Umfrage

Ich spiele ...

ein altes System, das aktuell nicht mehr unterstützt wird (z.B. Star Wars D6)
20 (27%)
eine ältere Ausgaben eines aktuellen Systems (z.B. D&D 3.5, DSA 4)
24 (32.4%)
einen aktuellen Nachbau eines alten Systems (z.B. Old School Essentials)
14 (18.9%)
eine eigene Weiterentwicklung eines alten Systems (genug Hausregeln, das es eine eigene Version sein könnte)
11 (14.9%)
nur aktuelle Systeme, die vom Verlag supported werden
5 (6.8%)

Stimmen insgesamt: 52

Autor Thema: Spielt ihr alte Systeme ohne Support oder ältere Ausgaben aktueller Systeme?  (Gelesen 1200 mal)

Mad Duck, JAW6, Zed, Kalimar (+ 1 Versteckte) und 8 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline PzVIE

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Gute Wahl. Wir auch.

Online klatschi

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Hab die Umfrage zu MC geändert :)


Edit: Und noch die Möglichkeit, die eigene Abstimmung zu ändern reingeschmuggelt. schneeland
« Letzte Änderung: Heute um 17:57 von schneeland »

Offline Haukrinn

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Bei mir ist es primär 3 und 4. Einerseits halt Swords & Wizardy als D&D-Klon (der fällt wohl unter 4), andererseits diverse Dinge die auf nWoD und (Fantasy/Dragon) AGE basieren, mit den Grundsystemen aber nur noch bedingt zu tun haben (was ziemlich klar 3 ist).

Neue Spiele eigentlich nur wenn's nischige Sachen sind die so nicht schon mal da waren.
What were you doing at a volcano? - Action geology!

Most people work long, hard hours at jobs they hate that enable them to buy things they don't need to impress people they don't like.

Offline 6

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Bei mir ist es 4. Wir spielen eine 35 Jahre alte Ars Magica Runde mit einer modifizierten Regelversion, die zwischen der 3. und 4. Edition liegt.
Ansonsten spielen wir nur neuen Kram.
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
Gewinn.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Online schneeland

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Ich spiele tendenziell eher neuen Kram, wobei neu hier relativ ist, und auch Systeme wie DCC - das ja mittlerweile auch fast 15 Jahre auf dem Buckel hat - umfasst. Daneben dann auch sowas wie Old-School Essentials/Dolmenwood, insofern passt Option 3 halbwegs, wenn auch nicht ausschließlich.
Es ist jetzt auch nicht so, dass ich ältere Systeme per se nicht mag. Aber es gibt eben so viel neuen Kram, der mich interessiert, dass ich nur selten wirklich in Versuchung komme, eine konkrete Runde damit auf die Beine stellen zu wollen. Was häufiger passiert, ist dass mir bei einem Setting ein älterer Stand besser gefällt. Aber da liegt dann der Weg zur Kombination mit einem neueren Regelwerk oder Selberbasteln näher.
All good things come to those who wait! ... like dual flamethrowers and beer.

Offline Quaint

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Ich spiele eher selten auch mal neuen Kram, aber viel bewährtes kommt auf den Tisch, das ist dann aber oft stark auf meine/unsere Bedürfnisse angepasst.
Besucht meine Spielkiste - Allerlei buntes RPG Material, eigene Systeme (Q-Sys, FAF) und vieles mehr
,___,
[o.o]
/)__)
-"--"-

Offline Boba Fett

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Mir ist noch was zu der "Warum" Frage eingefallen...
Weil ich ganz viele Systeme noch immer im Schrank stehen habe, die ich noch mal spielen möchte, mit dem Wissen und die Erfahrung, die ich jetzt hab.

Meine ganze Runde - ich eingeschlossen - sind inzwischen wesentlich gelassener geworden und wollen "spielen" und nicht mehr um Deutungshoheiten und Was-wäre-wenn streiten und diskutieren.
Es haben sich inzwischen auch die "Problemspieler" verabschiedet - oder sie wurden verabschiedet, so dass gewissermaßen eine Art Dream-Team entstanden ist, das ich damals nicht hatte.
Und - nicht zuletzt durchs Tanelorn - ich habe inzwischen auch unglaublich viel gelernt und bin erfahrender geworden, was Rollenspielleiten und Kampagnen- und Abenteuer erzeugen angeht.

