Autor Thema: Filme und Serien - Smalltalk  (Gelesen 1562146 mal)

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Offline Seraph

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12750 am: 24.06.2026 | 08:10 »
Schon jemand den Backrooms-Film gesehen? Ich war sehr angetan, auch wenn das Finale noch einen Tick besser hätte sein können.

Liminal Horror ftw  :headbang:
I had a dream, which was not all a dream.
The bright sun was extinguish'd, and the stars
Did wander darkling in the eternal space,
Rayless, and pathless, and the icy earth
Swung blind and blackening in the moonless air;
Morn came and went--and came, and brought no day,
And men forgot their passions in the dread

- Lord Byron: Darkness -

Offline Edgar Allan Poe

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12751 am: 24.06.2026 | 23:17 »
Komme gerade aus Supergirl.

Also … schwierig den Film zu bewerten. Als ich letztes Jahr aus dem Kino kam, als ich Superman sah, war ich schwer euphorisch. Das bin ich jetzt nicht. Lobo war geil - aber man hat zu wenig von ihm gesehen. Der braucht einen Fsk 18 Solo-Film. Milly Alcock als Supergirl war stark. Gut gespielt. Der Bösewicht war Grütze. Und das sag ich selten. Der war flach. Lahm. Die Motivation dumm bzw. zu wenig ausgearbeitet. Der Plot an sich schön für Hunde-Fans. Aber leider haben die Autoren zu viele Momente ala „Oh, welch Glück! Ich bin hier zufällig in diesen Raum eines riesigen Raumschiffs geklettert und ZUFÄLLIG hängt hier mein Schwert an der Wand!“ eingebaut. Der Endkampf war fett. Das Ende war unerwartet - wird vielen nicht gefallen. Ich fands okay.

Schön eingebettet ins DCU. Supes hat ein paar schöne Auftritte.

Insgesamt würde ich dem Ganzen als DC-Fan gute 6 von 10 Punkten geben. Vielleicht 7 von 10, wenn man großer Supergirl-Fan ist. Wenn man mit dem Ganzen Franchise wenig anfangen kann, vermutlich eher ne 4 von 10.

Meine Prognose: Wird leider floppen. Hätte er aber nicht verdient. Wie gesagt: War okay. Vor allem war der wirklich völlig (!) anders als der Superman-Streifen.
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Offline Eisenmeile

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12752 am: 25.06.2026 | 00:10 »
Wir waren da letzte Woche auch drin. Ich stehe mit meiner Bewertung irgendwo zwischen euch. Einerseits fand ich ihn ganz nett, aber andererseits war manches schon sehr unlogisch, bzw. verhielten sich Leute sehr blöd. Ich hatte dann letztendlich 81% gegeben.

Ging mir genauso.

Der Film hat ein paar kleinere Schwächen, hat mich aber gut unterhalten (was mehr ist, als man z.B. von "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" oder auch dem Spielberg-"Krieg der Welten" sagen kann). Wenn man auf Alien/Verschwörungs-Filme steht, dann sollte man sich den nicht entgehen lassen. Wenn man das generell dumm findet, und emotionale Botschaften an unsere bessere Natur (also die Kernkompetenz von fast allen Spielberg-Filmen) für zu schmalzig hält, dann lässt man es wahrscheinlich besser.

Online Kurna

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12753 am: 25.06.2026 | 00:19 »
Komme gerade aus Supergirl.

Also … schwierig den Film zu bewerten. Als ich letztes Jahr aus dem Kino kam, als ich Superman sah, war ich schwer euphorisch. Das bin ich jetzt nicht. Lobo war geil - aber man hat zu wenig von ihm gesehen. Der braucht einen Fsk 18 Solo-Film. Milly Alcock als Supergirl war stark. Gut gespielt. Der Bösewicht war Grütze. Und das sag ich selten. Der war flach. Lahm. Die Motivation dumm bzw. zu wenig ausgearbeitet. Der Plot an sich schön für Hunde-Fans. Aber leider haben die Autoren zu viele Momente ala „Oh, welch Glück! Ich bin hier zufällig in diesen Raum eines riesigen Raumschiffs geklettert und ZUFÄLLIG hängt hier mein Schwert an der Wand!“ eingebaut. Der Endkampf war fett. Das Ende war unerwartet - wird vielen nicht gefallen. Ich fands okay.

