Autor Thema: [Netflix] Stranger Things  (Gelesen 35816 mal)

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Offline Miles

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #275 am: 2.01.2026 | 15:38 »
Ja, Holly kam mir auch ein wenig zu abgeklärt vor und hat da an meiner suspension-of-disbelieve gerüttelt.

Mir hat's insgesamt sehr gut gefallen. Ich hatte viel Spaß mit allen 5 Staffeln (mal mehr mal weniger).
Diese letzte Staffel hat ganz gut einen Strich unter die gesamte Geschichte gemacht und war
kurzweilig zu schauen.
Die Dialogszenen haben mir sehr gut gefallen. Die Beziehungen zwischen den Figuren wurde weiter
erläutert und man hat mehr über ihre Beweggründe erfahren. Das ist ja auch etwas, was sich durch die
ganze Serie gezogen hat. Action und Suspense wechseln sich mit ruhigen Szenen ab. In den ruhigen Szenen
passiert dann Characterexploration.

Mich hat das Finale emotional mitgenommen (ebenfall mit Tränen)
und finde den Schluss passend.

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Außerdem begrüße ich, dass die Geschichte jetzt wirklich an einem Ende angekommen ist.
(Obwohl ich ja befürchte, dass Spin-offs kommen werden...)

Offline Metamorphose

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #276 am: 2.01.2026 | 17:42 »
Ich würde Stranger Things gerne mit jemandem zu Ende schauen, der die Strobi-Effekte der dritten Staffel kaum ertragen hat. Ich habe gelesen, dass es gute Guides dazu im Netz gibt. Kennt da zufälligerweise jemand was bzw gibts noch andere Lösungen?
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Online Vash the stampede

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #277 am: 4.01.2026 | 22:04 »
Die Serie hat ein Ende. Ich bin froh drum, weil es einigermassen rund ist. Die letzte Staffel ist besser als die Vierte, wenn auch immer alles noch viel zu lange braucht. Die Charakterszenen sind gut, bleiben jedoch Opfer der Episodenanzahl und der damit verbundenen Dramaturgie. Heisst, Auflösung später und spätestens erst in der letzten Folge. Und so manche Sequenz hat sogar mal das Medium Film bespielt. Immerhin.

Hoffen wir mal, dass es nun ein Ende hat.

Als Werbung für D&D war's super.
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Online Namo

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #278 am: 5.01.2026 | 11:39 »
Wir sind aktuell wieder in einem Rerun bevor wir die 5. Staffel schauen. Bei mir war bisher in Erinnerung als Rangfolge 1,4,2 und dann mit Abstand Staffel 3.

Ich bin total begeistert wie gut die Serie gealtert ist und wie gut sie am Stück zu schauen ist. Ist wirklich eine fantastische Serie, bei der allerdings jede Staffel auch eine gewisse Stimmung hat. Tatsächlich fand ich jetzt beim schauen Staffel 3 nicht mehr ganz so weg von den anderen Staffeln wie ich es in Erinnerung hatte.

Mit Staffel 4 haben wir gerade erst angefangen und die erste Folge geschaut. Aber die hat mir auch schon wieder richtig gut gefallen. Gerade als Rollenspieler fand ich das Finale der ersten Folge mega cool. Wobei ich die ohnehin so in Erinnerung habe, dass sie mir sehr gut gefallen hat und nur von Staffel 1 "geschlagen" wurde. Ich bin wirklich gespannt wie Staffel 5 werden wird. Wobei ich da eigentlich guter Hoffnung bin, dass ich da nicht enttäuscht werde.