Früher war es die Ausnahme, dass wir eine Kampagne zu einem halbwegs sinnvollen Ende bekamen - die meisten wurden abgebrochen. Heute ist das Erreichen des Endes der erspielten Story die Regel.
Und genau deswegen möchte ich das Zeug von früher noch mal auf den Tisch bringen - um zu sehen, wie es sich spielt, wenn die Leute ausgeglichener und positiver spielen - und auch ich als Spielleiter gelassener auf die Leute eingehe...
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Online Kalimar

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Was macht ihr bei neuen Spielern in der Runde, wenn es z.B. das Regelwerk nicht mehr zu kaufen gibt?

Ich freue mich in dem Zusammenhang, dass es bei "meinem" Midgard 5 die PDFs kostenfrei dazu gab. Und kaufe mir die teilweise auch bei anderen Systemen trotz doppelter Kosten (speziell deutsche PDFs sind teilweise unverschämt teuer), obwohl ich nicht online spiele (oder spielen mag) und keinen Laptop am Tisch haben will. Das PDF geht dann halt nie OOP.

Online Zed

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DnD 3.5 - weil wir drauf hängen geblieben sind.

Die Vorläufer ADnDs entsprachen nicht unseren Qualitätsstandards, und die folgenden DnDs fanden wir nicht soviel besser, als dass wir wechseln wollten.

Angefangen hatten wir unsere Kampagne mit einem Mini-D20artigen Homebrew. Wir waren dann kurz zu RuneQuest geschwenkt, einem der elegantesten Systeme, das es in meinen Augen gibt. Es war uns aber nicht „heroisch“ genug: Aus Angst vorm TPK verkroch sich meine Gruppe, um aus ihrem Versteck heraus die Gegner (ein Schwarm Harpyien) nach und nach mit dem weitreichendsten Zauber zu erledigen, der machbar war.

Da sind wir dann geschlossen zu 3.5 gewechselt.

Offline Boba Fett

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Was macht ihr bei neuen Spielern in der Runde, wenn es z.B. das Regelwerk nicht mehr zu kaufen gibt?

Geduldig bei EBay und Medimops lurken, bis man es bekommt…
Oder im Tanelorn eine Suche ins schwarze Brett setzen.
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Offline AndreJ

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Geduldig bei EBay und Medimops lurken, bis man es bekommt…

Booklooker nicht vergessen!

Offline Boba Fett

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Ja… oder Abebooks oder oder oder…
Selbst Amazon vrkauft gebrauchten Kram.
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Offline Eisenmeile

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Eine Mischung aus 3 und 4. Das liegt aber nicht daran, dass die Regeln in älteren Editionen wirklich besser wären (bei AD&D ist es z.B. eine mittelschwere Katastrophe, was für ungetestete Regeln Gary da "seinen" Spielern zumutet).

Der Grund ist eher, dass die "Produktdokumentation" bei älteren Editionen meist besser. Zu älteren Editionen gibt es einen Haufen Material darüber, wo im System es knirscht, und wie man das Knirschen beheben kann. Für neuere Editionen findet man da nicht mehr so viel (bei D&D3 und besonders bei D&D4 war sogar recht deutlich die Spielkultur, dass Regeln so gespielt zu werden haben, wie sie im Buch stehen - und wenn dabei etwas unplausibles rauskommt, dann ist das eben so). Heute scheint es mir, dass Systeme entweder komplett beiseite gelegt werden, wenn sie nicht zu 100% den eigenen Spielvorlieben entsprechen, oder dass gleich (im Eigenverlag) ein komplett neues System herausgebracht wird, welches diese eine Sache behebt, die im System X nicht passt. Oder die Hausregeln vergammeln halt nur auf der eigenen Festplatte, und werden bestenfalls für die seit 20 Jahre bestehende Runde herausgeholt (auf einem Spieletreff oder auf Cons mit "System X, aber mit Hausregeln" anzukommen ist heutzutage ein fast sicherer Garant dafür, dass sich niemand in die Runde einträgt - irgendwie scheinen die Spieler weniger experimentierfreudiger zu sein, als früher).

