Aeon's End, zu zweit gegen die "Fortress". Die Fortress ist ein ziemlich interessanter Gegner, der auch thematisch gut umgesetzt ist. Eine Art Riesenhummer, der sich mit Trümmerteilen panzert und dann gegen Gravehold (die zu verteidigende Stadt) angreift. Solange er Trümmerteile hat, ist er kaum zu verwunden, aber man kann die Trümmerteile herunterschlagen, dann zieht er sich zurück und ist verwundbar, während er neue Trümmer anhäuft.
Wir haben diesmal aber verloren - Auslage und Reihenfolge des Nemesis-Kartenstapels waren gegen uns. Vermutlich haben wir auch nicht optimal gespielt. Es war aber auch schwierig, weil jede Form von Heilung fehlte und die Möglichkeit, den Kartenstapel auszudünnen auch sehr begrenzt war.
Und einige Partien Scopa gab es auch, hat Spaß gemacht.
Außerdem Varianten von 6 Nimmt und von Lost Cities, jeweils mit einem 52-er-Kartenspiel gespielt. Funktioniert beides ganz gut, wobei Lost Cities mit den "echten" Karten besser spielbar ist (übersichtlicher) und außerdem die fünfte Farbe das Spiel schon interessanter macht. Trotzdem ganz nett.
Und dann noch ein paar Versuche mit Go Stop, einem koreanischen Kartenspiel mit recht eigenwilligen, leicht an Scopa erinnernden Mechanismen. Die hauptsächliche Herausforderung ist es, erstmal die Karten zu verstehen; es wird eine koreanische Abwandlung japanischer Karten vom Typ 花札 (hanafuda) verwendet (werden auf kor. als hwat'u 花鬪 bezeichnet). Potentiell gut, habe das früher auch schonmal gespielt, aber alles vergessen... Recht aufwendig zu lernen.
Solo ein bisschen Geplänkel mit Piquet - ein (französisches) Kartenspiel des 17. Jahrhunderts, welches vor allem eine interessante Bandbreite an Mechanismen aufweist. Die Wertungen sind allerdings recht aufwendig.