Umfrage

Ganz grob. Waffe, Rüstung und evtl. ein paar Sachen. Der Rest wird handgewedelt.
16 (29.1%)
Schon etwas detaillierter. Die Sachen, die man zwingend braucht, stehen drauf.
11 (20%)
Noch etwas detaillierter. Alles Notwendige wie Lampen, Seile usw. muss draufstehen
9 (16.4%)
Das Meiste muss draufstehen. Gewisse Kleinigkeiten können evtl. weggelassen werden.
15 (27.3%)
Sehr detailliert. Jedes Ding muss auf der Liste stehen oder man hat es nicht dabei.
4 (7.3%)

Stimmen insgesamt: 55

Autor Thema: Wie detailliert ist die Ausrüstung bei Euch aufgelistet?  (Gelesen 487 mal)

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Online Gunthar

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Grad vorhin die zwei Charaktersheets von zwei verschiedenen Forenspiele angeschaut. Auf dem einen hat man neben der Waffe und der Rüstung etwa 6 bis 8 Gegenstände dabei. Beim anderen Spiel stehen ca. 30 Gegenstände auf der Liste. Das System spielt da sicher auch eine Rolle. Aber generell gesagt: Wie detailliert mögt ihr Eure Ausrüstung?
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I propose that we rename the game "The One Ring" to become "The Eleven Ring" ;)
Three Rings for the Elven-kings under the sky,
Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone,
Nine for Mortal Men doomed to die,
Eleven Rings to roleplay the one...

Online Antariuk

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Auch in Spielen, wo es wichtig sein kann wer genau jetzt das Seil der Gruppe hat - ich denke da vor allem an OSE und andere oldschoolige Systeme -, liste ich ungern alles bis zur letzten Reißzwecke auf. Ich mag es auch nicht, wenn Spielleitungen versuchen, einen in Sachen Equipment mit so "Gotcha!"-Momenten reinzulegen, habe andererseits aber kein Problem damit, wenn ein essenzielles aber fehlendes Stück Ausrüstung Probleme für meinen SC verursachen kann (weil keiner dran gedacht hat es mitzunehmen). Und damit sind eben nicht Streichhölzer auf einer Arktis-Expedition gemeint 8]

Listen mit bis zu zehn Gegenständen lasse ich mir deshalb gefallen, bzw. pflege die gern. Darüber hinaus wird es gefühlt zäh und ein reines Pflicht-Aufschreiben ohne spielerischen Mehrwert.
Kleiner Rollenspielstammtisch: Plus 1 auf Podcast

"Ein Zauberer mag noch so raffiniert sein, ein Messer im Rücken wird seinen Stil ernsthaft versauen." - Steven Brust

Offline Lichtschwerttänzer

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Kommt darauf an.
Aber ich bevorzuge eher Kits wie Standard Abenteurerausrüstung als jedes Stück davon einzeln usw. customisiere sie aber auch gern
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
“Crap.”

Offline Megavolt

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Als Tactician will ich gerne sagen: Alles muss aufgelistet sein, aber es stimmt nicht. Man zieht irgendwo eine Grenze, wenigstens unterbewusst. Ich habe daher die zweitneurotischste Variante gewählt.

Offline nobody@home

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Als bekennender Fate-Fan natürlich ganz grob. ;D

Okay, für den, der sich damit einfach wohler fühlt -- mich selbst zumindest in bestimmten Momenten mit eingeschlossen --, darf's ruhig aus reinen Wohlfühlgründen auch etwas mehr sein. Das will ich niemandem madig machen. Aber ich will ja weitgehend systemunabhängig die Abenteuer meines Charakters erleben und nicht die beispielsweise seiner Lieblingsrüstung (wenn er überhaupt eine hat...) -- Fate im Besonderen erleichtert mir das einfach nur dadurch, daß zum reinen normalen Einsatz meiner Charakterfähigkeiten eventuell nötige Ausstattung (Nahkampfwaffe, Knarre, Pferd...) regelseitig erst mal gar keine eigenen Spielwerte braucht und ich mir über Dinge wie Traglastregeln ebenfalls nicht den Kopf zerbrechen muß --, daneben ist mir nicht entgangen, daß sich auch in Spielen mit kleinteiligerer Listenführung gerne so manche Einträge trotzdem schnell als reine kosmetische Formsachen entpuppen, und mit dem Ausplündern von Gegnern auf auch noch das dreimal nachgezählte letzte Kleingeld habe ich's ohnehin nicht so. Da darf die Aufzählung der Dinge, die ein beliebiger Jemand mit sich mitschleppt, also aus meiner Sicht ruhig eher minimalistisch ausfallen.

