Naja, Namo hat es ja eben oben schon erklärt. Es ist wumpe, ob du nur ein paar Hunnis dazu verdienst. Es geht darum, wie viel du in der Summe hast als Einkommen. Und wenn du als Gutverdiener ein bisserl dazu verdienen willst, dann rentiert sich das weniger, als wenn du als Geringverdiener dazu verdienst. So ist zumindest mein laienhaftes Wissen.
Zum Thema Rentabilität: der ganze Witz bei der Sache ist ja, dass es sich nur rentieren kann (sofern man es korrekt versteuert und nicht wie der Remmo-Clan sein Bürgi aufbessert), wenn man Ausgaben ansetzt, die einem entstehen (z.B. anteilige Internetkosten, VTT-Abos, Regelbücher usw.). Und da liegt das Dilemma: setzt du diese Kosten an, dann musst du aufpassen wie Nachbars Lumpi, dass du auch wirklich Gewinne erzielst, d.h. du musst ordentlich verlangen, bleibst dafür aber vielleicht auf deinen Ausgaben sitzen (was egal ist, wenn diese sowieso entstanden werden und du nur deine Rollenspiel-Ausgaben von der Steuer absetzen willst - was natürlich ethisch fragwürdig ist). Andererseits, wenn man einfach nur irgendwelche Sitzungen abrechnet und bei der EÜR nur die Einnahmen angibt, dann bleibt ja echt nix übrig von den Einkünften. Immerhin muss man ja bedenken, dass von den Einnahmen die Provision für den Vermittler weggeht, dass man ein VTT abbonieren muss, dass man ein privates Gerät und einen privaten Internetanschluss nutzt und dass man Lebenszeit investiert in die Vorbereitung. Wenn du das alles nicht ansetzt, dann werden ja zuerst deine Bruttoeinnahmen besteuert und dann erst werden diese nochmals durch deine realen Ausgaben geschmälert. D.h., es bleibt dir nach-Steuer nochmal weniger übrig.
Meiner Meinung nach rechnet es sich nur, wenn man eine bestehende selbstständige oder nicht-selbstständige Tätigkeit hat, wo man Synergien erzielen kann (z.B. im Rahmen einer freiberuflichen Tätigkeit, wo man Sachen gestaltet oder whatever). Alles andere ist halt ein nettes Zubrot, aber den Aufwand nicht wert IMHO.
P.S. Man sollte auch bedenken, dass man von seinem Einnahmen immer was auf die Seite legen muss fürs Finanzamt, weil man sonst evtl. eine böse Überraschung erlebt beim nächsten Bescheid.