Autor Thema: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.  (Gelesen 292165 mal)

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Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2200 am: 25.02.2026 | 15:22 »
Das ist schon ein nettes Spiel. Bei meiner kürzesten Partie hatte ich es aber nicht einmal über den Fluss geschafft. :)

Oldschool halt. Aber so richtig. :)
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Online ghoul

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2201 am: 28.02.2026 | 08:59 »
A propos odschool: Mehrfach Outdoor Survival gespielt, alle 5 Szenarien, solo und mit meinen Kindern.
Macht deutlich mehr Spaß als erwartet!
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Offline Namo

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2202 am: 28.02.2026 | 13:07 »
Wir haben gestern in unserer nun schon lange andauernden Gloomhaven Runde einen Handlungsstrang abgeschlossen. So stark wie gestern habe ich aber auch selten gespürt, wie sehr Gloomhaven aber eigentlich auch davon ausgeht, dass sich die Charaktere häufig zur Ruhe setzen. Wir hatten in unser 4er Runde erst einen neuen Charakter dazu bekommen. Die Spielerin hängt gerade mal auf Stufe 5 herum, während wir anderen Stufe 7 und zweimal 8 sind. Das ist für sie schon spürbar uncool, da das Spiel zwar skaliert, die drei alten Helden aber inzwischen deutlich stärker durch Gegenstände und Verbesserungen sind. Ärgerlicherweise mag der Ratzenspieler sich nicht wirklich zur Ruhe setzen, obwohl er es schon lange könnte. Wir beiden anderen sind hoffentlich kurz davor uns zur Ruhe setzen zu können und werden das dann auch machen. So dürfte dann nochmal mehr Gleichgewicht in die Runde kommen.

Nur hatten wir gestern einen finalen Bosskampf und das war alles dermaßen easy - zumindest für uns drei. Da war zwar wie immer auch ein wenig Glück dabei. Aber das war schon heftig was wir da geliefert haben. Damageoutput aus der Hölle, zig Flüche in das Monsterdeck, ich als Tank eine ziemlich dicke Haut und so weiter. Da merkt man echt, dass es Zeit wird.

Spaß gemacht hat es aber trotzdem wieder wie verrückt. Gerade weil die Mission davor eine echt ätzende Beschützermission war, die uns allen nicht wirklich Spaß gemacht hat.

Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2203 am: 4.03.2026 | 10:49 »
Nach meiner schmachvollen Niederlage in der letzten Runde Terraforming Mars habe ich die gestrige Partie gewonnen! Zwar knapp, aber immerhin. Wir haben zu viert, ohne Draft, mit Präludium, auf der Elysium-Karte gespielt und waren in 6 (!) Generationen durch. Ich hatte Ecoline und habe insgesamt nur 5 Karten ausgelegt, mich ansonsten auf meine Kernkompetenzen fokussiert und (für mich überraschend) damit gewonnen. Und das, obwohl mir 9 oder 10 Pflanzen weggeballert wurden und zwei meiner 5 Karten nur mit fragwürdiger Effizienz funktionierten.

Ecoline hatte ich zum ersten Mal, und sie scheint mir ein bisschen wie der Vagabund bei Root - wenn nicht aktiv gegen mich gearbeitet wird, gewinne ich, und selbst wenn mir Steine in den Weg gelegt werden (oder in diesem Fall: auf den Kopf geschmissen werden :-) ) müssen es genug Steine sein...

Ich freue mich trotzdem.

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Online ghoul

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2204 am: 4.03.2026 | 11:17 »
Nur 6 Generationen, das ist beachtlich!  :d
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Offline Megavolt

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2205 am: 10.03.2026 | 21:24 »
Wir spielen zur Zeit in Dauerserie Dune Uprising Imperium. Das ist so ein unglaubliches Spiel, in meinen Augen eines vom Kaliber "bestes Spiel einer Dekade" oder so. Wir haben dermaßen elend Bock drauf, wir spielen mehrfach die Woche und die Mitspielerkreise wachsen und wachsen.

