GL1
0308   PX2
0407   RU1
0408   RU2
0506   GL2
0508   RU3
0603   GU1
0803   TL1
0804   TL4
0807   DR3
0808   DR4
0811   HT14
0903   TL2
0904   TL5
0905   DR1
0910   HT11
1004   TL3
1005   TL6
1007   DR2
1009   HT10
1010   HT12
1011   HT15
1107   HT6
1110   HT13
1106   HT5
1206   HT2
1210   NM4
1207   HT7
1304   HT1
1305   HT3
1306   HT8
1307   HT9
1406   HT4
1410   NM5
1411   NM6
1412   NM7
1504   NM1
1507   NM2
1508   NM3
1511   SH1
1609   KL1
1607   GB5
1608   GB11
1610   KL2
1611   KL3
1711   KL4
1712   SH2
1805   GB1
1806   GB2
1807   GB6
1808   GB12
1812   KL5
1813   SH3
1906   GB3
1907   GB7
1908   GB13
1913   SH4
2007   GB4
2008   GB8
2009   GB14
2013   KL6
2105   RL1
2108   GB9
2109   GB15
2206   RL2
2207   RL3
2112   KL7
2114   SH5
2212   KL8
2214   SH6 
2308   GB10
2312   KL9
2313   SH7
2314   SH8
2408   RL5
2410   LV1
2411   LV2
2412   KL10
2414   LV5
2507   RL4
2509   DS2
2513   LV4
2514   LV6
2609   RL6
2610   DS3
2611   DS5
2612   LV3
2615   LV7
2616   LV8
2708   BV2
2710   DS4
2713   NH2
2812   DS6
2813   NH1
2908   BV1
2909   DS1
« Letzte Änderung: 29.12.2025 | 20:08 von Skaeg »

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #42 am: 22.06.2026 | 21:43 »
Wie ich hier: https://www.tanelorn.net/index.php/topic,126457.msg135328470.html#msg135328470 angedeutet habe, ist  bei unserer Gruppe dazu gekommen, dass das Königreich viel zu langsamen aufsteigt - im Vergleich zu den Charakteren. Inzwischen sind die Charaktere Stufe 8 und ich war so fies, mir einige Hausregeln zu überlegen, dass die Charaktere schön in der Hauptstadt bleiben und etwas für ihr Königreich machen -  und nicht ständig in der Wildnis herumstreunen und Abenteuer suchen. ;)
Dank der Hausregel und (was wahrscheinlich noch größeren Einfluss hatte) der quasi vollständigen Zerstörung der Hauptstadt durch den riesigen Eulenbär, sind die Spieler dazu gekommen, dass es sich lohnen wird, sich um das Königreich mehr zu kümmern. Der Eulenbär war echt der Hammer, weil die Hauptstadt bestand nur aus 4 bebauten  Bauplätzen (mehr ging nicht, weil Königreich zu dem Zeitpunkt erst Stufe 2) und wie der Zufalls es so wollte (da ich fies bin, habe ich einen der Spieler würfeln lassen :o ), hat der Eulenbär 4 Bauplätze zerstört. Jetzt wissen die Spieler, dass für solche Ereignisse ihre Stufe und die Stufe des Königreichs  sich nicht zu viel unterscheiden sollte.

Aus dem Grunde wurden die letzten drei Abende fast nur Königreichsaktivitäten behandelt. Ich glaube, für jemanden,  der in RPG mehr Improtheater sucht, wäre von den Spielabenden total entsetzt. Es hatte fast eine Art Aufbauspielcharakter. Die Versuche, die Regierungshandlungen sinnvoll und gewinnbringend durchzuführen, waren schon putzig zu beobachten. Die Optimierungsstrategie war echt beeindruckend und hätte bestimmt cool eingeschlagen, wenn die Würfel gegönnt hätten. Was sie nur manchmal taten. Meine Hausregel brachten auch den gewünschten Effekt, dass die Charaktere in der Hauptstadt blieben, um die Zeit dafür zu opfern, damit die Regierungshandlungen größere Chance hätten zu gelingen. Aber das muss man PF2 hoch anrechnen, die mit den Stufen skalierenden Proben und Werte machen es immer wieder spannend, den Würfel rollen zu sehen. Und der Unterschied zwischen einem kritischen Fehlschlag und einem kritischen Erfolg ist gewaltigt - und trotzdem nah genug.