Schön eingebettet ins DCU. Supes hat ein paar schöne Auftritte.

Insgesamt würde ich dem Ganzen als DC-Fan gute 6 von 10 Punkten geben. Vielleicht 7 von 10, wenn man großer Supergirl-Fan ist. Wenn man mit dem Ganzen Franchise wenig anfangen kann, vermutlich eher ne 4 von 10.

Meine Prognose: Wird leider floppen. Hätte er aber nicht verdient. Wie gesagt: War okay. Vor allem war der wirklich völlig (!) anders als der Superman-Streifen.

Ich war auch gerade in dem Film und sehe ihn positiver. Nicht perfekt, nicht auf Wonder Woman-Niveau, aber schon sehr schön. Vor allem aufgrund der Charaktere, die ich mochte, würde ich ihm 85% geben. Mit dem Superman-Film kann ich ihn allerdings nicht vergleichen, da ich den nicht gesehen hatte.
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Offline Jiba

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12754 am: 25.06.2026 | 08:52 »
Schon jemand den Backrooms-Film gesehen? Ich war sehr angetan, auch wenn das Finale noch einen Tick besser hätte sein können.

Liminal Horror ftw  :headbang:

Ich habe ihn gesehen. Und ja, die Motive greifen natürlich auf Liminal Horror aus... aber ich glaube der Film gründet sich zentral auf dem Gefühl der Vereinzelung und Isolation, die die zeitgenössische, digitale Welt mit sich bringt. Der Regisseur und Autor Ken Parsons hat ja vor dem A24-Film schon eine Backrooms-Webserie mit dem gleichen Thema gemacht, damals in der Pandemie. Die ist auf ihre Art sehr beeindruckend. Ich lese die Backrooms auch als eine Analogie auf KI-generierte Inhalte im Netz, die zwar aussehen, als wären sie das, was sie sind, aber irgendwie auch seelenlos und hohl sind. Das zeigt sich im Film zum Beispiel darin, dass...

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Hat außerdem starke Vibes von David Lynches Black and White Lodges, Severance und The Stanley Parable. Insgesamt ein toller Film und eine der Arten, wie ich heute Cthulhu spielen würde: Ohne Tentakelviecher oder unaussprechliche NSC-Namen und andere CTHULHU-RPG-Peinlichkeiten. Die Backrooms, DAS ist nun wirklich "nicht-euklidisch".

Zitat
Falls Spielberg etwas von dem Geist der Filme Jack Arnolds und seiner Epigonen einfangen wollte, so ist er damit jedenfalls krachend gescheitert.

Weiß nicht, ob das ein Hot-Take ist, aber Spielberg hat mEn auch lange keine wirklich guten Filme mehr gemacht. "The Vogelmans" fand ich noch annehmbar, hatte auch gute Momente, aber irgendwie war da auch viel Vergessenswertes drin. Dasselbe gilt für "West-Side Story", der zwar hochglänzend ist, dem aber ein wenig die Seele fehlt, finde ich. Und von "Ready Player One" fange ich gar nicht an – so ein dummer Film einfach.

Also ja, der Steven hat sein Mojo verloren.