Es ist aktuell eine Erweiterung mit Namen Bloodlines raus, die stärker auf die neue Version zugeschnitten als die beiden Vorgängererweiterungen. Ich finde sie nett, aber sie ist kein Gamechanger - neue Karten in den Stapeln sind jedoch immer gerne gesehen. Außerdem gibts zwei (!  ~;D ) neue Konfliktkarten, und noch nicht mal irgendwas krasses.

Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich realisiert habe, dass die Spiele rückwärtskompatibel sind (und eine SEHR lange und kritische Recherche hat es mir bestätigt, dass es auch wirklich und wahrhaftig so ist und ich mir nichts einbilde). Also schmeißen wir bei uns in die Matches seit Kurzem die ganzen alten Anführer aus der Vorgänger-Dune Version mit rein und die Tech-Plättchen von Rise of Ix, die auch dazu gedacht sind, mit der Bloodlines-Erweiterung zu harmonieren. Das bringt nochmal eine MENGE frische neue Kombinationen rein und es ist einfach nur die reine Freude.

Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2206 am: 11.03.2026 | 09:18 »
Wir spielen zur Zeit in Dauerserie Dune Uprising Imperium. Das ist so ein unglaubliches Spiel, in meinen Augen eines vom Kaliber "bestes Spiel einer Dekade" oder so. Wir haben dermaßen elend Bock drauf, wir spielen mehrfach die Woche und die Mitspielerkreise wachsen und wachsen.

Unterscheidet es sich denn sehr vom "alten" Dune: Imperium? Das fand ich nämlich okay, aber mehr auch nicht, vor allem weil ich nicht eine anständige Karten-Engine auf die Reihe bekommen habe. Meine Mitspieler mochten es allerdings sehr. Daher scheue ich ein bisschen die Reinvestition.... Dass die alten Erweiterungen kompatibel sind, macht es natürlich wieder attraktiver.
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Offline Eliane

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2207 am: 11.03.2026 | 10:32 »
Unterscheidet es sich denn sehr vom "alten" Dune: Imperium? Das fand ich nämlich okay, aber mehr auch nicht, vor allem weil ich nicht eine anständige Karten-Engine auf die Reihe bekommen habe. Meine Mitspieler mochten es allerdings sehr. Daher scheue ich ein bisschen die Reinvestition.... Dass die alten Erweiterungen kompatibel sind, macht es natürlich wieder attraktiver.
Mir gefällt Uprising besser. Gefühlt passiert es seltener, dass man sich gegenseitig blockiert und am Ende Dummsinnszüge machen muss.

Aber sehr groß ist der Unterschied sonst nicht.
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Offline Crimson King

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2208 am: 11.03.2026 | 12:02 »
Mir gefällt das originale Dune Imperium besser, wenn man die erste Erweiterung mit rein packt. Hauptproblem beim Neuen ist meines Erachtens, dass die Wurm-Boni bei den Konflikten ab Runde 7 zu mächtig sind. Die Spion-Mechanik ist dagegen super. Die Qualitätsunterschiede sind aber gering.

Big Point für Uprising ist aber ganz klar der 3vs3-Modus, auch wenn Team Muad'Dib da nen klaren Vorteil hat.

Komponenten mischen würde ich nicht unbedingt, weil sich dadurch der Kartenstapel so vergrößert, dass es wesentlich schwieriger wird, Synergien für bestimmte Mechaniken zu bekommen. Deck Building wird dadurch noch mehr zur Glückssache.
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Offline Eliane

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2209 am: 11.03.2026 | 12:35 »
Hauptproblem beim Neuen ist meines Erachtens, dass die Wurm-Boni bei den Konflikten ab Runde 7 zu mächtig sind.

Das stimmt
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Offline Megavolt

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2210 am: 11.03.2026 | 18:58 »
Unterscheidet es sich denn sehr vom "alten" Dune: Imperium? Das fand ich nämlich okay, aber mehr auch nicht, vor allem weil ich nicht eine anständige Karten-Engine auf die Reihe bekommen habe. Meine Mitspieler mochten es allerdings sehr. Daher scheue ich ein bisschen die Reinvestition.... Dass die alten Erweiterungen kompatibel sind, macht es natürlich wieder attraktiver.