Offline Timberwere

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #279 am: 6.01.2026 | 06:44 »
Im Internet geht gerade eine wilde Fantheorie namens #Conformitygate herum, dass vieles in der letzten Folge darauf hindeute, dass es eine geheime letzte Folge geben könnte, die am 7. Januar herauskommen könnte, und dass Netflix in einem mysteriösen Trailer auf YouTube das selbst auch angeteasert haben könnte.
Klar ist das eine absolut steile Theorie, aber wenn sie stimmen würde, wäre das echt ein Coup.

https://www.gamepro.de/artikel/stranger-things-geheime-folge-true-ending,3445589.html#google_vignette
https://www.themarysue.com/stranger-things-finale-secret-episode-conformity-gate-explained/
« Letzte Änderung: 6.01.2026 | 06:55 von Timberwere »
Zitat von: Dark_Tigger
Simultan Dolmetschen ist echt kein Job auf den ich Bock hätte. Ich glaube ich würde in der Kabine nen Herzkasper vom Stress bekommen.
Zitat von: ErikErikson
Meine Rede.
Zitat von: Shield Warden
Wenn das deine Rede war, entschuldige dich gefälligst, dass Timberwere sie nicht vorher bekommen hat und dadurch so ein Stress entstanden ist!

Offline Mr. Ohnesorge

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #280 am: 6.01.2026 | 07:22 »
Hier gibt es ein interessantes Interview mit den Duffer Brothers:


Ich habe es mal in Spoiler gesetzt, weil schon der Titel des Interviews und damit Link Spoiler enthalten.
"These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies." - This Is Hell, Polygraph Cheaters

Offline blackris

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #281 am: 6.01.2026 | 07:30 »
Ach, trotz der Käsigkeit und der paar Plotholes bzw. nicht gezeigten Dinge hat mir das Ende ausgezeichnet gefallen. Wir leben einfach in Zeiten, in denen ein gutes Ende eine reine Wohltat ist. Und es war einer über fünf Staffeln fast durchgehend ausgezeichneten Serie sehr angemessen. Ein alternatives Ende bräuchte ich nun wirklich nicht.
« Letzte Änderung: 6.01.2026 | 07:45 von blackris »

Offline Edgar Allan Poe

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #282 am: 10.01.2026 | 19:58 »
Ich hab gestern Stranger Things durchgeguckt. Um 22 Uhr dachte ich: Okay ... noch 2 Folgen ... 3 Stunden ... schaff ich ...

Und so war es auch. Für mich ein sehr versöhnliches Ende. Die Staffel hatte imho aber ein großes Problem mit dem Pacing und vor allem mit viel zu vielen Charakteren. Dadurch, dass es so viele Rollen gab, die alle irgendwie ihre hochemptionalen Storys haben mussten, gab es viel zu wenig Zeit für alle. Nur ein Beispiel: Dustins Hellfire Story wird am Anfang angerissen … dann ist er für 2/3 der Staffel kaum mehr als eine Nebenfigur … und am Ende machen sie gar nix draus, außer, dass er bei der Rede ein Hellfire Shirt unter der Robe trägt. Es gibt überhaupt keinen PayOff. Auch die Sportler, die ihn verprügelt haben werden gar nich mehr erwähnt. Und sowas findet man bei vielen Charakteren. Die Storys werden alle nur angerissen und (wenn überhaupt) nur sehr unbefriedigend zu ende geführt. Da ist es fast schon ein Wunder, dass die Hauptstory für mich doch so versöhnlich endet.

Wenn man den Cast deutlich kleiner gehalten hätte, wäre das imho besser gelungen, zumal es ja zu den "Staffel 5"-Storys auch noch Storys aus Staffel 4 gab, die gar nicht wirklich mehr abgefrühstückt wurden.
« Letzte Änderung: 10.01.2026 | 20:00 von Edgar Allan Poe »
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Offline Zanji123

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #283 am: 13.01.2026 | 08:53 »
so hab jetzt auch in einem paar Tage Marathon alle Folgen gesehen und die letzten 3 Folgen gestern am Stück.

und holy moly ich bin einfach zu sentimental geworden auf meine alten Tage. Klar viele "wir müssen uns jetzt noch aussprechen bevor wir draufgehen auch wenn es klar ist das wir überleben werden weil die Serie Main Chars nicht töten wird" waren übertrieben, aber mich hat die Serie doch zum Schluss ziemlich mitgenommen.

