Autor Thema: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern  (Gelesen 2067 mal)

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Offline Vash the stampede

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Ich muss sagen, dass es mir ausgesprochen gut gefällt.

Ja, ich tue mich ebenfalls schwer mit den "alle sind nett"-Gemeinschaften (Engel, Gnome, Menschen usw. usf.) Bildern. Aber schlimmer fand ich das Bild des Quasits. Wie kann man solche zeichnerischen Fähigkeiten habe und dann solche Fehler machen? Ich könnte heulen! Das ist fast so eine Katastrophe wie manches in Daggerheart.

Doch dagegen steht, dass der spielbare Nutzen deutlich erhöht worden ist. Und das ist wichtiger als ein paar blöde Bilder.  ;)
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Offline Radulf St. Germain

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #1 am: 7.12.2025 | 16:44 »
Dungeons & Dragons - Monsterhandbuch (2024)


Ich muss sagen, dass es mir ausgesprochen gut gefällt.

Ja, ich tue mich ebenfalls schwer mit den "alle sind nett"-Gemeinschaften (Engel, Gnome, Menschen usw. usf.) Bildern. Aber schlimmer fand ich das Bild des Quasits. Wie kann man solche zeichnerischen Fähigkeiten habe und dann solche Fehler machen? Ich könnte heulen! Das ist fast so eine Katastrophe wie manches in Daggerheart.

Doch dagegen steht, dass der spielbare Nutzen deutlich erhöht worden ist. Und das ist wichtiger als ein paar blöde Bilder.  ;)

Mich würde das Quasitbild interessieren und gerne auch welche Bilder Du bei Daggerheart meinst, denn eigentlich war ich vom Artwork sehr beeindruckt und habe normalerweise einen Blick für Fehler.

Offline Vash the stampede

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #2 am: 7.12.2025 | 17:49 »
Mich würde das Quasitbild interessieren und gerne auch welche Bilder Du bei Daggerheart meinst, denn eigentlich war ich vom Artwork sehr beeindruckt und habe normalerweise einen Blick für Fehler.

Bezüglich Daggerheart: Beispiel. Seite 67, Katari Bogenschütze. Auf Hände, Bogen und Sehne achten. Wenn man die anderen Bilder anschaut passieren ähnliche Fehler. Nicht immer usw. Aber dafür, dass es so glänzt, wäre ich froh, wenn richtig wäre.

Bezüglich Quasit.
https://www.dndbeyond.com/avatars/thumbnails/47158/646/1000/1000/638742823656416310.png

Ich war zunächst begeistert, dass der Schatten des Fingers beachtet wurde. Dann sah ich den Unterarm dazu. Und noch schlimmer sind die Hörner. Da passt dann nichts mehr zusammen.

Warum es mich so stört? Ich versuche selbst zu zeichnen und bin Welten von den Leuten entfernt. Ich mag nicht verstehen, warum sie solche Fehler machen.

Fazit: Ich kann Hobbyarbeit eher verzeihen, als Leute, die es können und es dann nicht tun. Zudem macht es Hobbyarbeit so viel schwerer zu vermitteln, weil der Vermeintliche "Standard" so hoch gesetzt wird.
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Offline Johann

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #3 am: 7.12.2025 | 19:24 »
Bezüglich Daggerheart: Beispiel. Seite 67, Katari Bogenschütze. Auf Hände, Bogen und Sehne achten. Wenn man die anderen Bilder anschaut passieren ähnliche Fehler. Nicht immer usw. Aber dafür, dass es so glänzt, wäre ich froh, wenn richtig wäre.

Könnte das jemand posten?

Zitat
Bezüglich Quasit.
https://www.dndbeyond.com/avatars/thumbnails/47158/646/1000/1000/638742823656416310.png

Ich war zunächst begeistert, dass der Schatten des Fingers beachtet wurde. Dann sah ich den Unterarm dazu. Und noch schlimmer sind die Hörner. Da passt dann nichts mehr zusammen.

Könnte es sein, dass das schlicht KI-generiert oder -assistiert ist?

Und: Gehört das alles ggf. in einen anderen Thread?
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Offline Vash the stampede

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #4 am: 9.12.2025 | 04:20 »
Ich nehme durchaus an, dass KI eine Rolle spielen wird.

