Autor Thema: Blades in the Dark  (Gelesen 40313 mal)

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Offline Antariuk

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #175 am: 9.07.2026 | 10:43 »
In ein paar Wochen soll es bei uns mit Blades losgehen.
Ich meine irgendwo in dem langen Regelwerk gelesen zu haben das man sich mit den Spielern darauf einigen soll wie "Gefährlich/Schwierig" die Welt sein soll. Gab es dazu ein Stellrädchen?

Grundsätzlich rät Blades, dass man nicht zwingend von Anfang an mit allem und scharf spielen muss, sondern sich auch gern erst mal reintasten kann, um Stress als Mechanik kennenzulernen. Also frei spielen nach Belieben, dann mal einen Heist durchziehen und die Leute einfach loswürfeln lassen, ohne zwingend Flashbacks einzufordern oder Trauma triggern zu lassen, wenn die Stressleiste volläuft (ein reines K.O. ginge ja auch), dann Auswirkungen ermitteln und Downtime, fertig. Geht so auf jeden Fall. Im Sinne wie man in D&D einen DC anheben oder senken kann gibt es aber keine einzelne Stellschraube – die Gefährlichkeit ergibt sich in der Praxis eigentlich daher, wie man deine zweite Frage am Spieltisch löst.

Dann die Proben. Gelesen hab ich es jetzt mehrfach. Postition und Wirkungsgrad....
Das ist mit Sicherheit was das sich nach einigen Runden ergibt und dann lockerer von der Hand geht. Aktuell hab ich aber echt Probleme damit das Konzept richtig zu greifen und die Einordnung vorzunehmen. 
Hat jemand einen Tipp zum festlegen dieser Parameter? Oder etwas das hilft das Konzept besser einzuordnen?

Position und Effekt sind deine X- und Y-Achse, die ein 9er-Raster ergeben. Und der angenommene Normalzustand ist "Risky" als Position und "Standard" als Effekt, genau in der Mitte. Die Sache kann also schiefgehen oder unangenehme Konsequenzen haben, würde bei Würfelglück aber wie von Spielerseite gewünscht klappen - nicht mehr, nicht weniger. Solange die Gruppe keine komplett wahnwitzigen Dinge versucht oder übervorsichtig durch die Gegend trippelt, fährst du damit nie verkehrt als Annahme, um in die Verhandlung zu gehen.

Denn die erste mündliche Verkündung einer kritischen Szene oder Auseinandersetzung ist selten das, was dann wirklich abgehandelt wird. Wenn ein Spieler sagt: "Ich verstecke mich hinter der Tür, bis der Typ vorbeiläuft, um ihn mir dann von hinten zu greifen und in den Schwitzkasten zu nehmen", könntest du also sagen: "Da er gerade nicht jeden Raum kontrolliert, wird er dich von allein nicht sehen, wenn die Aktion aber schiefgeht, wird er sofort nach Hilfe rufen" und dann wäre es genau so ein Standardfall. Aber sowohl die Spieler als auch du können nachlegen, denn es gibt ein paar Optionen, um Position und Effekt zu verbessern.

Ein Charakter kann sich pushen, um einen extra Würfel zu bekommen, oder den Effekt zu verbessern – in diesem Fall vielleicht den Typen direkt ohnmächtig zu schlagen von hinten (jetzt ist es also Risky/Improved). Oder du bietest einen Devil's Bargain an und garantierst eine Komplikation, die gleich oder später eintritt, um jetzt einen extra Würfel zu bekommen (Position und Effekt bleiben dabei unberührt). Oder dem Spieler fällt ein, dass er ja spezielle Ausrüstung hat, die hier zum Tragen kommen könnte (was den Effekt verbessern kann). Oder die Gruppe koordiniert sich, jemand hilft, vielleicht mit einem Ablenkungsmanöver durch Geräusche, und das kann Position und/oder Effekt verbessern. Oder der Spieler sagt, er eskaliert die Position freiwillig auf "Desperate", um im Gegenzug den Effekt zu verstärken. Oder eine Kombination dieser Möglichkeiten.

Das muss man nicht jedes Mal komplett durchexerzieren, aber oft ist es sinnvoll, mindestens eine Option davon zu nutzen.