Vielleicht sollte man aber ob der allgemeinen Gurkigkeit des heutigen Corporate-Kinos auch manchmal in die Vergangenheit ausgreifen.
Ich habe gestern Manche mögen's heiß gesehen, mit Tony Curtis, Jack Lemmon und Marylyn Monroe in den Hauptrollen – Regie Billy Wilder. Der Film ist von 1959 (!) und trotzdem, was man heute vielleicht als "woke as f**k" bezeichnen würde. Er ist quasi die Mutter aller "Männer in Frauenkleider"-Komödien, hat den meisten der solchen aber viel Herz und irgendwo auch eine sehr progressive Sexualmoral voraus. Klar, der Film hat schon ein paar Old-Hollywood-Mann/Frau-Dynamiken, die er mit sich herumschleppt (etwa die erste Kussszene mit Marylyn (die aber zugegebenermaßen in weiteren gipfelt, in denen sie die Initiative hat und ihren Mann auch an den Haaren zu sich herandrückt... eigentlich ein typischer "Männermove" der Zeit). Und ja, der Film spielt schon auch damit, dass zwei Kerle da exaltiert und klischiert ihre weiblichen Alter-Egos aufführen. Aber sie tun das andererseits auch mit großer Finesse. Vor allem Jack Lemmon aka Jerry aka Daphne, der so völlig in seiner weiblichen Persona aufgeht, dass er sogar an einem Punkt beschließt, das Leben als Frau (an der Seite eines anderen Mannes) weiterzuführen. Und besagter Mann geht mit der Enthüllung, dass seine Daphne eigentlich ein Jerry ist schon äußerst locker um – vielleicht einer der besten Schlusssätze in der Geschichte der Komödie.

Mit anderen Worten: Ein Film so voller Männlichkeit-dekonstruierender Momente, dass sich Leute wie der Critical Drinker schon vom bloßen Ansehen nachträglich eine handvoll Testo-Pillen reindrücken müssten, weil sie sonst fürchten würden, unrettbar "verschwult" zu werden. SO progressiv ist "Manche mögen's heiß" im Vergleich zu vielem, was wir heute sehen. Kann ich völlig verstehen, warum der Film den Status hat, den er hat.

Nette Sidenote übrigens: Marylyn Monroe hat in diesem Film die Figur einer regulären Frau. Nicht die Hollywood-Schlankheit, die wir heute kennen. Auch interessant zu sehen.
« Letzte Änderung: 25.06.2026 | 09:14 von Jiba »
Engel – ein neues Kapitel enthüllt sich.

“Es ist wichtig zu beachten, dass es viele verschiedene Arten von Rollenspielern gibt, die unterschiedliche Vorlieben und Perspektiven haben. Es ist wichtig, dass alle Spieler respektvoll miteinander umgehen und dass keine Gruppe von Spielern das Recht hat, andere auszuschließen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie spielen sollen.“ – Hofrat Settembrini

Offline BobMorane

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12755 am: 25.06.2026 | 10:36 »
Ging mir genauso.

Der Film hat ein paar kleinere Schwächen, hat mich aber gut unterhalten (was mehr ist, als man z.B. von "Unheimliche Begegnung der Dritten Art" oder auch dem Spielberg-"Krieg der Welten" sagen kann). Wenn man auf Alien/Verschwörungs-Filme steht, dann sollte man sich den nicht entgehen lassen. Wenn man das generell dumm findet, und emotionale Botschaften an unsere bessere Natur (also die Kernkompetenz von fast allen Spielberg-Filmen) für zu schmalzig hält, dann lässt man es wahrscheinlich besser.
Das kann ich so unterschreiben. Wir haben den gestern gesehen und hatten beide viel Spaß.
Ich mag DC, bin aber kein Fan, von allem was das S auf dem Shirt hat, da mir die Figuren einfach zu ÜBER sind. Das hat hier sehr gut funktioniert, durch den Kräfte Ja/Nein Faktor und ihre generell angenervte Einstellung.

Ich habe gestern Manche mögen's heiß gesehen, mit Tony Curtis, Jack Lemmon und Marylyn Monroe in den Hauptrollen – Regie Billy Wilder. Der Film ist von 1959 (!) und trotzdem, was man heute vielleicht als "woke as f**k" bezeichnen würde. Er ist quasi die Mutter aller "Männer in Frauenkleider"-Komödien, hat den meisten der solchen aber viel Herz und irgendwo auch eine sehr progressive Sexualmoral voraus. Klar, der Film hat schon ein paar Old-Hollywood-Mann/Frau-Dynamiken, die er mit sich herumschleppt (etwa die erste Kussszene mit Marylyn (die aber zugegebenermaßen in weiteren gipfelt, in denen sie die Initiative hat und ihren Mann auch an den Haaren zu sich herandrückt... eigentlich ein typischer "Männermove" der Zeit). Und ja, der Film spielt schon auch damit, dass zwei Kerle da exaltiert und klischiert ihre weiblichen Alter-Egos aufführen. Aber sie tun das andererseits auch mit großer Finesse. Vor allem Jack Lemmon aka Jerry aka Daphne, der so völlig in seiner weiblichen Persona aufgeht, dass er sogar an einem Punkt beschließt, das Leben als Frau (an der Seite eines anderen Mannes) weiterzuführen. Und besagter Mann geht mit der Enthüllung, dass seine Daphne eigentlich ein Jerry ist schon äußerst locker um – vielleicht einer der besten Schlusssätze in der Geschichte der Komödie.

