Autor Thema: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?  (Gelesen 4601 mal)

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Offline First Orko

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #75 am: 10.01.2019 | 15:48 »
Mit dem Nebeneffekt, dass sich unter Umständen hauptsächlich Fans dieser "Promis" anmelden. Gerade bei Cons mit fixer Teilnehmerzahl fände ich den Effekt persönlich nicht so schön.
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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #76 am: 10.01.2019 | 15:55 »
Wieso Nebeneffekt? Wenn man prominente und populäre SLs hat, kommen natürlich die Leute, die die gut finden.
Darum gehts doch.

Laufen würde das, auch wenn es für den einen oder anderen hier eine deutlich zweistellige Zahl an Pferden bräuchte, um ihn zu so einer Runde zu kriegen.

Großer Avantgarde-Underground-Luxuscon mit objektiv guten, aber dem elitären Anspruch entsprechend in der Breite völlig unbekannten SLs...das wird halt nichts :P ;)
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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #77 am: 10.01.2019 | 15:56 »
Ne, ich bin da bei Orko, das hat schnell so einen Fanboymief, den brauche ich nicht.

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Offline First Orko

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #78 am: 10.01.2019 | 15:57 »
Großer Avantgarde-Underground-Luxuscon mit objektiv guten, aber dem elitären Anspruch entsprechend in der Breite völlig unbekannten SLs...das wird halt nichts :P ;)

Hamwa doch schon...!
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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #79 am: 10.01.2019 | 16:04 »
Zitat
Die Bewertungen von den bisherigen Spielern helfen einem nur weiter, wenn sie genau die gleiche Art Rollenspiel spielen, wie man selbst.
Und "95 von 100 sagen,..." hilft einem im DSA-Land als Nicht-DSAler auch nicht viel weiter, weil 95% der Leute nun mal DSA spielen.
Also würden >95% aller Leute von dem System profitieren?

Nach diesem Prinzip würde es dann nur noch DSA Conventions geben, und eigentlich auch nur noch DSA Rollenspiel im Regal (ausser im Ausland, da würde es nur D&D geben).
Und wir würden alle VW fahren.

Ich gebe Dir schon recht, so ein Bewertungsprinzip würde die größte Menge an Zufriedenheit erzeugen.
Das kann einem gefallen, wenn man Mitglied der größten Gruppe ist.
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Offline Teylen

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #80 am: 10.01.2019 | 16:05 »
Oh jetzt geht es schon um Popularität? Ich dachte das Thema wäre Qualität?
Nach meinem Verständnis geht es um zwei Aspekte:
) Bewertung von Spielleitern im Rahmen von Conventions
) Bewertung von Spielleitern im Rahmen von Luxus-Conventions

In Bezug auf das Erste, habe ich beschrieben wie nach meinem Verständnis Spielleiter im Rahmen des Verlagsupport effektiv bewertet werden. Ebenso habe ich versucht zu umreissen wie es sich im Rahmen eines Spielleiter-Teams gestaltet.

In Bezug auf das Zweite, orientiert sich die Bewertung der Spielleiter meines Erachtens durchaus durch die Popularität. Die bei offenen Medien zudem den Vorteil bietet, dass man eine eigene Bewertung vornehmen kann.

Die Qualität von Spielleitern, im Sinn ob sie gutes Spiel praktizieren und was dies ist, wurde doch explizit gebeten nicht zu diskutieren, da überaus subjektiv.
Zumal es dahingehend durchaus Unterscheidungen geben kann. Ich würde von mir behaupten, das ich eine gute Spielleiterin für Support/Demo/Verlagsrunden bin. Ich würde von mir auch behaupten, das ich als Charakter-Spielleiterin, die einen handfesten Stil aufweist und umsetzt, weniger gut geeignet bin.
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Offline Boba Fett (away)

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #81 am: 10.01.2019 | 16:05 »
Hewisa:
Du schreibst doch eigentlich die gleiche Aussage, die ich getätigt habe.
Du schreibst von notwendigen Kriterien, ich schrieb, dass man zum teil schlechte SpL benennen kann (wenn diese Notwendigkeiten eben fehlen).
Und beim Rest sind wir uns eh einig...
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Offline Hewisa