Was die grundsätzliche Einschätzung von Position und Effekt angeht: Position sagt, was im besten Fall passiert, wenn die gewünschte Aktion erfolgreich ist - Effekt sagt, wie nachhaltig das passiert. Wo man da im Einzelfall steht, ist Ansichts- und (wie gesagt) Verhandlungssache, da muss jede Gruppe eine gemeinsame Wellenlänge an cineastischem Realitätssinn finden.
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Offline Sphinx

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #176 am: 9.07.2026 | 11:24 »
Was die grundsätzliche Einschätzung von Position und Effekt angeht: Position sagt, was im besten Fall passiert, wenn die gewünschte Aktion erfolgreich ist - Effekt sagt, wie nachhaltig das passiert. Wo man da im Einzelfall steht, ist Ansichts- und (wie gesagt) Verhandlungssache, da muss jede Gruppe eine gemeinsame Wellenlänge an cineastischem Realitätssinn finden.

Danke für den Betrag. Der letzte Absatz hat aber noch mal etwas geholfen das ganze zu verstehen. Ich glaub ich störe mich an den Begrifflichkeiten...sind im englischen auch nicht besser. Die vermutlich bewusst so schwammig gehalten wurden.

Noch eine Frage die mir gerade gekommen ist. Eine Coup /Score soll sich ja auch dem Spiel ergeben. Ich frag mich gerade wie ich den aus der Luft gegriffen Improvisiere? Dazu wären ein paar Tipps auch super. Zum einstieg gibt es ja ein Szenario das ich wohl auch verwenden werde, aber danach....

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #177 am: 9.07.2026 | 11:44 »
ich empfehle bei Blades sehr stark auf die Struktur zu achten und darauf hinzuspielen, dass eine Session mit dem Engagement Roll (habs nicht auf deutsch, weiß nicht, wie das heißt, es geht um den SL Wurf, der entscheidet, in welcher Position man den Coup beginnt) endet.

Dann hast du als SL Zeit bis zum nächsten Mal dir was cooles auszudenken. Aber klar, Impro bleibt bei Blades auf der SL Seite schon stark
Inzwischen bin ich geneigt zu glauben, dass an der DnD Satanic Panic in den 80ern was dran war. Allein, es waren nicht die Inhalte. Es waren die Regeln, die aus der Hölle kommen...

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #178 am: 9.07.2026 | 12:27 »
Und lass' dir Clocks gut erklären.
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Offline Antariuk

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #179 am: 9.07.2026 | 12:30 »
Noch eine Frage die mir gerade gekommen ist. Eine Coup /Score soll sich ja auch dem Spiel ergeben. Ich frag mich gerade wie ich den aus der Luft gegriffen Improvisiere? Dazu wären ein paar Tipps auch super. Zum einstieg gibt es ja ein Szenario das ich wohl auch verwenden werde, aber danach....

Du als SL solltest keinen Heist im Detail planen wie in anderen Systemen - die Spieler sagen dir ja, was sie machen wollen, und gegen wen, und wo. Durch die Wahl der Gruppenart haben sie bereits kommuniziert, welche Art von Heist der Standard sein wird. Im luftleeren Raum musst du also nie improvisieren. Sich ein paar Versatzstücke zurechtzulegen, damit man eine Villa oder eine Hafenkaschemme griffbereit hat, kann helfen, aber auch dafür gibt es alle notwendigen Tools im Regelwerk.

Je nachdem, um wen oder was es geht, gibt das Fraktionssystem vor, wem dabei auf die Füße getreten wird und was für Herausforderungen vor Ort zu erwarten sind (eine Tier-1-Fraktion hat keine Hundertschaft Schläger) und welche Konsequenzen das haben kann (positiv wie negativ, weil der Feind des Feindes ja ein Freund sein kann). Nichts in Blades sollte umsonst oder kampflos zu haben sein.
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Offline Sphinx

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #180 am: 9.07.2026 | 12:47 »
Du als SL solltest keinen Heist im Detail planen wie in anderen Systemen - die Spieler sagen dir ja, was sie machen wollen, und gegen wen, und wo.