Die Unterschiede sind folgende:
- Es gibt weniger Felder, die so gut sind, dass man sie zwingend bekommen muss. Die Felder sind allesamt recht spannend jetzt.
- Die Imperiumskarten sind deutlich ausgefeilter.
- Durch die Spionagemechanik kann man dem Blockieren von Feldern etwas entgegenwirken und hat 10% mehr Kontrolle.

Du sagst, dass du keine Engine auf die Reihe bekommst: Das ist der Reiz des Spiels. Man macht sich einen Plan, den man mit aller Gewalt gerade eben nicht hinbekommt (der Klassiker: weil wichtige Felder blockiert sind oder weil man z.B. auf die Bene Babes geht, und dann kommen partout keine solchen Karten in der Auslage), dann muss man umsatteln, und dann muss man nochmal umsatteln. Das macht es gerade so interessant.

Es ist mMn absolut nicht drin, dass man die passenden Felder zu den passenden Karten zur passenden Spezialfähigkeit seines Anführers bekommt. Ganz im Gegenteil ist alles praktisch immer ein semi-tragischer Clusterfuck. Man muss halt immer, sinnbildlich gesprochen, mit der realen Welt klarkommen und ist nicht der Ehrengast auf dem Kindergeburtstag. Das ist herrlich.

Es gibt sehr viele Wege, das Spiel zu spielen und zu gewinnen. Dass Würmer übertrieben stark sind, kann ich mit Rückblick auf die letzten fünfzehn Partien absolut nicht bestätigen, aber your meta may differ, keine Ahnung.


Ich finde, man muss das neue Dune nicht kaufen, wenn man das alte bereits hat. Es ist ja nur so ca 20% anders.
Andererseits: Wenn ein unglaublich gutes Spiel im Gegensatz zu allen anderen Spielen nochmal zusätzlich eine Politur von 20% bekommt ...
« Letzte Änderung: 11.03.2026 | 19:20 von Megavolt »

Offline Megavolt

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2211 am: 11.03.2026 | 19:10 »
Mir gefällt das originale Dune Imperium besser, wenn man die erste Erweiterung mit rein packt.

Die Kampfschiffe, die immer einen Zug kämpfen und dann einen Zug parken müssen, wurden bei uns wirklich einhellig abgelehnt. Das ist sehr clunky und sehr witzlos.

Imperiumskarten alt und neu mischen wir nicht (und das muss man auch nicht).


Offline Crimson King

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2212 am: 11.03.2026 | 21:17 »
Es gibt sehr viele Wege, das Spiel zu spielen und zu gewinnen. Dass Würmer übertrieben stark sind, kann ich mit Rückblick auf die letzten fünfzehn Partien absolut nicht bestätigen, aber your meta may differ, keine Ahnung.

Es enden halt sehr viele Spiele am Ende der 7. Runde, weil gerade jemand dank Wurm vier bis fünf (durch Farbkonstellation der Konfliktkarten) Siegpunkte kassiert hat. Klar, das fällt nicht vom Himmel, da spielt man drauf hin. Aber vier Punkte sind halt 40% der Siegbedingung. Das Originalspiel ist mir da einfach weniger auf so nen Big Bang Zug ausgerichtet.

Ich finde D:I davon abgesehen absolut herausragend und hab es auf bgg als eines von sechs Spielen mit 10/10 bewertet. Eine perfekte, supertighte Mischung aus Strategie, die durch den eigenen Anführer und potenzielle frühe Kartenkäufe bestimmt wird, und Taktik, die daraus herrührt, dass die Kombination aus verfügbaren Feldern, Karten auf der Hand und Karten in der Auslage höchst seltem optimal ist und kontinuierliche Adaption verlangt. Uprising ist etwas komplexer dank der Spionagemechanik und hat den 3vs3-Team-Modus. Wenn man die Regel mit der Belohnungsverdopplung durch Würmer nervt, indem man unbedingte Siegpunkte *nicht* verdoppelt, passt auch das.
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2213 am: 12.03.2026 | 15:39 »
Du sagst, dass du keine Engine auf die Reihe bekommst: Das ist der Reiz des Spiels. Man macht sich einen Plan, den man mit aller Gewalt gerade eben nicht hinbekommt (der Klassiker: weil wichtige Felder blockiert sind oder weil man z.B. auf die Bene Babes geht, und dann kommen partout keine solchen Karten in der Auslage), dann muss man umsatteln, und dann muss man nochmal umsatteln. Das macht es gerade so interessant.