Online klatschi

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Ich habe keinen Gefallen daran, alles en Detail aufzuschreiben. Wenn meine Gruppe in ein Dungeon geht, haben sie Fackeln dabei, ob es draufsteht oder nicht. Auch wenn die Spielerinnen und Spieler da mal nicht dran denken, das davor explizit zu sagen, gehe ich davon aus, dass das die Charaktere wissen. Ich habe auch einfach zu wenig Spaß an Buchhaltung, um das a) zu organisieren, b) zu prüfen und c) in Geld abzurechnen.

Allgemein bin ich gerade auch ein großer Fan eines abstrakten Geld-Systems wie bei Against the Darkmaster. Ein Charakter hat einen Wert zwischen 1 (arm) und 5 (reich), das ist kein linearer Anstieg. Wenn man beispielsweise ein Wealth-Level von 2 hat, kann man alles kaufen, was 1 kostet, ohne auch nur einmal etwas ändern zu müssen (Die Kosten eines Gegenstandes können je nach Situation auch um eins steigen). Man geht davon aus, dass das so Kinkerlitzchen an Geld sind, dass es wurst ist. Wenn man sich was für Kosten 2 kauft, geht das, das Wealth-Level sinkt danach aber um 1.
Was mir auch gefallen hat, ist das Ressourcen-System von Forbidden Lands. Man hat dann halt w6, w8, w10 oder w12 in Fackeln und wenn man eine nutzt, wird der entsprechende Würfel geworfen. Bei einer 1 oder 2 sinkt die Stufe. Dasselbe System wird für Essen, Wasser und Pfeile genutzt. Finde ich elegant, schnell und angenehm.

Online schneeland

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Einerseits ist es für meine Suspension of Disbelief am einfachsten, wenn alles akkurat aufgeschrieben wird und wenn Du halt keine Fackel hast oder Dein Seil zu kurz für den Abgrund ist, ist das eben schlecht (und Du hättest besser mehr Fackeln oder längere Seile gekauft ;)). Andererseits nervt mich jegliche Form von Buchhaltung im Spiel schon ziemlich deutlich und es ist mir eigentlich sogar zu anstrengend aufzuschreiben, wie viele Münzen mein Alter Ego denn nun aus den Ruinen geschleppt hat. Insofern läuft es in der Praxis auf Abstraktionsstufe 2 heraus und nur wichtige und/oder einzigartige Gegenstände werden aufgeschrieben. Der Rest wird dann hoffentlich durch geeignete Regelsysteme abstrahiert.
"Hello, my friend! Pay a while, and listen!"
BlizzCon 2018

Offline Rorschachhamster

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Das muß draufstehen, ausser, was weiß ich, extra Unterhosen - ein Teil von Old-School-D&D etc. ist das Haushalten mit Ressourcen. Ist halt wichtig, ob du einen Liter Öl übrig hast zum Untoteverbrennen oder ob du danach im Dunkeln stehst.  >;D Aktuell Rationen in der Wildnis - Jagen ist zwar möglich, aber verlangsamt natürlich etc. Oder jemand hat seinen Reitbarrakuda voll mit Rationen gepackt und gibt dann großzügig aus.  ;D
Aber das ist durchaus relativ, in der Stadt ist es nicht so wichtig.  :)
Rorschachhamster
DMG Pg. 81 " The mechanics of combat or the details of the injury caused by some horrible weapon are not the key to heroic fantasy and adventure games. It is the character, how he or she becomes involved in the combat, how he or she somehow escapes — or fails to escape — the mortal threat which is important to the enjoyment and longevity of the game."

