Ich dachte es ging um die Abgrenzung des Wargames vom Brettspiel.

Es gibt Wargames mit Kampagne und ohne.
Immersion ist auch so ein Ding. Es gibt auch Wargames, wo große Einheiten nur bunte Klötze auf einer Karte a.k.a Spielbrett sind. Das sind für mich nur Spielsteine. Immersion habe ich da eher nicht.
Auch eine Rolle spiele ich im Tabletop nicht. Am ehesten Böte sich da die Rolle des Befehlshaber an. In den Tabletops, die ich bisher aufgeführt habe, sind Anführer aber auch nur Figuren mit speziellen Eigenschaften, die ich genauso verwalte, wie die anderen Einheiten auch (es gibt aber mit Sicherheit auch Wargames, wo das anders ist).
Schach ist auf jeden fall ein stark abstrahiertes Strategie. Wargames sind auch Strategespiele mit einem deutlich geringeren Abstraktionsgrad. Gleichzeitig können Wargames Brettspiele sein (auf eine Karte/einem Spieltisch gespielt), müssen Sie aber nicht (es gibt auch kartenbasierte Wargames laut Wikipedia).
Ich will damit auch garnicht anzweifeln, dass insbesondere kommerzielle Wargames viel mit Immersion arbeiten und sich deshalb ganz anders, als Schach anfühlen. Ich spiele Sie genau deshalb lieber als Schach.
Ich denke innerhalb der Brettspiele kann man zwischen solchen Unterscheiden, die eine Geschichte erzählen z.B. Wargames- Verlauf eines Gefechts und solchen die das nicht tun Schach oder Go. Dann verläuft die Grenze aber eben nicht zwischen Brettspiel und Wargame.
Ich will hier auch garnicht recht haben definiert, wie ihr wollt, habe nur gerade Spaß am abnerden