Nachvollziehbar... aber mich macht das waaaaaahnsinnig . Es ist oft soooo frustrierend! Na ja, ich bin halt alt und rigide :-) .

Zitat
Ich finde, man muss das neue Dune nicht kaufen, wenn man das alte bereits hat. Es ist ja nur so ca 20% anders.
Andererseits: Wenn ein unglaublich gutes Spiel im Gegensatz zu allen anderen Spielen nochmal zusätzlich eine Politur von 20% bekommt ...

Argh, schreib doch sowas nicht! Hm. Vermutlich muss ich einfach jemanden aus meiner Gruppe überzeugen, dass er unbedingt die neue Version braucht  ;D .

Danke für die vielen weiterführenden Informationen, allseits!
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Offline KyoshiroKami

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2214 am: 22.03.2026 | 16:38 »
Wir haben jetzt bereits zwei Sessions Lands of Galzyr gespielt und meine Tochter (1. Klasse) war total begeistert. Ich bin zwar die ganze Zeit am Übersetzen, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. LoG ist schon nah an einem Rollenspiel, also wird der Sprung sicherlich nicht so groß sein für meine Tochter. :D

Und dann haben wir heute mit Witchbound, quasi ein Point- and Click-Adventure in Brettspielform. Auch das hat großen Anklang gefunden und meine Tochter hat fleißig die Ortsabbildungen nach versteckten Symbolen abgesucht. Das lange Warten nach dem Crowdfunding hat sich echt gelohnt, mal sehen wie lange wir brauchen, um das Ganze durchzuspielen.

Offline Metamorphose

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2215 am: 28.03.2026 | 21:56 »
Ich habe gestern Burgle Bros und heute Burgle Bros 2 gespielt.

Ich mag das Erste als eines der wenigen Coop-Spiele, da es einfach zu lernen ist und trotzdem viel thematisch und spielerisch rausholt. Wir brechen halt in eine Bank ein, haben unterschiedliche Fähigkeiten, erkunden Räume, hacken computer, setzen alarme ausser gefecht, entkommen dem Wachmann usw. Kleinere Box mit viel Spass drin.

Die zweite Edition ist in vielem ähnlich und spielt in einem Casino. Jetzt ist es aber so, dass die Wachen anders funktionieren... ist das Wachendeck durch dann sind sie alarmiert und verfolgen einen sofort... was das Spiel gefährlicher macht. Das Tresorknacken ist leicht umständlicher als zuvor, was ich auch nicht mag (Würfel herumschieberei in den Räumen). Die Gäste des Casinos geben dem Spiel mehr zufall (und mehr Regeln) sowie die Räume funktionieren viel mit Markern, die bei einer gewissen Anzahl gefährlich werden... also mehr Kleinkram auf dem Spielfeld. Was ich richtig gut mag ist, dass man das Spiel als Kampagne spielen kann, es nur noch 2 Etagen gibt und wenn man den Tresor knackt, etwas unvorhergesehenes passiert, was bis zum Ende die Spielmechanik leicht ändert. Bringt auch wieder mehr Zufall. Das man das Spiel mit wackeligen Beinen auf zwei Etagen aufbocken kann ist eher ein Gimmick als wirklich gut umgesetzt. Gefühlt ist der zweite Teil mehr eine "Kenner-Variante" mit mehr Zufall, mehr Fähigkeiten, mehr Regeln, einem Kampagnenmodus und einer längeren Spielzeit.

Fazit: Ich verkaufe den zweiten Teil und liebe den ersten. Würde ich ein Einrbruchsspiel mit mehr Regeln wollen, würde ich den zweiten aber präferieren... Doch Burgle Bros 1 ist für mich eine 8 von 10 Allgemein und eine 9 von 10 als Coop-Spiel (weil ich die meisten nicht mag ;))
Keys RPG - Durchgeknalltes Universalrollenspiel in verschiedenen Welten
vonallmenspiele - Rollenspiele aus der Schweiz
Alles ist ein Spiel - Alles mögliche zu Brett- und Kartenspielen
Thread zu rezis von "Buffy - Im Bann der Dämonen"

Offline Megavolt

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2216 am: 28.03.2026 | 22:56 »
Wir haben Death May Die gespielt, was alle Ranglisten zuverlässig abräumt, und mir hat es nicht gefallen.

