Autor Thema: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?  (Gelesen 3495 mal)

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Offline nobody@home

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #75 am: 20.06.2026 | 20:22 »
Ist ein Bezug auf das Thema mit etwas gedanklicher Weiterentwicklung ;) auf einen konkreten Beitrag oder eine konkrete Person beziehe ich mich nicht.

Wir lesen, spielen oder erleben doch fast nur die Geschichten der Helden und kaum bis gar nicht die Geschichten der Gescheiterten. Was wäre die Ilias für ein Epos, wenn sie aus der Sicht Hektors geschrieben würde? Abruptes Ende und viele verpasste tolle Geschichten.

Der Gedanke plagte mich zuerst in frühen Teenie-Jahren, als ich darüber sinnierte warum immer alles Helden in den Geschichten sind. Die Antwort war ja klar, weil Tote nichts mehr zu erzählen oder berichten haben.
Und so verhält es sich doch auch im Rollenspiel. Zumindest im klassischen, epischen Kampagnenspiel. Es wird die Geschichte von Helden erspielt und erzählt. Nicht die Geschichte derer, die an der ersten Hürde der Aufgabe scheiterten.

Na ja, man findet schon auch tragische Helden. ;) Aber da kommen wir, denke ich, wieder zurück auf den einfachen Unterschied in der von der jeweiligen Figur im Scheinwerferlicht verbrachten Zeit: wer praktisch die ganze Geschichte hindurch dabei bleibt und erst relativ spät und dramatisch verliert, kann immer noch recht locker ein Held sein, der Typ, der bereits im Vorspann oder sonstwie ein, zwei Minuten nach seiner Einführung bereits ins Gras beißt oder sonstwie alles vermasselt, wird sich aber einigermaßen sicher nicht qualifizieren. (Bestenfalls könnte man damit spielen, indem man viel vom Rest der Geschichte mit Rückblenden und Nachrufen auf ihn verbringt...aber auch das würde wiederum nur seine gefühlte Präsenz erhöhen, das Prinzip bliebe also erhalten.)

Offline Luxferre

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #76 am: 20.06.2026 | 20:24 »
Das ist aber nicht das gleiche, wie dass die Protagonisten in der Spielwelt als "Auserwählte" gekennzeichnet und erkennbar wären. Die allermeisten Helden in den allermeisten Geschichten sind überdurchschnittlich kompetent oder haben überdurchschnittlich viel Dusel, ohne dass sie deswegen (und darum geht der Thread ja) innerweltlich als "Auserwählte" markiert wären. Es handelt sich, wie nobody oben schreibt, in den meisten Fällen eher um eine unsichtbare Meta-Eigenschaft, die ihnen die Autoren verpasst haben, damit die Geschichte nicht nach 20 Seiten zu Ende ist.

Ja, zu "Auserwählten", welche die Einzigen mit Schips, Chuzpe, Cochones oder sondwie be-bennyt'en Befähigungen sein sollen, hatte ich schon meine Ablehnung ja bereits kundgetan. Helden sind für mich aber auch auserwählt, weil sie diejenigen sein werden, welche gegebenenfalls die Heldenreise beenden, die Kampagne beenden oder den Drachen vor der gefräßigen Jungfrau retten.
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Offline unicum

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #77 am: 21.06.2026 | 00:05 »
Der Gedanke plagte mich zuerst in frühen Teenie-Jahren, als ich darüber sinnierte warum immer alles Helden in den Geschichten sind. Die Antwort war ja klar, weil Tote nichts mehr zu erzählen oder berichten haben.
Und so verhält es sich doch auch im Rollenspiel. Zumindest im klassischen, epischen Kampagnenspiel. Es wird die Geschichte von Helden erspielt und erzählt. Nicht die Geschichte derer, die an der ersten Hürde der Aufgabe scheiterten.

Das sehe ich auch so aber ich will das meine Figur etwas besonderes ist weil ich sie spiele und nicht weil das Regelwerk ihr den goldenen Löffel in den popo schiebt,...

In der Hinsicht hatte ich auch schon mal geschrieben das auch nach Jahren die wenigen TPKs die ich als SL fabriziert habe, in zusammenarbeit mit den Spielern natürlich, sehr gut in erinnerung geblieben sind und auch kein böses Blut verursacht haben sondern eher ein "war Cool" sicher das i´st nicht jedermans sache.