Mit anderen Worten: Ein Film so voller Männlichkeit-dekonstruierender Momente, dass sich Leute wie der Critical Drinker schon vom bloßen Ansehen nachträglich eine handvoll Testo-Pillen reindrücken müssten, weil sie sonst fürchten würden, unrettbar "verschwult" zu werden. SO progressiv ist "Manche mögen's heiß" im Vergleich zu vielem, was wir heute sehen. Kann ich völlig verstehen, warum der Film den Status hat, den er hat.

Nette Sidenote übrigens: Marylyn Monroe hat in diesem Film die Figur einer regulären Frau. Nicht die Hollywood-Schlankheit, die wir heute kennen. Auch interessant zu sehen.
ABER HALLO!!!

Ich liebe ja alte Filme. Häufig ist die Weltanschauung aus heutiger sich ja sehr verstaubt, aber da sind auch sehr viele Filme bei die erstaunlich liberale Einstellungen vermitteln.
Ich muss den noch mal schauen.

Offline ghoul

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12756 am: 25.06.2026 | 10:52 »


Ich habe gestern Manche mögen's heiß gesehen, mit Tony Curtis, Jack Lemmon und Marylyn Monroe in den Hauptrollen – Regie Billy Wilder. Der Film ist von 1959 (!) und trotzdem, was man heute vielleicht als "woke as f**k" bezeichnen würde. Er ist quasi die Mutter aller "Männer in Frauenkleider"-Komödien, hat den meisten der solchen aber viel Herz und irgendwo auch eine sehr progressive Sexualmoral voraus. Klar, der Film hat schon ein paar Old-Hollywood-Mann/Frau-Dynamiken, die er mit sich herumschleppt (etwa die erste Kussszene mit Marylyn (die aber zugegebenermaßen in weiteren gipfelt, in denen sie die Initiative hat und ihren Mann auch an den Haaren zu sich herandrückt... eigentlich ein typischer "Männermove" der Zeit). Und ja, der Film spielt schon auch damit, dass zwei Kerle da exaltiert und klischiert ihre weiblichen Alter-Egos aufführen. Aber sie tun das andererseits auch mit großer Finesse. Vor allem Jack Lemmon aka Jerry aka Daphne, der so völlig in seiner weiblichen Persona aufgeht, dass er sogar an einem Punkt beschließt, das Leben als Frau (an der Seite eines anderen Mannes) weiterzuführen. Und besagter Mann geht mit der Enthüllung, dass seine Daphne eigentlich ein Jerry ist schon äußerst locker um – vielleicht einer der besten Schlusssätze in der Geschichte der Komödie.

Mit anderen Worten: Ein Film so voller Männlichkeit-dekonstruierender Momente, dass sich Leute wie der Critical Drinker schon vom bloßen Ansehen nachträglich eine handvoll Testo-Pillen reindrücken müssten, weil sie sonst fürchten würden, unrettbar "verschwult" zu werden. SO progressiv ist "Manche mögen's heiß" im Vergleich zu vielem, was wir heute sehen. Kann ich völlig verstehen, warum der Film den Status hat, den er hat.

Nette Sidenote übrigens: Marylyn Monroe hat in diesem Film die Figur einer regulären Frau. Nicht die Hollywood-Schlankheit, die wir heute kennen. Auch interessant zu sehen.

Gut zusammengefasst, habe ihn mir auch neulich wieder angesehen.
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PESA hilft!
PESA diskutiert.
Desweiteren: Alle deine Probleme wurden bereits in AD&D 1e gelöst.

