Ich sehe schon, in bin in guter Gesellschaft.
Savage Worlds: Was hab ich es geliebt. Aber wenn man es länger spielt... der Fast! Fun! Furios! - Faktor ist relativ schnell raus, und es wird Fiddelig! Ferdammt langsam! Fucking Swingy! - Nein danke, leider. Ich wünschte, es gäbe eine modernere Version davon, oder einen neuen Versuch von irgendwem, ein brauchbares Universalsystem zu machen.
D&D prä 4E: 3, 3.5 und Pathfinder haben wir JAHRELANG gespielt, aber natürlich macht das überhaupt keinen Sinn mehr, wenn man die 5E zur Verfügung hat, die man lieben oder hassen kann (ich liebe sie noch, oder mag sie jedenfalls sehr gerne, auch und gerade die neue Version), die aber einfach SO viel einfacher zu handhaben ist. AD&D ist aus meiner Sicht heute ebenfalls unspielbar, für das Spielgefühl gibt es zahllose OSR und NSR Systeme.
Shadowrun: Lange gespielt, aber wohl nie mehr wieder. Hier nenne ich auch keine Version. Die alten waren mechanisch driss, und die neuen sind es auch. Dazu der Regelbuch-Overkill und das Spielgefühl, das inzwischen viel zu weit von verchromtem Cyberpunk weg ist. - Das Setting an sich ist natürlich leider geil.
DSA: Spiele ich sogar noch, aber nur aus sozialen Gründen. Auch hier gilt, unabhängig von der Version: Mechanisch aus meiner Sicht völliger Rotz, kann sich nicht zwischen Bauergaming und High Fantasy entscheiden, und die meisten Mitspieler sind leider genau so dröge wie das System. - Auch hier ist das Setting leider gar nicht mal so schlecht. Aber halt mit dem System und mit der Drögigkeit von allem zu eng verheiratet.
7te See: Das für mich schlimmste System, was ich je gespielt habe. Es versprach schnelle, cineastische Mantel-und-Degen-Action, und lieferte ein völlig überkompliziertes Mist-System, das für jeden Spezialfall eine eigene Probe will, und Charaktere übel bestraft, die einen Skill nicht haben. Nicht lange gespielt, aber mit hohen Erwartungen, und die wurden übelst enttäuscht.