Offline Tressym

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #78 am: 21.06.2026 | 00:27 »
Ich mag solche Chosen Ones selten.
Selbst die Dekonstruierung des Tropes, die Schattenseite davon aufzeigt, setzt voraus, dass der Auserwählte dennoch seiner Bestimmung nachgehen muss.
Auch "gute" Auserwählte wie Aang oder Korra hatten gar keine Möglichkeiten zu sagen: ich höre nun auf der Avatar zu sein.
Da macht es für mich keinen Unterschied, ob es sich um eine Geschichte oder ein Rollenspiel handelt.
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Offline Holothuroid

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #79 am: 21.06.2026 | 07:29 »
Ich mag solche Chosen Ones selten.
Selbst die Dekonstruierung des Tropes, die Schattenseite davon aufzeigt, setzt voraus, dass der Auserwählte dennoch seiner Bestimmung nachgehen muss.

Ich weiß nicht, was dir als Dekonstruktion einfällt. Aber Mother of Learning hat den Auswrwählten zwar willig, aber überfordert. In Traveller's Gate wird der Auserwählte der Antagonist, weil er von einer Fraktion vereinnahmt wird. In Red Sister, baldowern sie erstmal aus, wer die Auserwählte sein soll.

In allen drei Fällen ist die Hauptfigur gerade nicht  auserwählt.
Let's Go To Magic School - Wenn man einen Zauberschulroman liest (und davon gibt's viele), lernt man mit den Charakteren über die Welt und die Magie. In diesem PbtA-Spiel, spielt ihr um herauszufinden, wie es mit Welt und Magie steht.

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #80 am: 21.06.2026 | 08:01 »
In allen drei Fällen ist die Hauptfigur gerade nicht  auserwählt.
Ist in einer Dekonstruktion meiner Meinung nach noch nichtmal nötig. Die Heldengruppe oder der Held, der die Prophezeihung für den Chosen One erfüllen oder erfüllen muss (Wenn ich mich nicht falsch erinnere wäre "Die Heldenmutter" von Holbein so ein Roman), wäre für mich auch eine Dekonstruktion des Tropes.
Allerdings geht das glaube ich völlig vom Thread weg, weil es hier ja um die Spielercharakter als "Chosen" geht.
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #81 am: 21.06.2026 | 09:04 »
Das sehe ich auch so aber ich will das meine Figur etwas besonderes ist weil ich sie spiele und nicht weil das Regelwerk ihr den goldenen Löffel in den popo schiebt,...

So gehen halt die Ansprüche oder vielleicht auch schlicht das individuelle Selbstbewußtsein auseinander. Ich bin mir nämlich beispielsweise ziemlich sicher, daß bei einer 08/15-Figur allein bloß deshalb, weil ich sie spiele, gar nicht so viel Besonderes herauskäme -- das ist ganz ähnlich wie bei der Frage nach "taktischen" Kämpfen, wo ich auch recht genau weiß und in seltenen Fällen sogar mal zugeben kann, daß ich einfach gar kein so großer Taktiker vor dem Herrn bin... :)

Da ist es also für mich völlig in Ordnung, wenn mir das Regelwerk den einen oder anderen Schubs gibt, damit ich die Art von Figur, die ich eigentlich spielen möchte, auch halbwegs glaubhaft darstellen kann. (Inwieweit diese Figur dann auch innerhalb der Spielwelt "auserwählt" oder sonstwie etwas gaaanz Besonderes ist, steht dabei nochmal auf einem ganz anderen Blatt...aber das hatten wir ja schon. Anmerken möchte ich hier allerdings, daß selbst ausgewachsene Superhelden meist in einem Setting existieren, wo's von ihrer Sorte genug gibt, daß sie sich zwar allemal individuell oder als Team einen Namen machen können, aber nicht alles um sie herum vor lauter Staunen und/oder Schock spontan zum Erliegen kommt, bloß, weil sie mal zeigen, daß sie tatsächlich Superkräfte haben.)

Offline Sashael

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #82 am: 21.06.2026 | 09:41 »
Das sehe ich auch so aber ich will das meine Figur etwas besonderes ist weil ich sie spiele und nicht weil das Regelwerk ihr den goldenen Löffel in den popo schiebt,...
Die meisten Regelwerke kommen mit dem goldenen Löffel, sie sagen das nur nicht explizit.