Gleichwohl kann es digitales Arbeiten sein. Bei YouTube Videos zum Zeichnen ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass durch die vielen Möglichkeiten der Änderungen und Korrekturen, Fehler erst dann ins Bild kamen, weil der Fokus - und somit die Aufmerksamkeit - auf andere Dinge gelegt wurde.

Und natürlich passieren Fehler auch bei allen anderen Methoden, wenn die Aufmerksamkeit woanders liegt. Das sehe ich bei all meinen Bildern. Also später dann. So, meist ein Tag danach. Jedes Mal. ;)
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Offline Torsten (Donnerhaus)

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #5 am: 9.12.2025 | 05:53 »
Das hier?

Offline Mr. Ohnesorge

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #6 am: 9.12.2025 | 07:01 »
Bezüglich Quasit.
https://www.dndbeyond.com/avatars/thumbnails/47158/646/1000/1000/638742823656416310.png

Ich war zunächst begeistert, dass der Schatten des Fingers beachtet wurde. Dann sah ich den Unterarm dazu. Und noch schlimmer sind die Hörner. Da passt dann nichts mehr zusammen.

Warum es mich so stört? Ich versuche selbst zu zeichnen und bin Welten von den Leuten entfernt. Ich mag nicht verstehen, warum sie solche Fehler machen.

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Offline Raven Nash

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #7 am: 9.12.2025 | 08:01 »
Das hier?
Was genau passt an dem Bild nicht?

Der schießt offenbar im Flämischen Auszug (also mit zwei Fingern) und legt rechts auf. Ja, das geht. Vielleicht hätte es auch ein Slavic Release werden sollen.
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Offline gilborn

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #8 am: 9.12.2025 | 08:24 »
Ich war zunächst begeistert, dass der Schatten des Fingers beachtet wurde. Dann sah ich den Unterarm dazu. Und noch schlimmer sind die Hörner. Da passt dann nichts mehr zusammen.
Als einer der auch Hobbymäßig zeichnet:
Ich habs mir jetzt mehrmals angesehen und für mich wirkt es schon ziemlich fehlerfrei, vor allem wenn man in Betracht zieht, dass es mehrere Lichtquellen gibt (hartes Blaues Licht von hinten / oben, aber auch von vorne / oben wärmeres Licht).

Kannst du genauer erlklären, wo hier etwas überhaupt nicht mehr passt?

Offline Jiba

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #9 am: 9.12.2025 | 09:18 »
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wir hier uns hier über Lässlichkeiten in professionellen Illustrationen die Finger fusselig tippen, während ein paar Threads weiter Nutzer:innen mit schiefen und krummen KI-Illus um sich werfen, die wir aber nicht auf dieselbe Weise unter die Lupe nehmen.

Lose-lose Situation für echte Künstler:innen, würde ich sagen.
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Offline Maarzan

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #10 am: 9.12.2025 | 09:36 »
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass wir hier uns hier über Lässlichkeiten in professionellen Illustrationen die Finger fusselig tippen, während ein paar Threads weiter Nutzer:innen mit schiefen und krummen KI-Illus um sich werfen, die wir aber nicht auf dieselbe Weise unter die Lupe nehmen.

Lose-lose Situation für echte Künstler:innen, würde ich sagen.

Auf der einen Seite Amateure, die mit einem erklärterweise fehlerträchtigen Werkzeug für den Eigengebrauch rumspielen vs. echte Künstler, welche dann für professionelle Produkte dieselben Fehler machen...

Ansonsten halte ich aber Fehler in Bildern in Rollenspielen insgesamt für nachrangig, solange der Fehler nicht inhaltlich wirkt, sprich spielrelevante Inhalte falsch darstellt - weil solche Bilder ohne direkten texterläuternden Zusammenhang meines Erachtens eigentlich weitgehend überflüssig sind.

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Offline Swanosaurus

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #11 am: 9.12.2025 | 10:00 »
Ich tue mich ein bisschen schwer damit, den Begriff "Fehler" in dem Zusammenhang überhaupt anzuwenden. Die Illustration des Quasit gefällt mir vom Stil her einfach nicht, aber ich wäre nie darauf gekommen, dort einen "Fehler" zu suchen oder zu entdecken. Das mag auch daran liegen, dass mich Naturalismus im Rollenspielkontext nicht besonders interessiert (und so richtig naturalistisch sind die meisten Illustrationen dann ja auch doch wieder nicht, selbst, wenn die Schatten "richtig" sind) ...