Gerade Wills outing (was halt WIRKLICH offensichtlich war) traf mich persönlich ziemlich hart den er sprach da aus was man zu der Zeit fühlt. Man hasst sich teilweise selbst weil man anders ist, man hat Angst das sich jeder abwendet weil das ja "nicht natürlich ist" und man alleine ist. Kurzum: da saß nicht Will / Noah Schnapp...sondern ich mit 15.

Die Schlusszene im Keller war natürlich wieder rund mit "wir fangen so an wie es aufgehört hat und eine neue Generation an D&D Spielern fängt an"

ja es gibt Plotholes (wie kann jemand der als tot gilt auf einmal wieder in der Stadt ganz locker arbeiten, wieso werden die nicht für den Mord an mehreren Soldaten irgendwie belangt. Wieso können die so locker mit dem WalkiTalkies rumlabern ohne das dies vom Militär bemerkt wird usw...aber das war mir ehrlich egal :)
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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #284 am: 13.01.2026 | 11:40 »
so hab jetzt auch in einem paar Tage Marathon alle Folgen gesehen und die letzten 3 Folgen gestern am Stück.

und holy moly ich bin einfach zu sentimental geworden auf meine alten Tage. Klar viele "wir müssen uns jetzt noch aussprechen bevor wir draufgehen auch wenn es klar ist das wir überleben werden weil die Serie Main Chars nicht töten wird" waren übertrieben, aber mich hat die Serie doch zum Schluss ziemlich mitgenommen.

Gerade Wills outing (was halt WIRKLICH offensichtlich war) traf mich persönlich ziemlich hart den er sprach da aus was man zu der Zeit fühlt. Man hasst sich teilweise selbst weil man anders ist, man hat Angst das sich jeder abwendet weil das ja "nicht natürlich ist" und man alleine ist. Kurzum: da saß nicht Will / Noah Schnapp...sondern ich mit 15.

Die Schlusszene im Keller war natürlich wieder rund mit "wir fangen so an wie es aufgehört hat und eine neue Generation an D&D Spielern fängt an"

ja es gibt Plotholes (wie kann jemand der als tot gilt auf einmal wieder in der Stadt ganz locker arbeiten, wieso werden die nicht für den Mord an mehreren Soldaten irgendwie belangt. Wieso können die so locker mit dem WalkiTalkies rumlabern ohne das dies vom Militär bemerkt wird usw...aber das war mir ehrlich egal :)

Ich gehe da zu 100% mit Zanji mit. Bravourös zu Ende gebrachte gute Serie. Wenn man am Ende der Serie einen Kloß im Hals spürt, obwohl man das eigentlich nicht wollte, dann ist alles richtig gemacht worden.

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Offline Outsider

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #285 am: 15.01.2026 | 20:46 »
Jetzt bin ich auch durch. Insgesamt gutes Ende, aber so richtig gezündet hat es bei mir nicht. Die Action war mir zu übertrieben und belanglos zu gleich. Ein Kampf gegen Henry/Vecna und seine „Demogorgons“ hätte mir mehr als gereicht. Die wurden ja schon als so unbesiegbar dargestellt, dass es ein kleines Wunder gewesen wäre gegen die zu bestehen.

Rest im Spoiler:

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« Letzte Änderung: 15.01.2026 | 20:56 von Outsider »
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Offline Zanji123

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #286 am: 16.01.2026 | 09:15 »
Jetzt bin ich auch durch. Insgesamt gutes Ende, aber so richtig gezündet hat es bei mir nicht. Die Action war mir zu übertrieben und belanglos zu gleich. Ein Kampf gegen Henry/Vecna und seine „Demogorgons“ hätte mir mehr als gereicht. Die wurden ja schon als so unbesiegbar dargestellt, dass es ein kleines Wunder gewesen wäre gegen die zu bestehen.