Spätestens, wenn ein einzelner Angriff mit einer Pistole oder einem Schwert keine Chance mehr hat, deinen ausgeruhten Charakter umzubringen, steckt der Löffel schon in deinem Boppes.
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Offline Maarzan

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #83 am: 21.06.2026 | 10:17 »
Die meisten Regelwerke kommen mit dem goldenen Löffel, sie sagen das nur nicht explizit.

Spätestens, wenn ein einzelner Angriff mit einer Pistole oder einem Schwert keine Chance mehr hat, deinen ausgeruhten Charakter umzubringen, steckt der Löffel schon in deinem Boppes.

Der Löffel ist relativ zu sehen. Wenn alle ähnlichen Wesen z.B. so resilient sind oder die Option haben bei nicht SC- abhängiger Qualifikation z.B. Magier oder Kleriker zu werden , dann ist das kein SC-spezifischer goldener Löffel sondern schlicht Spielweltphysik.
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Offline Sashael

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #84 am: 21.06.2026 | 10:44 »
Da in den meisten Spielen Gegner nicht mitwachsen, ist das ja eher nicht der Fall.

Während also der Goblin immer durch einen guten Schwertstreich erledigt wird, ist das bei SCs ab Stufe 2 schon deutlich schwerer und ab Stufe 3 nahezu unmöglich.
\_ツ _/
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Offline Maarzan

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #85 am: 21.06.2026 | 10:59 »
Da in den meisten Spielen Gegner nicht mitwachsen, ist das ja eher nicht der Fall.

Während also der Goblin immer durch einen guten Schwertstreich erledigt wird, ist das bei SCs ab Stufe 2 schon deutlich schwerer und ab Stufe 3 nahezu unmöglich.
\_ツ _/

Wenn du über Speziesgrenzen hinweg gehst, hast du das Thema verfehlt. Wie sieht es mit den Entsprechungen zu den SCs aus, anderen Menschen, Elfen, Zwergen entsprechender Erfahrung?  Und das Gegner nicht wachsen ist auch nicht generalisierungsfähig.
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Offline nobody@home

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #86 am: 21.06.2026 | 11:11 »
Da in den meisten Spielen Gegner nicht mitwachsen, ist das ja eher nicht der Fall.

Während also der Goblin immer durch einen guten Schwertstreich erledigt wird, ist das bei SCs ab Stufe 2 schon deutlich schwerer und ab Stufe 3 nahezu unmöglich.
\_ツ _/

Na ja, wer möchte, kann durchaus auch das als Teil der Spielwelt deklarieren. Bestimmte Leute (generell die mit Klassen und Stufen) können sich in dieser Welt dann also aus wie auch immer handgewedelten Gründen radikal verbessern und insbesondere an Durchhaltevermögen zulegen, während andere ("Normal Man"-NSC aus hinreichend alten D&D-Versionen eingeschlossen) diese Möglichkeit zeitlebens eben nicht haben. Das wäre dann einfach ein Punkt, in dem sich die "Realität" der Spielwelt merkbar von der unsrigen unterscheidet.

Allerdings würde ich mir schon etwas mehr Respekt vor Goblins wünschen. :korvin:

Offline Sashael

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #87 am: 21.06.2026 | 11:14 »
Wenn du über Speziesgrenzen hinweg gehst, hast du das Thema verfehlt.
Das aktuelle Thema, auf das ich mich beziehe, ist: Sind SC etwas Besonderes, weil der Spieler sie spielt, oder weil das Regelwerk ihnen besondere Vorteile (Goldener Löffel) mitgibt?

Mein Take dazu: Wenn man systembedingte Verbesserungen, die den SC zu großen Heldentaten befähigen, tatsächlich ablehnt, dürfte man nie bessere Werte als ein Startcharakter nutzen, ansonsten beschwindelt man sich nur selbst.
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Offline Issi

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #88 am: 21.06.2026 | 11:40 »
Wie findet ihr es, wenn Charaktere im Rollenspiel per Werkseinstellung "vom Schicksal erwählt" sind?

Ich habe schon folgende Argumente dafür gehört:
Allerlei Arten von Gummipunkten erfahren dadurch eine diegetische Erklärung (Beispiel Splittermond und die Mondsplitter)
Der Umstand, dass es immer wieder die Charaktere sind, die in Großes verwickelt werden, erklärt sich dadurch.
Es ist halt cool, was Besonderes zu sein!

