Ich habe gestern "Der unsichtbare Dritte (1959)" gesehen (schöner deutscher Titel übrigens mal)
Grund war, dass der Film immer wieder als gut gealtert genannt wird.
OK, ist er schon. Bis ein auf ein paar eigentümliche Dinge eine starke Handring, die man jederzeit neu verfilmen könnte, mehrere ikonische Szenen und tolle Kameraarbeit. Er beginnt eher unernsthaft und verändert seinen Ton, was vermutlich Absicht ist, quasi ein Meta-Stilmittel.
Aber für mich ist er kein absolutes Meisterwerk, nicht einmal im Vergleich mit reinen Genremeilensteinen. Hitchcock selbst hat mehrere psychologisch stärkere Filme und solche, die das Kino an sich verändert haben.
Liegt es an mir, war ich in der fälschen Laune? Lag es an Thornhills Mutter? (Der Film würde weniger seltsam starten wenn man sie weglässt)
Ich gebe natürlich 4/5 geschundene Herrenanzüge, trotzdem