Das ist mit eine der Sachen...Woher sollen denn die Spieler sagen was sie machen wollen. Ohne das es irgendwas einen Hook gibt werden die nur Fragend zu mir schauen das ich was liefern soll.
Wie konkret sollen sie das Sagen: Wir stehlen was wertvolles von Fraktion X. Das lässt ja trotzdem den Rest irgendwie bei mir Hängen.

Wenn sie das zum 10x machen und eine Haustür geknackt werden muss wird es ja auch irgendwie langweilig. Also muss ich ja mit mehr um die Ecke kommen als einer z.B. Copy/Paste Villa. Da bin ich mir wirklich unschlüssig wie das on the Fly klappen soll. *Der Tipp mit das Engagement beim ende der Sitzung zu würfeln ist nicht schlecht*. Aber es muss ja auch so funktionieren.
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Offline Teyron

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #181 am: 9.07.2026 | 13:29 »
Habt ihr schon die Gang gegründet? Dann haben sie ja schon einen Gang-Typen, der die Art der Abenteuer vorgibt, ein Versteck und ein Jagdgebiet sowie Widersacher und gute(?) Kontakte zu Fraktionen.

Nach der gemeinsamen Crew-Erschaffung (wichtig!) hatten meine Spieler z. B. schon so einen Hass auf die Fog Hounds, dass sie denen ans Leder wollten.

Wir haben immer abwechselnd pro Sitzung Coup und Zwischenzeit gespielt. Ich habe jede Coup-Sitzung dann so gegliedert:
1. Freies Spiel mit Umhören und Kontakte treffen. Oft hatten sie das schon in unserer „Zwischenzeit“-Sitzung gemacht, dann gab es nur einen kurzen Reminder. Danach hatten sie 3-4 mögliche Hooks. Dauer: max. 30 Min.
2. Entscheidung, was sie machen inkl. Planung und Einstiegswurf. Dauer: max. 10 Min.
3. Coup. Dauer: ca. 1,5 Stunden

Vorbereitungszeit für mich zwischen den Sitzungen: ca. 20 Minuten. Ich kenne kein Spiel, das so klar „low prep - high intensity“ auf der Brust trägt. Das Tolle ist, dass sich die Abenteuer-Hooks durch das Spiel mit Kontakten, Fraktionen und Gefälligkeiten wie von selbst gestalten. Verbunden mit dem Hintergrund und den Tabellen im Buch - kein Regelwerk hat mir mehr im richtigen Spiel geholfen als dieses.

Offline Sphinx

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #182 am: 9.07.2026 | 13:47 »
Nein noch haben wir gar nichts weil wir aktuell noch unsere Brindlewood Bay Kampagne fertig spielen. Was auch mein erster Gehversuch mit solche offenen Systemen war. Jetzt nach 13 Spielsitzungen macht es da langsam klick und es geht mir viel besser von der Hand und es sind so viel bessere Runden als die ersten es waren.

Ich bin mir sicher das ich ein ähnlichen Effekt auch bei Blades haben werde und irgendwann alle Zahnrädchen in meinem Kopf richtig eingerastet sind. Ein paar davon sitzen aber noch richtig fest wie man merkt. Und ich will so viel ÖL rein kippen, damit der Start möglichst Rund wird, wie möglich.

Aber das grobe Crew Konzept wolle ich in der tat schon vorher mit ihnen ausformulieren.
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Offline Teyron

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #183 am: 9.07.2026 | 14:01 »
Ah okay. Ja, ich würde unbedingt gemeinsam Spielfiguren und Crew erschaffen. Da bekommst du während der Erschaffung schon Input und Hooks für zukünftige Coups.

Übrigens: Meine Spieler haben nie eine Tür geknackt und die unterschiedlichen Villen unterscheiden sich ja durch ihre Tags. Du hast ja keine Bodenpläne und beschreibst keine 08/15-Gänge, somit musst du keine Angst vor Copy/Paste-Wiederholungen haben.