Ich persönlich mag den Chosen-Trope gar nicht. Er vermittelt mir das Gefühl, dass die Charaktere (auf diegetischer Ebene) "cheaten", um Großes zu erreichen, dass sie mit einem goldenen Löffel im Mund zur Welt gekommen sind (und wahrscheinlich dann gleichzeitig über die Bürde von so viel Verantwortung jammern). Aber he, ich kann auch Harry Potter nicht leiden! Ich will nicht abstreiten, dass sich aus dem Topos mehr machen lässt, aber für mich ist er erstmal ein harter Abturner.

Meine Haltung zu den Pro-Argumenten ist:
Ich will sowieso keine diegetischen Gummipunkte! Das durchbricht für mich die vierte Wand. Gummipunkte sind ein Regelwerkzeug, in der Fiktion haben sie nix verloren.
Es bedarf für mich auch keine Erklärung dafür, dass die Charaktere immer wieder in Großes verwickelt werden. Andersrum wird ein Schuh draus: Wir spielen eben die Leute, die entgegen aller Wahrscheinlichkeit immer wieder der Ruf zum Abenteuer ereilt und die so drauf sind, dass sie ihm auch folgen. Das ist unwahrscheinlich, aber unwahrscheinliche Dinge passieren selbst in unserer Welt alle Nase lang. Dafür braucht es keine Schicksalsmächte, die irgendjemanden erküren. Ich frage mich genausowenig, warum wir gerade diese Leute spielen, wie ich mich in der Wirklichkeit frage, warum ich gerade ich bin, obwohl es so viele andere Menschen gibt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich ich bin, liegt bei 100%. Die Wahrscheinlichkeit, dass den Charakteren in der Rollenspielrunde genau das passiert, was ihnen passiert, liegt bei 100% - ganz einfach.
Und: Es ist überhaupt nicht cool, von höheren Mächten zu was Besonderem erklärt zu werden (Nimm das, Harry!). Viel cooler ist es, einfach trotzdem zu rocken, oder auch nicht zu rocken, aber jedenfalls sein Ding zu machen. (Rock on, Sam Gamgee!)

Wer mag gegenreden? Wer mag zustimmen? Wer findet, dass die "Argumente" für mein Geschmacksurteil an der Sache vorbeigehen?
Okay- ich hole mal weit aus, in der Hoffnung dass ich irgendwie wieder zurück zum Punkt finde.

Mein Lieblingsmärchen ist König Drosselbart.
Es kommt ohne jede Magie, ohne klassischen Auserwählten und ohne Bösewicht aus.

D.h.über den Bösewicht kann man streiten: Warum muss ihr Vater die Prinzessin eigentlich überhaupt verheiraten, wenn sie das gar nicht will?
Und warum muss der Prinz sie dann auch noch verarschen und zwangsheiraten, wenn er sie doch eigentlich "liebt "?
Also nicht ihren Charakter, der ist ihm ja zu "aufmüpfig", sondern vorallem ihr Äußeres.
Ja, das muss echte, tiefe Liebe sein...:-)

Ok, zurück zum Thema:
Ja, das Thema mit dem Auserwählten ist abgedroschen. Und ja, es gibt wenige Märchen, wo es nicht so ist.

Schreib gleich mehr dazu
Edit folgt.

Ich glaube- der Sinn in diesem ganzen Auserwählten Thema ist letztlich, dass jeder  Normalo (rein theoretisch) was besonders ist, oder sein kann. (Damit die Geschichte funktioniert)
Das kann auch per Zufall bzw. Laborunfall passieren.
Plötzlich hat jmd Superkräfte wider Willen.
(Spiderman)
Oder man hat Personal, das einen mit technischem Schnickschnack Super macht (Batman, James Bond)

Selbst Harry Potter wäre ohne Voldemorts Fluch nur ein ganz "normaler" Zauberer.
Aber jetzt kann er nicht anders.
Aragorn hätte auch lieber einen ruhigen Feierabend im Wald verbracht, dooferweise ist er mit den falschen Leuten verwandt.

Will sagen: Die wenigsten Auserwählten sind begeistert über ihre Bestimmung.
Sie kommen häufig aus der Nummer einfach nicht mehr raus.
Ein normales Leben ist ihnen schlicht nicht gegönnt.
Ihre Besonderheit ist gleichzeitig Ihre Bürde.