Offline Christian

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Ich habe jetzt mal die Mitte gewählt, da ich doch meist den ganzen Kram aufschreibe, den ich dabei habe (und dann vergesse, dass ich es dabei habe, weil ich die Liste halt nicht auswendig kenne), aber auch kein Problem mit Bezeichnungen wie "genug Munition", "genug Lampenöl", "genug Sprengstoff" oder "genug Seil" habe :P
Am I god that I should know anything? No, I'm only a little angel, flying through the world.
Möge die Macht mit euch sein.

Offline Ma tetz

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Hängt vom System ab. Ich liebe Barbarians of Lemuria, wo man außer Waffen und Rüstungen quasi nichts aufschreibt.
Ich liebe aber auch Shadowrun, wo ich dann auch nur das habe, was auf den Runnerbogen steht.

Was für mich auch ein große Rolle spielt, ist der Charakterbogen. Habe ich ein digitales Tool, dass mir viel Rechnerei abnimmt, führe ich auch genauer Buch über mein Inventar.

Insgesamt habe ich eine der mittleren Optionen gewählt.
Ihr interessiert Euch für den Schatten des Dämonefürsten? Dann kommt zur Höllenpforte (Discordserver).

Offline YY

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Mir reicht es relativ grob, allerdings ist das dann weniger Handwedeln und viel mehr der von Lichtschwerttänzer genannte Kit-/Paketansatz.
Barbiespiel und Details beschreiben kann ich auch ohne ausufernde Liste auf dem Charakterblatt.

Ich gehe davon aus, dass die SC wissen, was sie brauchen und sich entsprechend vorbereiten, wenn sie Gelegenheit dazu bekommen. Ist die nicht gegeben, wird es interessant und nur dann wird genauer hingeschaut.
Grundsätzlich wird also nicht die Ausrüstung verwaltet, sondern ein eventueller Mangel daran ;)

Was mir auch gefallen hat, ist das Ressourcen-System von Forbidden Lands. Man hat dann halt w6, w8, w10 oder w12 in Fackeln und wenn man eine nutzt, wird der entsprechende Würfel geworfen. Bei einer 1 oder 2 sinkt die Stufe. Dasselbe System wird für Essen, Wasser und Pfeile genutzt. Finde ich elegant, schnell und angenehm.

Fand ich beim Lesen zuerst auch, in der Praxis war es dann aber nicht weniger umständlich als direkte Buchführung und führt auch mal zu eher seltsamen Situationen.
Da ignoriere ich das Thema bei entsprechendem Überfluss bzw. Nachschub lieber komplett und halte da nach, wo es wirklich wichtig ist - dann auch konkret. 
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
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Offline Runenstahl

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Ich habe mal die Mitte gewählt. Ich möchte das die Charaktere alles was sie dabei haben auch auflisten. ABER ich mag z.B. bei D&D (und einigen anderen Systemen) auch das man einfach ein "Abenteurer-Kit" kaufen kann in dem alles notwendige enthalten ist. Außerdem bin ich kein Fan von Buchhaltung für Kleinkram (Fackeln, Öl, Munition, Rationen etc.). Sofern die Charaktere nicht völlig abseits der Zivilisation agieren handhabe ich das normalerweise so, das die Charaktere sich nichts abstreichen brauchen, weil das Auffüllen dieser Dinge in den (Abstrakten) monatlichen Lebenskosten mit drin sind. Das gilt auch für Ausgaben wie Trinkgeld geben oder eine Runde im Wirtshaus ausgeben (natürlich nur wenn die monatlichen Ausgaben nicht gerade als "Bettler" gewählt sind).
"Reading is for morons who can't understand pictures"
   Gareth (aus der Serie "Galavant")

Offline Holycleric5

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Das Meiste muss draufstehen. Gewisse Kleinigkeiten können evtl. weggelassen werden.

Ich möchte meine Ausrüstungslisten schon relativ vollständig auf meinem Charakterbogen stehen haben (aber ich bin auch allgemein nicht der größte Freund von Handwedelei.)