Offline Lyonesse

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12757 am: 25.06.2026 | 15:10 »
Weiß nicht, ob das ein Hot-Take ist, aber Spielberg hat mEn auch lange keine wirklich guten Filme mehr gemacht.
Nee, die Meinung liest man inzwischen schon hin und wieder mal. Spielberg muss für mich aber auch nicht immer die hammerguten Filme rausbringen, denn Filme wie Lincoln oder Bridge of Spies waren für mich völlig in Ordnung. Umso schlimmer ist es, wie er mit Disclosure Day Schiffbruch erleidet, und zwar überhaupt nicht wegen der Thematik oder weil alle kuscheln sollen damit alles gut wird, sondern wegen einem hanebüchenen Drehbuch, das vorne und hinten nicht so recht funktioniert und die Charaktere oft nicht nachvollziehbar handeln lässt, was die suspension of disbelief zuweilen schon arg in Verlegenheit bringt.
« Letzte Änderung: 25.06.2026 | 15:12 von Lyonesse »

Offline Prisma

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12758 am: 25.06.2026 | 23:09 »
Speaking of Supergirl und dem Critical Drinker, kann man sagen, sein Review ist zwar nicht überraschend, aber er ist mit seinen Kritikpunkten im selben Boot wie andere Reviewer. Teilweise ist er sogar moderater unterwegs, während andere deutlich nach dem Ende des James Gunn Cinematic Universe by James Gunn rufen. 
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Offline Raven Nash

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12759 am: 26.06.2026 | 08:29 »
Gestern War Machine auf NF geguckt. Jack Reacher gegen Kampfroboter.  ~;D
Schön, wie die ach-so-tollen Army Rangers auch nach dem fünften Zusammentreffen immer noch nicht kapiert haben, dass rotes Licht heißt, die Beine in die Hand zu nehmen. Aber gut, dass der außerirdische Roboter offenbar keine fortschrittlicheren Waffen hat als Varianten der irdischen.
Es ist halt ein Rangers-Werbefilm. „Rangers lead the way!“ Ja, ja und wenn ihr groß seid, dürft ihr mal beim SAS schnuppern gehen. "Who dares wins!"  ~;D
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Online Vash the stampede

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12760 am: 26.06.2026 | 08:47 »
@Jiba. Ist der falsche Name (Vogelmans statt Fabelmans) beabsichtigt?
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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12761 am: 26.06.2026 | 10:45 »
Es ist halt ein Rangers-Werbefilm. „Rangers lead the way!“ Ja, ja und wenn ihr groß seid, dürft ihr mal beim SAS schnuppern gehen. "Who dares wins!"  ~;D

Kennst du schon die Story vom Rangertrupp, der sich bei Manövern im Pfälzer Wald verlaufen hatte und dem geholfen werde musste? Da ist das Motto von denen gerade noch mal um 80000% cooler geworden.  >;D
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Offline Mr Grudenko

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12762 am: 26.06.2026 | 17:50 »
Aber gut, dass der außerirdische Roboter offenbar keine fortschrittlicheren Waffen hat als Varianten der irdischen.


Am Ende des Films war für mich die einzige logische Erklärung für die Dinger, dass es billige Kamikazedrohnen waren und die richtigen Mechas und Power Armors dann mit der eigentlichen Invasionsflotte kommen.  >:D
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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12763 am: 28.06.2026 | 09:53 »
Gestern war ein guter Tag, um ins Kino zu gehen. Klimaanlage for the win!
Ich war zuerst mit meiner Frau in Glennkill - Ein Schafskrimi. Das war ein wirklich wunderschöner (schottisch) heimatlicher Film über eine Schafsherde, die den Mord an ihren Schäfer aufklären wollen. Können wir nur empfehlen.
Danach war ich dann noch in Obsession - Du sollst mich lieben. Ein junger einsamer Mann ist völlig verliebt in eine Kollegin, bringt es aber nicht über sich ihr zu öffnen. Eines Tages bekommt er einen "One Wish Willow" mit dem ihm ein Wunsch erfüllt wird. Er nutzt ihn und wünscht aich, dass seine Kollegen niemanden so sehr liebt wie ihn.
Es ist ein verdammt guter psychologischer Horrorfilm mit Inde Navarrette als Nikki, die Kollegin, in der der Protagonist verliebt ist, die ich hoffentlich bei den Oscar-Nominierungen sehen werde. Insgesamt ist der Film fast perfekt inszeniert. Ich kann den Film wärmstens empfehlen. Das war quasi ein Jackpot.
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
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Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Offline Eisenmeile