Im Prinzip geht es auch häufig um die Frage: Warum ausgerechnet ich?
Antwort: Weil es sonst keiner macht oder machen kann.
Gäbe es diesen Zwang nicht, könnte eine Figur jederzeit sagen: Ich steig aus, nicht mit mir.
Sollen die anderen machen.

Und damit das plausibel nicht geschieht, braucht es einen entsprechenden Leidensdruck.

Der kann natürlich auch rein innerlich sein.
Bei "Rache" oder "Rettungsaktionen" geht das häufig auch ohne Magie.
Die Figuren brauchen nur einen ausreichend guten Grund nicht aus der Story zu entkommen.

Im Märchen "König Drosselbart " gibt es auch eine Form von Zwang, nämlich den, der "Zwangsheirat".
Hier kann der Geschichte also auch nicht so leicht entkommen werden. Und Auserwählte gibt es ebenfalls, da die Prinzessin von einem ihr eigentlich unsympathischen Typ erwählt wurde.
Beziehungsweise ihr Vater sie zu diesem Schicksal " bestimmt " hat.

Edit 2.
Diesen, für die Geschichte notwendigen, Zwang kriegt man mit : "Weil besonders geboren"- eben relativ leicht hin.
Ist halt der Grund warum man lebt oder weil man so ist, wie man ist- gibt es keine Wahl.


Im Rollenspiel bräuchte man diese Zwänge per Geburt und Göttlicher Bestimmung, Fluch whatever nicht zwingend.
Was man aber immer braucht, ist ein guter Grund, warum die Figuren das Abenteuer mitspielen.
Und eben nicht einfach sagen: Keine Lust mehr, ich gehe dann.

Im Zweifel sind sie dann halt Normalos, die zur falschen Zeit am falschen Ort sind.
Oder zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Es sollte nur (emotional)nachvollziehbar sein, warum sie, trotz aller Widrigkeiten und Gefahr für Leib und Leben bei der Stange bleiben.
« Letzte Änderung: 21.06.2026 | 12:35 von Issi »

Offline Maarzan

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #89 am: 21.06.2026 | 12:24 »
Das aktuelle Thema, auf das ich mich beziehe, ist: Sind SC etwas Besonderes, weil der Spieler sie spielt, oder weil das Regelwerk ihnen besondere Vorteile (Goldener Löffel) mitgibt?

Mein Take dazu: Wenn man systembedingte Verbesserungen, die den SC zu großen Heldentaten befähigen, tatsächlich ablehnt, dürfte man nie bessere Werte als ein Startcharakter nutzen, ansonsten beschwindelt man sich nur selbst.

Die systembedingte Verbesserung namens lernen steht jedem Wesen mit dem nötigen Verstand zur Verfügung - ist also weit weg von Goldener Löffel.
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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #90 am: 21.06.2026 | 12:39 »
Allgemein, also längst nicht nur im Rollenspielbereich, läßt sich schon argumentieren, daß "der Auserwählte" so eine Figur ist, bei der sich spätestens heutzutage viele etwas schwer damit tun, sie in Reinform überhaupt noch ernstzunehmen -- daher denn auch das Faible für einschlägige Dekonstruktionen und sogar Parodien. :) Dabei ist die Auswahl an sich nicht mal zwingend unbedingt ein Makel...aber sie kann dazu werden, wenn der Betroffene sein Publikum dann nicht davon überzeugen kann, daß er ihrer auch tatsächlich würdig ist (siehe auch das "moderne Anspruchsdenken" etwas weiter oben), und ob das gelingt, hängt wiederum davon ab, wie gut die Verfasser besagte Würdigkeit untermauern können und wollen.

Oder vielleicht anders ausgedrückt: wenn eine Figur beeindrucken soll, geht es nicht so sehr darum, was ihr alles laut Autorendekret in den Schoß gefallen sein mag, sondern darum, was sie tatsächlich daraus macht.