Dadurch aber, dass sie sich so viel Zeit genommen hatten, sind weitere potenzielle Gefahren im Anmarsch, wie sie durch ihre fleißige  Gerüchte-Sammlerei zu erfahren glauben. Und dann werden sie das nächste Mal wieder losziehen, auch wenn das Königreich noch nicht ausreichend aufgebaut ist. Aber das ist das Dilemma, in dem sie stecken. Erlauben, dass die Gefahren wachsen und das Königreich ausbauen, um es resistenter zu machen  - oder die Gefahren bekämpfen und potenziell erlauben, dass das Königreich mit einem Problem konfrontiert wird, dass es nicht so gut wegsteckt (so wie es bei dem Eulenbären-Angriff der Fall war).

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich mit meinen Befürchtungen recht behalten habe, dass das Königreich zu langsam im Verhältnis zu den Charakteren aufsteigen kann - an sich ist es fast gar nicht möglich, das Königreich auf der entsprechenden Stufe zu haben. (Disclaimer: mindestens nicht, wenn man so spielt wie wir,) Aber dank der Hausregeln und dass ich anfange auch außer der Reihe EP dem Königreich zu geben, wird es zwar immer noch schwierig und nervenaufreibend, aber meine Befürchtung ist kleiner geworden. Ich habe es als SL zur Spielerdilemma aufgebaut und wie sie damit umgehen, ist ihr Problem. Ich habe ihnen jetzt die Werkzeuge geschenkt, wie sie die Klippe bezwingen können (vorher hätte es nicht klappen können) und jetzt liegt  es in ihrer Hand.

(Die oben angesprochenen EP dem Königreich zu geben sind dann zusätzliche Königreich-EP, wie wenn sie z.B. die Koboldspione umdrehen und überzeugen, dass sie in dem Königreich nach einer kleinen "Strafe" willkommen sein werden - was Jubilost dann mit Freude erfüllt hatte - dafür habe ich dem Königreich EP gegeben, als ob sie eine Falle entschärft hätten - klar, nichts großartiges, aber Kleinvieh macht auch Mist.)

Falls jemand an ähnliche Probleme wie wir stößt, kann ich hier die Hausregeln als Inspirationsquelle hochladen. Es ist kein No-Brainer, aber gute Möglichkeit, die Charaktere in der Hauptstadt länger zu halten. (Falls man ohne die Königreichsregeln spielt, dann ist es überflüssig, die Regeln betreffen nur die Königreichshandlungen und wie man sie mit Auszeithandlungen boosten könnte.) Interesse?
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Offline Ulrich Schmidt

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #43 am: 24.06.2026 | 22:13 »
Ich würde sagen, das Reich verbleibt auf der bisherigen Stufe, bis die SC aufgelevelt haben.
Ein Königreich hoher Stufe bringt aber seine eigenen Schwierigkeiten mit sich, da z.B. der SG zum Bewältigen von Krisen ebenfalls steigt.
Und dann sind da noch die lieben Nachbarn, die egal ob diplomatisch oder kriegerisch nur darauf lauern, dass der mächtige Herrscher stirbt und ein schwacher Erbe auf den Thron kommt. - Aber da sollten schlaue Helden doch auch Ideen haben, wie man dem Erben vielleicht ein paar EP zukommen lässt. ;)

Leider ist Pathfinder darauf ausgelegt, dass alle Charaktere der Gruppe dieselbe Stufe haben.
Wo es eigentlich realistisch wäre, dass beim Tod des Herrschers der Erbe vom Waffenmeister, dem alten Hofmagier, dem Oberpriester des Reiches und dem Meisterspion beraten und unterstützt (oder manipuliert) wird, müssten eigentlich alle Helden dann in Ruhestand gehen oder sich von der nächsten Klippe stürzen, damit die nächsten Juniorhelden an den Start gehen können, ohne dass die alten Recken sich ständig einmischen (müssen), wenn das Reich in Gefahr ist.
Ich habe mein Password wiedergefunden!