"Falsche" Beleuchtungseffekte können ja auch bewusst oder intuitiv verwendet werden, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Okay, bei dem Quasit ist das wahrscheinlich nicht der Fall (ich finde da aber auch beim besten Willen nicht den Fehler ... fehlt ein Horn-Schatten? Aber fehlt der vielleicht wegen der starken blauen Lichtquelle von schräg oben? Wäre da ein Schatten der Lichtquelle von vorne zu sehen? Ich habe echt keine Ahnung ...).

Ich bleiben dann doch lieber bei meinen geliebten Troika- oder DCC-Illustrationen, da stellen sich solche Fragen erst gar nicht!  ;D
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Offline Vash the stampede

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #12 am: 9.12.2025 | 10:03 »
Ich habe es schon ein paar mal probiert. Jetzt noch mal in aller Deutlichkeit. Es ist nicht wirklich wichtig und mich, mich persönlich, stören die Punkte. Wenn andere es nicht mal sehen, cool. Orange-and-teal stört mich nicht und andere triggert es.

Ich möchte auf eine Bitte noch eingehen und zwar zum Quasit. Das hintere Horn sieht meines Erachtens falsch aus. Und da ich gerade mehrere Bilder mit Kreaturen erstellte, die Hörner haben, fiel mir stärker auf, dass es anatomisch nicht stimmig auf mich wirkt. Gleiches gilt für den linken Unterarm.

Da ich diesen Thread nicht wollte, trotz meiner Seitenbemerkung zu Daggerheart, belasse ich es dabei und verweise lieber auf eine andere Aussage: das neue Monsterhandbuch ist gut. Es gefällt mir.
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Offline Runenstahl

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #13 am: 9.12.2025 | 10:05 »
Fehler sind für mich eher so Sachen wie Odyssey of the Dragonlords. Laut Text hat das Schiff X Ruderbänker und Ballisten aber im Bild ist eine andere Anzahl von Rudern und keine Ballisten. Oder auch die Karte einer Insel auf der absolut nichts eingezeichnet ist und auch kein Maßstab angegeben wurde. Wie sowas im Endprodukt landet ist mir ein Rätsel.
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Offline Swanosaurus

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #14 am: 9.12.2025 | 10:07 »
Ich möchte auf eine Bitte noch eingehen und zwar zum Quasit. Das hintere Horn sieht meines Erachtens falsch aus.

Stimmt, das sieht bei näherem Hinsehen für mich ein bisschen aus, als würde es aus der Schulter wachsen.
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Offline KWÜTEG GRÄÜWÖLF

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #15 am: 9.12.2025 | 10:08 »
Fehler sind für mich eher so Sachen wie Odyssey of the Dragonlords. Laut Text hat das Schiff X Ruderbänker und Ballisten aber im Bild ist eine andere Anzahl von Rudern und keine Ballisten. Oder auch die Karte einer Insel auf der absolut nichts eingezeichnet ist und auch kein Maßstab angegeben wurde. Wie sowas im Endprodukt landet ist mir ein Rätsel.

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Offline Maarzan

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #16 am: 9.12.2025 | 10:21 »
... Laut Text hat das Schiff X Ruderbänker und Ballisten aber im Bild ist eine andere Anzahl von Rudern und keine Ballisten. ...

Das meinte ich mit "spielrelevante Inhalte falsch darstellt ".
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Offline nobody@home

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #17 am: 9.12.2025 | 10:43 »
Stimmt, das sieht bei näherem Hinsehen für mich ein bisschen aus, als würde es aus der Schulter wachsen.

Na ja, aber: ist das jetzt tatsächlich sachlich falsch oder vielleicht für Quasits einfach nur normal? ~;D

Offline Feuersänger

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #18 am: 9.12.2025 | 11:09 »
Bei sowas wie Quasits -- immerhin Dämonen aus einer anderen Dimension -- finde ich es schon etwas schwierig, von "falsch" zu sprechen. Wer hat denn die Deutungshoheit darüber, wie ein Dämon "richtig" auszusehen hat? Speziell bei der gezeigten Illustration wäre ich nie darauf gekommen, von "Fehlern" zu sprechen.