Nach einigem Nachdenken bin ich darauf gekommen, dass es mir zu wesentlichen Teilen deshalb nicht gefallen hat, weil ich nur sehr langsam reingekommen bin. Das lag daran, dass derjenige, der das Spiel angeschleppt hat, es so bodenlos schlecht erklärt hat.  ~;D Wenn man eine Regelerklärung für ein hinreichend komplexes Spiel, die bei den Sonderspezialregeln anfängt, im Hirn erst mal reverse-engeneeren muss, damit man die Basics halbwegs erfassen kann, das ist schon ziemlich brutal.

Es gibt Menschen, die können nicht strukturiert erklären. Sie können es nicht, weil sie irgendwie falsch verdrahtet sind im Gehirn. Es ist also eher kein Makel der Persönlichkeit, was ja tadelnswert wäre, sondern es liegt schlicht an ihrem kalten Unvermögen, wofür man sie eigentlich nur bemitleiden kann und ihnen irgendwie helfen sollte.

Leute!
Erklärt mal eure Spiele gescheit!

Die Vier-Schritt-Methode hilft dabei enorm:
1. Schritt: Was machen wir hier eigentlich? Sind wir Wikinger, die zu einer Plünderfahrt in See stechen? Oder spielen wir Hexen beim Besenverleih?
2. Schritt: Was ist das Spielziel? Muss man auf der Britannien-brennt!-Punkteleiste möglichst weit vorne liegen? Oder muss man auf dem Blocksberg die letzte sein, die von Satan persönlich abgeholt wird?
3. Schritt: Wie erreicht man dieses Spielziel? Wie bekommt man Plünderpunkte? Welche Paraphernalien brauchts zum Besänftigen des Höllenprinzen?
4. Schritt: Wie läuft der core gaming loop ab?

So schwer ist das nicht.
« Letzte Änderung: 28.03.2026 | 23:12 von Megavolt »

Offline Gunthar

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2217 am: 29.03.2026 | 09:58 »
Was? Dir hat Death may Die nicht gefallen, weil es zu komplex ist? Dann darfst aber nie Sword & Sorcery spielen. Das ist dann noch mindestens eine Stufe höher.
Spieler in D&D 5e: "8 + viel, trifft das?"

Stoßseufzer angesichts der ersten Kampfszene, nachdem sich die Sitzung bislang ziemlich zäh hingezogen hat: "Es geschehen doch noch Leichen und Wunden!"

Offline Belfionn

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2218 am: 10.04.2026 | 23:46 »
Zuletzt mehrere einfache Familienspiele, davon einige seit Jahren erstmals wieder aus dem Schrank gekramt:
Bohnanza
6 nimmt
Sushi Go!
Qwixx
L.A.M.A.
Memoarrr!
Filou

Außerdem eine Partie Mischwald mit Erweiterung. Die Karten sind mechanisch interessant, aber thematisch bzw. geographisch für mich teils unpassend (Palme, roter Panda, Troll...).

Und ich habe das Basisspiel von Königreich Legacy durchgespielt und zwei Erweiterungen, eine aus dem Grundpäckchen, eine extra gekaufte. Es hat mich nach einem kleinen Durchhänger wieder richtig gepackt.

@Metamorphose: ich mag Burgle Bros auch sehr und hatte auf der Messe Teil 2 gesehen. Mein spontaner Eindruck war gemischt, des schien mir etwas kompliziert und fummelig. Nachdem du das so bestätigst, bin ich froh, es mir nicht zusätzlich angeschafft zu haben. Teil 1 reicht mir völlig.

Online Sashael

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2219 am: 11.04.2026 | 08:06 »
Neulich hatte ich eine Partie Thunder Road Vendetta zu dritt. Mein Sohn, ein Kumoel von ihm und ich. Die Jungs sind auch schon 19, btw.

Mein Sohn ist eigentlich ein Brettspiel-Crack. Der spielt ein neues Spiel zu 30-50% der regulären Spielzeit, dann hat er den Knackpunkt entdeckt, mit dem seine Gewinnchancen enorm steigen. Kann manchmal etwas nervig sein.