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #44 am: 26.06.2026 | 16:00 »
Ich würde sagen, das Reich verbleibt auf der bisherigen Stufe, bis die SC aufgelevelt haben.
Ein Königreich hoher Stufe bringt aber seine eigenen Schwierigkeiten mit sich, da z.B. der SG zum Bewältigen von Krisen ebenfalls steigt.
Es ist ein bisschen komplexer. Die "normalen" Ereignisse werden zwar von der Stufe des Königreichs abgeleitet, aber dann gibt es auch mehrere Ereignisse, die feste SG haben und die stattfinden, wenn etwas bestimmtes passiert oder wenn die Charaktere bestimmte Stufe erreichen. Und in solchen Fällen ist es suboptimal, wenn das Königreich zu niedrig im Vergleich zu den Charakteren ist. Dann haben wir noch das nächste Problem, dass das Königreich nicht so schnell EP sammeln kann, wie die Charaktere.
Vereinfacht gesagt, ist das Königreich an die Zeit gebunden, um EP zu bekommen, die Charaktere aber an die Entfernung -  je mehr sie sich auf der Karte  bewegen, desto mehr EP kriegen sie. Die Zufallsbewegungen sind sehr spendabel.

Eigentlich ist es meckern auf sehr hohen Niveau. In jedem anderen Setting wäre mir das wahrscheinlich gar nicht aufgefallen oder ich hätte es mit einem Schulterzucken quittiert. Aber bei PF2 funktioniert die Mathe so wunderbar, dass an der Stelle, an der die Mathe auseinander fällt, es sich wie ein Stich ins Fleisch anfühlt.
Ich bin der letzte Schrei der Evolution, als sie mich erschaffen hatte, schrie sie: "Oh Gott, was habe ich denn gemacht?!"

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Re: Problemgefahr bei Kingmaker
« Antwort #45 am: 4.07.2026 | 15:02 »
Gestern wurden wieder die Regierungshandlungen durchgeführt. Da in diesem Monat die Charaktere keine Möglichkeit hatten (gar keine Zeit dafür), sich mit Hilfe der Hausregeln Boni zu erarbeiten, ist mir aufgefallen, dass es fast quasi vergleichbar war. Ich weiß nicht, ob es nur eine anekdotische Evidenz ist oder ob es tatsächlich so ist (was ich begrüßen würde). Die Intention war ja, dass die Charaktere mehr Zeit mit Regieren verbringen als in der Gegend herum zu streuen und EP zu sammeln, aber die Regierung nicht zu sehr puscht. Die erfolgreichen Regierungshandlungen lagen im Schnitt in der Anzahl, wie sie auch liegen, wenn die Charaktere die Zeit investieren. Nur wenn sie die Zeit nicht investieren, sind die Erfolge mehr zufälliger; wenn sie die Zeit haben, richtig Überstunden fürs Regieren zu schieben, dann durch die zusätzlich verbrauchten Regierungshandlungen werden die verbliebenden Handlungen statistisch öfters gelingen - man kann dann gezielter regieren, aber das Königreich wird dadurch nicht schneller overpowert.
Mal schauen, ob sich das bewahrheitet, was meine Einschätzung ist.
(Fun Fact: egal in welcher Siedlung, wenn eine Holzpalisade aufgebaut werden soll, dauert es meistens mehrere Monate, weil die Würfel das wahrscheinlich riechen und auf gar keinen Fall die Holzpalisade aufgebaut sehen wollen,)
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