Streich mal das "5", dann passt es. 
Ja, ist leider relativ normal. Bestenfalls ist es eine Abenteuergeschichte. Die wirklich offen gestalteten Abenteuer sind deutlich in der Minderheit. Das heißt nicht, dass alle anderen per se schlecht sind. Es ist ja ganz offensichltich auch so, dass viele Leute (DSA-Kunden) Abenteuer eben genau nach diesem Strickmuster (nach)spielen wollen - das sage ich ganz ohne Wertung.
Volle Zustimmung! Das hängt unter anderem damit zusammen, dass man spätestens ab Anfang der 90er verkappte Romanautoren unter den Abenteuerschreibern hatte, die auch gerne zur Steigerung der Atmosphäre längere Vorlesetexte für den Meister im Abenteuer unterbrachten - wie etwa Michelle Melchers bzw. Schwefel. Dieser literarische Zugang, mit der Vorstellung, dass hier so eine Art Theaterstück aufgeführt wird, wo allerdings eher wenig dem Zufall überlassen wird - in der Hoffnung, dass dies zu einem gelungenen Abenteuer beiträgt -, zieht sich seither als Muster/roter Faden durch die DSA-Publikationen. Die Kleinteiligkeit von DSA und der Metaplot sind in der Hinsicht auch nicht gerade hilfreich.
Dazu wurde sich aber schon an anderer Stelle zur Genüge ausgelassen. Wichtig ist eigentlich nur zu verstehen, dass es das immer noch gibt, und dies auch ein bedeutender Teil der Philosophie von DSA-Kaufabenteuern ist.
Komischerweise spielte man zu selben Zeit irgendwelche MERS-Abenteuer, wo die Abenteuer selber quasi nur aus The Task/Obstacles/Aids/Rewards bestanden, aber niemandem wäre eingefallen zu schreien: ''Aber bei DSA ist das ja viel schöner ausgearbeitet und darum besser!''^^