Diesmal wurde er allerdings so dermaßen vom Pech berfolgt, dass es eine echte Tragikomödie war. Sein erstes Auto, seine erste Aktion, und raus.

Das ging so weiter und er wurde in einer 3-Spieler-Partie nicht einmal Startspieler, bevor er komplett aus dem Rennen war.  >;D
Wir haben nicht ein neues Straßenbrett angelegt und konnten am Ende der drei Anfangsabschnitte sofort die Ziellinie benutzen, die sein Kumpel dann souverän mit einer verzweifelten Aktion (und seinem letzten Auto) als Erster überschritt.

Das Spiel ist nicht anspruchsvoll, aber megaspaßig.  ;D
"Ja natürlich ist das Realitätsflucht. Was soll daran schlecht sein? Haben Sie sich die Realität in letzter Zeit mal angesehen? Sie ist grauenhaft!"


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Offline Gorilla

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2220 am: 11.04.2026 | 10:02 »
Beim wöchentlichen Brettspieltreff kam diesmal Raising Robots auf den Tisch.
Erstes Mal gespielt. Die Regeln sind nicht zu komplex, das Spiel bietet trotzdem viele unterschiedliche Wege zu Punkten zu kommen. Ein klassischer Engine-Builder mit vielen Optionen, die dennoch nicht unübersichtlich sind. Gutes Layout, das Spiel ist weitgehend sprachneutral, alle Mechanismen sind als Symbole (Icons) auf den Spielelementen (vor allem Karten) aufgedruckt, dadurch bleibt es recht gut überschaubar.
Kaum Downtime, auch zu viert, weil jede* Spieler:in ihre Engine für sich abwickeln kann.
Interaktion gibt es nicht wirklich. Man sieht aber die Spielauslagen der Mitspielenden und kann dadurch seine eigene Strategie auf die der anderen abstimmen.
Für Planer:innen und Engine-Building-Fans gut geeignet. Für Konflikt-Strateg:innen eher nicht.
Begeistert hat mich vor allem:
- Keine Downtime
- Ständige Progression der eigenen Engine
- Hoher Wiederspielwert durch große Auswahl an "Charakteren"

Offline Puklat

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2221 am: 12.04.2026 | 15:51 »
Hallo aufgrund diverser Besuch und Geschenke in den letzten Monaten kam einiges (neues) auf den Tisch.

Wir haben natürlich erstmal unsere Tainted Grail Partie weitergespielt. Diese ruht nun aber schon wieder einige Zeit, da wir vermehrt

Gloomhaven spielen. Jahre lang haben wir nur zu zweit gespielt. Aber wir konnten einen Kumpel überzeugen mitzumachen. Nun sind wir als Spellweaver, Mindthief und Sonnen-Symbol unterwegs. Das macht Spaß, wobei die Mission "Oozing Grove" einfach nur scheisse war und wir sie erstmal "zurückgestellt" haben. Boardgame geek-Meinung ist auch recht eindeutig, dass das scheisse gebalnced ist.
Eine andere Mission danach haben wir mit dem letzten Aufgot an Kräften und Karten in der allerletzten Möglichkeit durch den Boss-Kill noch geschafft. Leider war mein Mindthief schon Runden vorher derart down an Karten, dass ich mich schon in den innere Kündigung ergeben hatte und den Sieg dann gar nicht mehr richtig feiern konnte, auch wenn ich mit sagenhaften 15 Punkten Schaden mehr als nötig zum Sieg gegen Boss beigetragen habe. Aber das war eine sauknappe Nummer, aber schön, dass wir es dennoch geschafft haben. Wir haben seit etwa 10 Wochen rund 9 Missionen geschafft. Das finde ich stark, nachdem wir sonst rund 10 Monate für 9 Missionen gebraucht haben. Ein fester Spiel-Termin macht da viel aus.