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #82 am: 10.01.2019 | 16:08 »
Du schreibst doch eigentlich die gleiche Aussage, die ich getätigt habe.
Du schreibst von notwendigen Kriterien, ich schrieb, dass man zum teil schlechte SpL benennen kann (wenn diese Notwendigkeiten eben fehlen).
Ok, das ist mir durchgerutscht. Ich hab nur den Passus mit kompatiblen und nicht kompatiblen Spielstilen wahrgenommen. Muss mal wieder an meiner Lesekompetenz arbeiten.
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Offline YY

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #83 am: 10.01.2019 | 16:27 »
In Bezug auf das Zweite, orientiert sich die Bewertung der Spielleiter meines Erachtens durchaus durch die Popularität.
...
Die Qualität von Spielleitern, im Sinn ob sie gutes Spiel praktizieren und was dies ist, wurde doch explizit gebeten nicht zu diskutieren, da überaus subjektiv.

Man kommt aber um diese subjektive Bewertung nicht herum.

Aus diesen beiden Aspekten ergibt sich, dass man Luxuscons nur im ganz kleinen, persönlichen Rahmen hinbekommt oder mit einem Fokus auf ein derart in der Breite präsentes System und den zugehörigen Spielstil, dass sich allein über die Masse an Spielern schon ausreichend viele finden, die sich so was mal geben würden.

Und oh Wunder, das ist exakt der aktuelle Stand der Dinge.
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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #84 am: 10.01.2019 | 16:32 »
Es gibt dahingehend doch auch Leute die eher Indie-Systeme spielen, die man gewinnen könnte.
Wie im Englischen beispielsweise Adam Koebel. Es ist schließlich nicht so, dass Personen außerhalb von DSA und D&D so gänzlich ohne Öffentliche Arbeit sind, respektive keinerlei Popularität haben. Man könnte auch für eine Luxus-Con entsprechende Spielleiter versuchen aufzubauen.
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Offline Blechpirat

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #85 am: 11.01.2019 | 21:29 »
Ich habe über das Thema auch noch mal nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ein in diesem Sinne "guter" SL eigentlich immer mit einem Minimum an Spielerimput leiten muss. Denn aus meiner Erfahrung als SL sind die Spieler ebenfalls enorm wichtig für eine gute Runde, denn es gibt Spieler mit sehr unterschiedlichen Kompetenzen: Der eine löst gerne den Plot, der andere spielt auf Drama (play to loose), der nächste wartet auf das Rätsel, sein Nachbar auf den Kampf und der letzte guckt eigentlich nur gerne zu.

Jetzt stellt euch vor, alle wollen nur zugucken. Oder nur Rätsel knacken. Dann stehe ich als SL dumm da. Ein Railroader nicht, der kann einfach sein Ding durchziehen. Und er kriegt zuverlässig hinterher zu hören, dass seine "Show" Spaß gemacht habe...

Offline KhornedBeef

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #86 am: 11.01.2019 | 21:41 »
Ich würde übrigens Drama viel schöner mit "play to change" übersetzen. Aber mir spukt auch Fate im Kopf herum...
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Offline ghoul

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #87 am: 13.01.2019 | 16:42 »
Der Ruf nach qualifizierten Spielleitern soll erhört werden. Eine Institution wird gebraucht, die das erforderliche Rüstzeug vermittelt und die Beherrschung desselben offiziell zertifiziert. Daher verkünde ich die Gründung der

Preußischen Akademie für Taktik, Strategie und Ergebnisoffenheit im Rollenspiel

Die PATSER unterhält Seminar- und Tagungsorte in zentraler Lage in Berlin, Heidelberg, Starnberg und Lake Geneva (Wisconsin), an denen sie Kandidaten einen Intensivkurs anbietet.