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #91 am: 21.06.2026 | 12:47 »
Die systembedingte Verbesserung namens lernen steht jedem Wesen mit dem nötigen Verstand zur Verfügung - ist also weit weg von Goldener Löffel.
Also sind alle Kreaturen in gängigen Monsterhandbüchern ungeachtet ihrer postulierten Kultur einfach nur zu blöd und/oder faul, um genauso gut zu werden wie die SCs?  ;D
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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #92 am: 21.06.2026 | 12:49 »
Allgemein, also längst nicht nur im Rollenspielbereich, läßt sich schon argumentieren, daß "der Auserwählte" so eine Figur ist, bei der sich spätestens heutzutage viele etwas schwer damit tun, sie in Reinform überhaupt noch ernstzunehmen -- daher denn auch das Faible für einschlägige Dekonstruktionen und sogar Parodien. :) Dabei ist die Auswahl an sich nicht mal zwingend unbedingt ein Makel...aber sie kann dazu werden, wenn der Betroffene sein Publikum dann nicht davon überzeugen kann, daß er ihrer auch tatsächlich würdig ist (siehe auch das "moderne Anspruchsdenken" etwas weiter oben), und ob das gelingt, hängt wiederum davon ab, wie gut die Verfasser besagte Würdigkeit untermauern können und wollen.

Oder vielleicht anders ausgedrückt: wenn eine Figur beeindrucken soll, geht es nicht so sehr darum, was ihr alles laut Autorendekret in den Schoß gefallen sein mag, sondern darum, was sie tatsächlich daraus macht.

Muss eine Auserwählte Figur denn (positiv)beeindrucken?

Ich würde ja sagen: Muss sie nicht.

Letztlich wäre ohne Gollum der eine Ring nie zerstört worden.
Selbst der größte Depp kann zum richtigen Zeitpunkt, sogar aus Versehen, seine Bestimmung erfüllen, ohne vorher in irgendeiner Weise ein Vorbild gewesen zu sein





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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #93 am: 21.06.2026 | 13:03 »
Muss eine Auserwählte Figur denn (positiv)beeindrucken?

Ich würde ja sagen: Muss sie nicht.

Letztlich wäre ohne Gollum der eine Ring nie zerstört worden.
Selbst der größte Depp kann zum richtigen Zeitpunkt, sogar aus Versehen, seine Bestimmung erfüllen, ohne vorher in irgendeiner Weise ein Vorbild gewesen zu sein

War Gollum denn auserwählt -- und vor allem, war er irgendwie "auserwählter" als irgendwer sonst? Die Geschichte an sich gibt das ja erst mal nicht her.

Klar könnte man aus ein paar dezenten Anmerkungen herbeihandwedeln, daß Eru höchstselbst ihm und nur ihm und niemand anderem diese Rolle zugeteilt hätte. Aber mit großem Trara "offiziell" ist nichts dergleichen passiert...und natürlich ließe sich mit derselben Logik auch argumentieren, daß Eru schon Melkor als Rebellen gegen sich selbst "auserwählt" und so den ganzen Gut-gegen-Böse-Steinschlag ab da selbst gezielt und bewußt überhaupt erst ins Rollen gebracht hätte. Oder daß es Frodo halt von Anfang an felsenfest bestimmt war, im allerletzten Moment zu scheitern, statt den Ring wie angedacht selbst in den Vulkan zu werfen oder das Sam machen zu lassen...kurz, wir landen da schnell wieder bei "Irgendwie auserwählt sind eigentlich alle, das ist also gar nichts Besonderes".

Offline Drakon

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #94 am: 21.06.2026 | 13:11 »
Ich weiß, die Diskussion ist jetzt schon etwas weg davon, aber da es ja bei Swanosaurus einer der Ausgangspunkte der Diskussion war:
Die Splitterträger bei Splittermond würde ich nicht als Repräsentanten des Chosen One-Tropes sehen, dafür sind es zu viele.
Es war damals eine Settingsetzung, dass die SC - aber auch eine ganze Reihe von NSC! - Splitterträger sind und die Ereignisse um solche herum ... interessant werden.
Da waren durchaus Prattchet-Einflüsse im Sinne von karmatischen Kausalknoten etc. drin, auf der anderen Seite sollte das in der Welt verankert werden. Die Splitterpunkte sind ja keine reinen Gummitpunkte, sondern es gibt auch die damit interagierenden Splittergaben (könnte man als eine Art Superkräfte light sehen) sowie die Resonanz zwischen Splitterträgern, die dafür sorgen, dass diese sich finden, miteinander zu tun haben, aber auch gegeneinander stehen und so.
Viele dieser Ideen tauchten nach dem Grundregelwerk kaum mehr auf und wurden so gut wie nie aufgegriffen oder gar ausgebaut.

Kann man es so sehen, dass es damit nur inkonsequent bzw. halbherzig umgesetzt wurde (bzw. wie Holothuroid sagt: "nicht richtig mit allem und scharf")? Klar und das ist sicher so.