Rest im Spoiler:

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Die Demogorgons wurden in den ersten Staffeln als quasi unbesiegbar dargestellt, das änderte sich dann aber ziemlich schnell als man die öfter angetroffen hat.

Also... quasi ähnlich wie in einem Rollenspielabenteuer. Der neue unbekannte Gegner der als unbesiegbar gilt und irgendwann später weis man seine Schwächen.

Ebenso das Finale. In einem Rollenspiel ist es voll okay gegen riesige Gegner siegreich rauszukommen (D&D, Shadowrun, pathfinder...) :-D und nix anderes ist ST für mich. Ich hab eigentlich auf den Plottwist gehofft das alles nur ne Story von Mike war.


Edit noch zu Wills Outing: mir ist erst jetzt aufgefallen das er als er "alle" dazu holt auch Murray und die "Schwester" dabei ist. DAS ist dann doch etwas komisch da er die EIGENTLICH gar nicht kennt aber bei der Situation "hey wir gehen wahrscheinlich eh drauf" ist das ... auch vernachlässigbar.
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Offline Swanosaurus

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #287 am: 16.01.2026 | 09:25 »
Mal so am Rande: Warum ist die dritte Staffel eigentlich so verhasst? Ich habe die in ganz positiver Erinnerung, endlich ein neuer Threat (nachdem ich die Demodogs in der zweiten ein bisschen langweilig fand und sie auch eher harmlos rüberkamen), Max kam dazu, ihr Bruder war doch auch eine wunderbare Figur zum hassen ... gab es da irgendwelche kapitalen Fehlleistungen, die ich übersehen/vergessen habe?

Die fünfte Staffel war für mich unterm Strich auch eher mittelprächtig. Die Auflösung war im Prinzip schon okay so, mir hat auch gefallen, wie sie die Mythologie rund gemacht haben - und ich mochte durchaus die Sequenzen im "geschmolzenen" Labor, die hatten endlich mal wieder ein bisschen was von dem surrealen Charme, der teilweise auch die erste Staffel ausgemacht hat. Aber das Action-Finale war in dieser Form dann doch recht unspektakulär, da hat einfach nichts dran überrascht. Und die Figuren haben von ihre Entwicklung in den vorangegangenen Staffeln gelebt, ist ja auch okay so, aber es hatte eigentlich niemand Momente oder Entwicklungen in der fünften Staffel, die mir im Gedächtnis geblieben wären. Ich vermute, deshalb sticht Dipshit Derek auch für viele so positiv heraus, das ist eine Figur, bei der was passiert.
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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #288 am: 16.01.2026 | 09:46 »
Mal so am Rande: Warum ist die dritte Staffel eigentlich so verhasst? Ich habe die in ganz positiver Erinnerung, endlich ein neuer Threat (nachdem ich die Demodogs in der zweiten ein bisschen langweilig fand und sie auch eher harmlos rüberkamen), Max kam dazu, ihr Bruder war doch auch eine wunderbare Figur zum hassen ... gab es da irgendwelche kapitalen Fehlleistungen, die ich übersehen/vergessen habe?
...

Das kann ich auch nicht verstehen. Gerade Billy und der Body Horror-Anteil waren in meinen Augen gut. Zudem wirkte es noch nicht so gestreckt und überlang wie danach.
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Offline Swanosaurus

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #289 am: 16.01.2026 | 09:50 »
Das kann ich auch nicht verstehen. Gerade Billy und der Body Horror-Anteil waren in meinen Augen gut. Zudem wirkte es noch nicht so gestreckt und überlang wie danach.