Was natürlich nicht heisst, dass es generell keine handwerklich schlechten Bilder in Rollenspielbüchern gäbe. Bei dem Stichwort muss ich immer spontan als allererstes an diese widerwärtige, abstoßende Halblings-Illustration aus dem 5E PHB denken. Achtung, Brechtüte bereithalten:
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Da sind die Proportionen wirklich katastrophal. Viel zu winzige Füße - nicht nur nach LOTR-Maßstäben sondern überhaupt; und dafür ein lächerlich aufgeblähter, viel zu großer Wasserkopf. Die Hände stimmen bestimmt auch nicht.
Wäre die gezeigte Kreatur 120cm groß (entspricht etwa einem 6-7jährigen Kind), hätte sie einen knapp 30cm großen Kopf auf 15cm langen Füßen.

Ich denke, ich bin generell allergisch gegen stark unnatürliche Proportionen. Das gilt auch bei "hypermaskulinen" Heldenfiguren, wo auf einem grotesk aufgeblähten Muckikörper eine winzige Denkwarze sitzt.
Beispiel ist jetzt nicht aus einem RPG-Buch, aber war gerade zur Hand:
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Hier haben wir das gegenteilige Problem: selbst wenn der Typ ein 2,10m Koloss ist, entfallen davon nur ca 20cm auf den Schädel. Damit der Kopf normal menschengroß sein könnte, müsste die Figur über 2,60m groß sein. Über die restlichen Proportionen rede ich ja gar nicht.
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Offline Telim

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #19 am: 10.12.2025 | 19:59 »

okay, hier mal noch ein Senf von jemandem der (anscheinend) wenig Ahnung hat von 'Kunst':

mir ist der 'Fehler' mit dem Horn erst aufgefallen, als er explizit erwähnt wurde! :-)





Offline KhornedBeef

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #20 am: 10.12.2025 | 20:33 »
Weiß nicht, was du hast, der Halbbling ist offensichtlich eine Karikatur, und der Typ danach ein Space Marine.
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Offline Skaeg

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #21 am: 10.12.2025 | 21:08 »
Wäre die gezeigte Kreatur 120cm groß (entspricht etwa einem 6-7jährigen Kind), hätte sie einen knapp 30cm großen Kopf auf 15cm langen Füßen.
D&D-Halblinge sind aber offiziell noch erheblich kleiner. In der neuesten Iteration (2024er Basic Rules) offiziell "2-3 feet". Also vermeintlich 2,5 Fuß oder ~76 cm im Durchschnitt. Also nicht so groß wie ein 6- bis 7-jähriges Kind, sondern wie ein ~ ein Jahr altes Baby.

Dass das offensichtlich grotesker Unsinn ist, darüber müssen wir nicht reden. Aber RAW isses so. Und mit der Maßgabe "Körper von der Größe eines Babys mit einem Erwachsenenkopf drauf" kommt dann sowas heraus.
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Offline Alexandro

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #22 am: 10.12.2025 | 21:46 »
Auf der einen Seite Amateure, die mit einem erklärterweise fehlerträchtigen Werkzeug für den Eigengebrauch rumspielen vs. echte Künstler, welche dann für professionelle Produkte dieselben Fehler machen...

Generative Bildgeneratoren sind aber kommerzielle Produkte (auch wenn sie kostenlos sind: dann ist eben der User das Produkt), deswegen ist die Kritik an deren Ergebnissen schon angebracht. Zumal es nicht wirklich ein Werkzeug ist: eine nutzende Person gibt einen Prompt ein, und dann kommt irgendwas dabei raus - das ist so, als ob man im Rollenspielladen blind in die Grabbelkiste greift, und da ein Buch (mit einem Cover, welches einem gefällt, auch wenn es nicht wirklich handwerklich sauber ist) rauszieht. Die den Generator bedienende Person hat auf das Ergebnis praktisch keinen Einfluss.
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Wer beim Rollenspiel eine Excel-Tabelle verwendet, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Offline Johann

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #23 am: 10.12.2025 | 22:06 »
Ich habe es schon ein paar mal probiert. [...]

Mittlerweile sehe ich es. Danke, nicht zuletzt auch für deine Ausführungen zu künstlerischen Fehlern.
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Offline Luxferre

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #24 am: 10.12.2025 | 22:19 »
KI sagt zum Quasit/Imp:

Zitat
Übersicht mit KI
Es ist unwahrscheinlich, dass dieses Bild KI-generiert ist. Es handelt sich um eine hochwertige, professionelle Illustration, die keine der typischen Inkonsistenzen aufweist, die häufig bei KI-generierten Bildern zu finden sind, wie inkonsistente Beleuchtung oder anatomische Anomalien.