Allerdings reicht es, wenn bei mir z.B. "Marschrationen für 4 Tage" auf dem Charakterbogen steht. Ich muss es nicht (wie z.B. Bei Chivalry & Sorcery 5) aufteilen in: 3x billiger Käse, 2x durchschnittlicher Käse, 5x Radischen, 2x Gesalzene Butter, 2x Weißbrot.
Ebenfalls reicht es mir, zu wissen, dass ich einen Satz Schmiedewerkzeuge besitze und in der Umgebung genügend Eisen/Holz vorhanden ist, um mir einen neuen Speer zu schmieden (wie z.B. in Mythras). Ich brauche nicht (wie z.B. in the Witcher) die Angaben, dass ich für denselben Vorgang (Speer herstellen) 5x Gehärtetes Holz, 2x Stahl, 2x Harz, 4x Faden und andere Materialkomponenten brauche.

Ähnlich abschreckend erschien mir auch die Buchführung über die bereitzuhaltenden Materialkomponenten bei Zaubern für Midgard, wo man für fast jeden Zauber eine andere Materialkomponente benötigte, die sich mit der Anwendung des entsprechenden Spruchs verbrauchte.
Leitet (als SL): -
Spielt (als Spieler): GURPS
Bereitet vor (als SL): Hârnmaster, Mythras, Splittermond

Offline Feuersänger

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Weiss nicht was ich wählen soll.
Meine Antwort, geprägt durch den Fokus auf D&D / PF:

Waffen, Rüstungen und magische Gegenstände werden genau gelistet.
Weltliche Gegenstände (Seil, Decke, Messer etc) werden als "Standard-Abenteurer-Paket" zusammengefasst, also quasi gehandwedelt.
Nahrung, nur wenn die Gruppe sich nicht unterwegs selbst versorgen kann.

Besonders nachzuhalten sind insbesondere magische Consumables - also Tränke, Ladungen von Zauberstäben etc.
Nicht buchgeführt wird hingegen über materielle Komponenten. Da wird bei Bedarf der Goldwert abgestrichen und gut.
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
Thor lootet nicht.

"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

Kleine Rechtschreibhilfe: Galerie, Standard, tolerant, "seit bei Zeit", tot/Tod, Stegreif, Rückgrat

Offline The Forlorn Poet

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Ich bewege mich irgendwo zwischen

"Schon etwas detaillierter. Die Sachen, die man zwingend braucht, stehen drauf."

und

"Sehr detailliert. Jedes Ding muss auf der Liste stehen oder man hat es nicht dabei."

Allerdings wünsche ich mir vermutlich eher letzteres (weil ich es auch als Spieler geil finde, wenn ich einfach vor wirkliche Herausforderungen gestellt werde ... ich habe nicht aufgeschrieben, dass ich das Diebeswerkzeug zum Entschärfen von Fallen dabei habe? Schade! Dann hab ichs wohl vergessen!) und bin am Ende eher bei ersterem. Es kommt am Ende vermutlich auch aufs Abenteuer an. Wenn ich ein Szenario spiele, bei dem wirklich wichtig ist, was ich im Rucksack habe, tendiere ich zum krassen Bürokraten ("Ach, du hast dir die Rationen nicht aufgeschrieben? Schade, hast sie dann wohl auf dem  Thresen liegen lassen.") ... Ist der Inhalt des Rucksacks nur eine Nebensächlichkeit, behandle ich ihn auch so ...
“Prophet!” said I, “thing of evil!—prophet still, if bird or devil!
By that Heaven that bends above us—by that God we both adore—
Tell this soul with sorrow laden if, within the distant Aidenn,
It shall clasp a sainted maiden whom the angels name Lenore—
Clasp a rare and radiant maiden whom the angels name Lenore.”


- The Raven, Edgar Allan Poe

Offline Torsten (Donnerhaus)

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Im Icarus-System erfassen wir ausschließlich die Ausrüstung, die definitiv relevant ist bis zu einem Maximum von 9 großen Karten. Alles andere wird nicht erfasst. Dinge, die man glaubhaft haben könnte, aber an die man zuvor nicht dachte, können mittels Dramapunkten gefunden, beschafft oder als retcon mitgeführt worden sein.