Mal sehen, ob ich's richtig zusammenbekomme: War die dritte Staffel auch die, in der Eleven in die Cyberpunk-Stadt abhaut und Hopper "stirbt"? Und die mit den russischen Agenten in Hawkins ("You can't spell America without Erica")? Ja, oder?
Waren eigentlich alles Elemente, die mir gefallen haben.
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Offline Jiba

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #290 am: 16.01.2026 | 09:53 »
Das kann ich auch nicht verstehen. Gerade Billy und der Body Horror-Anteil waren in meinen Augen gut. Zudem wirkte es noch nicht so gestreckt und überlang wie danach.

In einem Wort: Die Russen.

Die dritte Staffel und gerade der Billy-Arc waren völlig in Ordnung. Aber die Russen und diese ganze käsige 80s-Kalter-Krieg-Thematik, in der Hopper (der in dieser Staffel auch schier unerträglich wird... definitiv der Low-Point des Charakters) zum Actionstar mutiert. Ich hätte auf alles mit Joyce und Hopper und Murray (auch auf das, was in der Staffel danach dann noch in Russland passiert ist) gut und gerne verzichtet. Das war ein einziger Umweg, der für keine der Figuren irgendwo hinführte.

Also ja, die Russennummer habe ich völlig gehasst. Das war alles so ertränkt in der Nostalgie der Anti-Sowjet-Filme dieser Zeit, aber ohne diese Motive mit charmanten neue Elemente anzureichern oder den Zuschauer über die Charaktere abzuholen – etwas, was ST bei den anderen Themen immer gelungen ist.
Engel – ein neues Kapitel enthüllt sich.

“Es ist wichtig zu beachten, dass es viele verschiedene Arten von Rollenspielern gibt, die unterschiedliche Vorlieben und Perspektiven haben. Es ist wichtig, dass alle Spieler respektvoll miteinander umgehen und dass keine Gruppe von Spielern das Recht hat, andere auszuschließen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie spielen sollen.“ – Hofrat Settembrini

Offline Zed

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #291 am: 16.01.2026 | 10:03 »
Ich habe selten so gelacht wie im Finale der dritten Staffel, in der inmitten der heranrauschenden Apokalypse zwei Teenager „Turn around“ als Duett singen.

Auch das Gespräch zwischen Steve und Robin ist fantastisch geschrieben und gespielt, in der Steve seine Chancen auslotet und Größe zeigt, als Robin ihm erklärt, dass Steve never ever eine Chance bei ihr hat.

Von Billy als Love-to-Hate Figur wurde schon gesprochen.

-> Die dritte Staffel ist eine meiner Lieblingsstaffeln.

Offline Swanosaurus

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #292 am: 16.01.2026 | 10:03 »
In einem Wort: Die Russen.

Die dritte Staffel und gerade der Billy-Arc waren völlig in Ordnung. Aber die Russen und diese ganze käsige 80s-Kalter-Krieg-Thematik, in der Hopper (der in dieser Staffel auch schier unerträglich wird... definitiv der Low-Point des Charakters) zum Actionstar mutiert. Ich hätte auf alles mit Joyce und Hopper und Murray (auch auf das, was in der Staffel danach dann noch in Russland passiert ist) gut und gerne verzichtet. Das war ein einziger Umweg, der für keine der Figuren irgendwo hinführte.

Also ja, die Russennummer habe ich völlig gehasst. Das war alles so ertränkt in der Nostalgie der Anti-Sowjet-Filme dieser Zeit, aber ohne diese Motive mit charmanten neue Elemente anzureichern oder den Zuschauer über die Charaktere abzuholen – etwas, was ST bei den anderen Themen immer gelungen ist.

Die haben mir ja gefallen, weil da die ganze 80er-Nostalgie zu der Karrikatur geworden ist, die sie eigentlich eh schon war. Und weil es gleichzeitig so unglaublich schräg war ... politisch wiederum fand ich dann Anti-Sowjet-Propaganda aus heutiger Sicht so überholt, dass mich das irgendwie auch nicht mehr gestört hat.