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12764 am: 28.06.2026 | 19:32 »
Das kann ich so unterschreiben. Wir haben den gestern gesehen und hatten beide viel Spaß.
Ich mag DC, bin aber kein Fan, von allem was das S auf dem Shirt hat, da mir die Figuren einfach zu ÜBER sind. Das hat hier sehr gut funktioniert, durch den Kräfte Ja/Nein Faktor und ihre generell angenervte Einstellung.

Mein Kommentar bezog sich nicht auf DC (mag keine Superhelden), sondern auf Disclosure Day.
Ich bin mir darüber bewusst, das der Film nicht perfekt ist, aber ich wurde gut unterhalten. Und im direkten Vergleich zu "Unheimliche Begegnung der dritten Art" wirkt Disclosure Day plötzlich wie Schindlers Liste.  >;D Oder auch im Vergleich mit dem Akte X-Kinofilm der damals nach Staffel 4 oder 5 lief (und uns schonmal einen Ausblick auf die Qualität - bzw. Abwesenheit derselben - der späteren Staffeln geliefert hat) - ehrlich, wer von den Autoren damals auch immer gedacht hat "GMO-Bienen sind für das Publikum doch viel interessanter, als Aliens"...  ::)

Ich kann verstehen, dass man "Disclosure Day" nicht mag - aber wenn man für einen solchen Film schon Bewertungen von 2/10 vergibt... wie bewertet man dann "Unheimliche Verdummung der schnarchnasigen Art"? -5/10? Und "X-Files-Fight the Future" dann -13/10??

Offline Runenstahl

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12765 am: 29.06.2026 | 22:40 »
Insgesamt würde ich dem Ganzen als DC-Fan gute 6 von 10 Punkten geben. Vielleicht 7 von 10, wenn man großer Supergirl-Fan ist. Wenn man mit dem Ganzen Franchise wenig anfangen kann, vermutlich eher ne 4 von 10.

Bewerte ich fast genauso. Der Film war okay aber letztlich die Sorte Film die man auch später mal im Streaming gucken kann... und wenn man ihn nicht sieht hat man auch nicht viel verpaßt.

Lobo war nutzlos. Der Film hätte auch ohne ihn funktioniert und bei der Altersfreigabe ist er zu weichgespült. Das die Story eine Aneinanderreihung von Logiklücken ist... nun, ist halt ein Superheldenfilm. Da ist das quasi schon Teil des Genres.

Aus Fun mal so eine Handvoll Dinge die mir gerade so einfallen:
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Offline Talasha

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12766 am: 29.06.2026 | 23:51 »
Supergirl habe ich mittlerweile auch gesehen. NAch dem was hier und anderswo geschrieben wurde war ich nun nicht besonders erwartungsvoll.
Dadurch hat mir der Film schon gefallen, nichts besonderes aber durchaus guckbar.
WAs mir so negativ aufgefallen ist:
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Positiv:
LOBO! Leider hat er keinen so großen Einfluss auf die Story, aber sein Testosterontrip ist witzig und Momoa passt wie die Faust aufs Auge.

Supergirl ist nicht so rein und unschuldig wie Superman, ihre Hintergrundgeschichte ist etwas zu brav, aber der Film sollte wohl halbwegs kindertauglich sein.
« Letzte Änderung: 30.06.2026 | 00:56 von Talasha »
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Offline Outsider

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12767 am: 30.06.2026 | 07:26 »
Southland (NF)

Endlich habe ich die Chance die Staffeln 4 und 5 mal zu sehen. Die Serie steht irgendwo zwischen The Shield und The Wire und folgt der gleichen Rezeptur. Alltag der Polizei, hier in Los Angeles. Neben dem Job gibt's auch immer wieder Einblicke in das Privatleben der Protagonisten welche aber nicht zu aufdringlich sind, Fokus liegt ganz klar auf dem Dienstgeschehen.