Programm Spielleiterseminar:
  • Tag 1 (Praxis): Der gesamte Tag wird mit Dungeon-Zeichnen und Dungeon-Diktat verbracht, mit dem Ziel, jeden Teilnehmer in die Lage zu versetzen, Dungeons zu entwerfen, zu zeichnen und so zu diktieren, dass sie fehlerfrei von den anderen Teilnehmern nachgezeichnet werden können.
  • Tag 2 (Theorie): Angeleitete Lektüre des DMG*. Die Kandidaten erlernen die Bedeutung der im Dungeon's Master Guide beschriebenen Werkzeuge. Behandelt werden u.a. Themen wie Licht und Zeit im Dungeon, Zufallselemente und -Tabellen, Ressourcenverwaltung und Moralwürfen.
  • Tag 3 (Theorie): Vertiefte Lektüre des DMG zum Zwecke der sittlichen Bildung des Spielleiters.
  • Tag 4 (Disputation): Der Kandidat stellt unter Beweis, dass er den PESA-Normen gerecht wird und sittlich einwandfrei zu leiten befähigt ist, ohne auf Hilfskrücken wie SchErz, Gummipunkte, "Aspekte" und "Moves & Fronts" zurückgreifen zu müssen.

Die Seminargebühr beträgt W% gygasische Platinmünzen.

* Wer nach System und Edition fragt, hat sich bereits von der Teilnahme disqualifiziert.
« Letzte Änderung: 13.01.2019 | 18:33 von ghoul »
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Offline First Orko

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #88 am: 13.01.2019 | 18:59 »
...und wer Angesichts einer besonders unredlichen und ebenso unsittlichen Gruppe DSA-versiffter Anhänger des entarteten Rollenspiels seine Kontenonz bewahrt und das sittliche Abenteuerrollenspiel gemäß PESA-SeDekret durchzieht dem gebührt der Eiserne W20 am blauen Band oder wie..?  wtf? :gasmaskerly:  >;D
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Offline Coltrane

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #89 am: 13.01.2019 | 19:05 »
Vor allem lockt wahrscheinlich die Aufnahme in den "Pour le Mérite" bei erfolgreichem Absolvieren des Seminars statt eines öden Zertifikates.

Offline Der Läuterer

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #90 am: 13.01.2019 | 21:34 »
Der Ruf nach qualifizierten Spielleitern soll erhört werden. Eine Institution wird gebraucht, die das erforderliche Rüstzeug vermittelt und die Beherrschung desselben offiziell zertifiziert. Daher verkünde ich die Gründung der

Preußischen Akademie für Taktik, Strategie und Ergebnisoffenheit im Rollenspiel

Die PATSER unterhält Seminar- und Tagungsorte in zentraler Lage in Berlin, Heidelberg, Starnberg und Lake Geneva (Wisconsin), an denen sie Kandidaten einen Intensivkurs anbietet.

Ich muss leider passen. Wir haben in Konstanz bereits 1990 LAABER, die
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Offline Settembrini

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #91 am: 13.01.2019 | 21:39 »
@First Orko:
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Offline Settembrini

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #92 am: 13.01.2019 | 21:53 »
Zur Frage ganz im Ernst: Ich würde deswegen Geld bezahlen, weil ich unter "kuratiert" eben einen nicht-objektiven Prozeß verstehe, der die Leistung der Veranstalter ist. So wie bei einem Club "die Türpolitik" eben das alpha und omega ist. Nun bin ich nicht für Zugangsbeschränkungen bei Spielern, sondern eben nur bei Spielleitern. Und die Veranstalter müßten dann aufgrund ihrer Kontakte und Erfahrungen Leute ins Boot holen, am Ende gar ein regelrechtes Scouting durchführen: Besuchen selber Cons, holen infos ein, prüfen die Mundpropaganda bauen ein Bewertungsnetzwerk auf usw.