Stil: Das Bild hat den konsistenten und detaillierten Stil einer handgezeichneten oder digital gemalten Illustration, wie sie typischerweise in Büchern oder Spielen verwendet wird.

Qualität: Die Anatomie des Wesens, die Schattierung und die Textur sind sehr präzise und konsistent dargestellt.

Herkunft: Solche Bilder stammen oft aus spezifischen Quellen wie Rollenspielen, die von professionellen Künstlern erstellt werden, nicht von generativer KI.


KI befindet sich selbst also für unschuldig am misslungenen "Design" des Quasit/Imps.


 >;D
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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #25 am: 10.12.2025 | 22:31 »
KI sagt zum Quasit/Imp:


KI befindet sich selbst also für unschuldig am misslungenen "Design" des Quasit/Imps.


 >;D

Na ja, daß auch menschliche Rollenspielkünstler, hm, handwerklich Interessantes produzieren können, ist ja seinerseits nur gute alte Tradition. Original-Beholder, anyone? ~;D


Offline Luxferre

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #26 am: 10.12.2025 | 22:35 »
Aber nichts gegen Klöten am Ellenbogen:

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Offline Feuersänger

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #27 am: 10.12.2025 | 23:04 »
D&D-Halblinge sind aber offiziell noch erheblich kleiner. In der neuesten Iteration (2024er Basic Rules) offiziell "2-3 feet". Also vermeintlich 2,5 Fuß oder ~76 cm im Durchschnitt. Also nicht so groß wie ein 6- bis 7-jähriges Kind, sondern wie ein ~ ein Jahr altes Baby.

Das ist schon echt grotesk. Bisher - und ich glaube selbst in der 2014er noch - sind Halblinge halt so "um 3 Fuß", also 90cm, das entspricht einem Dreijährigen. Da hatten wir ja "neulich" schonmal eine Diskussion darüber, wie lächerlich die Vorstellung ist, jemand mit dem Körperbau eines 3jg könnte Stärke 16 oder mehr haben. Da war aber meine Stoßrichtung eher "völlig bekloppt, wie D&D die Größenkategorien handhabt", und zielte vor allem auf deutlich härtere Abzüge bei Stärke, Nahkampf und Geschwindigkeit.

Also wie gesagt, 90cm finde ich eigentlich schon unterhalb der Grenze des Praktikablen, aber bis runter auf 60cm ist halt einfach vollkommen absurd. Mein Vorschlag war daher, Halblingen und Gnomen wenigstens 100-120cm zuzugestehen, und Zwergen dann halt vllt so 130-150, dann ist das wenigstens ein _bisschen_ glaubwürdiger.
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Zitat von: ErikErikson
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Offline gilborn

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #28 am: 11.12.2025 | 00:10 »
Ich finde auf jeden Fall dass so Dinge wie "Horn sieht aus als würde es aus Schulter wachsen" ein interessantes Problem beim Zeichnen aufwirft - oft sieht die Realität auch aus, als würde etwas nicht passen oder anders sein als man denkt (Siehe Anhang).

Was, wenn ich so ein Bild male, es Realitätsgerecht halten will und es gerade dadurch Fake aussieht?
Und wo kann man das Problem beim Betrachter verorten, dass sein Gehirn falsche Schlüsse zieht?

Die Pose verändern, dass es passt (Sprich: Dass klar ersichtlich ist, dass das Horn aus der Birne kommt)? Dann gäbe es Bilder die nicht erlaubt sind zu malen, weil sie ggf. zwar fehlerfrei sind, aber nicht so wirken.

(Sind im übrigen rethorische Fragen, ich finde lediglich den Sachverhalt interessant)

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #29 am: 11.12.2025 | 00:59 »
Ich finde auf jeden Fall dass so Dinge wie "Horn sieht aus als würde es aus Schulter wachsen" ein interessantes Problem beim Zeichnen aufwirft - oft sieht die Realität auch aus, als würde etwas nicht passen oder anders sein als man denkt (Siehe Anhang).