Ich bin jetzt am Ende von Staffel 2 und begeistert. Von vorne Anfangen war pflicht. Wer The Wire oder The Shield mag wird hier auf seine Kosten kommen.

9/10
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Offline Andropinis

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12768 am: 30.06.2026 | 13:43 »
It Feeds

Recht neuer Horrofilm von 2025 - geht ein wenig in Richtung Insidious oder Conjuring. Relativ straight forward, man weiß im Prinzip gleich zu Beginn, wo das Problem ist. Kein Highlight aber auch nicht schlecht, kann man sich anschauen, wenn man die Art von Filmen mag.
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Offline Raven Nash

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12769 am: 30.06.2026 | 16:56 »
Hab auf Amazon zufällig eine Serie aus GB gefunden: Whitechapel. Hat wohl inzwischen 3 Staffeln (wobei die jeweils 3 Folgen haben) und es geht um Nachahmer von berühmten Londoner Verbrechen. Die erste Staffel ist natürlich gleich mal der gute alte Jack.
Gefällt mir sehr gut, erfrischende Abwechslung von all den US-Serien - aber warum Amazon nur die deutsche Synchro anbietet, weiß der Geier. Ich hätte so gern mal wieder richtiges Englisch gehört...
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Offline Andropinis

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12770 am: 30.06.2026 | 22:40 »
Es kommt ein neuer Robert Eggers Film - Werwulf mit Aaron-Taylor Johnson und Willem Dafoe.

Ich finde der Trailer macht Lust auf mehr:

Werwulf Trailer
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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12771 am: 1.07.2026 | 09:25 »
Es kommt ein neuer Robert Eggers Film - Werwulf mit Aaron-Taylor Johnson und Willem Dafoe.

Ich finde der Trailer macht Lust auf mehr:

Werwulf Trailer
Uiii, der kommt gut. Ich mag Eggers' Filme ja sehr, auch wenn er hier mal wieder die "Mittelalter ist dreckig und farblos"-Schiene fährt. Aber Eggers darf das.
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Offline NebelSchritt

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12772 am: 1.07.2026 | 12:01 »
Southland habe ich damals komplett verpasst, aber der Vergleich mit The Wire und The Shield macht mich jetzt doch neugierig. Gerade Polizeiserien, die nicht nur „Fall der Woche“ spielen, sondern auch Alltag, Druck und kaputte Strukturen zeigen, funktionieren bei mir meistens sehr gut.
Ich suche bei solchen Serien oft eher nach ähnlicher Stimmung als nur nach dem Genre „Crime“. Dabei bin ich über diese Übersicht zu ähnlichen Serien wie Southland gestolpert: https://suchefilme.com/wie/1642-southland
Falls Southland wirklich in diese Richtung geht, kommt das definitiv mal auf meine Liste.

Offline Namo

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12773 am: 1.07.2026 | 12:36 »
Wie haben diese Woche mal wieder mit einem rewatch von Cobra Kai begonnen. Mit unserer "großen" Tochter, da wir der Meinung waren, dass sie damit auch etwas anfangen können wird. Und genauso war es auch. Die ganze Handlung um die Kids und Schule sind genau ihre Themen und entsprechende begeistert und süchtig ist sie nach 6 Folgen. Und auch ich habe die erste Staffel schon ewig nicht mehr gesehen und bin auch wieder total begeistert. Johnny ist so herrlich politisch unkorrekt und wenig angepasst. Dazu hat die erste Staffel wirklich ein schönes Tempo, so dass nie Langeweile aufkommt. Zwar ist hier der Soap Opera Anteil schon spürbar, aber die Serie ist einfach gut. Hätte damals als die Ankündigung kam nicht erwartet, dass da so ein Hit entstehen würde.

Offline Andropinis

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Re: Filme und Serien - Smalltalk
« Antwort #12774 am: 1.07.2026 | 16:46 »
Was neues aus der Anne Rice Vampir Welt

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A reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one.

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