Man kann natürlich grundsätzlich darüber diskutieren, ob es legitim sein soll,
Rare und gleichzeitig nachgefragte Dinge sind teurer als reichlich vorhandene, die wenig Interesse generieren. Das ist immer und zu jeder Zeit und in jeder Situation so.
"Legitimität" ist keine sinnvolle Kategorie. Man könnte, überspitzt gesagt, ebensogut über "Schönheit" diskutieren, aber das wäre im Kontext ebenfalls nicht sinnvoll.
übertrieben hohe Summen
Ein Preis ist dann korrekt, wenn er bezahlt wird.
Die (unendlich oft ausprobierte und schauerliche Ergebnisse zeitigende) Alternative ist die willkürliche Festlegung von Preisen. Im besten Fall verschwindet einfach nur das Angebot.
Was die genannten "Notlagen" angeht, das ist auch so eine Sache, bei der man schnell moralisch wird und sich in irgendeinem Recht wähnt. Wenn man aber ein bisschen darüber nachdenkt, dann ist es eigentlich immer sehr viel komplexer.
Bogenschlag zum Rollenspieltrading: Ich besitze ein "Am Großen Fluss", mint. Würde ich das für einen Fuffi hergeben, dann würde es ein rationaler Käufer sofort für 150 weiterverkaufen. Also könnte ich auch gleich selbst die 150 abrufen. Weil am Ende ist es auch Latte, irgendwo schwimmt der reale Wert eben hin, solange das Buch nicht im Papiermüll landet.
Genug von meiner Seite.

Spart an, leiht euch die Sachen aus, seid happy.