Warum? Weil wie vieles bei Splittermond ein Kompromiss in einem überdurchschnittlich großen Designteam war. Das hat an vielen Stellen mMn zu guten Lösungen geführt, aber eben auch häufig dazu geführt, dass ein Mittelweg gegangen wurde und nicht eine Idee konsequent und stark gepusht wurde. Und das war vom Leitungsteam durchaus absicht: Es sollte möglichst breit und (im besten Sinne) generisch werden, damit es möglichst viele Leute anspricht, die es z.B. auch mit geringen Anpassungen für ihre Geschmacksrichtung tweaken können.

Es gab da im Team durchaus andere Stimmen. Ich habe z.B. damals (und wenn später mal die Sprache darauf kam) immer eine deutlich konsequentere Hervorhebung der Splitterträger als quasi Fantasy-Superhelden bzw. Lorakis-X-Men favorisiert, wo durchaus auch die Welt drauf reagiert: Reiche, die ihre eigenen Splitterträger-Supersoldaten sammeln, anderswo Vorurteile und Ausgrenzung von diesen "besonderen Individuen", Forschungen an und über Splitterträgern, etc.
Spuren davon findet man noch im frühen Abenteuer "Unter Wölfen", wo der Bösewicht des Abenteuers Splitterträger "sammelt und untersucht". Lars, der Autor, war nämlich auch einer aus der Fraktion, der diesen Umgang mit Splitterträgern interessant fand...
Das hätte dem System dann allerdings eine recht starke Core-Story gegeben und auf der anderen Seite andere Spielweisen und Storylines schwieriger gemacht. Daher war das nicht so sehr erwünscht.

Mit der Zeit (bzw. mit den weitere Publikationen) trat der Aspekt der Splitterträger dann aber immer mehr in der Hintergrund und wurde mehr und mehr zum reinen Regelelement, das (wenn man isoliert aufs GRW schaut) dann irgendwie auf seltsame Weise "diegetisch" (ganz passende Bezeichnung hier) in der Welt verankert wurde.

So weit ein kleiner Splittermond-historisch Exkurs.
Zurück zum aktuellen Diskussionsthema...
« Letzte Änderung: 21.06.2026 | 15:23 von Drakon »

Offline Issi

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #95 am: 21.06.2026 | 13:12 »
War Gollum denn auserwählt -- und vor allem, war er irgendwie "auserwählter" als irgendwer sonst? Die Geschichte an sich gibt das ja erst mal nicht her.
Ich bezog mich auf die Filme.
Gandalf macht da eine Bemerkung, dass Gollum seinem Gefühl nach noch eine wichtige Rolle zu spielen hätte.
Inwieweit sich das in den Büchern wiederfindet, weiß ich nicht.

Davon ab, wenn du Frodo als alleinigen Auserwählten ansehen würdest, so hätte er schlicht vergeigt.
Ring bis zum Ziel gebracht und dann: Mein Schatz

Also muss es fast so sein.

Edit.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte:
Auserwählt sein kann quasi jeder Honk.
Man muss nicht mal wissen, dass man es ist.
Man kann auch gegen sein "Schicksal " beziehungsweise seine "Bestimmung "  rebellieren.
Man kann sich kontraproduktiv verhalten.

Man kann natürlich auch alles dafür tun, um sich würdig zu erweisen aber das ist kein Muss, beziehungsweise das ist doch das eigentlich abgedroschene: Werde würdig, Auserwählter!

(Also der Held, der brav seine Yoga Übungen bei Meister XY macht, der ihm wieder und wieder sagt: Noch viel lernen Du musst, junger Padawan) ~;D
« Letzte Änderung: 21.06.2026 | 13:25 von Issi »

Offline Maarzan

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #96 am: 21.06.2026 | 13:48 »
Also sind alle Kreaturen in gängigen Monsterhandbüchern ungeachtet ihrer postulierten Kultur einfach nur zu blöd und/oder faul, um genauso gut zu werden wie die SCs?  ;D

Wieso ungeachtet ihrer Kultur?