Das ist nicht dasselbe wie einen kompletten Nachbau des Systems spielen (Option 3) oder sich alle Hausregeln selbst ausdenken (Option 4), sondern ein Nutzen des Schwarmwissens und der Bereitschaft am System herumzubasteln, aus der Community.

Offline Feuersänger

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Praktisch ausschließlich PF1, D&D 3.5 und AD&D2.
Für mich sind die nicht "ausgelaufen", sondern "vollständig".  ;D
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
Thor lootet nicht.

"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

Kleine Rechtschreibhilfe: Galerie, Standard, tolerant, "seit bei Zeit", tot/Tod, Stegreif, Rückgrat, die Nutella

Offline Prisma

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Für mich gelten die Antworten Nr. 1-3.

Bisher hatte ich noch kein Bedürfnis ein System so krass umzubauen, dass es als eigene Version gelten kann (Nr. 4). Da schreibe ich lieber gleich neu. Und ob ein System aktuell vom Verlag supportet wird (Nr. 5), ist zwar schön, aber für mich nicht zwingend erforderlich.
Mit einem 7er-Set, stehen ganze Universen offen.

Online Kalimar

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Wie wichtig ist Euch der Austausch über das (alte) System? Support ist ja einerseits neues Zeug (Abenteuer. Settings, Zusatzmaterial) das rauskommt, aber andererseits eben auch, dass man (online, auf Cons usw.) darüber spricht.

Dass man kein Geld für den neuesten Kram ausgeben "muss" ist ja vielleicht noch ein Vorteil. Aber dass sich gefühlt keiner mehr für mein Lieblingssystem/-setting interessiert? Dass z.B. hier im Tanelorn der entsprechende Faden schon jahrelang still ist?

Oder ist das für Euch gar nicht so relevant?

Offline Fezzik

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Für mich gilt 2 - 4.

Aktuell leite ich Dolmenwood/Old school Essentials by the book.

Generell leite ich Labyrinth Lord (weils der erste deutsche Retroklon war und mir wieder gezeigt hat wie viel Spaß ich mit D&D haben kann).

Ich klau so viel Zeug aus anderen Retroklonen das das was ich spiele sozusagen "mein" Retroklon ist.

Wenn ich mir noch Zeug kaufe, sind es meist speziellere Sachen, wie Finsterland, Vaesen, Trudvang Chronicles oder Doomspiral.
Und ehrlicherweise schau ich da immer beim lesen wie ich die zu OSR konvertieren könnte ( einfach weils mir spass macht).

Finde ich dafür Spieler ? Ja und Nein. Ich habe eine feste Dolmenwood Runde und habe mit dieser auch meine Labyrinth Lord Kampagne gespielt.

Der Erfolg Spieler auf Con's oder Vereinstreffen einzufangen ist aktuell eher Mittel. Die die kommen sind oft Leute die mich kennen und bei mir spielen, weil ich es bin (was mich ja auch ehrt, irgendwie). Jüngeres Publikum zieht man mit OSR weniger, da ist mein Eindruck das man schon Shadowdark oder Mörk Borg dabei haben sollte oder ein bekanntes Modul wie "den heiligen von Bruckstadt".

Warum spiele ich das eigentlich ?
Das System ist quasi unkaputtbar und macht was es soll. Es ist im Prinzip modular für tausende schräger Ideen aus zig Jahren Rollenspielerfahrung und gleichzeitig kann ich es so auswendig das es mich nicht vom wichtigen Teil am Tisch ablenkt, Interaktion mit den Spielern. Ich hasse nichts mehr als beim spielen im Buch eine Regel nachschlagen zu müssen. Das killt einfach den Flow.
SL: Labyrinth Lord, Dolmenwood
Spieler:
Genres: Pulp, (Dark) Fantasy, Horror, Steampunk

"Falls du mich meinst: Ich spiele Regelwerke und Settings, keine Bilder" - Weltengeist

Online ghoul

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Es ist ja nicht immer das Tanelorn der relevanteste Austauschort, gerade was AD&D 1e betrifft gibt es viel Aktivität.

Wenig Aktivität gibt es z.B. bei Pavillon Noir. Da bin ich dann die Aktivität.  ;D
Tactician: 96%
PESA hilft!
PESA diskutiert.
Desweiteren: Alle deine Probleme wurden bereits in AD&D 1e gelöst.