Offline tartex

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Ich spiele OSR-Zeug, weil ich nicht mehr als Visitenkartengröße für den Charakterbogen verwenden will.

Folglich interessiert mich Ausrüstung gar nicht. Wenn es nach mir geht sind selbst Waffe und Rüstung wegabstrahiert. (Im übrigen bin ich der Meinung, dass strikte Zeitmessungsrekorde oft überbewertet sind.  >;D)
Die Zwillingsseen: Der Tanelorn Hexcrawl
Im Youtube-Kanal: Meine PnP-Let's-Plays

Offline Eliane

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Ich hab mal "Schon etwas detaillierter. Die Sachen, die man zwingend braucht, stehen drauf." genommen.

Insgesamt schwankt das bei mir etwas. Alles, was relevant für Spielwerte ist, sollte drauf sein. Dazu tendiere ich dazu, alles draufzuschreiben, was für meinen Charakter als "besonderer Besitz" gilt und ggfs. auch für den SL interessant sein könnte, z.B. als Aufhänger.

Verbrauchsmaterialien notiere ich  nur, wenn sie teuerer/ seltener sind (z.B. Heil- oder Zaubertränke). Oder wenn im Szenario Ressourcenmanagement explizit erforderlich ist. Allerdings würde ich mich auch in dem Fall soweit es geht auf das Notwendigste beschränken (Muniition, Proviant, Fackeln/ Öl etc.). 
"Was wurde gestohlen?" - "Waffen und Munition." - "Oh, das ist aber schlecht!"

Offline Irian

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Kommt auf das Setting und Regelwerk an. Bei Shadowrun war das meist sehr, sehr ausführlich, so als Beispiel. Bei anderen Settings war das nur pi x Daumen.
Hinweis: Wenn ich schreibe "X ist toll" oder "Y ist Mist", dann ist das meine persönliche Meinung und beinhaltet keinerlei Aufforderung, X zu kaufen oder Y zu boykottieren. Im Zweifelsfall denkt euch einfach vor jeden Satz "Meiner Meinung nach..." dazu. Und nur weil ihr X für schlecht und Y für toll findet, bedeutet das nicht, dass wir uns nun hassen müssen. Jedem das seine. Ansonsten stehe ich für Duell-Forderungen (oder auch "drüber reden") jederzeit per PM zur Verfügung.

Offline dicemice

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Eliane +1

Es hängt für mich auch am System.
Was ich nicht mag: Diese endlosen Ausrüstungstabellen wo drin steht wie viel ein Stück Kreide wiegt, das ist mir einfach per se zu aufwendig.
Was ich mag: Slot-Systeme, Twilight 2000 hat da zB ein gutes
Tetraeder - Hexaeder - Oktaeder - pentagonales Trapezoeder - Dodekaeder - Ikosaeder
wähle deine Wa... äh, geometrische Lieblingsform

Offline Yehodan ben Dracon

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Mir persönlich helfen detaillierte Listen (inklusive Traglastregeln) bei der Immersion. Aber es muss noch handhabbar sein. Zum Beispiel durch Sets oder Ausrüstungs-Slots oder elektronische Hilfsmittel. Niemand möchte ständig die Belastung neu ausrechen müssen. Aber zu wissen, ob man nun in der Taverne seine gesamte Tasche mit den alchemistischen Tränken dabei hat oder gar eine Schatztruhe voller Edelsteine oder diese (bewacht?) im Quartier lässt, DAS sind Themen die mich echt interessieren (als eSeL und als Spieler).
Mein Hellfrost Diary

Robin Law´s Game Style: Storyteller 75%, Method Actor 58%, Specialist 58%, Casual Gamer 42%, Tactician 42%, Power Gamer 33%, Butt-Kicker 17%

Offline Nebelwanderer

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Ich spiele überwiegend Shadowrun 5. Hier sind wir dazu übergegangen viel über den Lebensstil abzuhandeln. Auch Munition im normalen Maße ist dort mit inbegriffen, genauso wie Essen, Taxifahrten oder Bustickets. Wir spielen auch überwiegend mit "unendlichen Magazinen", ausser im AM Modus wenn die Waffe weniger als 15 Schuss hat.