Dann haben wir Aftermath mal wieder rausgeholt und unsere Kampagne in der Welt ohne Menschen fortgeführt. Unsere Nager sind nun ziemlich gut unterwegs, die Kolonie blüht auf und unseren vermeintlichen Erzfeind konnten wir besiegen. Jetzt fehlt uns noch der Garten, um die Kolonie richtig voranzubringen. Ein schönes Spiel mit grausig geschriebenem (viel zu knappem) Regelwerk, das viel Raum für Hausregeln lässt, ohne die das Spiel nicht läuft. Und ich glaube, dass wir die ersten (gefühlt 30 Partien) immer falsch gespielt haben, da die Regeln es nicht klar ausdrücken. Ein unterschätztes Spiel, das echt Spaß macht. Auch wenn es bei weitem nicht perfekt ist.

Neu ist nun auch "Bomb Busters". Wir sind bisher im 4-Personen-Spiel nicht über die Ausbildung hinausgekommen. Irgendwann ist das Hirn weich und man schneidet das falsche Kabel oder erntet verdrehte Augen, wenn man nach langem Grübeln nicht erkannt hat, dass es "ganz offensichtlich... ist doch klar" die drei hätte schneiden können. Schade, wenn das leider alle sehen, nur ich nicht. ... Logikspiele sind nicht meine Stärke... nie gewesen. IQ-Tests mache ich daher vorsichtshalber nicht, das Ergebnis könnte Teile der Bevölkerung (unserer Wohnung) [also mich] beunruhigen.  :D
Trotzdem ein schönes Spiel, das sicher noch etliche Male auf den Tisch kommen wird.

Ich weiß gar nicht, ob ich es schon geschrieben habe, dass wir letztes Jahr dann auch unsere Tales from the Loop - Brettspiel Kampagne abgeschlossen haben. Das hat viel Spaß gemacht und irgendwie fehlt es mir schon mit den schwedischen Kids/Jugendlichen die Inseln zu bereisen und die Reifen von Mamas Auto zu wechseln. ;)
Eine letzte Erweiterung (Invasive Species) fehlt uns noch. Aber die sind schwer zu bekommen.

Ähnliches Setting, aber ganz anderes Spiel: "Chronicles of Crime - Redview".
Das ist bisher mein Chronicles of Crime Favorit. Wir haben Noir, Standard-Spiel und 1400 durchgespielt und alle waren für sich gut. Aber die Mystery Gang und die "zusammenhängende" Geschichte der einzelnen Szenarien fand ich echt gut. Die Chraktere waren zum Teil echt liebevoll gestaltet und die 80er Jahre Bezüge waren gut und nicht zu sehr bei Stranger Things und Co geklaut.

7 Wonders kam dann auch noch mal auf den Tisch. Gut und gefällt mir auch wenn ich sonst eher ein Fan der kooperativen Spiele bin. Aber es geht gut von der Hand und ist dennoch komplex. Und ich kann mich bei Nichtkönnen schön in die Immersion flüchten. ;)

Offline Megavolt

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2222 am: 12.04.2026 | 21:10 »
Was? Dir hat Death may Die nicht gefallen, weil es zu komplex ist? Dann darfst aber nie Sword & Sorcery spielen. Das ist dann noch mindestens eine Stufe höher.

Nein, ich habe eine ganz andere These aufgestellt. Sie lautet: Es ist ein Problem, wenn Leute unfähig sind, ein Spiel zu erklären.

Offline Edgar Allan Poe

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2223 am: 12.04.2026 | 21:59 »
Das ist aber schon ne Kunst, Spiele wie Death May Die nicht erklären zu können. Da sollte jeder in 5 Minuten komplett spielbereit sein. Das ist doch nur geringfügig komplexer als Zombicide. Ich beneide dich nicht um deine Mitspieler.
Den Akkusativ zu nutzen ist sexy.

Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #2224 am: 12.04.2026 | 23:18 »
Endlich mal wieder Fürsten von Catan. Ich mag das wirklich gern und spiele das viel zu selten. Aufbauspaß vom feinsten - kenne nichts vergleichbar befriedigendes in der Richtung. Einerseits viel Freiheit beim Aufbau und eine ganze Reihe Möglichkeiten. Andererseits eine gesunde Portion situatives Glück und eine überschaubare Komplexität.

Und wieder einige Partien Scopa, weil ich meine spanischen Kartenspiele ausprobieren musste. Eigentlich müsste man damit ja Escoba spielen, aber ich mag die Leichtigkeit von Scopa meist leichter.
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