Aber wenn Hopers Wandel zum Action-Held hier begonnen hat, dann ist das auch ein Aspekt, der mich im Rückblick stört. Das hat sich ja durch die vierte und fünfte Staffel gezogen und hat ihn nicht sympathischer oder interessanter gemacht.
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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #293 am: 16.01.2026 | 10:26 »
All your disagreeing with the 3rd season is invalid:
Die dritte Staffel hatte einen Cameo-Auftritt des Schwerts von Conan!!!!
 :headbang: :headbang: :headbang: :headbang:
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Offline Edgar Allan Poe

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #294 am: 16.01.2026 | 10:36 »
All your disagreeing with the 3rd season is invalid:
Die dritte Staffel hatte einen Cameo-Auftritt des Schwerts von Conan!!!!
 :headbang: :headbang: :headbang: :headbang:

Das war, meine ich, die 4. Staffel :D

Aber ich mochte eigentlich alle Staffeln. Nur die 2. fand ich schwächer. Weil ich den ganzen "Elf findet ihre Schwester"-Arc vergessenswert fand. Er hat auch nicht wirklich etwas zur Story beigetragen, was man nicht auch anders hätte lösen können, ohne sie 90% der Zeit von der Gruppe zu trennen. Elf war einfach zu stark für die Story in Hawkins und musste deshalb weg ;)
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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #295 am: 16.01.2026 | 11:12 »
Oh, jetzt wo du es sagst - tatsächlich Staffel 4.  ;D

Und dass Elfen grundsätzlich overpowered sind und weg müssen, hat ja sogar Tolkien einsehen müssen...

 ~;D

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Offline Swanosaurus

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #296 am: 16.01.2026 | 11:14 »
Das war, meine ich, die 4. Staffel :D

Aber ich mochte eigentlich alle Staffeln. Nur die 2. fand ich schwächer. Weil ich den ganzen "Elf findet ihre Schwester"-Arc vergessenswert fand. Er hat auch nicht wirklich etwas zur Story beigetragen, was man nicht auch anders hätte lösen können, ohne sie 90% der Zeit von der Gruppe zu trennen. Elf war einfach zu stark für die Story in Hawkins und musste deshalb weg ;)

Würde sagen, ihre Spielerin hat in dem Abenteuer gefehlt und alles, was sie erlebt hat, war nachträglich erzählt Backstory.
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Offline Outsider

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #297 am: 16.01.2026 | 11:19 »
Die Demogorgons wurden in den ersten Staffeln als quasi unbesiegbar dargestellt, das änderte sich dann aber ziemlich schnell als man die öfter angetroffen hat.

Also... quasi ähnlich wie in einem Rollenspielabenteuer. Der neue unbekannte Gegner der als unbesiegbar gilt und irgendwann später weis man seine Schwächen.

Ebenso das Finale. In einem Rollenspiel ist es voll okay gegen riesige Gegner siegreich rauszukommen (D&D, Shadowrun, pathfinder...) :-D und nix anderes ist ST für mich. Ich hab eigentlich auf den Plottwist gehofft das alles nur ne Story von Mike war.


Edit noch zu Wills Outing: mir ist erst jetzt aufgefallen das er als er "alle" dazu holt auch Murray und die "Schwester" dabei ist. DAS ist dann doch etwas komisch da er die EIGENTLICH gar nicht kennt aber bei der Situation "hey wir gehen wahrscheinlich eh drauf" ist das ... auch vernachlässigbar.

Die Serie ist aber eben kein Rollenspiel, oder war es nicht in den ersten Staffeln. Die Kinder haben das Vehicle Rollenspiel genutzt um sich das unerklärbare erklärlich zu machen. Erst in der fünften Staffel wird so getan als wäre die Serieninterne Realität auch ein Rollenspiel und das dann auch noch äußerst inkonsequent. Selbst in der fünften Staffel sind die Demogorgon-Wesen noch ziemlich unbesiegbar außer der Plot-Hammer schlägt zu wie Will 2.0, außerhalb dieser gerailrodeten Szenen wischen die mit allem und jedem noch ziemlich den Boden auf.