Ferner haben wir ein Ausrüstungspaket zusammen gestellt das Nanoseil, Drahtschneider, Magschlossknacker, IR Lampen und normale und "kleinscheiß" beinhaltet und wenn jemand eine gute Idee hat und es "realistisch" ist das er es schon die ganze Zeit mitgeführt hat, kann er einen temporären Karmapunkt einsetzen und es sich herbei erzählen.

Ich fand auch SR6 deswegen eigentlich gar keinen schlechten Ansatz, aber es war mir dann doch zu "wenig". Wo wir sehr genau drauf achten sind Boni/Mali und Waffenreichweite

Offline Quaint

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Ich mache das meiste Phi-Mal-Daumen
Detaillierte Listen mit 50+ Einträgen und Traglast bis runter aufs Gramm sind mir zuwider.
Es muss halt Sinn machen. Und ggf. kann man mit Fanmail eine Erweiterung des gesunden Menschenverstandes kaufen.

Aber der Marine hat halt Rüstung und schwere Waffe in seiner Freizeit nicht dabei, dass er an sich vielleicht ne Pistole mitführt kann ich mir aber schon vorstellen.

Und wenn jemand mehr Brains als Brawn ist, wird der bei einer Wildnisexpedition wo er 2 Wochen Nahrung mitschleppen soll halt seine wahre Freude haben, mal ab von detaillierten Traglastregeln.

So eingedampfte Regeln für inventar wie bei Forbidden Lands sind unter Schmerzen tolerierbar, aber da hat man dann auch wieder Klopper dabei. Etwa erlaubt forbidden lands einfach mal Wasser für 2+ Wochen einzupacken als normalen Gegenstand. Sonst ist etwa ein Schwert ein normaler Gegenstand. Das passt für mich dann halt auch wieder garnicht: Wasser für 2 Wochen sind normal locker 30kg, ein Schwert 1-2 kg, und wenn das dann vom Inventarsystem auf eine Stufe gestellt wird knirscht es für mich kräftig.
Besucht meine Spielkiste - Allerlei buntes RPG Material, eigene Systeme (Q-Sys, FAF) und vieles mehr
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[o.o]
/)__)
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Offline Raven Nash

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    • Legacy of the Runemasters
Ich benutze den GMV.
Nahrung, Wasser und Ausrüstung sind schwer und sperrig. Davon nimmt man nicht allzuviel auf den Buckel - Wasser maximal für einen Tag, Nahrung maximal für drei Tage. Sperrige Dinge wie Speere, Langbogen, usw. schleppt man auch nicht im Fünferpack herum.
Es ist duchaus symptomatisch, dass meine Gruppe ihre Last- und Reittiere sehr hoch schätzt und gut auf sie Acht gibt... :D

Lange Listen und Berechnungen erspare ich mir. Die Werte stimmen sowieso nie.
Aktiv: D&D 5e
Vergangene: Runequest, Cthulhu, Ubiquity, FFG StarWars, The One Ring
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Offline Lichtschwerttänzer

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Nahrung geht mkn für ungefähr ne Woche und Wasser für 2 - 3 Tage, Wurfspeere schleppt ,man auch mehr.
Btw es hat einen Grund warum ein (Maul)esel zu den ersten Anschaffungen bei einer reisenden Party gehört wenn praktikabel
“Uh, hey Bob?”
“What Steve?”
“Do you feel like we’ve forgotten anything?”
Sigh. “No Steve. I have my sword and my bow, and my arrows and my cloak and this hobbit here. What could I have forgotten?”
“I don’t know, like, all of our stuff? Like the tent, the bedroll, my shovel, your pot, our cups, the food, our water, your dice, my basket, that net, our spare nails and arrowheads, Jim’s pick, my shovel, the tent-pegs…”
“Crap.”