Das Schnabeltier läßt ebenfalls grüßen. ;)

Offline Raven Nash

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #30 am: 11.12.2025 | 07:53 »
Die Hörner vom Quasit erscheinen mir an die des Spießbocks angelehnt.

Wie man hier ganz gut sieht, wachsen die tatsächlich so aus dem Schädel - nur hat der Quasit einen deutlich kürzeren Hals.

Ich finde nur leider kein Bild mit einer ähnlich ungünstigen Perspektive.
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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #31 am: 11.12.2025 | 08:15 »
Und wo kann man das Problem beim Betrachter verorten, dass sein Gehirn falsche Schlüsse zieht?

Zu deinem angehängten Bild oben: Was für falsche Schlüsse? Ich finde die Zentaurin gibt eine tolle Braut ab!  >;D

Offline Skaeg

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #32 am: 11.12.2025 | 15:52 »
Das ist schon echt grotesk.
Zweifelsohne.

Zitat
Also wie gesagt, 90cm finde ich eigentlich schon unterhalb der Grenze des Praktikablen, aber bis runter auf 60cm ist halt einfach vollkommen absurd. Mein Vorschlag war daher, Halblingen und Gnomen wenigstens 100-120cm zuzugestehen, und Zwergen dann halt vllt so 130-150, dann ist das wenigstens ein _bisschen_ glaubwürdiger.
Jo. Bei mir sind Halblinge und Gnome durchschnittlich 4 Fuß groß, so groß wie Hervé Villechaise/Nick-Nack. Zwerge 4,5 Fuß, so groß wie Peter Dinklage/Tyrion. Diese Größenbeispiele helfen ganz gut bei der Einordnung für Leute, die glauben, das wäre doch wohl zu groß und fast schon normale Menschengröße. 

Das entspricht den Werten in 4e, eine der wenigen Sachen, die ich an der Edition richtig gut fand. Leider setzte dann mit 5e wieder die große Schrumpfung ein. Aber dass sie selbst von den lächerlichen 3 Fuß noch weiter runter gehen, schlägt dem Fass den Boden aus.
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Offline gilborn

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #33 am: 11.12.2025 | 16:48 »
Zu deinem angehängten Bild oben: Was für falsche Schlüsse? Ich finde die Zentaurin gibt eine tolle Braut ab!  >;D
Mein Fehler war, das ich zunächst dachte da würde eine Frau auf einem Pferd reiten  ;)

Offline Feuersänger

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #34 am: 11.12.2025 | 16:53 »
Ah das wusste ich gar nicht, dass 4E da tatsächlich sinnvollere Größen gesetzt hatte, ist aber übernehmenswert.

Ansonsten fallen mir zum Thema noch Illustrationen von Waffen ein. Beispielsweise in D&D 3E die Darstellung der Spiked Chain -- wer immer die gemalt hat, hat offenbar keine Sekunde darüber nachgedacht, wie man damit kämpfen soll, geschweige denn wo da 10 Fuß Reichweite herkommen sollen.
https://static.wikia.nocookie.net/emerald-isles/images/6/6b/Chain_Spiked.png/revision/latest?cb=20181011204923
(lässt sich leider nicht direkt einbinden)

An sich ist das aber im Prinzip nur das Morgenstern/Kriegsflegel-Problem auf die Spitze getrieben: etliche Illustrationen stellen da die Kette so lang wie den Schaft dar, bzw so dass der Warhead genau auf Höhe der Hand baumelt, und warum das eine _beschissene_ Idee wäre, muss man glaub ich niemandem erklären.
https://static.wikia.nocookie.net/deadliestwarrior/images/c/ca/Morgenstern.jpg/revision/latest?cb=20100904060524

Dann hätte ich noch als weiteren personal peeve die Illu der Ares Alpha Combatgun aus Shadowrun 2/3 Zeiten:
https://static.wikia.nocookie.net/sr-chaos-team/images/2/23/Ares_Alpha.jpg/revision/latest?cb=20180904090316&path-prefix=de

Warum ist das Blödsinn?
An sich ist das Konzept ja sogar vorstellbar: das Magazin für die Gewehrmunition ist offenbar flach oben auf der Waffe aufliegend; weiß jetzt nicht ob es das exakt so schon gibt, aber so ähnlich (nur aufrecht) haben wir das zB beim G11 oder FN P90. Das hier wäre halt mechanisch etwas aufwendiger, dafür kompakter, meinetwegen. Dann unter dem Gewehrlauf der Granatwerfer und hinten in der Schulterstütze das Granatmagazin...
...nur genau da liegt der Hase im Pfeffer: wie sollen hier die Granaten vom Magazin in die Kammer kommen? Teleportation? Dazwischen haben sie ja die Abzuggruppe gemalt, sodass einfach physisch keinerlei Verbindung zwischen Magazin und Rohr existieren kann.