Zwei dringende Empfehlungen:
- Mach den Engagment-Wurf nicht in der Sitzung vorher, sondern mit einer kurzen Zusammenfassung dann, wenn er ansteht. Der ist so entscheidend und führt bisheriges Spiel, Planung und den Einstiegsplan so ideal zusammen, dass er für uns immer auch ein wichtiges Signal (Jetzt geht es zur Sache!) innerhalb der Sitzung war.
- Schau dir die ersten beiden Sitzungen von Haunted City (Live Action Play) an. Daraus konnte ich einiges mitnehmen: https://www.youtube.com/watch?v=VT04k7d74yg

Online Smoothie

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #184 am: 9.07.2026 | 14:11 »

Zwei dringende Empfehlungen:
- Mach den Engagment-Wurf nicht in der Sitzung vorher, sondern mit einer kurzen Zusammenfassung dann, wenn er ansteht. Der ist so entscheidend und führt bisheriges Spiel, Planung und den Einstiegsplan so ideal zusammen, dass er für uns immer auch ein wichtiges Signal (Jetzt geht es zur Sache!) innerhalb der Sitzung war.

spannend, da scheint es unterschiedliche Erfahrungen zu geben. Ich fand die Beschreibung der Spielsituation zu Beginn (verzweifelt oder gut) immer sehr wichtig, die setzt den Ton für den ganzen Coup. Ich fand, es dann gewinnbringend und entspannt wenn die SL darauf ein bisschen Gedankenkraft im Vorhinein verschwenden kann. Aber wenn man sehr kreativ und schnell im improvisieren ist, kann man das natürlich auch on the fly machen
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Offline KhornedBeef

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #185 am: 9.07.2026 | 17:00 »
Da müsste es ja eigentlich Beispiele im Regelwerk geben, aber tatsächlich ist es ja wie bei Fate: Was in einem Superheldensetting ein geringer Effekt ist, ist in einem realistischen Setting schon groß usw. Am besten siehst du dir Spielbeispiele an.
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Offline Sphinx

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #186 am: 10.07.2026 | 09:20 »
Ich schaue gerade ein Actual Play von Oxventure. Das gepostete schaue ich auch mal und es gibt auch ein Actual Play von John Harper (Blades entwickler).
Das Problem was es beim zuschauen gibt ist, ich kann nicht in den Kopf vom SL schauen wie der das tut was er tut.

Also ich habe das Rezept und ich weiß die der Kuchen fertig aussehen soll. Was mir fehlt ist die Erfahrung wie ich von den Zutaten zum fertigen Kuchen komme. Ich leite ja nun schon gut 20 Jahre die ehr klassischen D20 Systeme. Plus das ich da schon lange vorgefertigte Abenteuer leite und entsprechend wenig improvisieren musste.
Aber die ganzen PTBA / FITD Systeme fühlen sich erst mal an als wenn ich noch nie Spielleiter war. Das braucht IMO ein komplett anderes Skillset vor allem wenn man es Improv mäßig, wie vom System vorgesehen, spielen möchte.

Kleine Randüberlegung: Geht es vielen so das der Umstieg so hart ist, das nur wenige es durchziehen? Ist das mit der Grund warum diese Systeme kleine Nischen besetzen?
Für mich hat sich da eine Welt mit diesen Systemen geöffnet die ich vorher einfach nicht wahrgenommen habe. So als wenn man nur ein Burger Restaurant kennt und dann das erst mal in einen Supermarkt kommt und merkt was man alles Kochen kann. Ich bin mittlerweile der Meinung das diese Systeme mehr Rollenspiel sind als die D20 Systeme und wundere mich etwas
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Offline Antariuk

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Re: Blades in the Dark
« Antwort #187 am: 10.07.2026 | 13:55 »
Re: Nische - verglichen mit 5e ist vermutlich alles Nische, aber z.B. auf DriveThruRPG ist Blades schon länger immer weit vorn in den Verkaufscharts dabei. Unter allen PbtA-verwandten Sachen ist das Spiel ein Mega-Erfolg.

Aber ja, es eröffnet sich wirklich eine ganz andere Spielweise gegenüber den Klassikern. Ich vergleiche das für mich immer so, das man Blades etwas mehr so spielt, als wenn alle am Tisch das Drehbuch für eine HBO-Crime-Serie live brainstormen :D
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