Siehe den Angriff auf die Soldaten am Tor. Waffen die dem Oberwesen schaden können, richten so gut wie nichts gegen die Demogorgon-Wesen aus. Da wird der Plot maximal inkonsequent. Und bevor hier mit Immunitäten usw. argumentiert wird, das Oberwesen läuft unter der Kategorie „Was kümmerts die Eiche, wenn sich die Sau dran kratzt“. Nur eine Maßstabsverschiebung und dazu noch eine ziemlich schlechte sorgt dafür das die Waffen und ganz speziell das Feuer auf einmal große Flächen des Wesens in Brand stecken und nicht nur einen winzigen unbedeutenden Fleck irgendwo links neben der 12 Schuppe am Kopf. Das Wesen wird also so gewaltig groß dargestellt, da könnte man auch eine Wasserbombe auf Manhattan werfen. Das hätte in etwa denselben Effekt. Aber vor den Bergen schrumpft ja alles, selbst die Berge selbst so schnell wie die Kids da plötzlich hochkommen.

Wäre das alles nur eine Story von Mike gewesen wäre das (so wie die fünfte Staffel gestrickt ist), für mich das perfekte Ende gewesen. Das würde all diese Plotholes, Logikbrüche, Abkehr von den vorherigen Staffeln erklären.
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Offline Zed

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #298 am: 16.01.2026 | 12:25 »
Edit noch zu Wills Outing: mir ist erst jetzt aufgefallen das er als er "alle" dazu holt auch Murray und die "Schwester" dabei ist. DAS ist dann doch etwas komisch da er die EIGENTLICH gar nicht kennt aber bei der Situation "hey wir gehen wahrscheinlich eh drauf" ist das ... auch vernachlässigbar.

Dass Will Famlie, Freunde und Fremde informiert, erschließt sich mir dramaturgisch: Vecnas Macht über Will nährt sich von seiner Scham als Schwäche. Nur wenn er die Scham zu 100% hinter sich lässt, kann er die Power umkehren - und selbst Macht über Vecna erlangen.

Show, don't tell: Dass Will bereit ist, zu sich zu stehen ohne Hintertüren, beweist er, indem er sich sogar vor Fremden outet.

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Re: [Netflix] Stranger Things
« Antwort #299 am: 16.01.2026 | 12:37 »
Mal so am Rande: Warum ist die dritte Staffel eigentlich so verhasst?

Nur aus meiner persönlichen Warte: wurde halt alles bisschen zu albern. Gab ja viel was ich gut fand, zb die Arcade-Sache sowie Max und ihr Bruder plus Body Horror.

Aber die Russen die ganz Hawkins untertunneln, die dämliche Mall und generell dieses augenzwinkernde Selbstbeschauen ("was ist diesmal unser neues 80er Gimmick?") ging mir da auf den Keks.
Dort ging es auch los, dass bestimmte Figuren mitgeschliffen wurden die ihre Story bereits hinter sich hatten . Wie zB Steve.


Zum Serienende:
Alles in allem, die erste Staffel würde ich jederzeit wieder schauen. Mit das Beste an Fernsehen was es jemals gab, mMn. Aber den ganzen Rest kann man sich eigentlich sparen. Auch wenn die vierte Staffel nochmal richtig gut war.

Aber das "Gesamtding" Stranger Things ist für mich nach der letzten Staffel etwas in die Hose gegangen.
Diese ist ein bisschen das "Rise of Skywalker" der Serie: nochmal alles draufmüllen was geht.

Aber wie gesagt, es bleibt einem ja die erste Staffel, und die hat auch ein in sich stimmiges Ende.