Eine alternative Deutung, dass das hintere Magazin das für die Gewehrmunition ist, macht die Sache eher noch schlimmer, weil damit der Granatwerfer _gar kein_ Magazin mehr hätte, was sich mit Beschreibung und Spielwerten der Waffe beisst.

[FTR, es gab ja auch schon RL Versuche, einen mehrlader-Granatwerfer mit einem Sturmgewehr zu verbinden, herausgekommen ist dann diese Monstrosität hier:
https://static.wikia.nocookie.net/guns/images/0/06/OICW1999.jpg/revision/latest?cb=20161006140100
man beachte, dass man hier das Konzept umgedreht hat: Granatwerfer oben, Gewehr unten, so kommen auch beide Systeme an ihre Magazine ran -- aber es ist dann halt ein irrwitziger Klumpatsch, was dann auch ein starker Grund für das Aus des Projektes war. Die SR-Waffe versucht halt, diese Fähigkeiten in ein Päckitsch von der Größe eines normalen Sturmgewehrs zu quetschen, und da kommt dann halt was raus, das Star Trek Technologie benötigt um zu funktionieren.]
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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #35 am: 11.12.2025 | 16:56 »
Also erstmal danke für den Thread. Ich wollt ihn, ich habe ihn.  >;D

Ich finden den Quasit tatsächlich auch falsch. Nicht weil die Hörner komisch sind, sondern weil sie nicht symmetrisch sind (bzgl. der Position relativ zum Ohr.)  Spannend, dass das vielen nicht auffällt. (Keine Kritik, tatsächlich interessant mit was für Fehlern man durchkommt, wenn die Leute nicht so genau hinschauen.)

Ich finde auch nicht, dass es hier darum geht Künstler zu kritisieren. Es ist eher Freude am Detail und am Verstehen der Perspektive. Das ist in gewisser Weise ein Kompliment, wo viele nicht genau hinschauen. KI ist in dieser Hinsicht oft eine Katastrophe, oft nur sehr oberflächlich richtig und ich rede nicht von Extrafingern.

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #36 am: 11.12.2025 | 16:58 »
Zitat
Nicht weil die Hörner komisch sind, sondern weil sie nicht symmetrisch sind (bzgl. der Position relativ zum Ohr.)

Aufgefallen ist mir das auf den 2. Blick schon auch, aber ich sehe nicht wieso das ein Fehler sein sollte. Warum sollten Kreaturen die das Chaos personifizieren perfekt symmetrisch sein?
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Offline Radulf St. Germain

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #37 am: 11.12.2025 | 17:05 »
Da hast Du natürlich recht. Andererseits, warum ist alles an ihm symmetrisch außer dem Horn? Und warum is tes dann so unaufällig unsymmetrisch?

Ich finde das sieht eher nach einem Versehen als nach einem subtilen Easter Egg aus. Und ich finde den Quasit auch nicht per se schlecht, finde es nur interessant über solche Details zu philosophieren.

Offline Skaeg

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #38 am: 12.12.2025 | 20:09 »
Dann hätte ich noch als weiteren personal peeve die Illu der Ares Alpha Combatgun aus Shadowrun 2/3 Zeiten:
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Offline gilborn

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #39 am: 12.12.2025 | 21:34 »
Ok, mittlerweile sehe ich es auch  :-[

Dachte schon ich wäre in einem Konformitätsexperiment von Asch...

Offline Doc-Byte

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #40 am: 12.12.2025 | 23:31 »
Also, ich hab mir das Bild jetzt länger angesehen und finde den Kopf grundsätzlich nicht total verkehrt dargestellt. Allerdings ist der linke Arm mMn zu hoch angesetzt, wenn man anhand des rechten Arms mal vergleicht, wo eigentlich die Schulter ist. Klar ist der Arm angehoben, aber dafür würde der Winkel wiederum nicht passen. Das linke Horn finde ich hingegen völlig korrekt plaziert, da zum rechten Bildrand hin dahinter ja noch die Augenhöhle zu erkenne ist und dann erst auch noch das Ohr kommt. - Oh, die Nasenlöcher finde ich allerdings etwas sehr hoch angesetzt, die liegen ja fast über den Augen.