Ansonsten versuchst du immer noch Äpfel und Birnen zu vergleichen. Die Frage ist doch ob SCs etwas besonderes sind - und das muss dann mit NSCs ihrer Art verglichen werden - und nicht ob irgendwelche  (Monster)Spezies gegenüber allgemein Menschen oder EDOs unterausgearbeitet sind.
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline nobody@home

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #97 am: 21.06.2026 | 13:58 »
Was Splittermond angeht (wo ich ja persönlich eigentlich so gar nicht drin bin): da klingen mir die "Splitterträger" in der Tat erst mal nach zwar besonderen, aber eher vom Zufall dazu gemachten Gestalten. Was ja in vielen Rollenspielsystemen für Spielercharaktere ohnehin schon der Normalfall ist...nur sind die gerade im Fantasybereich dann meist wieder nur ein kleines Grüppchen für sich gegen den Rest der Welt und gehören keiner größeren wie auch immer definierten Gemeinschaft an. Die angesprochenen X-Men haben wenigstens ihre Mitmutanten, mit denen sie sich prinzipiell austauschen können (und zu denen dann auch viele ihrer Feinde gehören, klar) -- im "typischen" Fantasyrollenspiel haben dagegen selbst diverse ausdrückliche Abenteurergruppen nicht unbedingt viel, was sie verbindet.

Offline Sashael

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #98 am: 21.06.2026 | 15:44 »
Wieso ungeachtet ihrer Kultur?

Ansonsten versuchst du immer noch Äpfel und Birnen zu vergleichen. Die Frage ist doch ob SCs etwas besonderes sind - und das muss dann mit NSCs ihrer Art verglichen werden - und nicht ob irgendwelche  (Monster)Spezies gegenüber allgemein Menschen oder EDOs unterausgearbeitet sind.
Nein, die Frage ist, ob es sinnvoll ist zu sagen, dass ein SC nur durch die Führung der Figur durch den Spieler etwas Besonderes sein sollte, statt auf regelmechanische Vorteile zurückzugreifen.

Und da besonders im Fantasybereich nahezu jedes Regelwerk durch regelmechanische Optionen die SC im direkten Vergleich mit allen NSCs und Monstern "besser" macht und auch immer "besser" werden lässt, halte ich die Aussage für bestenfalls fragwürdig, im schlimmsten für reine Selbsttäuschung.

Der besagte "Goldene Löffel im Po" für SC fängt nicht erst bei irgendwelchen "Götterpunkten" an.

Viele Spiele machen die SC zu Überkreaturen, ohne das "Chosen" Trope überhaupt anzufassen. Inwieweit sich jetzt ein SC mit drölf rein mechanischen Kampffeats von einem SC unterscheidet, der vom Regelwerk mit "Götterfunken" ausgestattet wurde, weil alle SC von den Göttern erwählt wurden und dann damit exakt das Gleiche macht wie der Excel-Sheet-Hero, bedarf anscheinend noch einer Klärung.
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Offline Aedin Madasohn

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Re: Vom Schicksal erwählt - Top oder Flop?
« Antwort #99 am: 21.06.2026 | 16:44 »
Inwieweit sich jetzt ein SC mit drölf rein mechanischen Kampffeats von einem SC unterscheidet, der vom Regelwerk mit "Götterfunken" ausgestattet wurde, weil alle SC von den Göttern erwählt wurden und dann damit exakt das Gleiche macht wie der Excel-Sheet-Hero, bedarf anscheinend noch einer Klärung.

ESH
 :korvin: DEN habe ich mir hochgespielt! der gehört mit all seinen akkumulierten Powarskapital jetzt MIR!  ;D
Meins! Meins!
RPG-Party-Kapitalisten aller Tische, verereinigt euch!!! Gemeinsam sind die Würfel stark!  :headbang:

BigRegelwerk  :ctlu: :verschwoer: teilt den "Götterfunken" gemäß §3 18 B der zum Bespielen gemäß RPG-Sachkunde Teil I berechtigten Person zur Praios-ordnungsgemäßen Verwendung bis auf Wiederruf zu 
>;D  DEN verwaltet ihr nur. quasi wie nur geborgt.
Muss heile und unbefleckt zurückgegeben werden!  :mimimi:
und nur bestimmungsgemäß genutzt! keine Loot- und Multiclassing-Orgien oder so welche DnD Schweinereien.
Chosen: 1, in Buchtstaben Oh...Nee...Echt nur 1?. Bis dat der Quest-Toid oich scheidet!  ;D

sonst kommt die SL-Obrigkeit und bestraft euch! peitsch!!!  :muharhar:
mit Karma-Entzug oder gleich Rauswurf aus der chosen-one-Kommune
also, nicht zu laut würfelträumen, die Wände haben Ohren