NB: Ich bin real existierenden Einladungscons gegenüber extrem skeptisch, weil eben nach meiner Erfahrung die Kriterien nicht gute Spielleitung sind, sondern irgendwelche Klüngelbuden und irgendein verbrämter Elitismus. Da meist irgendwelche "Szenegrößen" da rumspringen, leidet die Qualität natürlich gewaltig, bei den Fraggles, die das bei uns mit Mehrzahl eben sind. Das wäre ja wie auf ein Konzert zu gehen, bei dem die Musiker Ehem. Spexautoren sind.  ::)
Oder zu einem Krimidinner bei Tatortautoren.
Oder zu einem Stand-Up Abend wo nur Lehrer auf der Bühne stehen.
etc. pp.

Allgemein zu Autorenrunden: wenn man da nur 50% Ausschuss hat, hat man noch Glück gehabt.
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Offline sindar

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #93 am: 14.01.2019 | 11:55 »
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Offline Lord Verminaard

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #94 am: 14.01.2019 | 12:36 »
Huch, diesen Thread hatte ich bisher übersehen. Ich denke, die bisherige Diskussion zeigt schon recht gut die Fallstricke bei einer solchen Herangehensweise. „Fanboymief“ ist mal eine schöne Wortschöpfung! ;D Ich denke, wir haben auch genug Beispiele hier im Forum erlebt von SLs, die eher durch ihren Forenauftritt und ihr Sozialverhalten, als durch ihre tatsächlichen Spielrunden ihr „Fanbase“ aufgebaut haben, was natürlich erstmal trotzdem zahlende Besucher für die imaginäre Luxus-Con bescheren könnte, aber keine nachhaltige Strategie darstellt.

Auf der anderen Seite steht der von Settembrini skizzierte Con-Hausherr als Kurator, der mehr oder weniger kraft eigenen Urteils auswählt und dann gibt ihm der Erfolg eben recht oder auch nicht. Das kann aber wohl nur in der Retrospektive beurteilt werden, wenn ich mich jetzt hinstellen würde und sagen würde, tadaa, hier ist das Programm, das sind alles super Spielleiter, von mir handverlesen, dann würden mich die Leute wohl eher für einen Idioten halten.

So was kann sich mit der Zeit rumsprechen, aber offensiv damit werben kann man eher nicht. Das liegt auch daran, und auch das illustriert dieser Thread, dass viele Leute sehr empfindlich auf jegliche Andeutung, es gäbe so was wie objektiv gute und objektiv schlechte Spielleiter, reagieren. Denn der totale Relativismus ist natürlich sehr bequem und flauschig und niemand möchte schließlich einer von den schlechten Spielleitern sein, da wäre es doch am schönsten, wenn es überhaupt gar kein „objektiv schlecht“ gäbe, oder?

Nur ist es dummerweise halt so, dass es schon Spielleiter gibt, bei denen keiner zweimal spielen möchte. Und jeder, der das Tanelorn-Treffen regelmäßig besucht, kann wohl ein paar Spielleiter nennen, deren Runden regelmäßig schon wenige Tage nach Ankündigung überbucht sind. Kann natürlich auch mal ein Hype dabei sein und jeder noch so gute SL kann auch mal ins Klo greifen, aber generell hat das schon seinen Grund. Oder gelegentlich kommt mal jemand Neues dazu und überall auf dem Treffen hört man die Leute von ihr oder ihm schwärmen. Und auch das hat seinen Grund. Das weiß auch jeder. Das Problem ist nur, wenn sich jemand anmaßt zu sagen: DU DA gehörst nicht zum Club.
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Offline Crimson King

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #95 am: 14.01.2019 | 12:49 »
Ich kann den Ansatz, den Settembrini beschreibt, gut nachvollziehen und würde, während ich normale Cons weiträumig umschiffe, auf eine solche Con sogar gehen, wenn die Auswahlkriterien mit meinem Spielstil übereinstimmen. Auf der anderen Seite war dieses Hobby seit jeher eines, das von der Basis gelebt hat, was ganz klar dagegen spricht, Zugangsbeschränkungen für Spielleitungen aufzubauen, zumal noch kein Meister (sic!) vom Himmel gefallen ist. Die meisten guten SLen waren mal weniger gute.