Offline Raven Nash

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #41 am: 13.12.2025 | 07:57 »
Nochmal eine Frage zum Bogenschützen - kann man die Sehne über der Hand haben beim Schießen? Ich bin nicht so der Bogenschütze, vielleicht ist das eine obskure Technik.
Auf welcher Seite?  ~;D
Du greifst ja IN die Sehne - es kommt nur drauf an, mit welchen Fingern. Und dann gibt's noch Pincer-Draw, wie ihn z.B. einige afrikanische Stämme verwenden, oder (nach neuesten Erkenntnissen) die Wikinger. Da greift man den Pfeil, nicht die Sehne.
Es gibt so viele verschiedene Auszugsmethoden, da findet sich meistens etwas. Sogar den "Avatar-Auszug" scheint es irgendwo mal gegeben zu haben (ich treff damit nichts, aber das will ja nichts heißen).

Rein historisch ist der mediterrane (also das, was die meisten kennen) Auszug eigentlich keltisch und auch eher modern. Die meisten Darstellungen des MA zeigen den Flämischen Auszug (Zeige- und Ringfinger) mit Auszug zur Brust (also kein Ankern an der Wange) mit Langbögen. Und dann gibt's natürlich noch die Kompositbögen, die mit Daumen oder Slavic geschossen werden...

@Symetrie: In der Natur ist NICHTS symetrisch. Perfekte Symetrie empfinden wir auch als unnatürlich und häßlich.  ;)
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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #42 am: 13.12.2025 | 09:24 »
Ansonsten fallen mir zum Thema noch Illustrationen von Waffen ein. Beispielsweise in D&D 3E die Darstellung der Spiked Chain -- wer immer die gemalt hat, hat offenbar keine Sekunde darüber nachgedacht, wie man damit kämpfen soll, geschweige denn wo da 10 Fuß Reichweite herkommen sollen.

Die _beschissene_ Idee war es Double Sword & co. in die Waffenliste aufzunehmen. Vermutlich damals unter dem Einfluss von Darth Maul. Da konnten die Zeichner auch nichts mehr retten.

Illustrationen von technischen Geräten, bei denen der Illustrator nicht versteht, wie die funktionieren, sind oft ein Problem. IME auch einer der größten Fallstricke für KI-Illus.

Wobei sich da natürlich auch die Frage stellt ob die Spieldesigner verstanden haben wie ihre Waffe eigentlich funktionieren soll.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
Im Rollenspiel ist auch hinreichend fortschrittliche Technologie von Magie zu unterscheiden.
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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #43 am: 13.12.2025 | 10:16 »
Wir kommen da langsam vom Thema ab, aber warum ist das "Double Sword" keine gute Idee ? Es ist ein Fantasy Spiel. Da darf die Rule-of-Cool auch auf Waffen angewandt werden. Solange man nichts historisches spielt, lass die Spieler doch haben was sie wollen. Von Riesenwaffen über Back-Scabbards bis hin zu Doubleswords.
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Offline Ainor

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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #44 am: 13.12.2025 | 10:31 »
Es ist kein handwerklicher Fehler im Bild. Wenn die Designer "unmögliche" Waffen aufnehmen ist es nicht die Schuld der Zeichner dass sie "unmöglich" aussehen.
Es wird zu viel darüber geredet wie gewürfelt werden soll, und zu wenig darüber wie oft.
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Re: Handwerkliche Fehler bei Bildern in Rollenspielbüchern
« Antwort #45 am: 13.12.2025 | 10:50 »
Das Doppelschwert bei D&D ist ohnehin in mindestens einer Hinsicht älter als Darth Maul: in den AD&D-Comics von DC aus den späten 80ern hatte schon einer der Protagonisten eins. Der war allerdings auch ein Zentaur und hat das Ding so, wie abgebildet, einhändig geführt...da kann man sich ggf. also auch wieder streiten, ob das genau dieselbe Waffe sein soll.

Jedenfalls hat mich das Doppelschwert im D&D3-Regelwerk spontan an ihn erinnert, nicht an Star Wars. :)