Wichtig finde ich noch den Einwand vom Blechpirat, dass eine gute SL immer auch Spielerinput braucht. In anderer Form wurde das hier schon mehrfach erwähnt: eine SL ist nichts ohne passende Spieler, oder ohne die Möglichkeit, konkrete Vorlieben der Spieler anspielen zu können.
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Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
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« Antwort #96 am: 14.01.2019 | 14:38 »
Auf der anderen Seite war dieses Hobby seit jeher eines, das von der Basis gelebt hat, was ganz klar dagegen spricht, Zugangsbeschränkungen für Spielleitungen aufzubauen, zumal noch kein Meister (sic!) vom Himmel gefallen ist.

Es geht ja auch nicht darum, das ganze Hobby in diese Richtung zu bewegen, sondern um einzelne Veranstaltungen, die sowieso nur als Schaumkrone auf einer breiten Basis schwimmen können.
Und wenn man sich in welcher konkreten Form auch immer vom Durchschnitt abheben will, geht es nicht ohne Auswahl.

Das ist ähnlich wie mit Breitensport und "großen" Meisterschaften: Da geht nur ein verschwindend kleiner Bruchteil hin, aber ohne eine ausreichende Basis gäbe es diese Handvoll überhaupt nicht - und diese Handvoll steht wiederum in der Pflicht, nicht total abzuheben und selbst in irgendeiner Form Basisarbeit zu betreiben.
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Offline Antariuk

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #97 am: 14.01.2019 | 14:50 »
Nur ist es dummerweise halt so, dass es schon Spielleiter gibt, bei denen keiner zweimal spielen möchte. Und jeder, der das Tanelorn-Treffen regelmäßig besucht, kann wohl ein paar Spielleiter nennen, deren Runden regelmäßig schon wenige Tage nach Ankündigung überbucht sind. Kann natürlich auch mal ein Hype dabei sein und jeder noch so gute SL kann auch mal ins Klo greifen, aber generell hat das schon seinen Grund. Oder gelegentlich kommt mal jemand Neues dazu und überall auf dem Treffen hört man die Leute von ihr oder ihm schwärmen. Und auch das hat seinen Grund. Das weiß auch jeder. Das Problem ist nur, wenn sich jemand anmaßt zu sagen: DU DA gehörst nicht zum Club.

Interessant dass es für das :T: Treffen dann nur positiv(ste) Beispiele gibt... müssten da nicht auch SL-Gurken rumgeistern, wenn denn alles wirklich nicht so relativ und flauschig ist?

Disclaimer: Ich war noch nie auf einem der Treffen.
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Offline DeadOperator

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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #98 am: 14.01.2019 | 15:03 »
Ich denke, die Sache mit dem  :t:-Treffen ist eher, dass wir uns und unseren Spielstil mittlerweile kennen und schätzen. Ich nutze das Treffen z.B. auch, um Menschen zu treffen, die ich sonst das ganze Jahr nicht sehe. Klar, dass ich mich da schnell anmelde, wenn z.B. Enkidi eine Runde macht. Zum Teil sind die ja schon beim letzten Treffen oder beim letzten Telefonet etc. vereinbart worden.

Das hat weniger mit "Elite" als mit Freundschaft zu tun.

Und ich hatte auch auf dem  :t:-Treffen Runden, bei denen ich mir innerlich "nie wieder" geschworen habe. Das ist doch auch völlig normal. Das Hobby ist halt so breit angelegt, dass es auf einem Treffen ein riesiges Spektrum an Spielkulturen und Interessen gibt.
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Re: [Empfehlt mir] Gute Spielleiter... aber wie denn?!?
« Antwort #99 am: 14.01.2019 | 15:09 »
Was DeadOperator sagt. Klar gibt es immer wieder die von Vermi erwähnten Runden. Aber sind die nun schnell voll, weil der SL besonders gut ist? Oder weil der einfach schon auf vielen Treffen viele geleitet hat und daher (a) viel Spieler wissen, worauf sie sich einlassen und (b) dabei halt mehr als eine herausragend Runde dabei war?
Andere leiten vielleicht seltener aber genauso gut - oder sogar besser, aber es wird halt nicht bekannt, weil sie nur ganz selten anbieten.
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